Archive for Februar, 2013

Schwarzer Engel

280213-1840web1Schwarzer Engel, flieg hinweg,
Flieg ganz ohne Mitgefühl.
Mach die Herzen starr vor Schreck
Bleibe dabei auch stets kühl.

Schwarzer Engel, Deine Augen,
Dunkler als die Nacht,
Ließen mich so oft im Glauben,
Du hättest mir vermacht
Dein Herz,
Um meins zu rauben.
Übrig blieb der Schmerz.

Schwarzer Engel, eine Feder
Liegt nun tot bei mir.
Sie erzählt von jeder
Minute mit Dir.

Schwarzer Engel, flieg hinaus,
Die Liebe wird Dich sehen.
Dich zu lieben ist ein Graus,
Ich sollte es umgehen.

Sag mir, schwarzer Engel,
Wenn mein Herz Dich wärmt
Und Deine Flügel heller macht,
Weil nur einer von Dir schwärmt.

Immer neu, in jeder Nacht.

28.02.2013-23.15

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2079 - Nichts ist mehr, wie es war

2079_header

Thomas Janssen, zuletzt wohnhaft in München, Schriftsteller mit geringem Einkommen, geboren 1979. An diesem Auszug aus einer Patientenakte wäre zunächst nichts Ungewöhnliches zu erkennen, würde dieser Mann sich nicht kurz vor seinem 100. Geburtstag in einer Welt wiederfinden, die er so nicht kennt. Wie es dazu kommen konnte, dass er sich als fast Hundertjähriger im Körper eines jungen Mannes Anfang Dreißig wiederfindet, erfährt er recht bald. Und auch, dass diese Welt, in der er nun lebt, noch viel grausamer ist, als es die in seinem alten Leben war, noch viel grausamer, als er sich die Zukunft zum Ende dieses Jahrhunderts je vorgestellt hatte.

Janssen muss den Verlust unzähliger Freunde, Bekannter und Familienmitglieder verkraften und möchte in diesem „unwirklichen Spiel“, wie er es nennt, genauso wenig leben, wie 2015, als er sich vom 7. Stock seines Wohnhauses stürzte. Aber der Pharmakonzern LIFEGUARD möchte das und hat anfangs große Mühen, diesen gebrochenen Mann für das Leben in dieser neuen, geordneten Welt zu erwärmen. Janssen spielt mit – und geht durch die Hölle.

Diese Zukunftsvision beschäftigt sich mit einer Urangst der Menschheit. Die unbekannte Zukunft. Ein Mensch aus dem Mittelalter hätte nichts mehr zu fürchten, als in unserer Zeit leben zu müssen und ein Mensch der Gegenwart würde im düsteren Mittelalter ersticken. Wir Menschen können uns von Natur aus nur unserer gegenwärtigen Zeit anpassen. Weiter wird die ungeschminkte Realität des Überwachungswahns auf unserer Welt thematisiert und was damit auf uns alle zukommen wird, wenn Politiker und Regierungen nicht beginnen, umzudenken.

Eine real wirkende, wenn auch fiktive Reise ins Jahr 2079, basierend auf wissenschaftlichen Recherchen aus dem Jahre 2013.

HIER gehts weiter: http://2079.contrapunctus.me/

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Liebe macht blind

online_datingEgal, ob es Liebe zu gutem Essen ist,
Die Liebe zur Musik,
Oder die Liebe zur Liebe.
Liebe macht blind,
Weil wir durch einen dunklen Nebel wandern,
Der uns, ähnlich einem Beruhigungspulver,
Gleichgültig und zufrieden macht.

Liebe macht so blind,
Dass wir nicht einmal mehr wahrnehmen,
Wenn unser Gegenüber sagt:
„Ich liebe Dich nicht!“
Liebe besteht aus Sex,
Eingebettet in einem Viertel aus Höflichkeit,
Verlustangst und Toleranz.
Liebe fragt nicht, ob Du mit ihr gehst.
Liebe nimmt Dich, wo Du stehst.

Liebe spuckt Dich aus,
Wenn sie nimmer an Dir frisst!
Liebe hält Dich solang aus,
Bis sie Dich nicht mehr vermisst.

Drum glaube nicht, in keiner Nacht,
Was seine Augen sagen;
Sie war’n für Dich zurecht gemacht,
Und hernach wirst Du klagen:
„Die Liebe hat mich angelacht!
Wie soll ich das ertragen?!“

Und weiter sehe ich vor mir
Deine treuen Blicke.
Du warst mein Lebenselixier,
Weil ich ohne Dich ersticke.

27.02.2013-23.30

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Labora et amare!

labora-et-amareArbeit und Liebe,
Mehr brauche ich nicht.
Und diesen Glanz,
Der aus Deinen Augen
Nächtlich zu mir spricht.

Labora et amare!
Das Beten lass ich sein.
Man mich vor Gott bewahre
Und der Pfaffen Heil’genschein!

Zum Lieben brauch ich Leben
Und keinen toten Gott.
Was kann er mir denn geben,
Als meinen eig’nen Trott?
Die Kirche ist bankrott.

Labora et amare!
Tu es jeden Tag!
Mach es all die Jahre,
Bis zu Deines Herzens
Allerletzten Schlag.

27.02.2013 – 17.40

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Im Schnee warst Du gekommen…

loslassenEin Himmel voller Geigen,
Voll lieblicher Musik.
Der Teufel musste schweigen,
Mein Herz hoffte auf Sieg.

Die wunderbaren Wochen
Mit Dir bleiben feiner Sand,
Der leis‘ und still gekrochen
Durch mein Uhrwerk fand.

Im Schnee warst Du gekommen,
Und fandest in mein Herz.
Im Schnee warst Du gegangen,
Zurück blieb nur der Schmerz.

Ich werd Dich weiter lieben,
Auch wenn Du mich nicht liebst.
Meine Uhr ist stehngeblieben,

Ich hoffe, Du vergibst…

19.02.2013 – 21.33

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Ich vermisse

HerzIch vermisse Deine Augen
Deinen Kuss auf meinen Lippen,
Nachts an Deiner Schönheit saugen,
Und dabei schier auszuflippen.

Ich vermisse Deine Ruhe,
Die Du abendlich mir schenkst.
Alles, was ich täglich tue,
Du mit Deinem Herzen lenkst.

Wie vermiss ich Deinen Anmut,
Deine göttliche Figur…?
Das Meiste, was mir gut tut,
begründet ist in Dir.

Nur ein einz’ger Tag
Ohne Deine Nähe,
Ist ein Tag,
Den ich nicht mag,
Weil ich nicht sähe,
An wem mein Herz erlag.

16.02.2013-23.20

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Winternachtsliebe

schneeherzIn tief verschneiter Winternacht
War’s um mich geschehn.
Du hast mein Herz verrückt gemacht;
Ich lass Dich nimmer gehn.

Der Glanz in deinen Augen sprach
Aus vielen tausend Bänden.
Und auf dem Weg zum Schlafgemach
Nahmst Du mich an den Händen.

Es folgten Küsse, noch süßer als Wein,
Bis zu den Morgenstunden.
Eh wir erwachten, im Kerzenschein,
Hab ich Dein Herz gefunden.

Eng umschlungen und vereint
Begrüßten wir den Morgen.
Eine Sonne in mir scheint,
Ich fühle mich geborgen.

Komm wieder, wenn Du Sehnsucht spürst,
Nach diesen traumhaft Stunden.
Ich lieb’ es, wenn Du mich verführst,
Deine Liebe zu erkunden.

11.02.2013-19.30

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Im frühen Februar

DjuvecEs fiel im frühen Februar
Der neue, kalte Schnee.
Mit ihm kamst Du;
Ein Traum ward wahr;
Das Grauen war passé.

Die Tage mit Dir waren
Unwahrscheinlich schön.
Ich hab durch Dich erfahren,
Alte Wunden gehn,
Auch nach vielen Jahren.

Mein Traum von Dir entsteht
Erstmals seit ein paar Tagen.
Und wenn die letzte Skepsis geht,
Dann sollten wir es wagen

Den Frühling zu begrüßen
Und ja zur Liebe sagen,
Den Sommer zu versüßen
Verantwortung zu tragen.

Ich möcht‘ Dich nicht mehr missen,
Nachdem was ich erlebt,
Erlebe mein Gewissen,
Wie’s nach Leben strebt.

09.02.2013 - 01.55

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