Archive for August, 2010

Ausschaltknopf

Ich wünscht, es gäb nen Ausschaltknopf
an meiner kranken Seele.
Ich hab einfach zu viel im Kopf,
mit dem ich mich nur quäle.

12.08.2010 - 02.15

Kein Kommentar »

Eines Tages

Eines Tages nimmt die Qual ein Ende,
dann bin ich im Himmelreich.
Wer dann will, der falt’ die Hände,
oder spuck auf meine Leich’.

Eines Tages bin ich froh,
dass dies Leben zu Ende ist.
Der Tod, er schmeckt noch roh,
nicht mehr lang’, nur dass Ihr’s wisst.

12.08.2010 - 23.50

Kein Kommentar »

SommerendDepression

Die schlimme Stimmung kam zurück,
auch wenn ich es nicht wollte.
Es fließt dahin, mein ganzes Glück,
auch wenn ich’s fangen sollte.

Mein Antrieb, der mich im Sommer noch leben ließ ,
ist mit den letzten Tagen gegangen.
Nun wieder, ist das Schicksal sehr fies,
ich hab das Gefühl, als kann ich mich nicht mehr fangen.

13.08.2010

Kein Kommentar »

Lüge und Ehrlichkeit

Lasset mich schlafen;
weckt mich nie wieder auf.
wie oft muss man mich noch strafen,
bevor er geschieht, der Amoklauf?

Ist meine Ehrlichkeit denn nichts wert;
muss man mich ständig belügen?
Was mach ich denn verkehrt,
dass die Scheine alle trügen…

15.08.2010

Kein Kommentar »

Lügengebäude

Wenn Du glaubst, Du kommst so weiter,
wenn Du denkst, jeder Mann ist dumm,
Wir wissen nun, Du bist kein Gescheiter,
Du spielst und lügst herum.

Vergiss nicht, es ist nur Deine Fassade,
die irgendwann zerfällt.
Junge, flehe um Gnade,
um einen Menschen, der Dich dann noch hält.

Was Du nicht willst, was man Dir tu’
das füg’ auch keinem And’ren zu.
Doch Du hast es mit Vielen getan,
sicher war es von Anfang an Dein Plan.

Ich wünsch’ mir, dass Du leidest, so wie wir.
Investier’ Gefühle in den Einen.
Und ist die Liebe da schon schier,
Hast Du nur noch Dich und sonst keinen.

Für JAN - 16.08.2010

Kein Kommentar »

HassLeben

Du mein Leben; ich hasse Dich
so oft und doch hab ich Respekt.
Du mein Leben; liebst Du mich
obwohl Du den Gram hast in mir erweckt?

Alle Farben zeigst Du mir
von der Kälte in die Wärme und zurück.
Nie mehr glauben werd ich Dir,
dass Du mir gönnst ein langes Glück.

Jedoch ich werde bald Dir trotzen;
du hast über mich nicht all Deine Macht!
Du wirst Dir noch des Lebens kotzen,
während ein neuer JOHN über Dich lacht.

19.08.2010 - 06:30

Kein Kommentar »

Herbstkastanien

kastanieSeh ich braune Kastanienbäume,
mitten im August.
gehn vorbei die schönen Träume,
spür’ ich nur noch Frust.

Wo sind sie hin, die bunten Wiesen,
grüner Baumschmuck, Vogelsang?
Der Herbst, er war schon angepriesen,
Als Frühling noch so eben klang.

Ich wünsche mir noch ein paar Wochen
Sommerhauch und Lieb’gefühl.
Doch ich hab den Herbst gerochen,
braun und dunkel, viel zu kühl…

22. & 25.08.2010

Kein Kommentar »

Freunde

Manches Wort zur richt’gen Zeit,
von besond’ren Seelen,
bringt mich schon soweit,
dass mir diese Stimmen manchmal fehlen.

Möcht ich anfangs keinen Menschen sehn,
und sie stehn dann plötzlich da,
wünscht’ ich, sie würden nie mehr gehn,
da ihre Worte echt und wunderbar.

Durchgeknallt und doch so ehrlich
seid Ihr beide - ihr seid IHR und ihr seid echt.
Ihr seid oftmals unentbehrlich
- und das sag ich heut zu Recht.

Für zwei Freunde - Alex und Manu - 23.08.2010

Kein Kommentar »

Sommerende

HerbstEinst standen grüne Weizenähren
Auf den Wiesen um mich rum.
Heut hängen sie, als ob sie wären
Traurig, tot, geknickt und stumm.

Braune Felder, abgemäht,
Gesang der Vögel ist vorbei.
Das End’ des Sommers ist gesäht,
Der Herbst eilt sehr bald schon herbei.

Kein Kommentar »

Sommer 2010

090710-005Im Nachhinein seh ich’s als gutes Jahr.
Es war anders als Jahre zuvor.
Der Sommer war doch wunderbar,
auch wenn ich meinen Glauben oft verlor.

Ich hatte EUCH - Euch gute Seelen,
was wär ich gewesen ohne Eure Geduld.
Musst ich mich manchen Tages quälen,
und fühlt’ ich mich auch voller Schuld:

IHR wart für mich da - in Worten und Werken,
auch wenn oft unsichtbar.
Ich werd’s mir stets gerne merken,
Freunde, die sind wunderbar.

Viel’ Liebe hab ich dies’ Jahr getroffen,
so manch’ Schönling, so manch lieben,
Oft mir die Seele aus dem Leib gesoffen,
weg’s manch’ üblen Herzendieben.

Aber auch die schönen Stunden
diesen Sommers bleiben in meinen Gedanken.
Heute sind es für mich Wunden,
die um meine Seele ranken.

Ich fühl’ es mit; der Sommer geht.
ich seh’s an jedem Blatte,
das vom Baum zur Erde weht,
der Eindruck, den ich hatte,

…dass dieser Sommer nie vergeht.

Ich halte noch an einem fest,
das ist ein Mensch, den ich sehr mag.
Wir liebten uns nie allzu fest,
auch wenn ich gerne neben ihm lag.

Vielleicht führt uns der Herbst zusammen,
auch wenn er den Sommer schließt.
Vielleicht glühen dann die Flammen,
wenn das letzte Bächlein fließt.

Ach wie gern denk’ ich zurück,
an vieles schöne Sommerglück-
und so manche Depression,
Doch ich überlebte - was sonst kümmert schon?!

Kommentare (1) »

Ohne Worte

Ich möcht grad so gern dichten,
doch mir fällt nichts ein.
Kann nur eines heut berichten,
Ich fühl mich recht allein.

An Tagen wie diesen
erscheint alles grau und leer.
Wenn Regenströme fließen,
in ein Tränenmeer.

Ich möcht’ grad so gern schreiben,
jedoch mir fehlt das Wort.
Die Zeit scheint stehn zu bleiben,
Mein Schöngeist ist hinfort.

Versuch nicht mir zu sagen,
was richtig für mich ist.
ICH hab den Gram zu tragen,
da bleib’ ich Egoist.

Kein Kommentar »

Lebe!

Geh ins Bett verkiffte Seele,
träum von dem was Du nicht hast.
Es nutzt nicht, wenn ich erzähle,
Du lebst hier nur als ein Gast.

Du sollst Dein Leben lieben,
als wär’s Dein letzter Tag!
Nie wieder was aufschieben,
was Du so gerne magst!

Schenk jeden Tag ein Lachen!
Egal warum, egal an wen!
Du wirst sehr bald erwachen,
Lebe! Und Du wirst es sehn.

07.08.2010

Kein Kommentar »

Blumenkübel

Ach, Du schöner Blumenkübel
einst voller grüner Pracht.
Man hat Dir mitgespielt ganz übel,
kein Mensch gab auf Dich Acht.

Nun liegst Du da in Scherben,
Dein grüner Schmuck gebrochen.
Ich hoff, Du wirst nicht sterben,
erhol Dich ein paar Wochen.

Ach, Du schöner Blumenkübel,
beib uns treu, sonst wird uns übel.

06.08.2010

Kein Kommentar »

Bitte lieber Kachelmann

Schad, der Sommer scheint zu gehn,
jetzt schon wilde Winde wehn

Himmelstränen im Überfluss
bringen so Manchen in Verdruss.

Früh der Abend wird schon kühl,
ich verlier mein Zeitgefühl.

Ich möcht nicht wirklich daran glauben,
welken meine Rosenlauben,

welkt der Wiese frischer Schnitt,
und der Baumschmuck sogleich mit?

Bitte lieber Kachelmann,
preis’ nochmal den Sommer an!

06.08.2010

Kein Kommentar »

Sinnflut

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehe ich heute ins Bett. Ich grüße Euch alle ganz nett. Was wär ich, wenn ich so manchen von Euch nicht hätt…

…………………………………………………….

Am Arsch wollt ich mich lecken lassen, jedoch das wurde mir erlassen. Man muss mich ärgern bis aufs Blut, obwohl ich’s meinte doch nur gut. Am End’ bin ich der Vollidiot - Johnny sauer - Affe tot.

……………………………………………………..

Ach was soll der Kinderstreit,
wir sind doch erwachs’ne Leut
Friedenspfeifchen, roter Wein,
schon kehrt wieder Stimmung ein.
Bald vergessen, alte Wut,
die so keinem Gutes tut.

………………………………………………………

Sechs Uhr Früh,
der Bauer melkt die Küh’

Ich jedoch, geh grad ins Bett,
bin nich nur breit, auch richtig fett.

Ich hoffe jetzt, zur Mittagszeit
bin ich wach und nich mehr breit.

06.08.2010

Kein Kommentar »

Einsamer Abend

Meine Augen sind müd’ - mein Geist ist schwer,
der Joint schmeckt ranzig, mein Glas ist leer.
Ich geb mich nun hin, der sternklaren Nacht,
ohne das Herz, das in mir lacht.

01. August um 01:20

Kein Kommentar »

Sonnenstrahlen

Sonnenstrahlen dringen ein,
spiegeln sich am Rest vom Wein.
Sommerduft, er kehrt zurück,
erinnert an vergang’nes Glück.
Sanfter Wind streift durch das Grün,
und die Blumen, die noch blüh’n.

31. Juli 2010 um 11:24

Kein Kommentar »

Hast DU es gesehn?

Hast Du es gesehn?
Das Licht in meinen Augen?
Bleib’ doch mal stehn,
sieh’s an, es wird Dir taugen!

Hast Du es gesehn?
Das Lächeln meiner Lippen?
Immer wenn wir uns sehn,
könnte ich ausflippen!

Hast Du es gespürt?
Berührung meiner Hände?
Nur einem war’s gebürt,
meine Sinnflut, sie spricht Bände.

Hast es gerochen?
Des Sommers lauen Duft?
Als Mücken uns gestochen,
in warmer Abendluft?

Hast Du ihn geschmeckt?
Den einen wahren Kuss?
Er hat in mir erweckt,
was ich Dir sagen muss.

Hast Du es gehört?
Was ich einst zu Dir sprach?
Wenn Dich etwas stört,
sag’s mir, trag’s nicht ewig nach.

Hast Du es gelebt?
Als wir in den Himmel blickten?
Die Erde hat gebebt,
als wir miteinander fickten.

Für meine außerordentliche Fäkalsprache, bzw. meinen Sexismus möchte ich mich an dieser Stelle nicht entschuldigen, nur lediglich darauf hinweisen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und der Wortschatz ständig mitwächst.

unterschrift

Kein Kommentar »

Ich scheiße

Ich scheiße auf die Liebe,
diesen Arschverein.
Alle Herzensdiebe
soll’n in der Hölle sein!

Ich scheiße auf die Wehmut,
dieses Scheißgefühl,
nur dem Tod, dem tuts gut,
dann steht das Leben still.

Ich scheiße auf die Sehnsucht,
die scheißdrecks Quälerei.
Erkenntnis kommt mit voller Wucht-
es war nur Spielerei - Einerlei.

Ich scheiße auf das Hoffen,
diesen abgefuckten Druck.
Heut bin ich besoffen
und nehm noch einen Schluck.

Kommentare (1) »

Retter-Radio - Wir retten Dich aus dem Alltag!

kostenloser Counter
Poker Blog