Das Leben steht still

07041503 contrapunctus mediaDas Leben steht still
Ich fühle es kaum.
Was ich auch will
Lebt nur noch im Traum.

Mein Tag ist ein Schatten
Der vergangenen Nacht.
Egal, was ich mache
Im Kopf bleibt die Schlacht.

Um Freude und Trauer
Um Liebe und Hass
Die Angst schmeckt mir sauer
Auf sie ist Verlass.

Das Leben steht still
Ich hör nur mein Herz.
Es klopft voller Sehnsucht,
Kummer und Schmerz.

15.11.2017 - 20:57

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Neujahr

Contrapunctus01Pünktlich zu Neujahr,
Da ist sie schon.
Die süße Gefahr
Der Depression.

Endlos Schnee
Und bitterkalt.
Magenweh
Und Darminhalt.

Isolation.
Nikotin.
Emotion.
Medizin.

Resignieren.
Reinhauen.
Rauskotzen.
Runterkommen.

Stille.

03.01.2017 - 22.10

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Diese Welt…

contrapunctusMeine Hände sind leer
Und müde mein Geist.
Mein Herz schlägt schwer
Das Nichts in mir kreist.

Wie kann ich das abwenden?
Wo finde ich mein Glück?
In meinen leeren Händen
Zerbricht es Stück für Stück.
Das letzte Fünkchen Glück.

Die Angst hat meiner Seele
Große Mauern aufgebaut.
Der Kloß in meiner Kehle
Hass und Trauer in sich staut.

Ich werd die Welt niemals verstehen.
Nicht ihre Freuden, nicht die Leiden.
Dies täglich stumpfe Weltgeschehen
Möcht ich zu gerne meiden.

Überall Lügen, Gier und Neid
Krieg, Moralismus und Hass.
Der Welten schönes Kleid
Wirkt erschöpft und leichenblass.

Ich glaub nur, das was ich sehe
Und das ist schon zu viel.
Egal, wohin ich gehe
Diese Welt ist nicht mein Ziel.

22.09.2015 - 00.32 Uhr

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Der Mond hat gelacht

MondIch sah zu den Sternen
Und fragte den Mond
Ob das Leben zu lernen
Sich für mich noch lohnt.

Ich schrie in den Himmel
In tief dunkler Nacht
Es kam keine Antwort
Der Mond hat gelacht.

So zog ich von dannen
Der Weg war mir schwer
Das Rauschen der Tannen
Hör ich nicht mehr.

Die Arie des Lebens
Auch sie bleibt mir stumm
Ich such sie vergebens
Ich suche mich dumm.

Ich dreh mich im Kreis
Bei Tag und bei Nacht
Und zahle den Preis
Der Mond hat gelacht.

29.03.2015-00.28

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Das Gift in mir

schmerzGanz tief in meinem Herzen
Lauert ein tödliches Gift.
Es lauert voller Schmerzen
In schönster, glanzvoller Schrift.

Geschrieben in goldenen Lettern
In Jahren der Völlerei
Von hasserfüllten Göttern.
Eine Elends-Litanei.

Es nährt sich von dunkelsten Tagen
Und altem Verderben
Von unbeantworteten Fragen
Und zigtausend Scherben.

Das Gift in mir trägt keinen Namen
Und doch stammt es von Dir.
Es trägt auch Deinen Samen
Und all Deine Gier.

Zur richtigen Stunde
Wird es befreit.
Es schlägt Dir die Wunde
Deiner Eitelkeit.

19.02.2015 - 01.11

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Neues Leben

10698422_857026800985739_4805650522985778330_nSiebzehn Jahre Gras und Wein
Dramen, Tod und Lotterleben.
All das soll’s gewesen sein?
Es muss noch mehr da draußen geben.

Siebzehn Jahre roter Wein
Siebzehn Jahre roter Tod.
Er wollte mein Begleiter sein
Und brachte mich in Seelennot.

Siebzehn Jahre grünes Gras,
Siebzehn Jahre toter Geist.
Zugekifft und ohne Spaß
Ein Teufel um den andren kreist.

Liebe nur im Suff ertragen
Trauer schreit, wenn sie vergeht.
Depression an Wintertagen
Wenn mein Herz nach Wärme fleht.

Gedanken im Nebel bunt und schön,
Grüner Rauch in meinen Lungen.
Ich kann die Freude nicht mehr sehn
Der Teufel ist schon eingedrungen.

All das soll nun anders werden
Ich hab mein altes Leben satt.
Es gibt so viel Glück auf Erden
Wenn man’s nur gefunden hat.

Ich werd mein Glück bald finden.
Der erste Schritt ist schon getan.
Keine Zeit will ich mehr schinden.
Mein neues Leben fängt jetzt an.

01.02.2015



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Wasser & Kot

trauer12Täglich spring ich ins Wasser
Und täglich tauche ich auf.
Jedes Mal werde ich blasser,
Doch ich scheiße darauf.

Jedes Mal tiefer,
Bis nahe dem Tod.
Mir steht’s bis zum Kiefer.
Wasser und Kot.

Mir steigt diese Scheiße
Nun bis in den Kopf.
Ich sag es ganz leise:
Mir wächst schon der Kropf.

Wasser & Kot,
Mir stehts bis ins Hirn!
Die Seel’ schwimmt in Not,
Mir runzelt die Stirn.

Mein Herz kotzt es aus:
Ich möcht hier nicht sein.
Ich geh jetzt hinaus.
Und kehr nicht mehr heim.

30.11.2014 - 03.10

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Der Schmerz

10348445_777504408937979_8480489770700095759_nDer Schmerz lacht
In meiner Brust
Er will nicht hinaus
Bleibt gefangen
In verblichenen Bildern
Verklungenen Melodien
Und längst verflogenen Düften.

Der Schmerz umklammert
Mein Herz
Wie tausend Nägel
Aus Stahl
Und jede Nacht
Wäre ich zum Sterben bereit
Wenn er nur abließe von mir.

Gierig saugt er
Den letzten Lebenssaft
Aus meinen Adern
Nimmt alles
Was mir einst wichtig war
Und kotzt es
Mir mitten ins Gesicht.

Wie ein Schatten
Der Schmerz
In meinem Kopf
Nie wird er
Von mir weichen
Wie ein guter Bruder
Der erst durch den Tod
Von mir geht.

27.09.2014 - 01.00

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Gefangen im Traum

100814-004Ich wache auf und bin nicht wach.
Das Leben schläft.
Ich schwimme in einem Strom
Der mich in die Tiefe reißt
Greife nach dem Ausgang
Schlafe weiter
Wache niemals auf.
Babylon hält mich gefangen.

Möchte ausbrechen
Aus diesem Albtraum.
Wie lange dauert mein Schlaf?
Ich wache auf und erkenne
Dass alles ein Traum ist.
Realität ist ein Traum.
Am Ende schlafe ich
Doch allein.

Der Traum von Erfüllung
Bleibt ein Schleier ohne Sinn.
Ich lege alles ab
Und bin frei
Frei in diesem Traum.
Doch Traum ist nicht Realität.
Egal was ich mache
Es ist nur ein Traum.

Der Traum wird vergehen
Und ich werde mit ihm schwinden.
Ich bin nichts wert.
Nur einer von vielen.
Ich breche aus!
Ich wache auf!
Sonst ist es zu spät……..

09.09.2014 - 22.00

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Totgeträumtes Glück

190614-001Nur noch nachts im Traum
Fühle ich das Glück
Das sich tagsüber anfühlt
Wie ein Dejavue.

Kaum greifbar
Und doch war es so nah
Dieses unbeschreiblich schöne
Gefühl von Glück.

Ich atme frei
Während mein Herz
Sanft schaukelt
In den Wogen
Diesen Glücks.

Diesem schmerzfreien
Lustvollen
Nächtlich wiederkehrenden
Gefühl
Das tausendmal schöner ist
Als jeder Fick.

Mit dem Morgen
Beginnt die Sehnsucht
Nach diesem
Totgeträumten Gefühl.

Wie nie gelebt
Umschleicht es
Tausend Stunden.

Tausend totgelebte Stunden.

Zehntausend totgeweinte Stunden.

Hunderttausend tote Jahre meines Lebens.


04.09.2014 - 00.25

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Misère

030414-004Der Wind geht rau
Seit vielen, vielen Tagen.
Nebel legt sich auf der Au
Was hilft’s, jetzt noch zu klagen.

Dieser Sommer war schon tot,
Ehe er begann.
Der Krähen schwarzer Kot
Ist der Traum, der längst zerrann.

Nun stehn die Weizenfelder
Traurig, leer und krumm,
Die alt geword’nen Wälder
Bleiben braun und schweigen stumm.

Auch die Sonne scheint nicht mehr,
Als wäre sie verschwunden.
Hinter einem Meer
Von totgelebten Stunden.

Komm! Lass uns noch mal tanzen!
Wie in früh’ren Jahren!
Als unsere Romanzen
Noch frisch und ehrlich waren.

Gib mir noch mal das Gefühl,
Von heißen Julisommern
Von den Bergen in Kitzbühel
Bis weit ins Land Vorpommern.

Doch der Traum ist ausgebrannt;
Es führt kein Weg zurück.
Noch ehe ich zum Leben fand,
War ausgeträumt das Glück.

14.08.2014 - 23.33

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Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

5vor121Ein Frühling voller Kindheitstage
Kühl, verregnet, grauenvoll.
Kindheit war die reinste Plage
Ein Frühling in H-Moll.

Der Sommer wollte besser sein
Die Jugend in C-Dur.
Liebe, Sex und roten Wein
Lebenslust und Freude pur.

Eines Tags bemerkte ich:
Mein Sommer wird zu heiß.
Und als er just dem Winter glich
Lag ich tot in kaltem Schweiß.

Viele Blätter sind gefallen
Sommerfarben sind verblichen.
Mein Herbst zeigt seine Krallen
Die Jugend ist verstrichen.

Auf die viel zu heißen Sommertage
Folgt ein Herbst der Ewigkeit.
Ich weiß nicht, ob ich ihn ertrage.
Es hat auch schon geschneit…

Der Winter steht vor meiner Tür.
Er wird kurz und heftig sein.
Jede Flocke, die ich spür
Bringt mir Schmerz und Pein.

Ich wünschte ein paar Sommerstunden
Inmitten des Novemberblues
Etwas Heil für meine Wunden
Vom Sommer nur ein kleiner Gruß.

Stattdessen wart ich weiter
Auf die dunkle Winterzeit.
Aus meinen Wunden quillt der Eiter
Zum Sterben bin ich nicht bereit.

18.02.2014 – 17.14

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Genug

GenugIch habe genug.

Genug von Dummheit,
Von Unehrlichkeit und Lügen;
Genug von Intrigen und Hass.

Ich habe genug.

Genug von Einsamkeit,
Von egoistischem Wohlwollen;
Genug von menschlicher Gier.

Ich habe genug.

Genug von kalten Tagen,
Von Trübheit und Novemberblues;
Genug vom Wetter.

Ich habe genug.

Genug von jedem Tag,
Von jeder Woche;
Ich habe genug vom Leben.

14.01.2014 – 20.58

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Der Clown

robin-williams

Manchmal erkenn ich mich nicht wieder;
Mein Geist schwimmt in Glückseligkeit.
Ich tanze auf alte Lieder
Und geb mich hin der Albernheit.

Doch wie es aussieht, ist es nicht;
Meine Seele möchte schrei‘n.
Nur der Clown lacht im Gesicht,
Und wahrt den falschen Schein.

Weinen möcht‘ er viele Tränen
In ein großes Tränenmeer.
Ich sollte noch erwähnen:
Eigentlich will er gar nicht mehr.

Ich zieh die Maske vom Gesicht
Und geh von dieser Welt.
Es ist nun meine letzte Pflicht,
Denn hier ist nichts, was mich noch hält.

05. Januar 2014 - 01.15 (gewidmet dem großartigen Schauspieler Robin Williams † 11.08.2014)

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Novembertage

hochnebelIm Nebel zieht mein Leben vorbei
Und hinterlässt unsichtbare Spuren.
Alte Gedanken werden wieder frei
Und drehn an meinen Uhren.

Täglich ohne Rast und Ruh‘
Seh ich dem November zu
Wie er mir die Seele raubt,
Meine letzten Früchte klaubt,
Es ist egal, was ich heut tu…

Sterb ich, leb ich wach ich,
Es tangiert mich peripher.
Das Leben sei, einst dacht ich,
Nicht so trostlos, grau und leer.

Und da sind die Kindertage
Vor mir in alten Bildern…
Den Schmerz, den ich heut trage,
Konnt‘ ich damals noch nicht schildern.

Ich kann den Weg vor mir nicht gehen,
Wenn hinter mir der Unrat liegt.
Täglich muss ich wieder sehen,
Wie mich alter Frust besiegt.

So oft wünscht‘ ich, ging dies‘ Leben
Mit einem Paukenschlag vorbei.
Doch meine Mutter hat’s gegeben;
Und sie dacht sich was dabei.

Was soll nun diese Farce?
Was soll mir das nun sagen?
Einmal Leben und das war’s –
Inklusive Bonustagen?

Erklär mir bitte nur den Sinn
Hinter diesem Spiel.
Liegt der große Gewinn
Etwa nicht in meinem Ziel?

Ist mein Ziel ein Traum
Den’s für mich nicht gibt?
An das Leben glaub ich kaum;
Weil das Leben mich nicht liebt.

23.11.2013-19.37

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Septemberblues

090813-001Regen, Dunst und Nebelschwaden
Ziehen durchs Septemberland.
Stürmisch kühl und ohne Gnaden
Braust der Wind durch mein Gewand.

Gelblich Herbstlaub ziert die Gassen;
Das Lied der Vögel ist verklungen.
Aus traurig grauen Wolkenmassen
Ist ein Herbst entsprungen.

Das graue Bild trübt mein Gemüt;
Ich mag es nicht ertragen.
Die Sommerfarben sind verblüht;
Nun blüht das Unbehagen.

27.09.2013 - 12.30

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Trugbilder

Gefangen

Manchmal wünscht ich inniglich,
Mein Atem stünde still.
Und meinem Herz nur einen Stich,
Ja, das ist es, was ich will!

Alles Hoffen, Vorwärtsschauen
Hat nie etwas genützt.
Und erneut erscheint das Grauen,
Auf welches sich mein Kummer stützt.

Warum bringst Du mich nicht um,
Du ach so schönes Leben?
Sag, was muss ich dafür tun,
Um alles aufzugeben?

Jeden Tag aufs Neue
Erlebe ich Enttäuschung pur.
Und wenn ich mich auf etwas freue,
Stellt sich heraus: Ein Trugbild nur.

Ja, so bin ich, oftmals eigen,
Schwer in den Humor verliebt.
Damit möchte ich Euch zeigen,
Dass es mich auch zweimal gibt.

Doch das nützt nichts; ich muss weiter,
Weiter in die andre Welt.
Denn mein Leben ist wie Eiter;
Hier ist nichts, was mich noch hält.

Bitte, mach dem Trug ein Ende;
Ich erwarte es so sehr.
Ich geb mein Licht in Deine Hände,
Denn ich kann einfach nicht mehr.

18.07.2013 – 21.32

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Ich bin wie das Wetter

Regen SchreiIch bin wie das Wetter
Und schlag um mich her.
Mal bin ich adretter,
Mal traurig und schwer.

Kann brausen und wüten
Wie der schlimmste Orkan.
Vor mir musst Du Dich hüten,
Denn man sieht’s mir nicht an.

Wenn ein edler Sonnenschein
Umfließt Dein kleines Herz,
Schlägt jäh ein greller Blitz hinein,
Bringt Panik, Gram und Schmerz.

Ich kann der schönste Frühling sein,
Voll Wärme und Behagen.
Ich reife wie der beste Wein,
An heißen Sommertagen.

An andren Tagen bin ich Regen,
Kühl und trostlos grau.
Auch das musst Du erwägen,
Mein Himmel ist nur selten blau.

Und wie Mutter Natur
Setz ich mich zur Wehr.
Änderst Du meine Temperatur,
Mach ich Dir Dein Leben schwer.

14.06.2013 – 21.53

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Befreiung

regenIch scheiß auf Einsicht und Moral;
Ich geb es jedem weiter.
Was Du denkst ist mir egal;
Schon fühl ich mich befreiter.

Schütt ich Mittags Bier mir rein,
Um alles zu vergessen,
Und Abends literweise Wein,
Dann fühl ich mich zerfressen.

Wilde Regenstürme wüten
Übers Maienland.
Und die bunten Blüten
Bleiben unerkannt.

Mein Herz ist leer,
Mein Geist voll Wut.
Tristesse liegt schwer
In meinem Blut.

Ich geb das Blut nun weiter
An den Rest der Welt.
Es fühlt sich an wie Eiter;
Der aus den Poren quellt.

27.05.2013 - 17.10

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Abends, wenn der Vorhang fällt

dunkelheitAbends, wenn der Vorhang fällt
Und die Sehnsucht mich erstickt
Abends, wenn die Wut mich quält
Und die Uhr beständig tickt

Abends, wenn ich an Dich denke
Und mein Herz am Bluten ist
Wenn ich meinen Geist ertränke,
Der an meiner Seele frisst

Abends kommt die Dunkelheit
Und mit ihr mein Zerfall.
Abends kommt die Einsamkeit,
Denn sie ist überall.

Abends, wenn der Vorhang fällt,
Möchte ich nicht sein.
Denn in dieser grauen Welt
Bleib ich stets allein.

11.04.2013 – 23.03

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