Archive for Juli, 2010

Ach, Du schöner, roter Wein

roseweinAch, Du schöner, roter Wein…
viele Jahre warst Du mein.
Dein Rebensaft hat mich betört
und auch so manche Lieb’ zerstört.
Der Eine ging, der And’re kam,
stets warst Du dabei,
ganz ohne Scham.

Ach, Du schöner, roter Wein…
wie konnt’ ich ohne Dich nur sein.
War’n einst Wochen ohne Dich vergangen,
kam mir sehr bald das Verlangen:
Verlangen nach tiefrotem Erdenblut,
in welchem mein Geist für Stunden ruht.

Ach, Du schöner, roter Wein…
Du bist bei mir, wenn ich allein
in meiner Stube sitze oder traurig bin,
zu viel von Dir rafft meine Gesundheit hin.
Die Leber dankt’s und auch das Herz,
der Magen windet sich vor Schmerz.

Ach, Du schöner, roter Wein…
Ich frage Dich: Kann es denn sein,
Dein roter Glanz nur Täuschung ist,
so manchem seine Seele frisst?
Dein Duft von Erden ein Lied erzählt,
doch manchen durch Dich sein Leben quält?

Du schöner, roter Wein, wenn die Liebe rot ist, warum bin ich allein?

31.07.2010 - 21.30 Uhr

Kommentare (1) »

Tod versus Leben

9313-yin-yang-tai-chi-leben-todIch hab’ den Tod geschmeckt und auch das Leben.
Kein’s von Beiden konnt’ mir recht viel geben.

Der Tod tat weh im Nachhinein,
wenn alle meine Freunde schrein:

“Du bist und bleibst ein Egoist,
wenn Du Dich so einfach aus unsrem Leben verpisst!”

Jedoch, das Leben war nicht besser,
Ich tauscht’ es gern ein gegen ein großes Messer.

Oder die Brücke, das Parkhaus, Tabletten, Alkohol,
auch danach war mir nicht wohl.

Zerstörungsdrang und Emotionen,
damit konnt’ ich mich belohnen.

Ich wünscht’ manchmal ich hätt’ kein Gefühl
und die Uhr des Lebens steht einfach still.

Kommentare (1) »

Honest thoughts

Am Grund des Sees will ich mich finden,
während mir die Sinne schwinden.

Hoch drob’ am Ast, da will ich baumeln,
noch einmal durch die Wildnis taumeln.

Voll Alk und Drogen möcht’ ich sein,
Tabletten, Gras und guter Wein.

Habt Dank, Ihr Engel, bringt mich hier weg,
bevor an diesem Leben ich verreck’.

Kommentare (1) »

Die stille Unschuld der Natur

Die stille Unschuld der Natur ist oft mein letzter Zufluchtsort und Ruhepol in tristen, von schuldigen Menschen verseuchten Momenten.

Kein Kommentar »

Von der Liebe ein Lied

Glaub’ nicht stets daran!
Ob DU Frau - ob DU Mann.

Wenn Du blind vor Liebe bist geworden,
wenn Herzensdiebe Seelen morden.

Wenn Lust und Liebe lacht -
vertraue nicht, gibt stets recht acht!

Ist Deine Liebe größer als die seine,
auch wenn es nur so scheine:

Ist Deine Liebe größer als die der Deinen,
sollte man es auch nur meinen:

Fall’ nicht rein auf süße Blicke,
prüfe, ob er richtig ticke.

Fall’ nicht rein auf süße Worte,
es gibt viele von der Sorte:

Süßes Stimmchen, lieb’ Gesicht -
doch das dahinter siehst Du nicht!

Frag’s Herz genau, wen es denn wählt,
bevor die Liebe Dich zu Tode quält!

by John - 17.07.2010 - 17.15

(2) Kommentare »

Liebe & Abhängigkeit

love_poster-p228243841801431367tdcp_400Meine Stimmung und persönliche Lebenseinstellung ist leider immer wieder abhängig und geprägt von bestimmten, äußerlichen Lebenseinflüssen.

In Zeiten der frischen Liebe und Schwärmereien scheine ich geradezu lebendig, manisch, optimistisch und durch nichts zu erschüttern. Als Genießermensch gebe ich mich diesen Phasen völlig hin und werde meist blind vor Liebe und bemerke oft erst zu spät wenn jemand ein falsches Spiel triebt oder mein Vertrauen missbraucht. Das ist die Natur von Abhängigen. Dann ist sie dahin. Die hochgelobte Stimmung.

Ähnliches Schema findet man beim Substanzabhängigen. (Alkohol, Drogen, Fett,  Zucker, etc.) Die ersten Male, berauscht von Endorphinen, berauscht vom “Zustand”. Einige Zeit später, inmitten der Äbhängigkeit bemerkt er erst, wo er steht. Am Abgrund. Dann ist sie dahin. Die hochgelobte Stimmung.

Ich bewundere Menschen, die sich nicht von diesem Verlangen abhängig fühlen. Denn es ist eine Qual.

Ein Alkoholiker kann lernen, ohne ALkohol zu leben. Die Sucht nach Liebe aber, die ist stärker.

Kommentare (1) »

Sommernachtstraum

090710-001Ziehen güld’ne Wolken über’s rote Meer,
ist der Tag schon alternd, ziemlich müd’ und schwer.

Würmchen glühen durch die laue Nacht,
bald ein neuer Sommertag erwacht.

Singlein vögeln ihre ersten Lieder,
auch der Hahn kräht schon bald wieder.

Die Sonn erglanzt in neuem Strahl,
scheint weit durchs frühgetaute Tal.

Und als die späten Vöglein sangen,
berührten Lippen des Andren Wangen.

Schweißgetränte Körper vom Morgen begrüßt,
glückliche, kleine Blicke, von der Seele geküsst.

(2) Kommentare »

Satisfaction

Die ständige Suche nach der absoluten Zufriedenheit erfüllt sich meist erst mit dem Tod.

(07.07.10)

Kein Kommentar »

Schattenseiten

Egal, wie Du mich gerne haben willst. Mein Schatten ist immer dabei…

08.07.2010

Kein Kommentar »

Retter-Radio - Wir retten Dich aus dem Alltag!

kostenloser Counter
Poker Blog