Im Schmerz geboren

Im Schmerz warst du geboren
In klarer Vollmondnacht.
Von den Göttern auserkoren
Kurz aus einem Traum erwacht.

Der Schmerz, er goss sich weiter
Durch deine Lebenszeit.
Und bald war er der Reiter
Deiner Hilflosigkeit.

Und jetzt im dritten Lebensakt
Führt er Dich ins Verderben.
Während er dein Herz zerhackt
In tausend rote Scherben
Und ein Leid dein Nächstes jagt,
Willst du leise sterben.

Doch den Triumph erlangst du nicht!
Ich spiel’ ein Spiel mit dir!
Und wenn ich mit dir fertig bin,
Dann gehörst du mir!

Ich bin dein Schmerz.
Und werde deine Stimme sein.
Ich nehme mir dein Herz
Und brech dir jedes Bein.
Es wird mir eine Freude sein.

Im Schmerz warst du geboren
Im Schmerze wirst du gehn.
Dies Spiel hast du verloren
Nun ist’s um dich geschehn.

07.11.2015 - 01.08

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Diese Welt…

contrapunctusMeine Hände sind leer
Und müde mein Geist.
Mein Herz schlägt schwer
Das Nichts in mir kreist.

Wie kann ich das abwenden?
Wo finde ich mein Glück?
In meinen leeren Händen
Zerbricht es Stück für Stück.
Das letzte Fünkchen Glück.

Die Angst hat meiner Seele
Große Mauern aufgebaut.
Der Kloß in meiner Kehle
Hass und Trauer in sich staut.

Ich werd die Welt niemals verstehen.
Nicht ihre Freuden, nicht die Leiden.
Dies täglich stumpfe Weltgeschehen
Möcht ich zu gerne meiden.

Überall Lügen, Gier und Neid
Krieg, Moralismus und Hass.
Der Welten schönes Kleid
Wirkt erschöpft und leichenblass.

Ich glaub nur, das was ich sehe
Und das ist schon zu viel.
Egal, wohin ich gehe
Diese Welt ist nicht mein Ziel.

22.09.2015 - 00.32 Uhr

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Schlacht in der Nacht

dunkelheitDer Wein schmeckt mir bitter
Und angstvoll die Nacht.
Auch heut kein Gewitter,
Doch in mir die Schlacht.

Die Schlacht um mein Leben;
Ich will es zurück!
Nichts kann mir mehr geben,
Als mein altes Glück.

Ich hatte verlernt,
Mir das Glück einzuteilen.
Dann hatt sich’s entfernt
Und bleibt fern – einstweilen.

Doch ich hol es mir wieder
Und sei’s durch den Tod.
Dann verklingen die Lieder
Um Sehnsucht und Not.

08.08.2013 – 19.09

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Nachtangst

angst-todNächtlich werd ich Schäfchen zählen,
Stunden um den Schlaf gebracht.
Nächtlich werden Schmerzen quälen,
Angst gewinnt die Übermacht.

Oft bis in den frühen Morgen
Liegt meine Seele wach.
In mir die abertausend Sorgen
Halten mich des Nachts in Schach.

Selten wars, dass mir die Nacht
Recht wohlgesonnen war.
In meinem Kopf herrscht eine Schlacht
Mit Explosionsgefahr.

Nur selt’ne Nächte waren schön,
Mit Dir in meinen Armen.
Zu schnell mussten sie vergehn,
Das Glück kennt kein Erbarmen.

15.05.2012 – 16.30/23.20

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Jeden Tag ein wenig sterben

vampJeden Tag ein wenig sterben,
Täglich wilde Winde wehn.
Nächte, dunkel, im Verderben,
möchten niemals mehr vergehn.

Es geht die wilde Nacht,
Es folgt ein trister Tag.
Hab auch heute nicht gelacht.
Das Glück, nach dem ich jag,
Bleibt fern mit aller Macht.

Jeden Tag ein wenig sterben,
Täglich sieht der Tod mich an.
Nächtelang um Liebe werben,
vielleicht klappts ja irgendwann.

Doch nun ist mir klar bewusst:
Ich muss mir helfen lassen.
Schon lang hab ich gewusst,
Ich hab im Schrank nicht alle Tassen.

Es gibt mir Hoffnung auf den Tag,
Mit Zuversicht aufs Leben.
Mit neuen Dingen, die ich wag,
Ohne aufzugeben.

17.04.2012 - 20.00

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Nachts wenn

nachtsNachts, wenn ich die Waffen lade,
Mit welchen ich mich niederstrecke
Wenn ich nachts in Schmerzen bade,
Salz aus meinen Wunden lecke

Wenn der Schmerz nachts in mir schreit
Und ich wütend um mich schlage
Wenn Gift die Apathie befreit
Die ich nicht mehr ertrage

Nachts, wenn Nachtigallen rufen
Und die Sterne schweigen
Wenn ich nachts die letzten Stufen
Meines Tages muss besteigen

Wenn des Nachts die Sehnsucht nagt
Und wieder ich dem Tod entronnen
Wenn eine Pein die andre jagt
Und der Kummer hat gewonnen

Nachts, wenn Ängste Blüten treiben
Bis der Wahn mein Hirn zerfrisst
Wenn des Nachts die Fürchte bleiben
Und der Morgen sie vergisst

Wenn ich wach lieg bis zum Morgen
Und mir wünscht, nicht mehr zu leben
Wenn ich zähle all die Sorgen,
Und dran denke aufzugeben

Dann bleibt mir nur noch der Glaube
Dass ein wenig Hoffnung bleibt
Und aus diesem grauem Staube
Ein neues Leben Blüten treibt.

04.04.2012 – 17.30 - 20.42

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Geistiger Tod

kill meDas Jahr 2012 begann beschissen. Wobei ich unsere gemeinsame Silvesterfeier noch zum letzten Jahr zähle. Es war trotz einiger widerer Umstände ein sehr gutes Jahr 2011. Und Anfang Januar kamen schon die ersten Katastrophen. Die Wirtschaftskrise traf auch mich. Keine Aufträge mehr, überhöhte Preise, mein Graskonsum stieg schon seit einem Jahr bis ins Unermessliche. Dazu die vertrackte Lage mit René, dem ich durch mein Geständnis, dass es mit uns nicht klappen werde, nicht weh tun wollte. Ich hatte schon im letzten Jahr das böse Omen, dass 2012 das Jahr der Trennungen sein wird. Und René sollte nicht die einzige Trennung sein.

Auch Elke, jene Frau, die ich im Mai letzten Jahres kennen gelernt hatte und die mir das Jahr über viel Kraft gab, entfernte sich zum Ende des Jahres immer mehr von mir. Alles begann, als sie am 3. Advent zu Besuch kam und ebenso schnell wieder verschwand, weil eine Graswolke in der Wohnung stand, die sie nicht vertrug. Nach diesem Katastrophenabend war alles nicht mehr wie vorher zwischen uns. Danach kamen von ihrer Seite überwiegend nur noch Vorwürfe und Ablehnung auf mich ein gehagelt. Sie wollte weder mehr hören, noch lesen, wie schlecht es mir ständig ginge und über meinen neuen Freund wollte sie am besten so wenig wie möglich erfahren. Mein Facebook-Posting über die Bettelkinder (Sternsinger) beendete schließlich unsere „Freundschaft“, da sie darin ihren 14-jährigen Sohn, der selbst mal Sternsinger war, beleidigt sah. Obwohl ich nie wusste, dass er das mal war. Es interessierte mich in diesem Moment auch wenig, da ich diesen Post jedes Jahr zu „Hl. Drei Könige“ ablasse. Alle Geduld und Verständnis, die sie jemals für mich empfand, warf sie einfach über Bord und sortierte mich aus ihrem heilen Leben aus, in dem sie mich erst so offenherzig empfangen hatte. Sie hatte ihre Gründe nun zusammen um mich zu kicken. Nur für was wollte sie mich als Freund? Einer, der ihr ständig vorheuchelt, wie gut es ihm geht? Ich verzichte mittlerweile dankend, denn FREUNDE stehen immer hinter mir, egal wie es mir geht und was ich aus mir mache!

Meine Alkoholabstürze mehrten sich im neuen Jahr, so auch in der Vollmondnacht zum 09. Januar. Am nächsten Tag erfuhr ich durchs Internet, was es mit den tauben Fingern an meiner linken Hand auf sich hat. Ein Ulnarisrinnen-Syndrom, eine Art Nervenentzündung. Es genügt ja nicht schon meine seit November nicht endende Gürtelrose, meine Schmerzen, Panikattacken und der ganze restliche Scheiß, der noch auf mich zukommt.

Kurz rappelte ich mich wieder auf und verlor sehr schnell wieder die Kontrolle… Noch am 16. Januar räumte ich mein Wohnzimmer um und strich eine Wand rot. Ich dachte, die Umstellung würde mir helfen. Jedoch war es nur ein Tropfen im heißen Wüstensand. Und eben, während ich das schreibe, erfahre ich im Chat von Heiko, dass Vollmondnacht ist. Nun weiß ich auch, warum schon wieder diese innere Unruhe in mir herrscht und ich noch nicht, wie in den letzten Tagen auch, schon im Bett bin.

Am 20. Januar kam der verspätete Winter. 20 cm Schnee hatten wir hier auch nicht jedes Jahr. In dieser Nacht erlebte ich mein bisher wohl letztes Glück. Klaus und ich bauten einen Schneemann im Garten. Woher kam diese plötzliche Freude? Jemand schenkte mir nach Tagen von Abstinenz was zum Rauchen…

Ein paar Tage später, schwelgte ich in Kindheitserinnerungen und sah mir alte Videos an, auf denen auch meine verstorbene Mutter zu sehen ist. Es machte mich noch weiter fertig. Alles überschattet vom drohenden Ende der Beziehung zwischen Rene und mir. Und sie kam sehr bald darauf, nach wieder massenhaft verlorenen Tagen. Als ich ihm am Abend des 24. Januar wieder nicht sagen konnte, wie ich zu dieser zerrütteten Beziehung stehe, löschte er gegen 21.45 Uhr kurzerhand unsere Beziehungsverbindung in Facebook. Eigentlich hätte es mir Recht sein sollen. Nur die Umstände, die zu seiner Verzweiflung und zu unserem Ende geführt hatten, verkraftete ich im Nachhinein ganz und gar nicht. Seit Tagen ohne Gras, warf ich mir dann Schmerzmittel ein um den Seelenschmerz zu vergessen und trank dazu Rotwein. Nicht wenig. Es wurden in dieser Nacht und mit dem Telefonat mit Rene etwa drei Flaschen. Und irgendwann verlor ich mein Bewusstsein…

Gegen sechs Uhr morgens kam ich zu mir,  in meinem Bett liegend, während mir jemand immer wieder ins Gesicht haute und mich rüttelte. Als ich bei mir war, konnte ich erkennen, dass Notärzte, Polizisten und Feuerwehrmänner in meiner Wohnung standen. Ich war sehr verwirrt. „Was macht ihr hier? Wie kommt ihr hier rein??“ fragte ich die Menschen verwirrt. „Durch die Tür“ sagte ein Polizeibeamter lächelnd, der mir später auch eine seiner Zigaretten anbot, da ich keine mehr hatte. Im Laufe des Aufklarens und dem Gespräch mit den Beamten stellte sich heraus, dass mein „Partner“, so wie sie sagten, den Notarzt verständigt hatte, da er glaubte, ich liege mit einer Überdosis tot in der Wohnung. Nach etwa einer halben Stunde Gesprächen hatte ich die Leute aus meiner Wohnung und soff weiter. Eigentlich wäre ich in wieder mal in der Psychiatrie Haar gelandet, aber Dank meines geschickten Mundwerks und meiner Ausreden ist das nicht geschehn. Sehr erbost teilte René telefonisch mit, was ich von seiner Aktion halte. Heute wäre ich froh, sie hätten mich für ein paar Wochen in die geschlossene Anstalt gesteckt.  An diesem Tag wurde es sehr kalt.

Mit Dezemberrosen warst Du mein
und bliebst bei mir.
Im Januar-Eis war’n wir allein
mit einem leeren Blatt Papier.

Vier Stunden später erschien ich zu meinem Ersttermin bei einer Psychiaterin in meiner Nähe. Ein Termin, für den ich lange gekämpft hatte. Als sie von meiner Anamnese und dem Geschehnis der letzten Nacht erfuhr, sagte sie nur: „Ich kann ihnen nicht helfen. Sie sind ein Fall für die Klinik.“ Danke Deutschland. Ab Mittag, war Julie bei mir und achtete auf mich. Ich befand mich den ganzen Tag über in einer Art Manie und Depression zugleich. Ich war betrunken, kotzte Blut, hatte schwere Schmerzen und war zwischendurch aufgesetzt lustig. Das ging bis in den späten Abend. Mir ist es bis heute kaum erklärlich, wie Julie meinen Zustand, den sie zum ersten mal, seit wir uns kannten mitbekam, ertragen konnte. Ich war noch etwa drei Tage auf diesen Tabletten „drauf“ und hatte schlimmste Schmerzen, ehe sich mein körperlicher und geistiger Zustand zur „Ruhe“ legte.

Danach wurde diese schier gespenstische Ruhe um mich immer stärker. Und gerade im neuen Jahr, zum Februar, als ich eigentlich dachte, das Schlimmste wäre überstanden, kam der Winter mit vollster Wucht. Nicht etwa wie 2006, sondern mit trügerischem, hässlichen Sonnenschein und eisiger Kälte bei über minus 20°C. Und es kamen Diagnosen von Ärzten…

Seit Ende Januar schreibe ich nun gar nichts mehr in meinem persönlichen Facebook-Profil. Anfangs war es schwierig, aber mit der Zeit wurde meine Abneigung, Dinge zu schreiben, die mich gerade beschäftigen, immer größer. Die derzeitige Wetterlage und die verbundene Kälte sind neben verregneten Sommern das Schlimmste, was ich mir unter „Wetter“ nur vorstellen kann und ziehen mich noch mehr runter. Meine Schmerzen, die oft akut und dann stundenlang auftreten, nehme ich zähneknirschend hin. Ich nehme seit meiner Tablettenintoxikation keinerlei Medizin mehr zu mir. Das Schlimmste an allen Umständen mag wohl meine Depression sein, die so schlimm, wie selten zuvor auf mich einschlägt. Nein, ich sitze nicht zuhause und weine. Ich habe meist keine Tränen mehr. Ich bin stumm und liege solange wie nur möglich im Bett. Nur weil mir das Liegen nach Mittag irgendwann lästig wird, stehe ich irgendwann auf und versuche etappenweise, meinen Haushalt ordentlich zu halten. Ich bin wohl der einzige Mensch mit schweren Depressionen auf dieser Welt, der in einer ordentlichen Umgebung haust. Ich möchte niemanden sehen und wünsche mir ab und an doch, dass bestimmte Menschen nach mir sehen, aber genau DIESE tun es eben nicht. Und ist jemand bei mir, bringe ich oft keinen Ton raus. Selbst mein Kater flüchtet seit Wochen immer wieder ins Bad, weil er meine Laune fühlt. Der Einzige, der WIRKLICH für mich da ist, ist Klaus. Er geht für mich einkaufen, weil ich selbst das nicht mehr schaffe, versucht mir etwas Trost zu spenden, auch wenn es nicht mehr ankommt. Bevor ich zum Briefkasten stürme, vergewissere ich mich, dass kein Nachbar auf den Hausfluren läuft, da mir eine Unterhaltung und vor Allem die Frage „Wie geht’s Dir?“ unangenehm ist. Ich habe an nichts mehr Freude, kaufe mir nun auch kein Gras mehr, weil es meine Stimmung nur noch kurzfristig steigert. Mein Handy ist meist aus oder lautlos. Auf Mails in Facebook antworte ich nur noch, wenn ich sie mal sehe oder mit höchster Unlust. Oder gar nicht. Ich wäre im Moment am liebsten im Koma, bis alles ein Ende hat. Oder zumindest bis diese Kälte weg geht. Sie macht mich noch mehr kaputt. Mein größter Hass, der sich nicht auf Menschen und ihr Tun richtet, richtet sich gegen Kälte und Winter. Denn ich kann dagegen rein gar nichts ausrichten, außer in ein warmes Land zu gehen, aber dafür fehlt mir das Geld. Es wäre ein Traum… Weg hier…

Ich wäre gern verliebt, aber denke im gleichen Atemzug schon wieder daran, wie schnell das enden kann. Ich träume seit Monaten sehr stark und wirr. Und wieder vermehrt von Max. Im wahren Leben hält er mich von sich fern und nachts in meinen Träumen lässt er mich nicht in Ruhe. Es macht mich zusätzlich fertig.

Mein Vater ist ein Ignorant. Vor zwei Wochen schrieb ich ihm zum ersten Mal in meinem Leben aus eigenen Zügen einen ehrlichen, langen Brief und er bleibt: ignorant. Keine Antwort. Ich vermisse meine Mutter.

Jeder Tag ist nur eine Qual. Auch wenn ich weiß, dass ich es im Gegensatz zu vielen anderen Menschen auf der Welt sehr gut habe. Ich sehe es jeden Tag in verschiedensten Nachrichten. Aber das hilft mir nicht. Ich bin appetitlos, leblos und unfähig. Ich warte hier nur noch auf meinen Final Day. Denn ab dann wird alles gut.

08. Februar 2012 - 01.50

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Ein ganz normaler Tag I

depressionUnter Schwindelattacken und Brechreiz wache ich auf. Der Wecker zeigt noch nicht mal 5.00 Uhr. Ich lebe… Immer wieder ein Wunder. Vermutlich habe ich am Vorabend mein Alkohol-Limit, welches in den letzten Jahren immer niedriger wurde, stark überschritten. Oder ist es etwa wieder das Herz? Ich messe meinen Blutdruck. 171/110. Ach, das geht sicher wieder vorbei, wieso oft… hoffe ich vor mich hin und setze mich auf die Toilette. Dort überkommt mich dann ein Gefühl, dass ich nicht mehr weiß, ob ich scheißen oder kotzen muss, oder beides gleichzeitig. Ich entschließe mich fürs Kotzen und kann meinen Kopf noch gerade so in die Wanne halten. Die Essensreste meines nächtlichen Fressflashs schwimmen unverdaut in der Badewanne. Etwas Blut ist darunter. Ich trinke kaltes Wasser und versuche, die Badewanne von meinem Mageninhalt zu säubern. Dann muss ich nochmal kotzen. Diesmal kommt nur noch Wasser, Magensäure und ein bisschen Blut hoch. Nun fühlt sich mein Bauchraum an, als wäre ein Loch darin.

Benommen lege ich mich wieder ins Bett und trinke Wasser. Jetzt kommen die Angstzustände. Mein Herz rast, die Hände zittern und liegen in kaltem Schweiß. Ich schalte den Fernseher lauter, um mich von den unliebsamen Symptomen abzulenken. Vielleicht ein Baldriantee… Fröstelnd tapse ich mit eiskalten Füßen in die Küche und koche Wasser auf. Ich sehe einen Spalt durch den Rollladen. Draußen ist es noch dunkel und neblig. Wie auch in den vergangenen Wochen. Ich kann diesen Anblick kaum mehr ertragen.

Nach den ersten beiden Schlucken Tee wird mir nicht wohler, im Gegenteil. Nun steigt mir die Magensäure förmlich bis zum Rachen hoch. Schnell nehme ich eine Omiprazol und trinke die böse, schmerzende Säure wieder in den Magen hinunter, in der Hoffnung, dass sie dort bleibt. Das tut sie aber nicht, denn sobald ich mich flach lege, schwimmt sie wieder zurück. Inzwischen ist es sechs Uhr früh durch. In meiner letzten Verzweiflung baue ich einen Joint, um nochmal einschlafen zu können. Und irgendwann schlafe ich dann doch noch zwei, drei Stunden.

Wohlig und entspannt wache ich auf. Drehe und strecke mich, möchte nicht aufstehen, wünsche mir jetzt jemanden Bestimmten an meine Seite. Kein einziger Schmerz und kein Hauch einer Angst durchfahren meinen Körper. Ich genieße solche Aufwachtage, denn sie sind extrem selten. Im Fernsehen, das oft 24 Stunden meine ängstliche Stille berieselt, wird wieder von Schweinereien in Politik und Weltwirtschaft berichtet, von schweren Unwettern, von Selbstmorden und von dieser wochenlang anhaltenden Wetterphase, die nicht nur mir den letzten Verstand raubt.

Es läutet an meiner Tür. Herzrasen! Panik. Schweiß. Wer klingelt so früh bei mir? Zumal klingeln bei mir unerwünscht ist; im Allgemeinen wird an meiner Türe geklopft. Durch den Türspion erkenne ich einen Paketmann von GLS, jene meist osteuropäischen Typen, die total aufdringlich sind, wenn es darum geht, ein Päckchen loszubekommen. Wütend reiße ich die Türe auf. „Ein Paket für Herrn …. Können sie..?“ „Nein!“ brülle ich ihn an. „Kannst du nicht lesen? Klingeln nur nach Anmeldung! Keine Hausierer, Drücker, Zeugen und auch KEINE Fremdpost!“ lese ich ihm vor und zeige auf den Aufkleber unter meinem Klingelschild. „Aber…“ stottert er. „Nichts aber!“ Leg‘s vor die Türe und lasst mich endlich in Frieden mit euren Scheiß Paketen!“ erwidere ich und knall die Türe zu. Endlich hab ich mal was gesagt…

Wie jeden Tag in den letzten Wochen sitze ich dann betrübt an meinem Schreibtisch und sehe nach, was es bei Facebook neues gibt. Nachdem sich meine körperlichen Symptome etwas zurückgezogen haben, um mich schon bald wieder wie aus dem Nichts attackieren zu können, kommt wieder diese Traurigkeit in mir hoch. Ich sehe von meinem Schreibtisch direkt in diesen grauen November mit seinen toten Bäumen und den gelben Blättern zuhauf. Düstere Zukunftsgedanken, Angst vor dem Tod und die Sehnsucht nach ihm verwirren meinen Geist.

Oft höre ich solche Sätze wie: Schau mal hinaus in die Welt, wie schlecht es anderen Menschen geht. Du hast ein Dach über dem Kopf, hast zu essen und siehst noch gut aus. Aber als ich dann die neuesten Videos von den Fluten sehe, die ganze Dörfer verwüsten, geht es mir auch nicht besser. Ich werde noch depressiver. So schwimmt der Tag, begleitet von leidenden Violinenklängen, an mir vorüber und plötzlich ist der Nachmittag schon fast um und ich war außer im Keller an meiner Waschmaschine noch nicht mal draußen. Gestern auch nicht. Und vorgestern…und…

Klaus kommt vorbei und bringt mir wie so oft in den letzten Wochen meine nötigen Einkäufe oder Dinge aus der Apotheke mit. Ich bin froh, dass ich ihn habe. Sonst wüsste ich kaum jemanden, der das fast täglich für mich tun würde. Wir trinken ein Bier zusammen. Und meist wenn er geht, schließe ich schon die Rollläden. Ab 16.30 ist es schon recht dunkel.

Mein linkes Bein fängt schon wieder höllisch an zu schmerzen. Es fühlt sich oft nur noch wie ein Trum Muskelkater an. In der Angst, ich bekomm bald eine Thrombose, nehme ich eine ASS. Versuche zwischen den Sitzphasen etwas rumzulaufen und den Haushalt zu machen. Aber ich fühle mich so apathisch und träge, dass gerade für drei Teller reicht, die ich abwasche. Ich wünsche mir immer wieder diese beschwingten, guten Tage zurück. Meist ohne Schmerz und Kopfmüll. Meine Reisen nach Rosenheim, Kulmbach, Passau… Ich wünsche mir die Zeit zurück, wo ich abends von der Arbeit kam und mich FREI fühlte. Mein Unmut wird noch größer und ich trinke das Bier schneller aus, wechsle zum Rotwein.

Nun wird der Vehnenschmerz im Bein so unerträglich, dass ich nicht mehr normal sitzen kann. Ich stütze es auf einem Hocker ab oder suche ständig eine Tätigkeit, die mich zum Laufen animiert. Ich halte das nicht mehr aus. Nach ein paar Tütchen tritt endlich der gewünschte Appetit ein und ich wärme mir das Essen auf, das Klaus mitgebracht hat. Es füllt das große Loch, das ich mir heute Morgen in den Magen gekotzt hab. Aber es dauert keine Stunde, da vergesse ich die Beinschmerzen schnell, denn jetzt fangen Magen und Darm an, zu rebellieren. Säure steigt wieder auf, die ich wieder mit einem Magenmittel versuche, zu bekämpfen. Mein Darm windet sich vor Schmerz und stößt dabei so viel Luft aus, dass ich damit ein Fußballstadion füllen und vergasen könnte.

Dieser Tag inklusive dem Abend war wieder mal so grauenvoll und sinnlos, dass ich mich um 22.00 schon zu Bett lege. Nun fängt das linke Bein erst recht zu pochen an. Ich lege ein paar Kissen darunter und wälze mich stundenlang hin und her, ehe ich nach ein paar sauren Gläsern Wein und ein paar Tüten endlich weg bin…

Ich schrecke unter Atemnot auf und sitzeschweißgebadet im Bett. Schnappe und japse nach Luft. Genau im Übergang von der Einschlaf- zur Traumphase, zumindest kam es mir so vor, muss ich wieder mal das Atmen vergessen haben. Ich weiß nicht, was das ist. Herzrasen. Kurz vor zwei. Ich betäube die Angst mit Rotwein und schlafe irgendwann ein, in der Hoffnung, dass das nicht gleich nochmal geschieht. Bitte lass mich sterben, aber lass es mich nicht mitbekommen, denke ich tief in mir…

Und wieder beginnt ein ganz normaler Tag.

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Hausverbot

Nach einer Nacht mit heftigsten Albträumen, mehrmaligem Aufwachen und Angstzuständen führt dieser Tag nichts Gutes im Schilde. Wie immer koche ich meinen Tee auf, räume etwas auf und langweile mich am PC. Meine Stimmung ist alles andere als gut, aber ich versuche, das Beste draus zu machen. Die Albträume der letzten Nacht hängen mir immer noch nach. Mein Exfreund, der sich in einen “Erzengel Michael” verliebt und ihm eine Herzengirlande malt, die blutende, nach Luft gurgelnde Bettelfrau am Bushäuschen, wie ich im Gefängnis von Wärtern traktiert werde, weil ich jemanden ermordet habe und den Rest weiß ich jetzt (18.40) nicht mehr genau…

Gegen 16.30 Uhr, nach einem wieder mal unnötigen Skype-Wortgefecht zwischen meinem Ex und mir sage ich den Termin bei meinem Psychoanalytiker telefonisch ab. Zum Glück muss ich nur auf den AB sprechen. Ich kann da nicht hin. Ich fühle mich schlecht und minderwertig. Gegen 17.00 Uhr zieh ich mir was über, vermumme mich so, dass mich keiner erkennt und bring mein Leergut zu Tengelmannn. Ich hab eine innere Wut und Traurigkeit in mir, die man kaum beschreiben kann. Und ich hab das dumpfe Gefühl, dass mir heute noch jemand begegnet, der mich provoziert.

Während ich meine zwei Taschen mit Pfandflaschen in den Automat stecke, bemerke ich im Augenwinkel, dass ein Mann zwei Meter hinter mir steht und wartet. Das nervt mich. Hinter ihm steht dann noch ein Frau. Die beiden unterhalten sich, aber ich verstehe es nicht, weil meine Musik im MP3 Player läuft. Die leeren Tüten lege ich wie immer neben den Automaten. Plötzlich verstehe ich immer deutlicher, dass der Mann, mitte 50, mich anspricht. “Ja, werns wohl ihre Tüten wieder mitnehmen?!” raunzt er in ernstem Ton. “Einen Scheiß mach ich!” raune ich zurück und nehm einen Ohrstöpsel raus. “Ja wo komma denn do hie, wenn a jeder sein Müll do lässt! Sie nehma des jetzt mit, sonst ruf i die Geschäftsleitung!” provoziert er weiter. Filmriss. Ich laufe auf den Mann zu und schubse ihn. “Hast Du den ganzen Tag nichts anderes zu tun, Du Arschloch?!” schreie ich ihn an. “Musst Du mich bis aufs Blut nerven ja?” schreie ich weiter. “Hilfe, Hilfe!” ruft der Mann. Ich schreie ihn weiter an. Während er versucht, mich anzugreifen, schubse ich ihn nochmal kräftig; er fällt zu Boden. Kurz muss ich an die Bettelfrau denken, wie sie nach Leben gurgelt und das Blut spritzt. Fassungslosigkeit in den Gesichtern der Kunden. Bedienstete des Ladens kommen herbeigeeilt. Die Geschäftsführerin brüllt mich an: “Sie bleim jetzt do, ich ruf die Polizei! Sie ham ab sofort Hausverbot!” Zwei Türken mitte 20 halten mich fest. Der Mann will nochmals auf mich zulaufen, während ich mich aus der Gefangenschaft der beiden Türken befreie. Einem verpasse ich einen kräftigen Faustschlag ins Gesicht. Er fällt gegen die Kühltruhe. Blut. Dann beginne ich unter Panik Konservendosen nach dem anderen zu werfen. “Keiner kommt mir zu nahe, oder es passiert was ganz schreckliches, das schwör ich euch!” schreie ich die Leute an, die sich in der kurzen Zeit um das Geschehen versammelt haben. Ich nehme meinen Rucksack vom Boden und renne aus dem Laden. Keiner folgt mir. Ich laufe richtung REWE und sehe die Polizei mit Blaulicht richtung Tengelmann fahren. Ich habe Panik.

Aber ich setze meinen Einkauf fort. Zwei Bockbier und eine Schachtel Zigaretten nehme ich mir mit und laufe weiter zu Netto. Warum musste das geschehen?
Die “Diebin” sitzt an der Kasse und fragt, was mit mir los ist. “Nix, es geht nur momentan alles drunter und drüber..” antworte ich und möchte so schnell wie nur möglich aus dem Laden. Ich laufe den dunklen Weg nach Hause. An den Blöcken riecht es nach angebranntem Fleisch. Ich muss kotzen. Ich kotze, bis ich das Gefühl habe, mein Magen kommt raus, weil nichts außer Flüssigkeit drin ist.
Anschließend sitze ich auf meiner Bank im Park, trinke ein Bier und denke darüber nach, was geschehen ist. Früher war das meine Bank zum Nachdenken. Nun steht sie unter Wasser…

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Endstation Insomnia

Diese Nacht brachte entgegen den vorherigen Nächten einen traurigen Rekord: Keine Minute Schlaf. Es ist jetzt 09.42 Uhr und ich war schon draußen und hab um meine innerliche Zerrissenheit abzubauen, das Laub im Garten entfernt. Ich fühle mich wie im Wachkoma. Ob das jetzt noch Sinn macht, es nochmal zu versuchen, ein paar Std. zu schlafen? Ich möchte nicht wieder den Rolladen öffnen und nach einer Std wieder schließen, weil es bereits dunkel wird…

Ich halte das keine Nacht mehr durch. Ich will raus aus diesem Albtraum…

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FEAR

Take my tear - early and late
I’ve fear - I cannot wait
I cannot wait for the dead my dear - I’ve fear.

unterschrift

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DEUTSCHLAND 09 - Wo bleibt das Volk?

Im Rahmen des heutigen Kinostarts DEUTSCHLAND 09 möchte ich meine persönlichen Gedanken und Meinungen über Deutschland, die BRD und sein schlafendes Volk kundtun.

Die Zeit des Internets ist auch die Zeit des Bloggens, des Nörgelns und der schier unendlichen Informationsflut geworden. Ein jeder von uns hat heutzutage die Möglichkeit, Medienmeldungen aus anderer Sicht zu beleuchten, die Entwicklungen unserer Republik zu dokumentieren oder einfach seinen geistigen Schwachsinn für Millionen Bürger zugänglich zu machen. Früher war dies nur unseren Medienkonzernen möglich - Heute boomt der Internetjournalismus. NOCH ohne weitgehende Zensuren.

Millionen Bürger haben schon erkannt, wie es um unsere “Demokratie” und unsere “Freiheit” steht, ein Großteil derer verbreitet seinen Gram darüber in Blogs, ein kleiner Teil von ihnen geht auf die Straße oder versucht sich aktiv gegen den Unterdrücker-Staat zu wehren. Und was macht der Rest? Was macht die Vielzahl unserer Bürger? Sie tun nichts. Sie beugen sich jedem neuen Gesetz. Schimpfen, bloggen, kreischen, jammern - aber tun NICHTS. Sich der mahnenden Hand des Staates zu beugen ist wahrlich einfacher, als sich aktiv dagegen zu wehren. Und was nutzt es? Wo bleibt das Volk? Wo seid ihr? Versteckt Euch feige hinter Euren Blogs und meint, damit ist Deutschland geholfen.

Ein guter 70jähriger Bekannter erzählte mir mal, dass die Leute in den 20-er Jahren auf die Straße gingen, sich regelrechte Straßenschlachten lieferten, weil der Bierpreis um ein paar Pfennige steigen sollte. In anderen Ländern brennen Autos oder es finden wüste Aufstände auf den Straßen statt - und zwar solange, bis sich die Regierung beugt und einsieht, dass das Volk die Mehrheit ist, und nicht der Politiker. Hat uns der Staat heute so gut im Griff? Ja.

Er verkauft uns den Terror und die Angst. Scheint ein gutes Druckmittel zu sein. Warum sage ich “verkauft”? Weil ich der Meinung bin, dass nicht einmal die Hälfte, was uns über die Medien verkauft wird, auch der Wahrheit entspricht. Es existiert kein Terror in Deutschland! Den Terror macht unsere Regierung - und wir glauben brav daran, beugen uns jedem weiteren Gesetz, dass uns nach und nach mehr einschränkt. Back to the roots. Die ehem. DDR lieferte das klassische Beispiel. “Wir haben das Volk im Griff - und es kann uns nichts!” Macht nur so weiter und ihr werdet in absehbarer Zeit sehen, wie weit Euch das bringt. Schäuble freut sich wahrscheinlich heute schon auf das Videomaterial aus Euren Schlafzimmern, welches Euer netter Nachbar von nebenan mal schnell per Mail an die Staatssicherheit schickt. Düstere Zukunftsgedanken? Keineswegs. Ich sehe das so kommen - und neben mir einige Hunderttausend Infokrieger auch.

Trotz allem hat jedes Übel auch sein Gutes. Viele Länder, garnicht so weit entfernt von uns, würden uns beneiden. Wir haben NOCH ein einigermaßen funktionierendes Sozial- und Gesundheitssystem, wenn auch das langsam aber sicher den Bach runtergeht. In vielen anderen Ländern existiert die 2-Klassengesellschaft schon lange, aber auch uns erreicht diese Welle bereits.

Wir haben ein Arbeitsrecht, ein Mietrecht, wir können gegen Mobbing klagen und Schwule können heiraten. Und trotzdem, dass unser Paragraphenstaat jedes Kopfpflaster mit dem Lineal vermisst, stürzt dann in Köln ein ach so geliebtes Stadtarchiv mit Schätzen unermessbaren Wertes zusammen. Von den beiden jungen Toten, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten,  wird nur beiläufig gesprochen. Jugendliche werden gewalttätig oder laufen Amok. Weil keiner hinsieht. Unser System versagt - Nur das Volk wacht nicht auf.

Warum wacht es nicht auf? Nun, man sehe sich nur mal die groß angelegte Medienseuche an. Je dramatischer sich ein Bild oder eine Filmsequenz verkauft, umso mehr Einschaltquoten, sprich: Mehr Geld bringt es ein. Unsere Medienkonzerne setzen schon lange nicht mehr auf Wahrheit - sondern Dramatik. Der dumme Bundesbürger kauft uns das schon ab. Ob 9/11, Winnenden 03 RELOADED, Köln, alles ist mit Unwahrheiten behaftet und macht uns Angst. Die neue Art der Schocktherapie zeigt Wirkung. Und das ist der “offene Port”, wo sich unsere Unterdrückungspolitik einschleust. Wie ein Trojaner in einen unzureichend gesicherten Computer.

Wunderbare Vorraussetzungen um uns noch mehr Freiheiten zu nehmen. Gründe dafür gibt es täglich in unserem Zuscheiß-TV. Ich frage mich sowieso seit Jahren, warum man einen paranoiden Politiker, der ein schweres Attentat erlebt hat, mit Aufgaben wie der inneren Sicherheit behaftet. Das ist doch krank. Aber vielleicht haben unsere Infokrieger mit dem Statement: STASI 02 - RELOADED doch recht. Alles arbeitet derzeit darauf hin. Unterdrücke das Volk, damit die, die schon mächtig genug sind, noch mächtiger werden.

Ich habe bisher leider nur zwei Trailer des Films DEUTSCHLAND 09 gesehen, hoffe aber, dass er auch einige Wahrheiten aufzeigt. Ich werde ihn mir ansehen und anschließend darüber berichten. Und wie der Regisseur Dany Levy schon treffend sagte: Deutschland ist ein Land des Redens - nicht des Handelns…

http://deutschland09-der-film.de

oder:

http://www.youtube.com/watch?v=0BuoVwRF578&feature=dir

Deutscher Michel - wach endlich auf! Die Möglichkeiten, die Du jetzt noch hast, werden Dir sehr bald rapide genommen!

In diesem Sinne

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Retter-Radio - Wir retten Dich aus dem Alltag!

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