PROLOG

heart01Ich verkörpere einen Menschen mit vielen Gegensätzen und unterschiedlichsten Facetten. H³ - HERZ, HIRN, HUMOR sind heutzutage leider nur noch bei den wenigsten Menschen vorhanden. Ich bin schüchtern und forsch. Ich bin Langweiler und Draufgänger. Ich bin traurig und zum Heulen komisch. Ich bin Stubenhocker und Party-Guy. Ich bin ein Träumer, dennoch Realist. Ich bin nass und trocken, Liebender und Geliebter, Verführer und Verführter, Dreckschwein und Sympath, Frieden und Krieg; ich bin Liebe und Hass, traurig und zum Heulen komisch. Ich hasse Kälte und Hitze - Ich bin der geduldige Choleriker. Ich frage und gebe Antwort. Eine interessante Mischung, die stets darauf wartet, gezündet zu werden.

In den Zeiten des Leidens schreibe ich gerne lyrische Texte; weniger in guten Phasen. Auch wie mich mein Leben in München seit 1997 geprägt hat, wie es verlief und wie es weitergeht und endet, das erfahrt ihr hier. Ab und an lass ich hier aber auch mal Luft ab zu allen möglichen Themen, die die Welt & mich beschäftigen.

Unter REGIE: Mein Leben findest Du Auszüge aus meiner gerade entstehenden Autobiografie.

Kommentare sind immer willkommen.

Das Landgericht(LG) in Hamburg hat mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - “Haftung für Links” entschieden, dass es das Wesen von Links nicht verstanden hat. Deshalb distanziere ich mich hiermit von diesem Landgericht, allen Inhalten dieser und anderer Websites, allen Links, vor allem aber von der deutschen Justiz. Und ich distanziere mich ausdrücklich!

Warum nenne ich mich Contrapunctus? Weil der Name, aus der Musik abgeleitet, sehr zu meiner Person und meinem Charaktér passt:


Contrapunctus, auch Kontrapunkt
(von lat. punctus contra punctum = „Note gegen Note“) ist ein musiktheoretischer Begriff mit mehrfacher Bedeutung.

In seiner einfachsten Bedeutung steht er zunächst für „Gegenstimme“ und bezeichnet eine Tonfolge, die gleichzeitig mit einer gegebenen Melodie erklingt. So nennt man beispielsweise die Stimme, die in einer Fuge gleichzeitig mit dem Thema bzw. Soggetto erklingt, dessen Kontrapunkt.

Davon ausgehend bezeichnet der Begriff Kontrapunkt auch die Kunst bzw. Technik, Gegenstimmen zu gegebenen Tonfolgen zu erfinden, die sowohl einen vertikal (harmonisch) sinnvollen Zusammenklang ergeben als auch eine horizontal-lineare (melodisch) sinnvolle Eigenständigkeit aufweisen.

Der Kontrapunkt als Kompositionstechnik unterlag in der Musikgeschichte sich wandelnden Regeln, die von der wechselnden Bewertung von Konsonanzen und Dissonanzen abhingen. Eine wichtige Rolle spielt der Kontrapunkt in polyphoner Musik, in der die beteiligten Stimmen nach Gleichwertigkeit und Unabhängigkeit streben (im Gegensatz zur Homophonie, die von einer Hierarchie zwischen übergeordneter Melodie und untergeordneter Begleitung geprägt ist).

Da die Beherrschung kontrapunktischer Gesetze für die Komposition polyphoner Musik von großer Bedeutung ist, wird der Begriff Kontrapunkt in seiner umfassendsten Bedeutung auch häufig mit Polyphonie gleichgesetzt.

Quelle: Wikipedia


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Nichts

nichtsIch möcht jetzt einfach nichts mehr sein,
weder Staub, noch ein Atom.
Mein Herz verwandelt sich in Stein,
meine Lieb‘ in blanken Hohn.

Wie wär jetzt diese Leichtigkeit,
zu schweben, wie ein Nichts?
Wie wäre es denn ohne Zeit,
als Nichts im Sog des Lichts?

Am Grund des Sees will ich mich finden,
Nahrung für die Fische sein.
Während meine Sinne schwinden,
bin ich hoffentlich allein.

Hoch drob’ am Ast, da will ich baumeln,
Tod in lieblicher Natur.
Noch einmal durch den Lichtschein taumeln,
Alles das! Das möcht ich nur.

Voll Alk und Drogen möcht ich sein,
das Leid in mir nicht mehr erkennen.
Tabletten, Gras und guter Wein
werden mich vom Leben trennen.

Der Tod ist nur ein Neuanfang.
Selbst Asche ist etwas.
Nur wird mir dabei Angst und Bang,
begänn mit mir von neu der Spaß.

Drum bitt ich darum, nichts zu sein,
weder Staub, noch ein Atom.
Taucht meine Seele in Säure ein!
Ja, das wär mein Lohn.

24.01.2012 – 22.40

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Zwei Herzen

zwei-herzenZwei Herzen voller Einsamkeit
fanden sich in der Novemberblüte.
Ich dacht, der Frühling wär nicht weit
und mit ihm die Liebe, Wärme, Güte.

Zwei Herzen still in Trauer
haben alles stets versucht,
zu durchbrechen diese Mauer
von Depression und Flucht,
so lang nach uns gesucht…

Zwei Herzen rein, in tiefen Schmerzen
hatten nur den einen Glauben
an die Verschmelzung ihrer Herzen
unter lüstern Weines Trauben.

Zwei Herzen mit dunkler Geschichte
wollten sich gleich alles sagen.
Jedoch wir schrieben nur Gedichte
um uns zu lieben und anzuklagen.

Zwei Herzen, sich zu nah und doch zu fern,
wollten sich beweisen:
„DICH! Sonst hab ich keinen gern!“
Und in wen’gen Worten, in ganz leisen
wurd der eine dem andern fern,
lag in Gedanken schon auf Gleisen
und sah noch mal den Abendstern.

Zwei Herzen, die sich einst gefunden
werden immer wieder gern
in tausend alten Stunden
wühlen in ihrer Liebe Kern.

Zwei Herzen sind nun schwer.
Können aus Liebe jetzt nicht mehr.
Der eine zu schwarz,
der andere zu weiß.
Der andere braucht nen Arzt,
der eine auch, im Todesschweiß.

Zwei Herzen weinen nun heraus
all erdenklich kalten Schmerz.
Keines sagt „Es ist jetzt aus“
denn wir sind ein ganzes Herz.

Zwei Herzen, scheiß auf den Titel, das Wort!
Ich werd immer da für Dich sein,
egal was passiert; Dir bin ich niemals fort.
Nie lass ich Dich allein.
Und niemals dort.
Dein Herz ist zu rein,
als dass es in meinen Händen schmort.

18./19.01.2012 – 01.15

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Alles wird gut

Weg ins LichtAlles wird gut, ich glaub daran;
es kann nicht schlimmer werden.
Zu wenig hab ich bisher getan,
für mein Glück hier auf Erden.

Alles wird gut,
ein Wunsch aus reinem Herzen.
Nie wieder Blut!
Nie wieder Schmerzen!

Alles wird gut, nicht nur für mich
wird wieder die Sonne scheinen.
Sie scheint auch bald für Dich
und nicht für irgendeinen.

Alles wird gut, und nimmer für die bösen
Menschen dieser Welt.
Auch uns wird’s Glück sehr bald erlösen,
ohne Materialismus und viel Geld.

Alles wird gut, Du kannst mir glauben.
Blick nach vorn und find Dein Ziel.
Ewig den Verstand ausrauben,
bringt uns leider nicht sehr viel.

Alles wird gut, Du wirst es sehn,
ich spürs, die gute Stunde naht.
Neue Wege werd ich gehn,
verlasse meinen alten Pfad.

10.01.2012 – 21.40

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Schlitz mich auf!

blutSchlitz mich auf, genieß mein Blut
in Deinen vollsten Zügen.
Tiefrot und echt – es tut Dir gut;
ich werd Dich nicht belügen!

Schlitz mich auf und saug mich aus,
bis da nichts mehr von mir ist.
Zieh mir die Gedärme raus,
mit Hunger, Gier und List.

Schlitz mich auf, in voller Lust!
Nimm mein Hirn zuerst.
Danach nimm Dir noch meine Brust,
mit dem Herz, das Du zerstörst.

Schlitz mich auf in vollster Güte,
friss den Rest, der Dir noch bleibt.
Doch meine Seele bleibt die Blüte,
die ständig neue Knospen treibt.

09.01.2012 - 18.00

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Weggeworfen

Herz herausgerissenGibs nur zu, es war Dein Spiel,
fast genau ein Jahr.
Über mich weißt Du nun viel,
wer ich bin und wer ich war.

Schenkte Dir all mein Vertrauen,
und meine Liebe auch dazu.
Künftig hüt‘ ich mich vor fremden Frauen,
denn seit meiner Kindheit seh ich zu,
wie sie auf mich herunter schauen
und mir mein Leben teils versauen.
Frauen, lasst mir meine Ruh!

All Deine Güte und Geduld;
warn vermutlich niemals echt.
Gibst mir ein Gefühl von Schuld,
und dass ich sei mehr schlecht als recht.

Schon so lange kennst Du meinen Schmerz
hast auch gute Zeiten schon gesehn.
Nun grundlos stichst Du mir ins Herz,
sagst nur, ich soll einfach gehn .

Wie heuchlerisch warn Deine Worte:
„Wir lieben dich, so wie du bist!“
Denn als ich in der Hölle schmorte,
hast Du einfach Dich verpisst!

Ich glaub Dir künftig gar nichts mehr,
egal, was Du mir sagst.
Die Last auf mir, sie wiegt zu schwer,
weil Du nicht Dich mal fragst:
War das wirklich fair?

Du warfst mich einfach weg,
nur weil Dir meine Meinung nicht passt.
Wie ein Stück Dreck,
fühl ich mich nun gehasst.

Wer Deiner Meinung widerspricht,
den stichelst Du bis auf sein Blut.
Fräulein, so was macht man nicht!
Sowas ist nicht gut.

Trotzdem denk ich wirklich gern
an unsre Illusion zurück.
Leider liegt sie nun sehr fern,
und mit ihr auch das unsre Glück.

Weggeworfen, wie’n Stück Dreck
wurd ich öfter schon im Leben.
Lieber ist mir, ich verreck,
als solls sowas nochmal geben!

John

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2011 - A review

20112011 begann anders als die Jahr‘ zuvor,
ohne Sucht und ohne Kater.
Mit Leiden und Humor,
im Gesamten adäquater.

Den anfangs kalten Januar
teilte ich mit großen Schmerzen.
Doch bald schon ward er wunderbar
gar frühlingshaft in meinem Herzen.

Jedoch dann fehlte mir
zu oft mein grüner Freund.
Zu groß war meist die Gier
nach meinem täglich Joint.

Viele Wochen ohne roten Wein
nahmen mir oft die Geduld.
Ohne Joint war ich allein
und suchte überall nach Schuld.

Erste Räusche folgten bald,
ertrank den Kummer und das Leid.
Ein Absturz wie gemalt-
und ganz Facebook wusst Bescheid.

Der Krebs, er konnt mich gut verzehren
bald war an mir fast nichts mehr dran.
Der Februar, er tat’s mir lehren:
Es wird Zeit, der Arzt muss ran!

Zeitnah ward entfernt das böse Tier,
der Märzen strahlte voller Güte.
Auch Balkon und Garten hier;
Geranien trieben erste Blüte.

Der April ward einem Maien gleich
mit bis zu 25° Grad.
Und zudem recht erlebnisreich.
Ich fand den neuen Pfad.

Mit Michi an den Tegernsee
und ne Mitbewohnerin im Haus.
Und was ich jetzt noch seh:
Auch die Wohnung sah bald anders aus.

Im Monat Mai, da kam die Elke
sehr plötzlich ein mein Leben.
wie eine Blume, die nie welke,
wie eines Weines junge Reben.

Wünschte mir nen Schrebergarten
als Rückzugsort für meinen Geist.
Jedoch ich musste lange warten-
bis man mich abweist.

Ein heißer Juni kam geschwind daher,
mit dem Zug nach Rosenheim.
Und als genügte das nicht mehr,
lief ich noch in Franken ein.

Verblieb bei Heiko ein paar Tage,
die schönsten in sechs Jahren,
erinnere ich mich vage,
seit wir Freunde waren.

Mein Geburtstag war so regenreich
und kalt wie nie zuvor.
Er war gar einem Winter gleich,
Graupelmetastasen ,
einer Winterleich‘
krochen an meiner Seele empor.

Kurz drauf, war Passau noch mein Ziel,
ich wollt ihn kennen lernen.
Wohl erhoffte er zu viel.
Und was, steht in den Sternen.

Jerosch kam in den August,
als ich schreiben wollte.
Als die letzte Sommerlust
den Berg hinunter rollte.

Er war ein Weiser,
ganz meiner Seele gleich.
Seine Worte waren leiser,
sein Geist an Wissen reich.

Am End des Monats kam der Bau,
Arbeit ohne Ende.
Mein Chef war eine Frau,
mit ihr spachtelte ich Wände.
Bis der Streit kam, Seelen grau
Der Job, er fand jäh ein Ende.

Nimmer viel gab der Oktober,
die Depression nahm überhand.
Meine Stimmung wurde grober,
egal, in welcher Lage ich mich fand.

Der November wollte besser sein;
das versprach schon sein Beginn.
Ich kroch in XXXXXXs Bett hinein
und fühlte den Gewinn.

Der war jedoch von kurzer Dauer,
ich fühlte seine Kälte.
Es überkam mich alte Trauer,
mit der ich mich einst schon quälte.

In dieser ersehnten Nacht
erreichten mich sehr viele Zeilen
eines Menschen Macht.
Sie mochten mich ereilen,
mein Geist war neu erwacht.

Jedoch die alte Depression
war stark und stur denn je.
Seine Lieb‘ erreicht mich schon,
durch Kälte, Eis und Schnee.

Es waren die Dezemberrosen;
sie beendeten das Jahr.
Wann immer wilde Stürme tosen,
hat René mein Herz, für immer gar.

So ging das recht bewegte Jahr
in turbulentem Schritt.
2012 war schneller da,
als ein neuer Lebensabschnitt.

02.01.2012 – 22.05

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Warum

0_bigWarum immer Böses tun
und nicht Gutes geben?
Warum immer ICH bedacht
in diesem kurzen Leben?

Warum könnt Ihr nehmen
und nicht selbstlos sein?
Ich muss mich für Euch schämen;
Eure Seele ist nicht rein.

Warum wird Natur zerstört
nur für euren Spaß?
Natur, die nicht mal uns gehört,
erstickt in warmem Gas.

Warum seid Ihr so ICH-bedacht
auf unsrem Garten Eden?
Auf euch, Ihr Menschen geb ich Acht!
Wir müssen drüber reden!

Warum spielt ihr euren Gott
in dieser schönen Welt?
In Wirklichkeit seid Ihr bankrott -
es geht nur ums „liebe“ Geld!

Warum ständig Kriege schüren,
Völker unterdrücken?
Menschen ins Verderben führen,
mit Hinterlist und Tücken?

Warum kann es nicht friedlich sein,
auf dieser kranken Welt?
Am End‘ seid Ihr allein
und nichts gibt’s, was Euch hält.

Warum denn nur glaubt Ihr mir nicht,
was ich Euch hier beschreibe?
Das Wahre steht in Eurem Gesicht
und steckt in Eurem Leibe.

Warum seh ich nur die Lüge
in eurer Mensch-Natur?
Ich kenn Euch zu Genüge,
ihr seid Primaten nur.

Warum wird meine Frage nicht erwidert;
Ich weiß es ganz genau:
Ihr seid nur außen bunt gefiedert
und nicht wirklich schlau.
Nicht im Leben eingegliedert
und im Herzen grau.

29.12.2012 – 05.20

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Ruhe

So bin ich ich, so nur kann ich sein,
genieße diese Stille.
Sitze hier allein im Kerzenschein,
denn es ist mein Wille.
Gedanken werden wieder rein,
wie nach der Ruhepille.
Nur so kann ich wieder SEIN.

26.12.2011 - 23.00

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Hermann Hesse

hermann_hesse

Eine Ode an meinen Freund

Ich bin nicht Hermann Hesse;
ich fühl‘ und denke nur wie er.
Auch wenn ich mich gern messe,
mit seinem Schriftenmeer,
so wie er, werd ich nicht mehr.

Hermann Hesse, Deine Schriften
erzählen mir mein Leben.
Nebst der Welten bösen Giften,
hat’s auch Gutes uns gegeben.

Wie gern wär ich Dein Freund gewesen,
in unsrer grauen Welt.
Viel von Dir hab ich gelesen,
was mich jetzt am Leben hält.

Hermann Hesse, Dein Gebrechen
trag auch ich in mir.
Ich lern nun meine Schwächen
dafür dank ich Dir!

26.12.2011 – 21.20

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Warum ich

Warum ich nicht so bin,
wie’s mancher so gern hätte?
Mir stand noch nie der Sinn,
nach deutscher Etikette.

Warum ich nicht so lieben kann
wie der große Rest der Welt?
Und wenn’s so wäre, dann
gäb‘s was andres, was Dich quält.

Warum ich nicht so scheine,
wie andre meinem Alter gleich?
Für mich sind’s Spießerschweine
und an Wissen wenig reich.

Warum ich die Welt so anders seh?
So anders als die Masse?
Weil sie tut mir so sehr weh,
so sehr, dass ich sie hasse!

26.12.2011 - 01.12

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Scheinheilige Weihnacht

presse_2007_12_13Scheinheilige Weihnacht überall,
Licht strahlt aus den Häusern.
Und der Menschen tiefer Fall
lässt sich nur so äußern:

Euer Fest der stillen Liebe
ist von Leid umschattet.
Ihr seid nichts als Lebensdiebe
und mit Mordlust ausgestattet!

Ob Gänslein, Pute oder Schwein,
hauptsach es schmeckt gut
stopft Ihr abends in Euch rein
vergoss’nes Unschuldsblut.

Niemals daran denken
dass dies tote Tier
Liebe könnt Dir schenken,
in Deiner Fleischesgier.

Saftig gut gebräunt
liegt’s auf Deinem Herd.
Hat von Liebe einst geträumt
und ist nun nichts mehr wert.

Außer die paar Taler,
die Du zahltest für die Leich,
Kreuzer für den Steuerzahler,
Millionen für das Reich.

Eure Weihnacht ist nur Mord
aus alter Tradition.
Ein Leben geht hinfort
für Euren Christenhohn.

Schenkt Euch einfach Liebe
ohne Mord an Euren Schwestern
und Brüdern; was noch bliebe,
das bleibt heute GESTERN.

Scheinheilige Weihnacht überall,
duftet durch die Lüfte, falscher Schall.
Weihnachtshohn, Weihnachtsbaum,
du stirbst ab heut in jedem Raum.

Aus der schöne Weihnachtstraum…

23.12.2011 – 23.58

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Was für eine kranke Welt

fragezeichenWas für eine kranke Welt
entsteht in letzter Zeit?
Es geht nur noch um Geld
und falsche Eitelkeit.

Was für kranke Leute
möchten mir was lehren?
Seh ständig wie auch heute,
man kann sie nicht bekehren.

Was für kranke Worte
erreichen meinen Geist?
an jedem Zufluchtsorte
der Lügengeist noch kreist.

Ach, welch kranke Erde,
schreit nach Luft und Liebe,
Ich richt an Gott Beschwerde
und ernte Seitenhiebe.

Was für kranke Scheiße
mag mich noch erwarten
auf dieser kleinen Reise
durch des Lebens Garten?

Was für eine kranke Welt
muss ich miterleben?
Alles, was mich bisher hält,
muss ich nach und nach…
aufgeben.

Welch ein Leben.
Welch eine Schmach.

Das kranke Leben eben.
Der Erden rote Reben.

Des Lebens Glück, das einst zerbrach…

23.12.2011 – 03:10

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Leeres Blatt Papier

Leeres BlattIch sitz vor einem leeren Blatt Papier
und möchte so gerne Worte fassen.
Doch sie fliegen vorbei an mir,
wie fliegend leichte Untertassen.
Da kann ich’s Schreiben auch gleich lassen.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier
und denke ganz tief drin in mir:
Wo sind all die Worte hin,
die meinem Fetisch Nahrung geben?
Macht es jetzt noch einen Sinn,
zu schreiben oder aufzugeben?

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier,
mein Geist ist ausgelaugt und leer.
Ich könnte brüllen wie ein Tier
doch auch das Sprechen fällt mir schwer.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier;
der Wind weht’s auf den Boden.
Nun sitze ich allein vor mir
und sterb in tausend Toden,
sterbe aus der Gier
nach einem Leben,
welches für mich unerreichbar ist;
nur der Tod kann mir das geben,
was das Leben mir zerfrisst.

17.12.2011 – 20.08

unterschrift1

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Unwirklich

der_steinige_wegIch laufe durch die Straßen.
Alles erscheint mir unwirklich.
Fühle mich fremd in diesen mir sonst so vertrauten Straßen.
Sehe Menschen.
Schöne Menschen.
Alte Menschen.
Traurige, geknickte Augen.
Ich frage mich, warum sie alle noch leben.
Warum bringen sie sich nicht um?
Was hält sie am Leben in dieser trostlosen, grauen Welt?

Alles erscheint so unwirklich.
Dezember.
Tiefschwarze Wolken und ein Donner im Norden.
Milder Wind fegt durch die Gassen.
Ich eile in den Supermarkt.
Viele Menschen.
Ich beachte sie nicht.
Fühle mich unwirklich.

Schnell zwei Bier und Zigaretten.
Sie mustern mich.
Ich muss raus.
Vor mir eine Plapper-Oma an der Kasse.
Wie ich es hasse.
Schweiß. Zittern. Herzjagen. Schwindel. Übelkeit.
Ich bin befreit.
Alles wirkt so unwirklich.

Auf meiner Bank im Park trinke ich mein Bier.
Denke über alles nach.
Denke über die Unwirklichkeit nach.
Bin ich ich?
Der Sturm peitscht mir Tränen ins Gesicht.
Ich eile nach Hause.
Ich fühle mich nicht.

Alles erscheint so unwirklich.

14.12.2011 – 16.10

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WIR

Borderline LiebeWir haben denselben vernarbten Arm,
und fast die gleichen Qualen.
Wir haben einen ähnlichen Charme
den wir beide ausstrahlen.

Wir tragen außen nicht das gleiche Gesicht,
aber dennoch in unserem Herzen
sind wir geplagt von unsrer Geschicht,
und von ihren Schmerzen.

Wir möchten so viel besser sein,
als diese böse Welt.
Jedoch wir können‘s nicht allein,
auch nicht, wenn die Liebe zählt.

Wir können nicht zusammen,
wenn zu viel Frust vergeht.
Wir zünden neue Flammen,
wenn mal nichts mehr geht.

Wir teilen innere Gedanken,
so tief und so rein.
Und die Reben unsrer Liebe ranken
wie wilder, roter Wein.

Er braucht lange,
bis er trinkbar ist.
Genauso lange,
hat meine Seele Deine Liebe vermisst.

Vielleicht vermiss ich sie schon immer,
in all den vielen Jahren.
Ohne Dich wärs noch viel schlimmer,
die Contenance zu wahren.

Drum bin ich dankbar, dass es Dich gibt
ohne viele Worte,
dass mich EINER liebt,
von der Deinen Sorte.

14.12.2011 – 03.30 für Renè S.

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Sehnsucht

sehnsuchtSehnsucht ist die Stimme in mir.
Sie klingt nach vergangenem Glück.
Sehnsucht ist der Schrei nach Dir.
Aber altes Glück kommt nie zurück.

Sehnsucht ist der Triebe Gier.
Sie schleicht um tausend Stunden
und ist ständig hier.
Wie die Narben meiner Wunden.

Sehnsucht ist mein tiefstes Leid.
Ich trage es seit Jahren.
Sehnsucht ist ein schwarzes Kleid.
Sehnsucht birgt Gefahren.

Alle Sehnsucht dieser Welt
tief in meinem Herzen
ist die Würze, die mich quält,
der Anfang aller Schmerzen.

Sehnsucht möchte Liebe sein
und bringt mir oft den Hass.
Sehnsucht möchte anders sein;
auf Sehnsucht ist Verlass.

Würd meine Sehnsucht Blüten treiben,
blühte sie bis hoch zum Firmament.
Und würde sie noch ewig bleiben,
dann würd ich gern dezent
aus diesem Leben scheiden.

Sehnsucht kann so grausam sein
und zugleich wunderschön.
Sehnsucht, sie bleibt immer mein,
wenn wir zwei am Abgrund stehn.

14.12.2011 – 01.38

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Ja, hau mich in Stücke!

blut-traenen25b15dJa, hau mich in Stücke!
Nimm Dir, was von mir übrig ist.
Und bevor ich vollends verrücke,
sei nur Du mein Sadist!

Entreiße mir mein Herz,
zerquetsch es in Deinen Händen.
Gib mir jeden Schmerz,
er soll niemals enden!

Mach Dir einen Lenz daraus,
mich ewig Leiden zu sehn.
Komm, blas mir die Lichter aus,
erst dann lass ich Dich gehn.

Erst wenn ich am Boden zerfetzt
in undefinierbaren Stücken
liege und tief verletzt
bade in blutenden Glücken,
gilt meine Idee als umgesetzt.

Ja, hau mich in Fetzen!
ich bin des Glückes nicht wert.
Ich werde alles daran setzen,
dass man mir diesen Wunsch gewährt.

12.12.2011 – 14.07

unterschrift1

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11.12.2011

Es tut mir so leid.
Ich hab mir wirklich Sorgen gemacht.
An diesem Abend war ich so ungescheit.
Über nichts mehr hab ich hernach gelacht.

Wären Klaus und René nicht gewesen,
vor Allem Heiko der Beste,
wär ich nur traurig gewesen
und cancelte alle kommenden Feste.

Es war ein Albtraum, nur zu wissen,
wie schlecht es Dir geht.
Ich sah Bilder zerrissen,
wo Höchstgeschwindigkeit 80 steht.

Es war ein Graus in diesen 50 Minuten,
wo ich nicht wusste, was mit Dir ist.
Ich danke Gott, es blieb beim Guten,
weil Du Zuhause angekommen bist.

Ich möcht nie wieder einen Fehler begehn,
der Deine Gesundheit verdirbt.
Dazu werd ich ehrlich stehn,
und wenn dafür meine Seele stirbt.

11.12.2011 – 22.50 - Für Elke.

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Schwarz weiß…

Borderline LiebeSchlaflose schwarze Nacht,
heilsamer heller Morgen.
Erst neben Dir erwacht,
fühle ich mich geborgen.

Wenn Du wieder gehst,
weiß ich was mir fehlt.
Nur weil Du zu mir stehst,
hab ich Dich gewählt.

Sprichst Du nicht mit mir,
fühl ich mich gequält.
Und sprichst Du dann für vier,
fühl ich aus meinem Leben erzählt.

Oft hältst Du mir einen Spiegel vor,
den ich kaum ertrage.
und manchmal hebst Du mich empor,
sodass ich mich dann frage:
Was hast Du mit mir vor?

Jedoch ich merke,
wenn auch nur nach und nach;
Du gibst mir mehr Stärke,
als meinem Glauben und Willen je entsprach.

Du bist so Schwarz und so weiß wie ich;
und darum weißt Du ganz genau:
Im Herzen lieb ich Dich inniglich,
denn Du zauberst aus meinem Grau
ein helles Licht.

Endlich…

11.12.11 – 21.50 für René Schwarz

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Grüner Rauch in meinen Lungen

s p l i f f # o n e h u n d r e d f i f t y t h r e eGrüner Rauch in meinen Lungen
ist für mich wie Medizin.
Hab tagelang nach Luft gerungen,
nun fühl ich mich wie Aladin
mit seiner bezaubernden Gini.
Geb mich den schönen Dingen hin
und lausche Paganini,
dazu ein Glas Martini.

Oder doch ein Gläschen Wein,
am liebsten trocknen, roten?
Ja, ich denk, er soll es sein,
denn Schnaps ist mir verboten.

Du grüner Rauch in meiner Seele,
bist mir Glück und Gift zugleich.
Ohne Dich ich mich nur quäle,
und hab ich Dich, fühl ich mich reich.

Leichter wärs, ich würd Dich hassen,
meiden nur, um jeden Preis.
Jedoch ich kann nicht von Dir lassen,
das ist für mich der Beweis:

Zuviel von Dir raubt den Verstand,
zu wenig macht ihn leer.
Und hat man Dich mal gut gekannt,
ist Dich zu meiden höllisch schwer.

07.12.2011 – 18.45

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