Archive for Juli, 2013

Julihitze

38-gradIn Mai und Juni kam der Regen
Und flutete das Land.
Der großen Wassermassen wegen,
Es jeder schrecklich fand.

Und nun seit vielen Wochen
Bleibt der Regen fern.
Die Badeseen kochen
Unterm Sonnenstern.

Die Flora trocknet aus;
Ich seh’s an jedem Strauch.
Fast 30° in meinem Haus;
Der Rasen löst sich auf in Rauch.

Ich will mich nicht beschweren;
Den Sommer mag ich sehr!
Doch möcht er sich bewähren,
Schick‘ er Gewitter her!

27.07.2013 – 18.20

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Schließ Frieden!

FriedenWir wollen alle etwas Großes bewegen und geben uns lieber enttäuscht der Lethargie hin, anstatt im kleinen Frieden anzufangen. Schlösse ein Jeder Frieden mit sich und seinem Umfeld, wäre schon das Größte vollbracht.

Aber Nein! Uns geht es nur
Um all das schnöde Geld.
Ein jeder von uns ist ne Hur‘
Und vergiftet damit seine Welt!

Besser stehlen und betrügen;
Das ist unser wahrer Lohn!
Unsre Welt steckt voller Lügen,
Hass und abgrundtiefem Hohn!

Der Banker ist nur süchtig
Nach Erfolg und Neid.
Fairness kennt er flüchtig,
Aus seiner alten Zeit.

Dein Nachbar ist ein Blockwart
Und macht Dein Dasein schwer?
Vielleicht ist’s Deine Art;
Vielleicht bist Du nicht fair.

Die Frau ist Dir davongelaufen,
Mit dem Deinen Kind?
Hör vielleicht mal auf zu saufen
Und sei nie vor Liebe blind!

Du möchtest stetig besser sein,
Als der graue Rest?
Hör doch mal in Dich hinein;
Vielleicht hast Du die Pest!

Die Pest der toten Seelen,
Die nur sich selbst am Lieben,
Sich und andre quälen,
Mir Gier und Wohlstandstrieben.

Ist die unsre Politik
Dir niemals wirklich recht?
Dann zieh in Deinen Krieg
Und kämpfe um das Recht!

Hab doch einmal Demut
Blick auf Dich zurück!
Dein Leben war doch sehr gut;
Du hattest so viel Glück!

Hast keine tausend Stunden
Im Sterbebett verbracht
Und trägst jedoch die Wunden
Aus jener, alter Nacht.

So schließ doch endlich Frieden,
Als erstes nur mit Dir!
Und hast Du Dich geschieden,
Von der so großen Gier,
Dann. Dann erst, kommen wir.

25.07.2013 – 20.33

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Trugbilder

Gefangen

Manchmal wünscht ich inniglich,
Mein Atem stünde still.
Und meinem Herz nur einen Stich,
Ja, das ist es, was ich will!

Alles Hoffen, Vorwärtsschauen
Hat nie etwas genützt.
Und erneut erscheint das Grauen,
Auf welches sich mein Kummer stützt.

Warum bringst Du mich nicht um,
Du ach so schönes Leben?
Sag, was muss ich dafür tun,
Um alles aufzugeben?

Jeden Tag aufs Neue
Erlebe ich Enttäuschung pur.
Und wenn ich mich auf etwas freue,
Stellt sich heraus: Ein Trugbild nur.

Ja, so bin ich, oftmals eigen,
Schwer in den Humor verliebt.
Damit möchte ich Euch zeigen,
Dass es mich auch zweimal gibt.

Doch das nützt nichts; ich muss weiter,
Weiter in die andre Welt.
Denn mein Leben ist wie Eiter;
Hier ist nichts, was mich noch hält.

Bitte, mach dem Trug ein Ende;
Ich erwarte es so sehr.
Ich geb mein Licht in Deine Hände,
Denn ich kann einfach nicht mehr.

18.07.2013 – 21.32

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Erinnerung

ErinnerungErinnerung tut weh,
Ist sie auch noch so schön.
Stets, wenn ich sie seh,
Möcht an der Zeit ich drehn.

Erinnerung macht mürbe,
Denn sie kommt nie zurück.
Und wenn die Liebe stürbe:
Ich fühl noch heut ihr Glück.

Erinnerung ist Schmerz,
Der nie mehr vergeht.
Ich fühls in meinem Herz,
Wenn der Nordwind weht.

Erinnerung bist Du!
Du bist all mein Leid!
Ich komm niemals zur Ruh
Und denk an Dich zu jeder Zeit.

13.07.2013 – 20.51

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Letzte Nacht

gayloveLetzte Nacht wars erst gewesen,
Da hab ich Dich gesehn.
Ich stand vor einem jungen Wesen
Voller Geist und traumhaft schön.

Du fragtest, ob ich ewig bliebe
Und ich sagte: „Ja!
Dieses ist die wahre Liebe,
Ohne Lüge und Eklat.“

Doch in den frühen Morgenstunden
Musstest Du schon gehn.
Im Déjà-vu der alten Wunden
Fragte ich, wann wir uns sehn.

Du sagst, Du warst ein Traum,
Ein Spiegel meiner Seele.
An Wiedersehen glaubst Du kaum,
Weil mir die Hoffnung fehle.

Ach Schönheit, bitte bleib!
Lass mich doch ewig träumen!
Halte mich an Deinen Leib
Und lass die Liebe ewig schäumen!

Kaum hatt‘ ich dies gesagt,
War mein Traum vorbei.
Es begann ein neuer Tag,
voller Träumerei.

13.07.2013 – 20.27

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Liebe heißt Leiden

herzblut2Liebe ist Kleiden
Liebe macht schön
Liebe ist Neiden
Liebe will sehn

Liebe ist Streiten
Liebe macht blind
Liebe ist Meiden
Liebe ist Wind

Liebe ist Schneiden
Liebe ist Schmerz
Liebe heißt Leiden -
Fürs einsame Herz.

10.07.2013 – 20.22

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Du holdes Glück

glückWie oft schon schienst Du nah bei mir,
Du holdes Glück der Welt?
Ein jedes Mal vertraut‘ ich Dir;
Dann hatte sich herausgestellt,
Dass ich Dich wieder mal verlier.

Wo ist es hin, das Hochgefühl
Vergangen alter Tage?
War es nur ein Jugendspiel,
Das im Herzen noch ich trage?

Ich dürft‘ mich nicht beschweren,
Im Grunde geht’s mir gut.
Muss nicht am Hunger zehren
Und hab gesundes Blut.

Jedoch, mir fehlt der alte Trank
Aus dem Kelch des Lebens.
Meine Seele fühlt sich krank
Und Hoffnung ist vergebens.

So sag mir doch, was soll ich tun,
Dass Du kehrst zurück?
Ich werd nicht eher ruhn,
Bis ich mit Dir vereint, mein Glück!

10.07.2013 – 19.57

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