Archive for September, 2012

Heimkehr

profilNach drei Wochen auf der Kur,
Zähl ich nun die Stunden nur.
Bald werde ich entlassen;
Kann mein Glück noch gar nicht fassen.

Ob es Glück ist, wird sich zeigen,
Wenn ich erst Zuhause bin.
Ich würd eher dazu neigen:
Ein Umzug wäre mein Gewinn.

Endlich Ruh bei Tag und Nacht,
Ohne Lichter an und aus.
Hier liegt’s nicht in meiner Macht,
Zu entziehen mich dem Graus.

Was wird Zuhause auf mich lauern
Außer selbstbestimmtem Leben?
Hinter diesen ungetrosten Mauern
Gilt es acht zu geben.

Trotz allem wars ne gute Zeit;
Werd vieles hier vermissen.
Zuhause droht die Bitterkeit,
Hinter den Kulissen.

27.09.2012-13.51

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Du einst geliebtes Heim

2004Du gabst mir ein Zuhaus,
Acht Jahre Freud und Leid.
Doch nun zieh ich hier aus;
Es war schon lange Zeit.

Gern denk ich zurück,
An Frieden und Zusammenhalt.
Doch nun zerbrach das Glück;
Hass und Bosheit aus Dir schallt.

Der eine schleimt und intrigiert;
Der Andre ist dem Teufel gleich.
Ein Dritter die Geduld verliert,
Der Vierte ist vor Schrecken bleich.

Dein Herr ist auch nicht makellos;
Er schikaniert die Guten.
Die Wut darüber ist sehr groß;
Für nichts muss ich hier bluten.

Und nun, Du einst geliebtes Heim,
Du heut verhasster Ort:
Ich lasse Dich allein
Und gehe von Dir fort!

20.09.2012 – 23.46

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Ich sag dem Tod Adieu

wegLange Zeiten war mein Tod
Unendlich lange Qual
Und grenzenlose Not,
Die mir mein Leben stahl.

Das Maß war voll; ich wollt nicht mehr
In diesem Umstand leben.
Mein Geist schien endlos leer;
Mein Ich lag nur daneben.

Jahre voller Pein und Schmerz
In steter Unzufriedenheit
Brachen mir so oft das Herz,
Auf der Suche nach Vollkommenheit.

Doch nun hat alle Pein ein Ende.
Ich kehr nie mehr zurück!
Begebe mich in fremde Hände
Und erkämpfe mir die Chance auf Glück!

Von allen Giften dieser Welt
Möchte ich entzogen sein.
Nichts ist, was mich hier noch hält,
Nur Krieg und Gift und Schererei’n.

Ich sag dem Tod „Adieu“
Und reiß ihn aus der Brust.
Ich verlasse das Milieu
Des Todes ganz bewusst.

Nie wieder wird der Ort mich quälen,
Wo alles Unglück einst begann.
Werd den Frust vom Leib mir schälen;
Wir sehn uns wieder – irgendwann.

10.09.2012 – 16.40


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