Archive for Dezember, 2011

Warum

0_bigWarum immer Böses tun
und nicht Gutes geben?
Warum immer ICH bedacht
in diesem kurzen Leben?

Warum könnt Ihr nehmen
und nicht selbstlos sein?
Ich muss mich für Euch schämen;
Eure Seele ist nicht rein.

Warum wird Natur zerstört
nur für euren Spaß?
Natur, die nicht mal uns gehört,
erstickt in warmem Gas.

Warum seid Ihr so ICH-bedacht
auf unsrem Garten Eden?
Auf euch, Ihr Menschen geb ich Acht!
Wir müssen drüber reden!

Warum spielt ihr euren Gott
in dieser schönen Welt?
In Wirklichkeit seid Ihr bankrott -
es geht nur ums „liebe“ Geld!

Warum ständig Kriege schüren,
Völker unterdrücken?
Menschen ins Verderben führen,
mit Hinterlist und Tücken?

Warum kann es nicht friedlich sein,
auf dieser kranken Welt?
Am End‘ seid Ihr allein
und nichts gibt’s, was Euch hält.

Warum denn nur glaubt Ihr mir nicht,
was ich Euch hier beschreibe?
Das Wahre steht in Eurem Gesicht
und steckt in Eurem Leibe.

Warum seh ich nur die Lüge
in eurer Mensch-Natur?
Ich kenn Euch zu Genüge,
ihr seid Primaten nur.

Warum wird meine Frage nicht erwidert;
Ich weiß es ganz genau:
Ihr seid nur außen bunt gefiedert
und nicht wirklich schlau.
Nicht im Leben eingegliedert
und im Herzen grau.

29.12.2012 – 05.20

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Ruhe

So bin ich ich, so nur kann ich sein,
genieße diese Stille.
Sitze hier allein im Kerzenschein,
denn es ist mein Wille.
Gedanken werden wieder rein,
wie nach der Ruhepille.
Nur so kann ich wieder SEIN.

26.12.2011 - 23.00

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Hermann Hesse

hermann_hesse

Eine Ode an meinen Freund

Ich bin nicht Hermann Hesse;
ich fühl‘ und denke nur wie er.
Auch wenn ich mich gern messe,
mit seinem Schriftenmeer,
so wie er, werd ich nicht mehr.

Hermann Hesse, Deine Schriften
erzählen mir mein Leben.
Nebst der Welten bösen Giften,
hat’s auch Gutes uns gegeben.

Wie gern wär ich Dein Freund gewesen,
in unsrer grauen Welt.
Viel von Dir hab ich gelesen,
was mich jetzt am Leben hält.

Hermann Hesse, Dein Gebrechen
trag auch ich in mir.
Ich lern nun meine Schwächen
dafür dank ich Dir!

26.12.2011 – 21.20

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Warum ich

Warum ich nicht so bin,
wie’s mancher so gern hätte?
Mir stand noch nie der Sinn,
nach deutscher Etikette.

Warum ich nicht so lieben kann
wie der große Rest der Welt?
Und wenn’s so wäre, dann
gäb‘s was andres, was Dich quält.

Warum ich nicht so scheine,
wie andre meinem Alter gleich?
Für mich sind’s Spießerschweine
und an Wissen wenig reich.

Warum ich die Welt so anders seh?
So anders als die Masse?
Weil sie tut mir so sehr weh,
so sehr, dass ich sie hasse!

26.12.2011 - 01.12

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Scheinheilige Weihnacht

presse_2007_12_13Scheinheilige Weihnacht überall,
Licht strahlt aus den Häusern.
Und der Menschen tiefer Fall
lässt sich nur so äußern:

Euer Fest der stillen Liebe
ist von Leid umschattet.
Ihr seid nichts als Hühnerdiebe
und mit Mordlust ausgestattet!

Ob Gänslein, Pute oder Schwein,
hauptsach es schmeckt gut
stopft Ihr abends in Euch rein
vergoss’nes Unschuldsblut.

Niemals daran denken
dass dies tote Tier
Liebe könnt Dir schenken,
in Deiner Fleischesgier.

Saftig gut gebräunt
liegt’s auf Deinem Herd.
Hat von Liebe einst geträumt
und ist nun nichts mehr wert.

Außer die paar Taler,
die Du zahltest für die Leich,
Kreuzer für den Steuerzahler,
Millionen für das Reich.

Eure Weihnacht ist nur Mord
aus alter Tradition.
Ein Leben geht hinfort
für Euren Christenhohn.

Schenkt Euch einfach Liebe
ohne Mord an Euren Schwestern
und Brüdern; was noch bliebe,
das bleibt heute GESTERN.

Scheinheilige Weihnacht überall,
duftet durch die Lüfte, falscher Schall.
Weihnachtshohn, Weihnachtsbaum,
du stirbst ab heut in jedem Raum.

Aus der schöne Weihnachtstraum…

23.12.2011 – 23.58

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Was für eine kranke Welt

fragezeichenWas für eine kranke Welt
entsteht in letzter Zeit?
Es geht nur noch um Geld
und falsche Eitelkeit.

Was für kranke Leute
möchten mir was lehren?
Seh ständig wie auch heute,
man kann sie nicht bekehren.

Was für kranke Worte
erreichen meinen Geist?
an jedem Zufluchtsorte
der Lügengeist noch kreist.

Ach, welch kranke Erde,
schreit nach Luft und Liebe,
Ich richt an Gott Beschwerde
und ernte Seitenhiebe.

Was für kranke Scheiße
mag mich noch erwarten
auf dieser kleinen Reise
durch des Lebens Garten?

Was für eine kranke Welt
muss ich miterleben?
Alles, was mich bisher hält,
muss ich nach und nach…
aufgeben.

Welch ein Leben.
Welch eine Schmach.

Das kranke Leben eben.
Der Erden rote Reben.

Des Lebens Glück, das einst zerbrach…

23.12.2011 – 03:10

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Leeres Blatt Papier

Leeres BlattIch sitz vor einem leeren Blatt Papier
und möchte so gerne Worte fassen.
Doch sie fliegen vorbei an mir,
wie fliegend leichte Untertassen.
Da kann ich’s Schreiben auch gleich lassen.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier
und denke ganz tief drin in mir:
Wo sind all die Worte hin,
die meinem Fetisch Nahrung geben?
Macht es jetzt noch einen Sinn,
zu schreiben oder aufzugeben?

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier,
mein Geist ist ausgelaugt und leer.
Ich könnte brüllen wie ein Tier
doch auch das Sprechen fällt mir schwer.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier;
der Wind weht’s auf den Boden.
Nun sitze ich allein vor mir
und sterb in tausend Toden,
sterbe aus der Gier
nach einem Leben,
welches für mich unerreichbar ist;
nur der Tod kann mir das geben,
was das Leben mir zerfrisst.

17.12.2011 – 20.08

unterschrift1

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Unwirklich

der_steinige_wegIch laufe durch die Straßen.
Alles erscheint mir unwirklich.
Fühle mich fremd in diesen mir sonst so vertrauten Straßen.
Sehe Menschen.
Schöne Menschen.
Alte Menschen.
Traurige, geknickte Augen.
Ich frage mich, warum sie alle noch leben.
Warum bringen sie sich nicht um?
Was hält sie am Leben in dieser trostlosen, grauen Welt?

Alles erscheint so unwirklich.
Dezember.
Tiefschwarze Wolken und ein Donner im Norden.
Milder Wind fegt durch die Gassen.
Ich eile in den Supermarkt.
Viele Menschen.
Ich beachte sie nicht.
Fühle mich unwirklich.

Schnell zwei Bier und Zigaretten.
Sie mustern mich.
Ich muss raus.
Vor mir eine Plapper-Oma an der Kasse.
Wie ich es hasse.
Schweiß. Zittern. Herzjagen. Schwindel. Übelkeit.
Ich bin befreit.
Alles wirkt so unwirklich.

Auf meiner Bank im Park trinke ich mein Bier.
Denke über alles nach.
Denke über die Unwirklichkeit nach.
Bin ich ich?
Der Sturm peitscht mir Tränen ins Gesicht.
Ich eile nach Hause.
Ich fühle mich nicht.

Alles erscheint so unwirklich.

14.12.2011 – 16.10

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WIR

Borderline LiebeWir haben denselben vernarbten Arm,
und fast die gleichen Qualen.
Wir haben einen ähnlichen Charme
den wir beide ausstrahlen.

Wir tragen außen nicht das gleiche Gesicht,
aber dennoch in unserem Herzen
sind wir geplagt von unsrer Geschicht,
und von ihren Schmerzen.

Wir möchten so viel besser sein,
als diese böse Welt.
Jedoch wir können‘s nicht allein,
auch nicht, wenn die Liebe zählt.

Wir können nicht zusammen,
wenn zu viel Frust vergeht.
Wir zünden neue Flammen,
wenn mal nichts mehr geht.

Wir teilen innere Gedanken,
so tief und so rein.
Und die Reben unsrer Liebe ranken
wie wilder, roter Wein.

Er braucht lange,
bis er trinkbar ist.
Genauso lange,
hat meine Seele Deine Liebe vermisst.

Vielleicht vermiss ich sie schon immer,
in all den vielen Jahren.
Ohne Dich wärs noch viel schlimmer,
die Contenance zu wahren.

Drum bin ich dankbar, dass es Dich gibt
ohne viele Worte,
dass mich EINER liebt,
von der Deinen Sorte.

14.12.2011 – 03.30 für Renè S.

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Sehnsucht

sehnsuchtSehnsucht ist die Stimme in mir.
Sie klingt nach vergangenem Glück.
Sehnsucht ist der Schrei nach Dir.
Aber altes Glück kommt nie zurück.

Sehnsucht ist der Triebe Gier.
Sie schleicht um tausend Stunden
und ist ständig hier.
Wie die Narben meiner Wunden.

Sehnsucht ist mein tiefstes Leid.
Ich trage es seit Jahren.
Sehnsucht ist ein schwarzes Kleid.
Sehnsucht birgt Gefahren.

Alle Sehnsucht dieser Welt
tief in meinem Herzen
ist die Würze, die mich quält,
der Anfang aller Schmerzen.

Sehnsucht möchte Liebe sein
und bringt mir oft den Hass.
Sehnsucht möchte anders sein;
auf Sehnsucht ist Verlass.

Würd meine Sehnsucht Blüten treiben,
blühte sie zum Firmament.
Und sollte sie noch ewig bleiben,
dann würd ich gern dezent
aus diesem Leben scheiden.

Denn Sehnsucht kann so grausam sein
und zugleich wunderschön.
Sehnsucht, sie bleibt immer mein,
wenn wir zwei am Abgrund stehn.

14.12.2011 – 01.38

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Ja, hau mich in Stücke!

blut-traenen25b15dJa, hau mich in Stücke!
Nimm Dir, was von mir übrig ist.
Und bevor ich vollends verrücke,
sei nur Du mein Sadist!

Entreiße mir mein Herz,
zerquetsch es in Deinen Händen.
Gib mir jeden Schmerz,
er soll niemals enden!

Mach Dir einen Lenz daraus,
mich ewig Leiden zu sehn.
Komm, blas mir die Lichter aus,
erst dann lass ich Dich gehn.

Erst wenn ich am Boden zerfetzt
in undefinierbaren Stücken
liege und tief verletzt
bade in blutenden Glücken,
gilt meine Idee als umgesetzt.

Ja, hau mich in Fetzen!
ich bin des Glückes nicht wert.
Ich werde alles daran setzen,
dass man mir diesen Wunsch gewährt.

12.12.2011 – 14.07

unterschrift1

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Verzeihungsgesuch

Es tut mir so leid.
Ich hab mir wirklich Sorgen gemacht.
An diesem Abend war ich so ungescheit.
Über nichts mehr hab ich hernach gelacht.

Wären Klaus und René nicht gewesen,
vor Allem Heiko der Beste,
wär ich nur traurig gewesen
und cancelte alle kommenden Feste.

Es war ein Albtraum, nur zu wissen,
wie schlecht es Dir geht.
Ich sah Bilder zerrissen,
wo Höchstgeschwindigkeit 80 steht.

Es war ein Graus in diesen 50 Minuten,
wo ich nicht wusste, was mit Dir ist.
Ich danke Gott, es blieb beim Guten,
weil Du Zuhause angekommen bist.

Ich möcht nie wieder einen Fehler begehn,
der Deine Gesundheit verdirbt.
Dazu werd ich ehrlich stehn,
und wenn dafür meine Seele stirbt.

11.12.2011 – 22.50 - Für Elke.

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Schwarz weiß…

Borderline LiebeSchlaflose schwarze Nacht,
heilsamer heller Morgen.
Erst neben Dir erwacht,
fühle ich mich geborgen.

Wenn Du wieder gehst,
weiß ich was mir fehlt.
Nur weil Du zu mir stehst,
hab ich Dich gewählt.

Sprichst Du nicht mit mir,
fühl ich mich gequält.
Und sprichst Du dann für vier,
fühl ich aus meinem Leben erzählt.

Oft hältst Du mir einen Spiegel vor,
den ich kaum ertrage.
und manchmal hebst Du mich empor,
sodass ich mich dann frage:
Was hast Du mit mir vor?

Jedoch ich merke,
wenn auch nur nach und nach;
Du gibst mir mehr Stärke,
als meinem Glauben und Willen je entsprach.

Du bist so Schwarz und so weiß wie ich;
und darum weißt Du ganz genau:
Im Herzen lieb ich Dich inniglich,
denn Du zauberst aus meinem Grau
ein helles Licht.

Endlich…

11.12.11 – 21.50 für René Schwarz

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Grüner Rauch in meinen Lungen

s p l i f f # o n e h u n d r e d f i f t y t h r e eGrüner Rauch in meinen Lungen
ist für mich wie Medizin.
Hab tagelang nach Luft gerungen,
nun fühl ich mich wie Aladin
mit seiner bezaubernden Gini.
Geb mich den schönen Dingen hin
und lausche Paganini,
dazu ein Glas Martini.

Oder doch ein Gläschen Wein,
am liebsten trocknen, roten?
Ja, ich denk, er soll es sein,
denn Schnaps ist mir verboten.

Du grüner Rauch in meiner Seele,
bist mir Glück und Gift zugleich.
Ohne Dich ich mich nur quäle,
und hab ich Dich, fühl ich mich reich.

Leichter wärs, ich würd Dich hassen,
meiden nur, um jeden Preis.
Jedoch ich kann nicht von Dir lassen,
das ist für mich der Beweis:

Zuviel von Dir raubt den Verstand,
zu wenig macht ihn leer.
Und hat man Dich mal gut gekannt,
ist Dich zu meiden höllisch schwer.

07.12.2011 – 18.45

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DezemberRosen

Dezemberrose 2011Wann sonst nur kalte Stürme tosen
und Grau erstarrt das Land,
erblühen bunt Dezemberrosen,
und mein Herz, das René fand.

Schon einem neuen Frühling gleich,
erwacht die gelbe Herbstnatur.
Bienen summen um den Teich,
der Himmel blau-Azur

In unserer ersten Dezembernacht
blühte ein gelbes Röschen auf.
Das hab ich Dir ans Bett gebracht
und ich bestehe sehr darauf,
dass es Dich glücklich macht.

Was hast Du angestellt mit mir
in diesen Frühlingstagen?
Du bist wie Elixier
für meinen sauren Magen.

Ein Hoch auf diese Tage,
auch wenn sie oft unscheinbar sind.
Und ich stelle mir die Frage,
macht Liebe wirklich blind?
Auch wenn ich oft verzage,
weiß ich, dass wir glücklich sind.

Ich weiß nur,
ich kann wieder leben.
Noch nicht pur,
aber ich kann geben.
Bleibe stur,
möcht‘ nach Neuem streben.

Dezemberrosen, gelb, rot, weiß -
nimm Dir jede, die Du willst!
Und ich sag Dir nur ganz leis‘,
Dass Du meine Qualen stillst.

05.12.11 - 20.20 (für René S.)

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