Archive for Lyrik & Poesie

Neujahr

Contrapunctus01Pünktlich zu Neujahr,
Da ist sie schon.
Die süße Gefahr
Der Depression.

Endlos Schnee
Und bitterkalt.
Magenweh
Und Darminhalt.

Isolation.
Nikotin.
Emotion.
Medizin.

Resignieren.
Reinhauen.
Rauskotzen.
Runterkommen.

Stille.

03.01.2017 - 22.10

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Mit Rach und List

141116-contrapunctusIch reiße Dir Dein Herz heraus
Und labe mich an jedem Bissen.
Was wird das für ein Leichenschmaus!
Kein Mensch wird Dich vermissen.

Ein Glas Burgunder noch dazu.
Oh ja - das wird mir munden!
Und in dieser Todesruh
Gehörst Du mir - für Stunden!

Ich werde Dich zerstören
Bis nichts mehr von Dir ist.
Du wirst mich gar nicht hören.
Ich komm mit Rach und List.

14.11.2016-23.00

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Dein Atem

Fragezeichen-HerzDein Atem schwebt leicht
Über meiner Brust.
Mein Herz ist erweicht
Im Genuss dieser Lust.

Dein Atem schmeckt bitter,
Doch sinnlich und rein.
In mir herrscht Gewitter
Vom aufgeregt sein.

Dein Atem berührt
Mein einsames Herz.
Du hast mich entführt
Und lässt mir den Schmerz.

Den Schmerz, Dich zu begehren,
Er wiegt in mir sehr schwer.
Er wird mir sehr bald lehren,
Die Liebe gibt uns kein Gewähr.

Und doch genieß’ ich jede Stunde,
In der ich Dich begehr’.
Du leckst mir jede Wunde,
Ich lieb Dich wirklich sehr.

Für J. - 31.10.2016 - 02:49

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Vergangenheit

contrapunctus media sonnenuntergang 011Vergangenheit bleibt stets besteh’n
Auch wenn wir sie verdrängen.
Vergangenheit ist abzuseh’n,
In alt-verstaubten Klängen.

Vergangenheit kann Liebe sein
Und zugleich Tod wie Leid.
Sie reift, wie alter, guter Wein
Vergangenheit trägt jedes Kleid.

Eines Tages kommt sie wieder
Mit all ihrer Macht.
Du hörst ihre alten Lieder
Und Deine Erinnerung erwacht.

Als Millionen böser Viren
Kriecht sie durch Dein Leben.
Jetzt kannst Du nur verlieren
Oder alles geben.

Vergangenheit tut immer weh
Egal, auf welche Art.
Wenn ich alte Bilder seh’
Reagiere ich apart.

Vergangenheit, sie holt dich ein
Und nimmt Dir den Verstand.
Das macht nur alter, guter Wein
Und des Menschen böser Tand.

Vergangenheit wird nie gestillt.
Von der Zukunft wohlgenährt.
Und bevor sie Dich killt,
Flieh vor dem Damokles Schwert.

14./15.03.2016

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Herr hilf!

Schuss in den KopfHerr, hilf mir, die Welt zu verstehn,
Sie zu lieben und zu ehren.
Hilf mir endlich, das Schöne zu sehn
Lass das Böse nicht gewähren.

Herr, warum so viel Hass auf der Welt?
Muss das denn wirklich sein?
Meine Seele ist so sehr gequält
Von all den Schweinereinen.

Krieg, Gewalt und Hetzereien
Täglich wird es immer schlimmer.
Und täglich möcht‘ ich ganz laut schreien
Dir, o‘ Herr, vertrau ich nimmer!

Täglich trage ich den Schmerz
Einer ganzen Welt in mir.
Täglich frage ich mein Herz
Warum bist Du jetzt nicht hier?

Herr, ich glaube nicht an Dich
Und doch bitte ich darum!
Herr, o‘ Herr, errette mich!
Oder bring mich endlich um.

07.01.2016 - 01.30

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Ich küsse deine Hände

IsarkingBrichst du mir den Finger,
Brech ich deine Hand.
Nimmst du mir mein Haus,
Nehme ich dein Land.

Brichst du mir den Zahn,
Brech ich dein Gebiss.
Nimmst du mir das Liebste,
Ist dir der Tod gewiss.

Tötest du mein Kind,
Hol ich mir deine Sippe.
Brichst du mir einen Knochen,
Brech ich dein ganzes Gerippe.

Nimmst du mir mein Augenlicht,
Nehm ich dir die Welt.
Stiehlst du mir einen Penny,
Hol ich mir all dein Geld.

Erst wenn ich mit dir fertig bin,
Ist unser Spiel zu Ende.
Dann bade ich dich in Benzin
Und küsse deine Hände.

18.11.2015 - 22.50

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Im Schmerz geboren

Im Schmerz warst du geboren
In klarer Vollmondnacht.
Von den Göttern auserkoren
Kurz aus einem Traum erwacht.

Der Schmerz, er goss sich weiter
Durch deine Lebenszeit.
Und bald war er der Reiter
Deiner Hilflosigkeit.

Und jetzt im dritten Lebensakt
Führt er Dich ins Verderben.
Während er dein Herz zerhackt
In tausend rote Scherben
Und ein Leid dein Nächstes jagt,
Willst du leise sterben.

Doch den Triumph erlangst du nicht!
Ich spiel’ ein Spiel mit dir!
Und wenn ich mit dir fertig bin,
Dann gehörst du mir!

Ich bin dein Schmerz.
Und werde deine Stimme sein.
Ich nehme mir dein Herz
Und brech dir jedes Bein.
Es wird mir eine Freude sein.

Im Schmerz warst du geboren
Im Schmerze wirst du gehn.
Dies Spiel hast du verloren
Nun ist’s um dich geschehn.

07.11.2015 - 01.08

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Diese Welt…

contrapunctusMeine Hände sind leer
Und müde mein Geist.
Mein Herz schlägt schwer
Das Nichts in mir kreist.

Wie kann ich das abwenden?
Wo finde ich mein Glück?
In meinen leeren Händen
Zerbricht es Stück für Stück.
Das letzte Fünkchen Glück.

Die Angst hat meiner Seele
Große Mauern aufgebaut.
Der Kloß in meiner Kehle
Hass und Trauer in sich staut.

Ich werd die Welt niemals verstehen.
Nicht ihre Freuden, nicht die Leiden.
Dies täglich stumpfe Weltgeschehen
Möcht ich zu gerne meiden.

Überall Lügen, Gier und Neid
Krieg, Moralismus und Hass.
Der Welten schönes Kleid
Wirkt erschöpft und leichenblass.

Ich glaub nur, das was ich sehe
Und das ist schon zu viel.
Egal, wohin ich gehe
Diese Welt ist nicht mein Ziel.

22.09.2015 - 00.32 Uhr

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Ich vermisse

marioIch vermiss Deinen Atem,
Der nachts zu mir spricht,
Und den blauen Glanz
Aus Deinem Augenlicht.

Ich vermisse die Ruhe,
Die Du mir gibst;
Und das Prickeln,
Wenn Du mich liebst.

Ich vermisse die Orte,
An denen wir waren.
Und Deine Worte;
Die Worte, die Klaren.

Ich vermiss diese Blüte,
Die einem Frühling gleicht.
Ich vermiss Deine Güte,
Die um mein Herz herschleicht.

Ich vermiss nicht die Sehnsucht.
Die Sehnsucht nach Dir.
Ich vermiss sie so lang nicht,
Bis Du vor meiner Tür…

(Für Super-Mario)

24.08.2015- 20.30

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Der Mond hat gelacht

MondIch sah zu den Sternen
Und fragte den Mond
Ob das Leben zu lernen
Sich für mich noch lohnt.

Ich schrie in den Himmel
In tief dunkler Nacht
Es kam keine Antwort
Der Mond hat gelacht.

So zog ich von dannen
Der Weg war mir schwer
Das Rauschen der Tannen
Hör ich nicht mehr.

Die Arie des Lebens
Auch sie bleibt mir stumm
Ich such sie vergebens
Ich suche mich dumm.

Ich dreh mich im Kreis
Bei Tag und bei Nacht
Und zahle den Preis
Der Mond hat gelacht.

29.03.2015-00.28

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Jedes Mal, wenn ich Dich seh

liebeskummerJedes Mal, wenn ich Dich seh
Pulsiert mein Blut bis in den Hals
Schießt Adrenalin durch meine Adern
Umschleicht mich edler Schwindel.

Jedes Mal, wenn ich Dich seh
Schmückst Du meine Welt mit bunten Farben
Wehst wie ein Frühlingswind
Durch meine Glieder.

Jedes mal
Bist Du Rausch
Verzweiflung
Und tiefe Sehnsucht.

Eine Sehnsucht
Die nie vergeht
Mit jedem Jahr
Noch stärker weht.

Jedes Mal, wenn ich Dich seh
Bleibt ein Teil von Dir
In meinen Träumen.

17.03.2015 - 23.16

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Das Gift in mir

schmerzGanz tief in meinem Herzen
Lauert ein tödliches Gift.
Es lauert voller Schmerzen
In schönster, glanzvoller Schrift.

Geschrieben in goldenen Lettern
In Jahren der Völlerei
Von hasserfüllten Göttern.
Eine Elends-Litanei.

Es nährt sich von dunkelsten Tagen
Und altem Verderben
Von unbeantworteten Fragen
Und zigtausend Scherben.

Das Gift in mir trägt keinen Namen
Und doch stammt es von Dir.
Es trägt auch Deinen Samen
Und all Deine Gier.

Zur richtigen Stunde
Wird es befreit.
Es schlägt Dir die Wunde
Deiner Eitelkeit.

19.02.2015 - 01.11

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Neues Leben

10698422_857026800985739_4805650522985778330_nSiebzehn Jahre Gras und Wein
Dramen, Tod und Lotterleben.
All das soll’s gewesen sein?
Es muss noch mehr da draußen geben.

Siebzehn Jahre roter Wein
Siebzehn Jahre roter Tod.
Er wollte mein Begleiter sein
Und brachte mich in Seelennot.

Siebzehn Jahre grünes Gras,
Siebzehn Jahre toter Geist.
Zugekifft und ohne Spaß
Ein Teufel um den andren kreist.

Liebe nur im Suff ertragen
Trauer schreit, wenn sie vergeht.
Depression an Wintertagen
Wenn mein Herz nach Wärme fleht.

Gedanken im Nebel bunt und schön,
Grüner Rauch in meinen Lungen.
Ich kann die Freude nicht mehr sehn
Der Teufel ist schon eingedrungen.

All das soll nun anders werden
Ich hab mein altes Leben satt.
Es gibt so viel Glück auf Erden
Wenn man’s nur gefunden hat.

Ich werd mein Glück bald finden.
Der erste Schritt ist schon getan.
Keine Zeit will ich mehr schinden.
Mein neues Leben fängt jetzt an.

01.02.2015



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Alle Jahre wieder

241213-001Alle Jahre wieder,
Kommt der warme Wind,
Blüht der weiße Flieder.
Ein Frühlingstraum beginnt.

Alle Jahre wieder
Blühen die Dezemberrosen,
Ertönen alte Weihnachtslieder,
Wenn draußen wilde Stürme tosen.

Alle Jahre wieder,
Kommt das Frühlingskind
Auf die Erde nieder,
Wo der Schnee zerrinnt.

(23.12.2014 - 12.50)

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Der Schmerz

10348445_777504408937979_8480489770700095759_nDer Schmerz lacht
In meiner Brust
Er will nicht hinaus
Bleibt gefangen
In verblichenen Bildern
Verklungenen Melodien
Und längst verflogenen Düften.

Der Schmerz umklammert
Mein Herz
Wie tausend Nägel
Aus Stahl
Und jede Nacht
Wäre ich zum Sterben bereit
Wenn er nur abließe von mir.

Gierig saugt er
Den letzten Lebenssaft
Aus meinen Adern
Nimmt alles
Was mir einst wichtig war
Und kotzt es
Mir mitten ins Gesicht.

Wie ein Schatten
Der Schmerz
In meinem Kopf
Nie wird er
Von mir weichen
Wie ein guter Bruder
Der erst durch den Tod
Von mir geht.

27.09.2014 - 01.00

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Gefangen im Traum

100814-004Ich wache auf und bin nicht wach.
Das Leben schläft.
Ich schwimme in einem Strom
Der mich in die Tiefe reißt
Greife nach dem Ausgang
Schlafe weiter
Wache niemals auf.
Babylon hält mich gefangen.

Möchte ausbrechen
Aus diesem Albtraum.
Wie lange dauert mein Schlaf?
Ich wache auf und erkenne
Dass alles ein Traum ist.
Realität ist ein Traum.
Am Ende schlafe ich
Doch allein.

Der Traum von Erfüllung
Bleibt ein Schleier ohne Sinn.
Ich lege alles ab
Und bin frei
Frei in diesem Traum.
Doch Traum ist nicht Realität.
Egal was ich mache
Es ist nur ein Traum.

Der Traum wird vergehen
Und ich werde mit ihm schwinden.
Ich bin nichts wert.
Nur einer von vielen.
Ich breche aus!
Ich wache auf!
Sonst ist es zu spät……..

09.09.2014 - 22.00

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Totgeträumtes Glück

190614-001Nur noch nachts im Traum
Fühle ich das Glück
Das sich tagsüber anfühlt
Wie ein Dejavue.

Kaum greifbar
Und doch war es so nah
Dieses unbeschreiblich schöne
Gefühl von Glück.

Ich atme frei
Während mein Herz
Sanft schaukelt
In den Wogen
Diesen Glücks.

Diesem schmerzfreien
Lustvollen
Nächtlich wiederkehrenden
Gefühl
Das tausendmal schöner ist
Als jeder Fick.

Mit dem Morgen
Beginnt die Sehnsucht
Nach diesem
Totgeträumten Gefühl.

Wie nie gelebt
Umschleicht es
Tausend Stunden.

Tausend totgelebte Stunden.

Zehntausend totgeweinte Stunden.

Hunderttausend tote Jahre meines Lebens.


04.09.2014 - 00.25

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Schön’s Blümelein

StiefmütterchenEinst stand da ein schön’s Blümelein
Vor einem alten Haus.
Es stand so einsam und allein;
Das hielt mein Herz nicht aus.

Behutsam nahm ich es zu mir
Und setzte es Zuhause ein.
Es war dann fortan hier,
Das zarte, junge Blümelein.

Es gedieh so wunderbar
Und blühte auf, in voller Pracht,
Seit es bei mir war,
So bei Tag und bei der Nacht.

Doch an jenem Sommertage,
Als von der Reise ich zurück,
Blieb die eine alte Frage:
Warum starb das junge Glück?

Den Topf des schönen Blümelein
Zierte nur noch toter Schmerz.
Es konnt’ nicht länger bei mir sein.
Mir zerriss es schier mein Herz.

Ein Jahr später, vor dem Garten,
Als der Schmerz verklungen,
Sah ich neue Blümlein warten,
Meine Seele hat gesungen!

Und so nahm ich notgedrungen
Eines mit nach Haus.
Ich hatte lang mit mir gerungen;
Dieses Blümchen war ein Graus!

Zwar glich es dem vom letzten Jahr
Wie ein Ei dem andern.
Doch seine Absicht war,
Von Topf zu wandern.

Auch das Blümlein, das hernach
Nicht lange bei mir blieb,
Hielt mich viele Nächte wach,
Entpuppte sich als Herzensdieb.

Ein Blümlein, das ich zu mir nahm,
Aus fremdem Untertopf
Blieb nichts, als alter Gram,
Und Wut in meinem Kopf.

So lass ich all die Blümelein
Künftig wo sie sind.
Erfreue mich an ihrem Schein,
An ihrem Tanz im Wind.

31.05.2014 - 21.18

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Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

5vor121Ein Frühling voller Kindheitstage
Kühl, verregnet, grauenvoll.
Kindheit war die reinste Plage
Ein Frühling in H-Moll.

Der Sommer wollte besser sein
Die Jugend in C-Dur.
Liebe, Sex und roten Wein
Lebenslust und Freude pur.

Eines Tags bemerkte ich:
Mein Sommer wird zu heiß.
Und als er just dem Winter glich
Lag ich tot in kaltem Schweiß.

Viele Blätter sind gefallen
Sommerfarben sind verblichen.
Mein Herbst zeigt seine Krallen
Die Jugend ist verstrichen.

Auf die viel zu heißen Sommertage
Folgt ein Herbst der Ewigkeit.
Ich weiß nicht, ob ich ihn ertrage.
Es hat auch schon geschneit…

Der Winter steht vor meiner Tür.
Er wird kurz und heftig sein.
Jede Flocke, die ich spür
Bringt mir Schmerz und Pein.

Ich wünschte ein paar Sommerstunden
Inmitten des Novemberblues
Etwas Heil für meine Wunden
Vom Sommer nur ein kleiner Gruß.

Stattdessen wart ich weiter
Auf die dunkle Winterzeit.
Aus meinen Wunden quillt der Eiter
Zum Sterben bin ich nicht bereit.

18.02.2014 – 17.14

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Der Clown

robin-williams

Manchmal erkenn ich mich nicht wieder;
Mein Geist schwimmt in Glückseligkeit.
Ich tanze auf alte Lieder
Und geb mich hin der Albernheit.

Doch wie es aussieht, ist es nicht;
Meine Seele möchte schrei‘n.
Nur der Clown lacht im Gesicht,
Und wahrt den falschen Schein.

Weinen möcht‘ er viele Tränen
In ein großes Tränenmeer.
Ich sollte noch erwähnen:
Eigentlich will er gar nicht mehr.

Ich zieh die Maske vom Gesicht
Und geh von dieser Welt.
Es ist nun meine letzte Pflicht,
Denn hier ist nichts, was mich noch hält.

05. Januar 2014 - 01.15 (gewidmet dem großartigen Schauspieler Robin Williams † 11.08.2014)

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