März 11, 2009
· Geschrieben von: John (Admin)
Ich verkörpere ein in diese Welt verirrtes Wesen mit vielen Gegensätzen und unterschiedlichsten Facetten. Ich bin schüchtern und forsch. Ich bin Langweiler und Draufgänger. Ich bin Stubenhocker und Party-Guy. Ich bin ein Träumer, dennoch Realist. Ich bin nass und trocken, Liebender und Geliebter, Verführer und Verführter, Dreckschwein und Sympath, Frieden und Krieg; ich bin Liebe und Hass, traurig und zum Heulen komisch. Ich hasse Kälte und Hitze - Ich bin der geduldige Choleriker. Ich frage und gebe Antwort. Eine interessante Mischung, die stets darauf wartet, gezündet zu werden.
Unter REGIE: Mein Leben findest Du Auszüge aus meiner gerade entstehenden Autobiografie. Kommentare sind immer willkommen.
Das Landgericht(LG) in Hamburg hat mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - “Haftung für Links” entschieden, dass es das Wesen von Links nicht verstanden hat. Deshalb distanziere ich mich hiermit von diesem Landgericht, allen Inhalten dieser und anderer Websites, allen Links, vor allem aber von der deutschen Justiz. Und ich distanziere mich ausdrücklich!
Warum Contrapunctus?
Contrapunctus, auch Kontrapunkt (von lat. punctus contra punctum = „Note gegen Note“) ist ein musiktheoretischer Begriff mit mehrfacher Bedeutung. Weiterlesen…
Hinweis: Alle Texte auf dieser Webseite unterliegen dem Copyright von Contrapunctus und dürfen ohne Zustimmung nicht veröffentlicht werden!

Mai 20, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Vollmondstrahlen fallen leis‘
Auf nachtgetränkten Wald.
Ob den Dächern, mondlicht-weiss,
Ein Nachtigallenruf erschallt.
Zwei junge Rehe ziehn sich eilig
In den dunklen Wald zurück.
Der Mondschein strahlt so heilig,
Auf des Tages altes Glück.
Auch der letzte Vogelsang
Verstummt in müder Nacht.
Ein Froschkonzert im Freudenklang,
Aus fernem Hause wird gelacht.
Eh verstummt der letzte Schrei,
In klarer Vollmondnacht,
Und wenn die letzte Seele lacht
Ist meine Nacht vorbei.
20.05.2012-19.30/22.40
Mai 19, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Ihr armen, armen Bayern,
Seid jetzt nichts mehr wert.
Könnt nur Bauernlieder leiern,
Habt den Schuss nicht abgewehrt!
19.05.2012-23.59
Mai 19, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Durch grüngekronte Bäume
Weht aus Süd ein warmer Wind.
Singt mir alte Jugendträume,
Bringt des Sommers junges Kind.
Die Tulpen sind schon längst verblüht,
Der Spargel ist verschlungen.
Von Ob‘ nun heiße Sonne glüht
Des Sommers Hand entsprungen.
Das Birkenrauschen möcht erzählen,
Von einem fernen Land.
Würd ich meine Heimat wählen,
Wär es mir bekannt.
Frühling, atme kräftig weiter!
Schenk mir mehr von Deiner Güte!
Lass den Himmel täglich heiter,
Schenk mir Lieb‘ und Rosenblüte!
19.05.2012 – 15.40
Mai 18, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Das Internet ist weg.
Schon seit dem frühen Morgen.
Ich komme nicht vom Fleck
Und mach mir große Sorgen.
Facebook, Mail und Romeo,
Die Welt bleibt einfach aus.
Und Spotify ja sowieso;
Ach, es ist ein Graus!
Versuch mich ständig abzulenken,
Von der Realität.
Versuche, nicht mehr dran zu denken,
Freundschaftslisten – Internet.
Begeb mich raus in die Natur,
Trotz dem leichten Regen.
Hier komm ich zur Ruhe nur
Und finde meinen Segen.
18.05.2012-17.10
Mai 15, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Nächtlich werd ich Schäfchen zählen,
Stunden um den Schlaf gebracht.
Nächtlich werden Schmerzen quälen,
Angst gewinnt die Übermacht.
Oft bis in den frühen Morgen
Liegt meine Seele wach.
In mir die abertausend Sorgen
Halten mich des Nachts in Schach.
Selten wars, dass mir die Nacht
Recht wohlgesonnen war.
In meinem Kopf herrscht eine Schlacht
Mit Explosionsgefahr.
Nur selt’ne Nächte waren schön,
Mit Dir in meinen Armen.
Zu schnell mussten sie vergehn,
Das Glück kennt kein Erbarmen.
15.05.2012 – 16.30/23.20
Mai 14, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Ich sehe bunte Blumen sprießen,
Täglich seh ich noch mehr Grün.
Stetig höher unsre Wiesen,
Birken werfen, Kirschen blühn.
Sommerhitze, Kälteplage,
Donner, Hagel, Schnee.
Jeden, dieser Maientage
Als ganzes Jahr ich seh.
Rehe springen scheu durchs Korn,
Maienkäfer fliegen.
Der Sommer beginnt erneut von vorn,
Um bald dem Winter zu erliegen.
Auch das Kleingetier wird munter,
Gräbt und spinnt und fliegt.
Die Natur wird zuseh‘nds bunter,
Kälte verweht, die Wärme siegt.
Ich wünscht vorbei das ewig Grau,
Die Kälte und den Regen.
Wünsch mir Maientage himmelblau!
Ach, es wär ein Segen!
14.05.2012 – 18.10
Mai 4, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Liebe war ein schönes Wort,
Das den Schmerz mit Freuden teilte.
Liebe war an jedem Ort,
Den mein Leben einst ereilte.
Liebe war mir dreizehn Jahr
Zwar Mythos, doch nie fern.
Liebe war stets wunderbar.
Die Liebe hatt ich gern.
Doch seit ein‘gen Jahren nun
Hat die Liebe sich entfernt.
Flirten, Buhlen, all das Tun
Scheint mir wie verlernt.
Fast schon einer Sehnsucht gleich
Wirkt die Liebe heut auf mich.
Ein Wort, so ausgezehrt und bleich,
War einst glanzvoll, inniglich.
Heut gewährt die Liebe Stunden,
Mit Glück, mir ein paar Wochen.
Kaum dabei, sie zu erkunden,
War mein Herz erneut gebrochen.
Nachts im Traum ist mir die Liebe
Gar flüchtiges Theaterspiel.
Ach, wenn sie mir doch nur bliebe!
Wär der ew‘ge Schlaf mein Ziel.
04. Mai 2012 - 18.20
April 17, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Jeden Tag ein wenig sterben,
Täglich wilde Winde wehn.
Nächte, dunkel, im Verderben,
möchten niemals mehr vergehn.
Es geht die wilde Nacht,
Es folgt ein trister Tag.
Hab auch heute nicht gelacht.
Das Glück, nach dem ich jag,
Bleibt fern mit aller Macht.
Jeden Tag ein wenig sterben,
Täglich sieht der Tod mich an.
Nächtelang um Liebe werben,
vielleicht klappts ja irgendwann.
Doch nun ist mir klar bewusst:
Ich muss mir helfen lassen.
Schon lang hab ich gewusst,
Ich hab im Schrank nicht alle Tassen.
Es gibt mir Hoffnung auf den Tag,
Mit Zuversicht aufs Leben.
Mit neuen Dingen, die ich wag,
Ohne aufzugeben.
17.04.2012 - 20.00
April 14, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Ich bin ein Rechtschreibfetischist
Und lieb das wahr geschrieb‘ne Wort.
Wenn etwas falsch geschrieben ist,
Kritisiere ich sofort.
Rechtschreibfehler sind ein Grauen,
Das mir Augenkrebs beschert.
Nochmal auf den Text zu schauen,
Ist es wirklich wert!
Und bist Du nicht willig,
So brauch ich Gewalt!
Deine Fehler sind billig,
Und Darminhalt!
14.04.2012 – 18.50
April 11, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Seltsam, im Regen zu wandern.
Nass ist ein jeder Stein.
Keiner grüßt den andern.
Und ich bin allein.
Voll Glanz war mir die Welt,
Als gestern noch die Sonne schien.
Aber nun, seit der Regen fällt,
Sind all meine Freuden dahin.
Seltsam, im Regen zu gehn.
Jede Blume schließt ihre Blüten.
Keiner möcht den andern sehn,
Wenn Regenschauer wüten.
(Entstanden durch die Inspiration von Hermann Hesses “Im Nebel”)
11. April 2012 – 15.10
April 8, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Frühlingstage im Februar
Bis weit in den März hinein.
Wo eben noch der Winter war,
Strahlte nun der Sonnenschein.
Als der letzte Schnee zerrann
Und sammelte sich in Seen
Zog der Lenz mich in den Bann;
Er sollt nie mehr vergehn!
Und dann kam der Winter
Eisern in den April zurück.
Mit Schneefall und dahinter
Ward es still und fern das Glück.
Ich schalte Licht und Heizung an.
Selbst mein Kater möcht nicht raus.
Die Zeitumstellung war vertan.
Das Osterfest, es ist ein Graus!
08. April 2012 - 16.00
April 4, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Nachts, wenn ich die Waffen lade,
Mit welchen ich mich niederstrecke
Wenn ich nachts in Schmerzen bade,
Salz aus meinen Wunden lecke
Wenn der Schmerz nachts in mir schreit
Und ich wütend um mich schlage
Wenn Gift die Apathie befreit
Die ich nicht mehr ertrage
Nachts, wenn Nachtigallen rufen
Und die Sterne schweigen
Wenn ich nachts die letzten Stufen
Meines Tages muss besteigen
Wenn des Nachts die Sehnsucht nagt
Und wieder ich dem Tod entronnen
Wenn eine Pein die andre jagt
Und der Kummer hat gewonnen
Nachts, wenn Ängste Blüten treiben
Bis der Wahn mein Hirn zerfrisst
Wenn des Nachts die Fürchte bleiben
Und der Morgen sie vergisst
Wenn ich wach lieg bis zum Morgen
Und mir wünscht, nicht mehr zu leben
Wenn ich zähle all die Sorgen,
Und dran denke aufzugeben
Dann bleibt mir nur noch der Glaube
Dass ein wenig Hoffnung bleibt
Und aus dies‘ grauem Staube
Ein neues Leben Blüten treibt.
04.04.2012 – 17.30 - 20.42
März 29, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Deine Hände sanft, sie gleiten
Leise über meinen Rücken.
Ich möcht es nicht bestreiten,
Lebe grad in tausend Glücken.
Halte es für einen Scherz,
Drück Dir Küsse auf den Mund,
Fühle gleich Dein pochend Herz,
während ichs berühre und
zugleich ich fühle diesen Schmerz
Welcher mich die nächsten Tage
Treu und grob begleiten wird.
Aussichtslose Lage,
Herz und Geist verwirrt.
Kurz darauf sind unsre Münder
Eng und fest verbunden.
Mein Herz, ganz kurz gesünder
Möcht das Deine gern erkunden.
Streiche über Deine Wangen,
Seh in Dein Gesicht.
Mehr als das verlangen,
Nein, das möcht ich nicht.
Wie ein Traum, die paar Minuten
Voller Reinheit, Liebesglanz
Und den absoluten
Kuss im Frühlingstanz.
Wünschte, dieser eine Traum
Mit Dir würd niemals enden.
Jedoch ich halte mich im Zaum
Und Dich in meinen Händen.
Für „Anonymouse“ 29.03.2012 – 02.16
März 23, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Als 2007 im Märzen
Meine Liebe verschwand,
Nahmst Du in brennenden Herzen
Meine kalte, einsame Hand.
Aus Liebe ward bald Schmerz,
Deine Hand verblieb mir lang
Du vergabst mir und Dein Herz
An einen neuen Mann.
Wie gern denk ich zurück
An diese gute Zeit,
Voller Liebe und Glück,
Voller Aufmerksamkeit.
Es scheint mir wie gestern,
Du als Amor
Und zwischen Osternestern
Ich Dich wieder verlor.
Mir bleibt der Gedanke
An das kleine Stück Glück.
Ich sag herzlich „Danke“
Denk gern dran zurück.
Für René R. - 23.03.2012
März 22, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Ich seh der Äcker erstes Grün
Und Knospen an den Linden,
Krokusse und Veilchen blühn,
Winterfrust verschwinden.
Ich seh den ersten Frühlingstanz
Von tausend Schmetterlingen,
Den schillernd bunten Glanz
In ihren Flügelschwingen.
Ich seh, wie die Natur erwacht,
Noch trügerisch ihr Schein.
Die Sonne bleibt uns bald bis acht,
Herz und Seele werden rein.
21./22.03.2012
März 21, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Letztens saß ich so vor dem PC, wie ich das oft in letzter Zeit mache und in Facebook stach mir wieder mal eine Anti-Atom Kampagne in die Augen. Ich betrachtete das Radioaktiv-Symbol, und bekam das Gefühl, dieses Symbol wirkt doch wie ein Gesicht, das lächelt. Es sollte traurig dreinschauen, besser noch böse! Und so entstand dieses Symbol. Wem es gefällt, der darf es verwenden, wo er nur möchte; er möge aber bitte aus Fairness meinen Link drauf lassen

März 17, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Himmel strahlend blau,
Warmer Wind aus Ost.
Wenn ich in die Ferne schau,
Vergess ich altes Wintergrau,
Genieß des Frühlings Kost.
Bienen summen, Blümchen blühn,
Über Friedrich‘s Hafen.
Auf den Äckern erstes Grün,
Möcht nie wieder schlafen.
Genieß den letzten Tag
In diesem warmen Ort.
Den Winter ich nun frag:
Bleibst Du für immer fort?
Wünsch mir bunte Blüten,
Himmelblau für immer.
Nimmer diese müden
Winter-Doppelzimmer!
Frühling, bleib, mach hin,
Es dauert nicht mehr lange!
Gebäre den Gewinn
Des Sommers tagelange
Träume, die ich spinn.
16.03.2012 – 16.00/03.15
März 11, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Episode I
Ich laufe den Berg der Tannenbergstraße hoch. Wie früher. Mein Vater erwartet mich weinend an der Haustür. Nachbarn sind versammelt. Oma kommt. Mutter ist tot. Sie liegt auf der Couch im Wohnzimmer. Ich breche zusammen. Ich fühle, wie der Boden unter meinen Beinen schwankt und sich wegzieht.
Schweißgebadet wache ich auf.
Episode II
Traurig laufe ich den Berg der Tannenbergstraße hoch. Meine Mutter ist tot. Wir haben sie einige Tage zuvor beerdigt. Als ich am Haus ankomme, kommt mein Vater raus und fragt, warum ich denn weine. Mutter lebt! Sie war im Leichenschauhaus zu sich gekommen. Sie umarmt mich, doch ich fühle sie nicht.
Schweißgebadet wache ich auf.
Episode III
Ich lebe im JETZT. Ich laufe die Tannenbergstraße hoch und erinnere mich an meine Kindheit. Vieles hat sich verändert. Das Haus von damals bewohnt seit einigen Jahren Martin, der Sohn unserer früheren Nachbarn und Vermieter. Es ist schön restauriert. Ich gehe in den Garten, wo meine Mutter und die Vermieterin einst Blumen, Beerengehölz und Kräuter gepflanzt hatten. Die Beete wurden durch kahle Steinplatten und Rasen ersetzt. Ich bin erschüttert. Neben der Haustüre steht immer noch die grüne Gießkanne von damals. Ich nehme sie und gieße die alten Beete und plötzlich wächst und gedeiht alles wieder wie in alten Jahren. Währenddessen kommen ein paar Jungs um die Ecke. Ich frage sie, ob Martin denn da wäre. „Nein, der ist nach Kanada verreist!“ meint einer der Jungs, der ihm trotz Bart erstaunlich ähnlich sieht. Er sieht mich bemitleidend an, während ich mit der Gießkanne vor ihm stehe. Die drei Jungs gehen rein, in das Haus, das ich zu gern nochmal von innen sehen würde. Im selben Moment zieht ein Sturm auf. Der Horizont verfärbt sich bedrohlich, wie am 21.07.1992 und ich kann noch erkennen, wie die ersten Bäume fliegen, als sich neben mir die Stahltüre der Waschküche öffnet und meine Mutter ruft: „Tobias, komm rein! Ein Sturm!“ Ich möchte die vier Stufen zu ihr in den Keller hinunterlaufen, doch ich erreiche ihre Hand nicht.
Schweißgebadet wache ich auf.
Episode IV – Daniel
Daniel (Nahezu 2 Jahre Beziehung bis vor 2,5 Jahren) und ich sitzen auf einem kahlen Stein vor einer Tankstelle. Er hat dort ein besonderes Bier gekauft. Aus den Niederlanden oder England, ich weiß es nimmer. Es schmeckt mir gut. Und im gleichen Moment genieße ich seine Redeflut, die mir während unserer Beziehung unbekannt war. Warum auch immer, residiere ich gerade in einer kleinen Behausung über einer Kneipe. Wir verstehen uns plötzlich so gut wie nie zuvor und beschließen, zusammen dorthin, in dieses Fremdenzimmer zu gehen. Als wir dort ankommen, hab ich gleich Stress mit dem Wirt. Es geht um ausstehende Mieten. Die vielen alten Männer, die in der Gaststube sitzen, sehen mich argwöhnisch an. Ich schicke Daniel hoch, in mein Zimmer. Er bietet mir an, meine Ausstände zu bezahlen; aber ich verneine und schicke ihn hoch.
Später, mitten in der Nacht, nachdem Daniel und ich traumhafte Stunden verbracht hatten, muss ich aufs Klo. Ich komme an einem offenstehenden Zimmer vorbei und schiebe die Tür etwas auf. Ich sehe auf einer Fensterbank Schmuck und Diamanten liegen, die sich im Licht der Straßenlaterne spiegeln. Ich denke darüber nach, sie zu stehlen und mit Daniel abzuhauen.
Schweißgebadet wache ich auf.
März 9, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Folgende Zeilen entstanden in den Morgenstunden des 28. März 2011 unter Mitwirkung von Michi und Exnachbar Markus. Der Anlass für diesen bayerischen Songtext war das Zerwürfnis zwischen Vermieter und einigen Mitbewohnern im Haus und seine Ignoranz den Bewohnern gegenüber.
Da Markus is zum Huaba grannt,
“Is da irgendwas geplant?”
„Na umbaun deama nie,
vielleicht a neue Außenjalousie.“
Zwei Wocha später stehns scho do
reißn raus sei gsamtes Klo.
Da Huba sogt: „Herr Ulbrich, deans ned warten,
steht doch a Dixi drauß im Garten!“
Draußen minus 15 Grod,
da friert da seibst dei Wiarschtal ob.
Schreibst ihm Mails und ruafst ihn an,
geht er nie ans Handy ran.
Da Michi ziagt in a Baustell ei
und dem Huaba is des oanalei,
Er sogt zum Michi, is doch koa Problem
mit dem bissl Baustaub miassns hoid leb’m
Und die Moral von der Geschicht,
traue einem Huber nicht
Weil er duad ja gern recht gscheit
und verarscht damit die ganzen Leit
Muasst ihn hoid nehma wie er is,
bringt doch a nix wenn i mi verpiss.
Am gscheitstn is du machst einfach mit
und bleibst drin in der Wastl-Witt!
28.03.2011 – 06.50
Februar 24, 2012
· Geschrieben von: John (Admin)
Nach Wochen eis‘ger Nächte
Kommt ein Frühlingstag daher.
Es scheint, als dass er brächte
Die Winterplag nie mehr.
Lauer, warmer Frühlingswind,
Scheinbar einem Märzen gleich,
Seelig meinen Geist beschwingt
Und Hoffnung bringt zugleich,

Für ein paar gute Stunden.
Winters Antlitz werde bleich!
Lass meine Seel gesunden!
Bald hab ichs überwunden.
Die ersten Sonnenstrahlen
Taun den letzten Schnee hinfort
In fließenden Rinnsalen
Sucht das Wasser seinen Ort.
Sammelt sich im Wiesengrund,
Bildet große Seen.
Wird immer mehr von Stund zu Stund,
Kaum ein Weg ist zu begehn.
Vögel hüpfen singend
Frei von Strauch zu Baum,
Nach frischem Futter ringend.
Ach, es ist ein Traum!
Geh noch nicht hinfort,
Du herrlich, guter Tag.
Zeig mir diesen Ort,
Wo ich dich wohl finden mag
Wenn Du bald verblasst,
den Winter noch mal lässt.
Der Winter ist verhasst
bei mir wie einst die Pest!
24.02.2012 – 15.30/18.50