Diese Welt…

contrapunctusMeine Hände sind leer
Und müde mein Geist.
Mein Herz schlägt schwer
Das Nichts in mir kreist.

Wie kann ich das abwenden?
Wo finde ich mein Glück?
In meinen leeren Händen
Zerbricht es Stück für Stück.
Das letzte Fünkchen Glück.

Die Angst hat meiner Seele
Große Mauern aufgebaut.
Der Kloß in meiner Kehle
Hass und Trauer in sich staut.

Ich werd die Welt niemals verstehen.
Nicht ihre Freuden, nicht die Leiden.
Dies täglich stumpfe Weltgeschehen
Möcht ich zu gerne meiden.

Überall Lügen, Gier und Neid
Krieg, Moralismus und Hass.
Der Welten schönes Kleid
Wirkt erschöpft und leichenblass.

Ich glaub nur, das was ich sehe
Und das ist schon zu viel.
Egal, wohin ich gehe
Diese Welt ist nicht mein Ziel.

22.09.2015 - 00.32 Uhr

Kein Kommentar »

Das Gift in mir

schmerzGanz tief in meinem Herzen
Lauert ein tödliches Gift.
Es lauert voller Schmerzen
In schönster, glanzvoller Schrift.

Geschrieben in goldenen Lettern
In Jahren der Völlerei
Von hasserfüllten Göttern.
Eine Elends-Litanei.

Es nährt sich von dunkelsten Tagen
Und altem Verderben
Von unbeantworteten Fragen
Und zigtausend Scherben.

Das Gift in mir trägt keinen Namen
Und doch stammt es von Dir.
Es trägt auch Deinen Samen
Und all Deine Gier.

Zur richtigen Stunde
Wird es befreit.
Es schlägt Dir die Wunde
Deiner Eitelkeit.

19.02.2015 - 01.11

Kein Kommentar »

Genug

GenugIch habe genug.

Genug von Dummheit,
Von Unehrlichkeit und Lügen;
Genug von Intrigen und Hass.

Ich habe genug.

Genug von Einsamkeit,
Von egoistischem Wohlwollen;
Genug von menschlicher Gier.

Ich habe genug.

Genug von kalten Tagen,
Von Trübheit und Novemberblues;
Genug vom Wetter.

Ich habe genug.

Genug von jedem Tag,
Von jeder Woche;
Ich habe genug vom Leben.

14.01.2014 – 20.58

Kein Kommentar »

Digga

scottWenn Dein Blick den meinen streift
Und Du täglich bei mir bist:
Jeden Tag die Liebe reift,
Die für Dich nicht greifbar ist.

Liebe, die aus meinem Herzen
Immer wieder auf Dich trifft,
Liebe, die mit großen Schmerzen
Mein Leid auf das Deine schifft.

Jede Runde Schach mit Dir
Erweckt in mir die Leidenschaft-
Leidenschaft und Gier:
Leidenschaft, die Leiden schafft.

Du bist für mich das Licht des Lebens
Und zugleich die Dunkelheit.
Dich zu lieben ist vergebens,
Denn Dein Herz ist noch zu weit.

Viel zu weit entfernt von mir,
Ich möchte Dich begehren!
Sei doch bitte einfach hier,
Ich muss an deinem Dasein zehren.

Digga, glaub mir, Du bist nice!
Like a brother, if you know!
Ich sag es Dir ganz leis’:
Ich liebe Dich und so…

Für Scott – 09.11.2013 – 23.55



Kein Kommentar »

Der Glanz aus alten Kindertagen

salvador-dali-zerrinnende-uhrDer Glanz aus alten Kindertagen,
Alle Freuden dieser Welt,
Geborgenheit und Wohlbehagen,
Was dem Herz gefällt,
Zerfällt.

Keine dieser Menschenlüste
Spricht heut mehr zu Dir.
Du lebst in einer Seelenwüste
Aus Sehnsucht, Hass und Gier.

Selt’ne Tage jedoch scheinen
Wie ein Déjà-vu.
Fast möchtest Du dann meinen,
Dass ein neuer Frühling blüh.

Dein Glück ist gleichwohl nie von Dauer,
Oft nach Stunden schon zerstört.
Liegt tot an einer grauen Mauer,
Hat Dir nie gehört.

Ein wenig Hoffnung ist geblieben,
Dass der Glanz Dich neu berührt
Und Deinem Seelenfrieden
Ein neues Feuer schürt.

18.08.2013 – 21.15

Kein Kommentar »

Schließ Frieden!

FriedenWir wollen alle etwas Großes bewegen und geben uns lieber enttäuscht der Lethargie hin, anstatt im kleinen Frieden anzufangen. Schlösse ein Jeder Frieden mit sich und seinem Umfeld, wäre schon das Größte vollbracht.

Aber Nein! Uns geht es nur
Um all das schnöde Geld.
Ein jeder von uns ist ne Hur‘
Und vergiftet damit seine Welt!

Besser stehlen und betrügen;
Das ist unser wahrer Lohn!
Unsre Welt steckt voller Lügen,
Hass und abgrundtiefem Hohn!

Der Banker ist nur süchtig
Nach Erfolg und Neid.
Fairness kennt er flüchtig,
Aus seiner alten Zeit.

Dein Nachbar ist ein Blockwart
Und macht Dein Dasein schwer?
Vielleicht ist’s Deine Art;
Vielleicht bist Du nicht fair.

Die Frau ist Dir davongelaufen,
Mit dem Deinen Kind?
Hör vielleicht mal auf zu saufen
Und sei nie vor Liebe blind!

Du möchtest stetig besser sein,
Als der graue Rest?
Hör doch mal in Dich hinein;
Vielleicht hast Du die Pest!

Die Pest der toten Seelen,
Die nur sich selbst am Lieben,
Sich und andre quälen,
Mir Gier und Wohlstandstrieben.

Ist die unsre Politik
Dir niemals wirklich recht?
Dann zieh in Deinen Krieg
Und kämpfe um das Recht!

Hab doch einmal Demut
Blick auf Dich zurück!
Dein Leben war doch sehr gut;
Du hattest so viel Glück!

Hast keine tausend Stunden
Im Sterbebett verbracht
Und trägst jedoch die Wunden
Aus jener, alter Nacht.

So schließ doch endlich Frieden,
Als erstes nur mit Dir!
Und hast Du Dich geschieden,
Von der so großen Gier,
Dann. Dann erst, kommen wir.

25.07.2013 – 20.33

Kein Kommentar »

Ich verbrenne

geldschein_brenntIch verbrenn den Geldschein in Deiner Hand,
Den Du mir entgegenhältst.
Ich streu seine Asche über das Land,
In dem Du Politiker wählst.

Ich verbrenne den Kredit,
Den Du mir gewährst
Und auch all den Shit,
Ohne den Du nichts wärst.

Ich verbrenne Deine Gier,
Und all Dein schnödes Geld.
Ich verbrenne Dein Hartz IV,
Das Dich am „Leben“ hält.

Ich verbrenne Deine Lust,
Auf noch viel mehr Gewinn
Weil Du lernen musst,
Es hat so keinen Sinn!

Ich verbrenne alle Seelen,
Die ich im Bösen find,
Die jene Menschen quälen,
Die eh am Ende sind.

Ich verbrenn zum Schluss mein Herz,
Denn es ist jetzt nichts mehr wert.
Das Leben war ein Scherz;
Von Macht und Gier genährt.

10.06.2012 – 02.45

Kein Kommentar »

Schwermut

Seh ich einstge Fotos an,
hör ich alte Lieder,
denk ich dann und wann
daran…
und häufig immer wieder,
wie mein Leben mir zerrann.
So drückt es mich hernieder;
mein Leben spielt Tyrann.

Alle meine Lebenssäfte,
viere an der Zahl,
verlassen ihre Kräfte,
schwarze Galle, voller Qual.

Des Teufels Prüfung schmerzt in mir
geht tief an die Substanz.
Und weckt in mir die tiefe Gier,
nach einem letzten Lebenstanz.

Leben! Wo bist du hingegangen?
Deine Bilder aus den alten Jahren
halten meine Seel gefangen,
die in tiefschwarz-sternenklaren
Nächten in mein Innres drangen.

Leben, sag! Wo bist du hin?
Ich bitt Dich, komm zurück!
Ohne dich machts keinen Sinn,
ohne dich und ohne Glück.

11.02.2012 - 23.45

Kein Kommentar »

Schlitz mich auf!

blutSchlitz mich auf, genieß mein Blut
In Deinen vollsten Zügen.
Tiefrot und echt – es tut Dir gut;
Ich würd Dich nicht belügen!

Schlitz mich auf und saug mich aus,
Bis da nichts mehr von mir ist.
Zieh mir die Gedärme raus,
Mit Hunger, Gier und List.

Schlitz mich auf, in voller Lust!
Nimm mein Hirn zuerst.
Danach nimm Dir noch meine Brust,
Mit dem Herz, das Du zerstörst.

Schlitz mich auf in vollster Güte,
Friss den Rest, der Dir noch bleibt.
Doch meine Seele bleibt die Blüte,
Die ständig neue Knospen treibt.

09.01.2012 - 18.00

Kein Kommentar »

2011 - A review

20112011 begann anders als die Jahr‘ zuvor,
ohne Sucht und ohne Kater.
Mit Leiden und Humor,
im Gesamten adäquater.

Den anfangs kalten Januar
teilte ich mit großen Schmerzen.
Doch bald schon ward er wunderbar
gar frühlingshaft in meinem Herzen.

Jedoch dann fehlte mir
zu oft mein grüner Freund.
Zu groß war meist die Gier
nach meinem täglich Joint.

Viele Wochen ohne roten Wein
nahmen mir oft die Geduld.
Ohne Joint war ich allein
und suchte überall nach Schuld.

Erste Räusche folgten bald,
ertrank den Kummer und das Leid.
Ein Absturz wie gemalt-
und ganz Facebook wusst Bescheid.

Der Krebs, er konnt mich gut verzehren
bald war an mir fast nichts mehr dran.
Der Februar, er tat’s mir lehren:
Es wird Zeit, der Arzt muss ran!

Zeitnah ward entfernt das böse Tier,
der Märzen strahlte voller Güte.
Auch Balkon und Garten hier;
Geranien trieben erste Blüte.

Der April ward einem Maien gleich
mit bis zu 25° Grad.
Und zudem recht erlebnisreich.
Ich fand den neuen Pfad.

Mit Michi an den Tegernsee
und ne Mitbewohnerin im Haus.
Und was ich jetzt noch seh:
Auch die Wohnung sah bald anders aus.

Im Monat Mai, da kam die Elke
sehr plötzlich ein mein Leben.
wie eine Blume, die nie welke,
wie eines Weines junge Reben.

Wünschte mir nen Schrebergarten
als Rückzugsort für meinen Geist.
Jedoch ich musste lange warten-
bis man mich abweist.

Ein heißer Juni kam geschwind daher,
mit dem Zug nach Rosenheim.
Und als genügte das nicht mehr,
lief ich noch in Franken ein.

Verblieb bei Heiko ein paar Tage,
die schönsten in sechs Jahren,
erinnere ich mich vage,
seit wir Freunde waren.

Mein Geburtstag war so regenreich
und kalt wie nie zuvor.
Er war gar einem Winter gleich,
Graupelmetastasen ,
einer Winterleich‘
krochen an meiner Seele empor.

Kurz drauf, war Passau noch mein Ziel,
ich wollt ihn kennen lernen.
Wohl erhoffte er zu viel.
Und was, steht in den Sternen.

Jerosch kam in den August,
als ich schreiben wollte.
Als die letzte Sommerlust
den Berg hinunter rollte.

Er war ein Weiser,
ganz meiner Seele gleich.
Seine Worte waren leiser,
sein Geist an Wissen reich.

Am End des Monats kam der Bau,
Arbeit ohne Ende.
Mein Chef war eine Frau,
mit ihr spachtelte ich Wände.
Bis der Streit kam, Seelen grau
Der Job, er fand jäh ein Ende.

Nimmer viel gab der Oktober,
die Depression nahm überhand.
Meine Stimmung wurde grober,
egal, in welcher Lage ich mich fand.

Der November wollte besser sein;
das versprach schon sein Beginn.
Ich kroch in XXXXXXs Bett hinein
und fühlte den Gewinn.

Der war jedoch von kurzer Dauer,
ich fühlte seine Kälte.
Es überkam mich alte Trauer,
mit der ich mich einst schon quälte.

In dieser ersehnten Nacht
erreichten mich sehr viele Zeilen
eines Menschen Macht.
Sie mochten mich ereilen,
mein Geist war neu erwacht.

Jedoch die alte Depression
war stark und stur denn je.
Seine Lieb‘ erreicht mich schon,
durch Kälte, Eis und Schnee.

Es waren die Dezemberrosen;
sie beendeten das Jahr.
Wann immer wilde Stürme tosen,
hat René mein Herz, für immer gar.

So ging das recht bewegte Jahr
in turbulentem Schritt.
2012 war schneller da,
als ein neuer Lebensabschnitt.

02.01.2012 – 22.05

Kein Kommentar »

Scheinheilige Weihnacht

presse_2007_12_13Scheinheilige Weihnacht überall,
Licht strahlt aus den Häusern.
Und der Menschen tiefer Fall
lässt sich nur so äußern:

Euer Fest der stillen Liebe
ist von Leid umschattet.
Ihr seid nichts als Hühnerdiebe
und mit Mordlust ausgestattet!

Ob Gänslein, Pute oder Schwein,
hauptsach es schmeckt gut
stopft Ihr abends in Euch rein
vergoss’nes Unschuldsblut.

Niemals daran denken
dass dies tote Tier
Liebe könnt Dir schenken,
in Deiner Fleischesgier.

Saftig gut gebräunt
liegt’s auf Deinem Herd.
Hat von Liebe einst geträumt
und ist nun nichts mehr wert.

Außer die paar Taler,
die Du zahltest für die Leich,
Kreuzer für den Steuerzahler,
Millionen für das Reich.

Eure Weihnacht ist nur Mord
aus alter Tradition.
Ein Leben geht hinfort
für Euren Christenhohn.

Schenkt Euch einfach Liebe
ohne Mord an Euren Schwestern
und Brüdern; was noch bliebe,
das bleibt heute GESTERN.

Scheinheilige Weihnacht überall,
duftet durch die Lüfte, falscher Schall.
Weihnachtshohn, Weihnachtsbaum,
du stirbst ab heut in jedem Raum.

Aus der schöne Weihnachtstraum…

23.12.2011 – 23.58

Kommentare (1) »

Leeres Blatt Papier

Leeres BlattIch sitz vor einem leeren Blatt Papier
und möchte so gerne Worte fassen.
Doch sie fliegen vorbei an mir,
wie fliegend leichte Untertassen.
Da kann ich’s Schreiben auch gleich lassen.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier
und denke ganz tief drin in mir:
Wo sind all die Worte hin,
die meinem Fetisch Nahrung geben?
Macht es jetzt noch einen Sinn,
zu schreiben oder aufzugeben?

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier,
mein Geist ist ausgelaugt und leer.
Ich könnte brüllen wie ein Tier
doch auch das Sprechen fällt mir schwer.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier;
der Wind weht’s auf den Boden.
Nun sitze ich allein vor mir
und sterb in tausend Toden,
sterbe aus der Gier
nach einem Leben,
welches für mich unerreichbar ist;
nur der Tod kann mir das geben,
was das Leben mir zerfrisst.

17.12.2011 – 20.08

unterschrift1

Kein Kommentar »

Wär ich ein Stern

asteroidAch, wie wär ich gern
ein ganz andres Wesen.
Ach, wäre ich ein Stern,
wär vieles nicht gewesen.

Würde es von oben sehn,
wie Ihr die Welt mit Eurer Gier
zerstört, durch Euer Missverstehn
und der Menschen Geist erfriert.

Wie ihr zu Euch Menschen seid,
unberechenbar, gemein,
unnachsichtig, ungescheit,
so können nur Menschen sein!

Und eines Tages würde ich
Euch dafür büßen lassen.
Trät‘ in Euer Sonnenlicht
und würd die Umlaufbahn verlassen.

Mein Stern würd Euch alles nehmen,
was Ihr auch den andren nahmt.
und jene, die da nicht umkämen,
haben es zuvor erahnt.

Ich würd Euch beben,
tät Euch fluten,
tauchte Euer Leben
in tiefe Feuergluten.

Ach, wie würd‘ ich toben,
wär nur ich der Stern,
der noch weit dort oben
wartet, in der Fern‘ . . .

02. November 2011 – 21.53

Kein Kommentar »

2011

Wirtschaftskrisen, Gier und Neid,
Lügenpolitik und Hass.
Fast schon täglich noch mehr Leid,
unsre Welt wird blass.

Meere, dick mit Öl verschmiert
fluten unser Land.
Und von den Medien regiert,
blieb die Wahrheit unbekannt.

Gestürzte Mächte, Terroristen
tief im Meer versenkt.
Und von den Egoisten
wird weiter unsre Welt gelenkt.

Jugendfrust, Gewalt und Mord
hämmern auf uns ein.
Doch keiner weiß die Antwort
und übt sich im „Betroffen sein“.

Das einst hochgelobte Griechenland
ist der neue Sündenbock.
Wer mal die Demokratie erfand
sitzt nun tief im Krisenschock.

Mit dem Abgang vieler Diktatoren
ging ein Schwung durch jedes Land.
Das „WIR“ im Volk wird neu geboren,
auch als „OCCUPY“ bekannt.

Doch trotz aller Zuversicht;
die Zukunft sieht recht düster aus.
Ich rück sie ins wahre Licht
für Dich, doch lass die Medien raus!

Hol Dir Wahrheit stets beim Volke,
dann wird Dir sehr schnell klar,
die Medien sind `ne Wolke,
nichts, was sie sagen, wahr.

Mein Kurzfilm: 2011 - Ein Film an den Himmel

unterschrift1

24. Oktober 2011 – 17.20

Kein Kommentar »

Der Friede sei mit Dir

722414-die-soziale-poster-mit-dem-bild-von-einem-labyrinth-als-ein-wort-quot-leben-quotMensch unser…

Der Friede sei mit Dir
und mit Deinem Geiste.
Doch mit Dir ist nur die Gier;
ich find‘ das scheiße, weißte?!

Und der Verzicht sei auch mit Dir;
gib Dein täglich Brot den Armen!
Denn Dein Konsum; er reicht für Vier;
nun hab doch mal Erbarmen!

Die Liebe sei mit Dir.
Jedoch Du liebst nur Dich.
Du siehst Besitz in mir
und ich sag Dir: Das bin ich nich‘!

Die Freiheit sei mit Dir
und Du stellst uns die Schranken.
Und bevor ich dran krepier,
wird die Menschheit es Dir danken.

Die Hoffnung sei mit Dir.
Und ich hab sie aufgegeben.
Vorbei ist der Glaube in mir;
Vorbei ist die Nähe zum Leben.

Ich möchte nach Höherem streben.

01.08.2011 – 19.30-20.30

Kommentare (1) »

2012

Sonnensturm

Katastrophen auf der Welt, es gab sie immer;
seit der Mensch zu denken wagt.
Jedoch sie werden stetig schlimmer;
auch wurde es vorhergesagt.

Nostradamus, Maya und die Bibel
schworen das Ende schon früh herbei.
Was kommt, bleibt irreversibel
und ist uns jetzt noch einerlei.

Bankenkrisen, Gier und Neid,
Hungervölker, Beben, Fluten.
Alles, was geschieht zur Zeit,
lässt Schlimmeres vermuten.

Auch die Wissenschaft ist sich im Reinen:
Der Sonnensturm im nächsten Jahr
lassen sich nicht verneinen
und auch nicht die Gefahr.

Das Magnetfeld der Erde
wird kräftig wanken;
und alles, wie wir es jetzt kennen,
existiert dann nur noch in unseren Gedanken.

Schon jetzt kannst Du es fühlen,
vergleich das Früher mit dem Jetzt:
Was damals nur sehr selten war,
ist nun durch das Extrem ersetzt.

Die Menschheit wird depressiv und krank;
sie schlagen, töten, rauben.
Und selbst Deiner hauseigenen Bank
kannst Du bald nicht mehr glauben.

Sie bauen heimlich Städte, tief unter unserem Verderben,
für die Mächtigen und Reichen dieser Welt.
Und bald fragen sich die unseren Erben:
Wo ist’s hin, das Steuergeld?

Vögel fallen tot vom Himmel,
Wale enden wirr am Strand.
Die Regierung und die Presse
sind zur Stummheit gar verbannt.

Man weiß genau warum:
Der Mensch ist dumm.
Sagst Du ihm, was geschieht;
er eine große Unruhe nach sich zieht.

Egal, was uns 2012 auch geschieht;
es ist der Anfang von Neuem,
der Ereignisse nach sich zieht,
von den wir jetzt noch träumen.

Eine Menschheit voller Güte
und unmessbarem Glanz.
Eine Welt in neuer Blüte,
ganz ohne Diskrepanz.

Glaub nicht alles, was uns der Machthaber nicht sagt!
Man erfährt alles, wenn man es nur hinterfragt.

28./29.07.2011

Kein Kommentar »

Mensch versus Natur

050511-1623Einst naiv und unerfahren,
schwamm ich mit, im Menschenstrom.
Und heute nun, nach all den Jahren,

-ich denk’ ich wusst’ es immer schon-

bin ich mir nun recht im Klaren:

IHR seid des Teufels Undank - nicht der Götter Lohn!

Täglich seh’ ich mit Grauen in die Welt,
die IHR mir eurer Gier zerstört.
Geht doch kaputt an diesem Geld,
was nicht mal Euch gehört!

Viele Glieder eurer Rasse
meinen es im Grunde Recht.
Doch klingelt erst die Kasse,
wird aus Recht nur schlecht.

Und sei es nur im kleinen Kreise.
Ob Freundschaft, Kumpel oder Liebe…
IHR baut täglich wieder Scheiße,
als ob daran etwas Gutes bliebe…

Euer Tun scheint eurer Macht
das Gute zu entziehen.
Jedoch; ich geb ständig Acht,
kann im Notfall vor Euch fliehen!

Mein Zufluchtsort ist die Natur,
wo höchstens ein paar Vöglein pfeifen
und Grillen zirpen - Ruhe pur!
Ich höre keine Menschen keifen.

Dort, wo nur Wind zu rauschen wagt
und keine Menschenseele
das Leid des Lebens klagt,
sind die Orte, die ich wähle.

Immer erst; bin ich befreit,
allein und von Euch fern,
genieß’ ich diese Zeit
und hab das Leben gern.

Ein Teil von Euch, der tut mir gut
und lässt mich oftmals staunen,
wie in Euch meine Seele ruht,
trotz meiner oftmals grässlich Launen.

Jedoch ich lieb nur die Natur,
in ihrer Unschuld rein und schön,
in Ehrlichkeit sehr krass und pur;
so möcht’ ich’s bei euch Menschen sehn.

Ein Wunsch. Ich wünsch’s mir nur.

Komm mit mir, genieß das Leben
jeden Tag und Schritt für Schritt.
Scheiß auf den Spießer, der daneben
seinen Holzsarg fertig schitzt.

Lass uns unabhängig werden,
täglich nur ein wenig mehr.
Du wirst sehn; uns hier auf Erden
wird’s zuteil, worauf  ich schwör’!

05. Mai 2011 - 15.00 - 17.00 Uhr

unterschrift1

Kommentare (1) »

Gigolos und die ach so armen reichen Frauen

Wieder mal ein Thema, welches mich so dermaßen aufregt, dass ich dazu unbedingt mal Luft ablassen muss. Da wird jetzt der Fall “Klatten” in den Medien rauf und runtergekotzt (ist ja in der heutigen Zeit nichts Neues) und als ob das noch nicht genügt, bringt das “Zuscheiß-Fernsehen” auch noch all die anderen “armen, weiblichen Seelen”, die im Urlaub auf einen Flirt reingefallen sind. (Auch nix Neues in den heutigen Medien)

WACHT DOCH MAL AUF!

Ist bisher EINE Frau vor Gericht gelandet, weil sie sich an nen reichen Mann geworfen hat? Ich könnte auf Anhieb mind. zehn Frauen aus der “Promiszene” nennen, die sich mal ganz lapidar ausgedrückt, “hochgevögelt” haben und den Typen irgendwann verließen. Ich lass es aber aus rechtlichen Gründen, diese Namen zu nennen.

Es scheint doch in der Moral unserer Gesellschaft schon ganz normal zu sein, dass die Frau mit der Kreditkarte des Mannes shoppen geht und nach der Scheidung auch noch ne fette Abfindung bekommt. Der Mann blutet immer (meistens jedenfalls), wenn die Frau nimmer will. Ich finde das so dermaßen ungerecht, weil jeder Mensch für sich selbst sorgen muss. Und das vorallem, wenn man sich trennt. So ist die Ausbeutung der Männer seit Jahrzenten und Jahrhunderten Kultur - und die arme Frau Klatten eine geschröpfte Milliardärin. Schließlich trägt sie Mitschuld. Sie hat sich auf den Firt eingelassen und einmal freiwillig 7 Millionen rausgerückt. Wie kann man nur so blöd sein?

Helg Skabi war jedenfalls auch ganz schön dumm. Hätte er sich mit den 7 Millionen zufriedengegeben, bräuchte er sich nun keine reiche Tante mehr suchen und auch nicht im Knast sitzen. Aber die Gier macht bekanntlich alles kaputt - man beachte die Banken, die sich in ihrer grenzenlosen Gier verspekuliert haben.

Es wird Zeit, dass auch Frauen, die sich (immer noch legal) das Vermögen des Partners krallen, genauso gleichberechtigt vor der Justiz behandelt werden. Denn: Es gibt mehr “Gigolinas” als Gigolos!

Und PS.: Ich spreche hier nicht von den normalen Hausfrauen, die einen Unterhalt für ihre Kinder einfordern, selbst was auf der Kante haben und auch selbst ihr Geld verdienen. Meine Mutter hat auch gearbeitet, mit zwei kleinen Kindern!!!

In diesem Sinne,

(5) Kommentare »

Retter-Radio - Wir retten Dich aus dem Alltag!

kostenloser Counter
Poker Blog