Du holdes Glück

glückWie oft schon schienst Du nah bei mir,
Du holdes Glück der Welt?
Ein jedes Mal vertraut‘ ich Dir;
Dann hatte sich herausgestellt,
Dass ich Dich wieder mal verlier.

Wo ist es hin, das Hochgefühl
Vergangen alter Tage?
War es nur ein Jugendspiel,
Das im Herzen noch ich trage?

Ich dürft‘ mich nicht beschweren,
Im Grunde geht’s mir gut.
Muss nicht am Hunger zehren
Und hab gesundes Blut.

Jedoch, mir fehlt der alte Trank
Aus dem Kelch des Lebens.
Meine Seele fühlt sich krank
Und Hoffnung ist vergebens.

So sag mir doch, was soll ich tun,
Dass Du kehrst zurück?
Ich werd nicht eher ruhn,
Bis ich mit Dir vereint, mein Glück!

10.07.2013 – 19.57

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