Archive for August, 2009

Zufriedenheit

Heute vormittag, als ich auf meiner Bank im Park saß, stellte ich mir mal die Frage: Was bedeutet Zufriedenheit?

Wie definiere ich Zufriedenheit? Zunächst empfinde ich Zufriedenheit als eine Art angenehmer Empfindungen, welche psychischer sowohl auch physischer Natur sein können, kurz gesagt, wie einen gesunden Endorphinhaushalt. Man ist nicht sonderlich manisch oder überglücklich, aber auch nicht geplagt von Unruhe, Angst und anderen Reizen. Weniger ist manchmal doch mehr.

Alle Menschen definieren Zufriedenheit verschieden. Viele Ältere unter uns sind zufrieden, wenn sie gesund sind und es der Famile oder den Enkeln gut geht. Dann sind sie “zufrieden”.

Der Nachbar mit flottem Firmenwagen ist zufrieden über seinen sicheren Arbeitsplatz, seine ihm wohlgesonnene Familie und seinen englischen Rasen vor dem Haus. Er ist “zufrieden”.

Ein Gymnasiast, der sein Abi mit “Befriedigend” geschafft hat, ist zufrieden. Ebenso aber auch sein Banknachbar, der mit 1,6 abgeschlossen hat. Beide haben ein ähnliches Ergebnis erwartet.

Oma Kasuppke aus der Kleingartensiedlung freut sich über ihren prachtvollen Gemüsegarten. Er brachte mehr ein, als im vergangenen Jahr. Sie ist “zufrieden”.

Ein hier nicht benannter, amerikanischer Musiker hat ein geschätztes Vermögen von rd. 300 Mio. $. Er ist unzufrieden. Nach dem Drang und der Gier nach mehr Ruhm und Ansehen hat er sich überschätzt. Was er hatte, war ihm nicht genug. Er flüchtet sich in Alkohol und Drogen und hat in unzähligen Entzugskliniken ein neues Leben begonnen und ist ebenso gescheitert.

Wir merken, Zufriedenheit ist nicht gleich Glück und Glück nicht gleich Zufriedenheit. Wir sind alle zu unterschiedlich gestrickt, als dass wir das Wort “Zufriedenheit” jemals auf einen Nenner bringen könnten.

Ich würde auch behaupten, dass Unzufriedenheit immer aus der Zufriedenheit heraus entsteht. Wie sonst soll ein Mensch der nicht weiß, wie sich Zufriedenheit anfühlt, Unzufriedenheit erfahren können? Wir alle waren schon zufrieden und unzufrieden. Wenn auch, aus einer Laune heraus. Kein Mensch, der zufriden ist, ist nicht mit Problemen oder Schicksalschlägen behaftet. Es kommt immer darauf an, wie wir äußere Einflüsse verarbeiten und ob wir dem Grundsatz einhalten können: LIEBE DICH SELBST

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Wie lange noch…

…bis ich endlich hier wegkann und wieder einigermaßen normal werde? Immer wieder entdecke ich versteckte Botschaften. Man hält es mit mir und meinem derzeitigen labilen Zustand nicht mehr aus. Ständig fühle ich mich schuldig. Weil sich ein wichtiger Mensch in meinem Leben einsam und gelangweilt fühlt.

Fragt mich jemand, wie toll ich dieses Leben finde? Ich ertrage es nicht mehr. Ich glaub, ich bin im Moment nicht mal Beziehungsfähig. Ich tu nur ständig weh und enttäusche. Es kotzt mich an. Ich möchte wieder frei sein!!!

[Nachtrag]

Gestern kam überraschend mein Vater zu Besuch. Wir haben uns seit Dezember letztes Jahr nicht mehr gesehn. Ich war sehr erstaunt. Sein ergrautes Haar, wallend, nackenlang. Ich hab ihn fast nicht wieder erkannt. Er lebt. Ganz anders als je zuvor. Seine Freundin Sabine, die ich auch seit Dez. 08 kenne, war auch dabei. Es wurde ein recht lustiger Nachmittag mit einigen Nachbarn und ich war endlich mal wieder abgelenkt und recht glücklich meinen Vater so zu erleben. Er ist ein ganz neuer Mensch. Endlich lernte er auch meinen Freund Dani kennen.
Abends war ich dann doch der Meinung, dass er mit 4 Bier nicht mehr mit seinem Roller nach Hause fahren sollte und bot an, dass die Beiden in meinem Bett schlafen können. Gegen halb 2 war dann auch für Dad und mich der Tag zuende, während seine Freundin Sabine schon schlief. Ich legte mich auf die Couch und versuchte ein paar Stunden zu schlafen.

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