Archive for März, 2012

Ein kurzer Traum

kussDeine Hände sanft, sie gleiten
Leise über meinen Rücken.
Ich möcht es nicht bestreiten,
Lebe grad in tausend Glücken.

Halte es für einen Scherz,
Drück Dir Küsse auf den Mund,
Fühle gleich Dein pochend Herz,
während ichs berühre und
zugleich ich fühle diesen Schmerz

Welcher mich die nächsten Tage
Treu und grob begleiten wird.
Aussichtslose Lage,
Herz und Geist verwirrt.

Kurz darauf sind unsre Münder
Eng und fest verbunden.
Mein Herz, ganz kurz gesünder
Möcht das Deine gern erkunden.

Streiche über Deine Wangen,
Seh in Dein Gesicht.
Mehr als das verlangen,
Nein, das möcht ich nicht.

Wie ein Traum, die paar Minuten
Voller Reinheit, Liebesglanz
Und den absoluten
Kuss im Frühlingstanz.

Wünschte, dieser eine Traum
Mit Dir würd niemals enden.
Jedoch ich halte mich im Zaum
Und Dich in meinen Händen.

Für „Anonymouse“ 29.03.2012 – 02.16

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23. März 2007

März 2007Als 2007 im Märzen
Meine Liebe verschwand,
Nahmst Du in brennenden Herzen
Meine kalte, einsame Hand.

Aus Liebe ward bald Schmerz,
Deine Hand verblieb mir lang
Du vergabst mir und Dein Herz
An einen neuen Mann.

Wie gern denk ich zurück
An diese gute Zeit,
Voller Liebe und Glück,
Voller Aufmerksamkeit.

Es scheint mir wie gestern,
Du als Amor
Und zwischen Osternestern
Ich Dich wieder verlor.

Mir bleibt der Gedanke
An das kleine Stück Glück.
Ich sag herzlich „Danke“
Denk gern dran zurück.

Für René R. - 23.03.2012

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Ich seh den Frühling

fruhling-2012Ich seh der Äcker erstes Grün
Und Knospen an den Linden,
Krokusse und Veilchen blühn,
Winterfrust verschwinden.

Ich seh den ersten Frühlingstanz
Von tausend Schmetterlingen,
Den schillernd bunten Glanz
In ihren Flügelschwingen.

Ich seh, wie die Natur erwacht,
Noch trügerisch ihr Schein.
Die Sonne bleibt uns bald bis acht,
Herz und Seele werden rein.

21./22.03.2012

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Das neue Anti-ATOM Symbol?

radioaktiv Anti AtomLetztens saß ich so vor dem PC, wie ich das oft in letzter Zeit mache und in Facebook stach mir wieder mal eine Anti-Atom Kampagne in die Augen. Ich betrachtete das Radioaktiv-Symbol, und bekam das Gefühl, dieses Symbol wirkt doch wie ein Gesicht, das lächelt. Es sollte traurig dreinschauen, besser noch böse! Und so entstand dieses  Symbol. Wem es gefällt, der darf es verwenden, wo er nur möchte; er möge aber bitte aus Fairness meinen Link drauf lassen ;)

John

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Im Märzen…

FrühlingHimmel strahlend blau,
Warmer Wind aus Ost.
Wenn ich in die Ferne schau,
Vergess ich altes Wintergrau,
Genieß des Frühlings Kost.

Bienen summen, Blümchen blühn,
Über Friedrich‘s Hafen.
Auf den Äckern erstes Grün,
Möcht nie wieder schlafen.

Genieß den letzten Tag
In diesem warmen Ort.
Den Winter ich nun frag:
Bleibst Du für immer fort?

Wünsch mir bunte Blüten,
Himmelblau für immer.
Nimmer diese müden
Winter-Doppelzimmer!

Frühling, bleib, mach hin,
Es dauert nicht mehr lange!
Gebäre den Gewinn
Des Sommers tagelange
Träume, die ich spinn.

16.03.2012 – 16.00/03.15

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Traumtagebuch vom 11.03.2012

ute takacsEpisode I

Ich laufe den Berg der Tannenbergstraße hoch. Wie früher. Mein Vater erwartet mich weinend an der Haustür. Nachbarn sind versammelt. Oma kommt. Mutter ist tot. Sie liegt auf der Couch im Wohnzimmer. Ich breche zusammen. Ich fühle, wie der Boden unter meinen Beinen schwankt und sich wegzieht.

Schweißgebadet wache ich auf.

Episode II

Traurig laufe ich den Berg der Tannenbergstraße hoch. Meine Mutter ist tot. Wir haben sie einige Tage zuvor beerdigt. Als ich am Haus ankomme, kommt mein Vater raus und fragt, warum ich denn weine. Mutter lebt! Sie war im Leichenschauhaus zu sich gekommen. Sie umarmt mich, doch ich fühle sie nicht.

Schweißgebadet wache ich auf.

Episode III

Ich lebe im JETZT. Ich laufe die Tannenbergstraße hoch und erinnere mich an meine Kindheit. Vieles hat sich verändert. Das Haus von damals bewohnt seit einigen Jahren Martin, der Sohn unserer früheren Nachbarn und Vermieter. Es ist schön restauriert. Ich gehe in den Garten, wo meine Mutter und die Vermieterin einst Blumen, Beerengehölz und Kräuter gepflanzt hatten. Die Beete wurden durch kahle Steinplatten und Rasen ersetzt. Ich bin erschüttert. Neben der Haustüre steht immer noch die grüne Gießkanne von damals. Ich nehme sie und gieße die alten Beete und plötzlich wächst und gedeiht alles wieder wie in alten Jahren. Währenddessen kommen ein paar Jungs um die Ecke. Ich frage sie, ob Martin denn da wäre. „Nein, der ist nach Kanada verreist!“ meint einer der Jungs, der ihm trotz Bart erstaunlich ähnlich sieht. Er sieht mich bemitleidend an, während ich mit der Gießkanne vor ihm stehe. Die drei Jungs gehen rein, in das Haus, das ich zu gern nochmal von innen sehen würde. Im selben Moment zieht ein Sturm auf. Der Horizont verfärbt sich bedrohlich, wie am 21.07.1992 und ich kann noch erkennen, wie die ersten Bäume fliegen, als sich neben mir die Stahltüre der Waschküche öffnet und meine Mutter ruft: „Tobias, komm rein! Ein Sturm!“ Ich möchte die vier Stufen zu ihr in den Keller hinunterlaufen, doch ich erreiche ihre Hand nicht.

Schweißgebadet wache ich auf.

Episode IV – Daniel

Daniel (Nahezu 2 Jahre Beziehung bis vor 2,5 Jahren) und ich sitzen auf einem kahlen Stein vor einer Tankstelle. Er hat dort ein besonderes Bier gekauft. Aus den Niederlanden oder England, ich weiß es nimmer. Es schmeckt mir gut. Und im gleichen Moment genieße ich seine Redeflut, die mir während unserer Beziehung unbekannt war. Warum auch immer, residiere ich gerade in einer kleinen Behausung über einer Kneipe. Wir verstehen uns plötzlich so gut wie nie zuvor und beschließen, zusammen dorthin, in dieses Fremdenzimmer zu gehen. Als wir dort ankommen, hab ich gleich Stress mit dem Wirt. Es geht um ausstehende Mieten. Die vielen alten Männer, die in der Gaststube sitzen, sehen mich argwöhnisch an. Ich schicke Daniel hoch, in mein Zimmer. Er bietet mir an, meine Ausstände zu bezahlen; aber ich verneine und schicke ihn hoch.

Später, mitten in der Nacht, nachdem Daniel und ich traumhafte Stunden verbracht hatten, muss ich aufs Klo. Ich komme an einem offenstehenden Zimmer vorbei und schiebe die Tür etwas auf. Ich sehe auf einer Fensterbank Schmuck und Diamanten liegen, die sich im Licht der Straßenlaterne spiegeln. Ich denke darüber nach, sie zu stehlen und mit Daniel abzuhauen.

Schweißgebadet wache ich auf.

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Da Huaba

Folgende Zeilen entstanden in den Morgenstunden des 28. März 2011 unter Mitwirkung von Michi und Exnachbar Markus. Der Anlass für diesen bayerischen Songtext war das Zerwürfnis zwischen  Vermieter und einigen Mitbewohnern im Haus und seine Ignoranz den Bewohnern gegenüber.

VermieterDa Markus is zum Huaba grannt,
“Is da irgendwas geplant?”
„Na umbaun deama nie,
vielleicht a neue Außenjalousie.“

Zwei Wocha später stehns scho do
reißn raus sei gsamtes Klo.
Da Huba sogt: „Herr Ulbrich, deans ned warten,
steht doch a Dixi drauß im Garten!“

Draußen minus 15 Grod,
da friert da seibst dei Wiarschtal ob.
Schreibst ihm Mails und ruafst ihn an,
geht er nie ans Handy ran.

Da Michi ziagt in a Baustell ei
und dem Huaba is des oanalei,
Er sogt zum Michi, is doch koa Problem
mit dem bissl Baustaub miassns hoid leb’m

Und die Moral von der Geschicht,
traue einem Huber nicht
Weil er duad ja gern recht gscheit
und verarscht damit die ganzen Leit

Muasst ihn hoid nehma wie er is,
bringt doch a nix wenn i mi verpiss.
Am gscheitstn is du machst einfach mit
und bleibst drin in der Wastl-Witt!

28.03.2011 – 06.50

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