Endlich! Facebook sperrt Nutzer von Hasskommentaren!

Facebook John ProfilbildJa, nach 7 Jahren Facebook hat es nun auch mich erwischt. Mein Konto wurde gesperrt, weil ich gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen habe. Facebook handelt endlich. Im Folgenden lautete mein “Hasskommentar”: “Vielleicht sollte Alexandra zuerst denken und dann mosern.” UPDATE: Durch den befreundeten Schauspieler Florian Simbeck wurde ich wieder an die Situation erinnert. Es ging um den “Flüchtlingspanzer” auf einem Karnevalsumzug in einer niederbayrischen Kleinstadt, den Florian fotografiert und zurecht kritisiert hatte. Nur wenige Stunden später raste Simbeck’s Foto durch sämtliche Medien. Unter Unmegen an Kommentaren von Nazis, Hohlbirnen und besorgten Bürgern, die von einer rechtslastigen Seite zu diesem Shitstorm aufgerufen wurden, befand sich auch der Kommentar dieser besagten Alexandra. Da Florian Simbeck in seinem Post nochmal Stellung zu dieser Scharade nahm und erklärte,  so eine “Welle” habe er mit seinem Foto weder erwartet, noch gewollt, schrieb sie “Vielleicht sollte man erst denken und dann handeln Herr Simbeck…” Warum? Würde sie es besser machen in seiner öffentlichen Position? Ist es der Neid der Brotlosen? Oder möchte sie einfach nicht zu offen nach außen tragen, dass sie nur eine von diesen vielen besorgten Shitstormern ist, die Simbeck’s Seite nie geliked hat? Nun, ich entgegnete ihr, sie solle doch selbst erstmal nachdenken, bevor sie mosert…

Natürlich bin ich bekannt dafür, unbequeme Kommentare abzuliefern und meine Meinung zu vertreten. Und ich hab das in der Vergangenheit schon mit sehr grenzwertigem Vokabular getan. Die Anzahl der Likes dieser Kommentare bestätigen mir in den meisten Fällen, dass mir mehr als die Mitte der Leser zustimmen. Heute kam dann ganz überraschend die Meldung von Facebook, dass mein Konto gesperrt sei und ich 24 Stunden lang gar nichts mehr machen kann. Weder private Messages beantworten, posten oder Profileigenschaften ändern, noch die Seiten und Gruppen verwalten, die ich erstellt hatte. Nein, Facebook macht das schon richtig. Diese Art von persönlicher Meinung geht nun wirklich nicht! So etwas ist keine Meinung mehr:

fb011

Gelinde gesagt, finde ich es eine Frechheit, einen Nutzer zu sperren, der einen simplen Kommentar ohne jegliche Beleidigung geschrieben hat. Ich würde zu gerne wissen, welcher Hampelmann für diese Entscheidung zuständig war, der von den Geldern bezahlt wird, die mit unseren Profilen generiert werden. Aber diese “Menschen” hinter den Computern sind nicht greifbar. Wenn Du Facebook eine Beschwerde schickst, erhälst Du monotone, vorgefertigte Texte, die Dich auf irgendwelche Links aufmerksam machen. Du bist nur Ware für Facebook, sonst nichts. Mit Ware muss man nicht sprechen. Sie verkauft sich oder wird aussortiert. Im Übrigen hatte auch ich in der Vergangenheit schon Kommentare oder Beiträge gemeldet, die jegliche Grenzen überschritten. So zB sieht Facebooks Reaktion aus, wenn man einen Kommentar meldet, in dem der Ersteller damit droht, “Kanacken abzuknallen”:

021

Und so sieht es aus, wenn man ein Bild meldet, das zum Abschlachten von Muslimen auffordert:

011

Nun kann sich jeder seine eigene Meinung bilden und sich fragen, wo hier eine Verhältnismäßigkeit herrscht. Ich jedenfalls habe aus dieser absurden “Maßregelung” nur eines gelernt. Dass Facebook willkürlich und ohne jegliche Adäquanz Profile sperrt. Es kann jeden treffen, der vielleicht nur schreibt: “Du schreibst ja einen Mist!” Und ich werde weiterhin meine Meinung öffentlich kund tun, da kann mich Facebook hundertmal sperren. Notfalls sag ich meine Meinung am Telefon (wobei, dafür wird man sicher auch bald gesperrt…) oder den Leuten privat. Aber solange ich Aussagen von dummen Hohlbürgern im Internet lesen und ertragen muss, werde ich diese kommentieren. Und ich werde mir von Facebook nicht vorschreiben lassen, wie ich das zu tun habe. Ein ehrliches Arschloch mit Niveau, wie ich eines bin, hat es nicht nötig, Menschen zu beleidigen. Ich erfreue mich eines gewaltigen Wortschatzes. In diesem Sinne - BRAVO Facebook! Weiter so!

UPDATE 2: Seltsamer Zufall. Heute erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel, der fast haargenau das selbe Thema behandelt:  Facebooknutzer kämpft gegen Hass - und wird gesperrt

fb02

Kein Kommentar »

Herr hilf!

Schuss in den KopfHerr, hilf mir, die Welt zu verstehn,
Sie zu lieben und zu ehren.
Hilf mir endlich, das Schöne zu sehn
Lass das Böse nicht gewähren.

Herr, warum so viel Hass auf der Welt?
Muss das denn wirklich sein?
Meine Seele ist so sehr gequält
Von all den Schweinereinen.

Krieg, Gewalt und Hetzereien
Täglich wird es immer schlimmer.
Und täglich möcht‘ ich ganz laut schreien
Dir, o‘ Herr, vertrau ich nimmer!

Täglich trage ich den Schmerz
Einer ganzen Welt in mir.
Täglich frage ich mein Herz
Warum bist Du jetzt nicht hier?

Herr, ich glaube nicht an Dich
Und doch bitte ich darum!
Herr, o‘ Herr, errette mich!
Oder bring mich endlich um.

07.01.2016 - 01.30

Kein Kommentar »

Im Schmerz geboren

Im Schmerz warst du geboren
In klarer Vollmondnacht.
Von den Göttern auserkoren
Kurz aus einem Traum erwacht.

Der Schmerz, er goss sich weiter
Durch deine Lebenszeit.
Und bald war er der Reiter
Deiner Hilflosigkeit.

Und jetzt im dritten Lebensakt
Führt er Dich ins Verderben.
Während er dein Herz zerhackt
In tausend rote Scherben
Und ein Leid dein Nächstes jagt,
Willst du leise sterben.

Doch den Triumph erlangst du nicht!
Ich spiel’ ein Spiel mit dir!
Und wenn ich mit dir fertig bin,
Dann gehörst du mir!

Ich bin dein Schmerz.
Und werde deine Stimme sein.
Ich nehme mir dein Herz
Und brech dir jedes Bein.
Es wird mir eine Freude sein.

Im Schmerz warst du geboren
Im Schmerze wirst du gehn.
Dies Spiel hast du verloren
Nun ist’s um dich geschehn.

07.11.2015 - 01.08

Kein Kommentar »

Diese Welt…

contrapunctusMeine Hände sind leer
Und müde mein Geist.
Mein Herz schlägt schwer
Das Nichts in mir kreist.

Wie kann ich das abwenden?
Wo finde ich mein Glück?
In meinen leeren Händen
Zerbricht es Stück für Stück.
Das letzte Fünkchen Glück.

Die Angst hat meiner Seele
Große Mauern aufgebaut.
Der Kloß in meiner Kehle
Hass und Trauer in sich staut.

Ich werd die Welt niemals verstehen.
Nicht ihre Freuden, nicht die Leiden.
Dies täglich stumpfe Weltgeschehen
Möcht ich zu gerne meiden.

Überall Lügen, Gier und Neid
Krieg, Moralismus und Hass.
Der Welten schönes Kleid
Wirkt erschöpft und leichenblass.

Ich glaub nur, das was ich sehe
Und das ist schon zu viel.
Egal, wohin ich gehe
Diese Welt ist nicht mein Ziel.

22.09.2015 - 00.32 Uhr

Kein Kommentar »

Das Gift in mir

schmerzGanz tief in meinem Herzen
Lauert ein tödliches Gift.
Es lauert voller Schmerzen
In schönster, glanzvoller Schrift.

Geschrieben in goldenen Lettern
In Jahren der Völlerei
Von hasserfüllten Göttern.
Eine Elends-Litanei.

Es nährt sich von dunkelsten Tagen
Und altem Verderben
Von unbeantworteten Fragen
Und zigtausend Scherben.

Das Gift in mir trägt keinen Namen
Und doch stammt es von Dir.
Es trägt auch Deinen Samen
Und all Deine Gier.

Zur richtigen Stunde
Wird es befreit.
Es schlägt Dir die Wunde
Deiner Eitelkeit.

19.02.2015 - 01.11

Kein Kommentar »

Genug

GenugIch habe genug.

Genug von Dummheit,
Von Unehrlichkeit und Lügen;
Genug von Intrigen und Hass.

Ich habe genug.

Genug von Einsamkeit,
Von egoistischem Wohlwollen;
Genug von menschlicher Gier.

Ich habe genug.

Genug von kalten Tagen,
Von Trübheit und Novemberblues;
Genug vom Wetter.

Ich habe genug.

Genug von jedem Tag,
Von jeder Woche;
Ich habe genug vom Leben.

14.01.2014 – 20.58

Kein Kommentar »

Trostlos graue Wolkenbilder

regenTrostlos graue Wolkenbilder
Hängen tief am Firmament.
Schwarze Vögel kreischen wilder;
Wind wird rau und turbulent.

Eisig stürmt er um die Gassen;
Herbstlaub tanzt am Wegesrand.
Dieses Grauen ist zum Hassen
Auf die Ewigkeit verdammt.

Dauerregen peitscht seit Tagen
Unerlässlich her,
Schafft mir stetig Unbehagen;
Mein Geist ist müd und leer.

Der Sommer dürft mir ewig bleiben,
Das tut er aber nicht.
Sobald die ersten Blüten treiben,
Optimismus aus mir spricht.

04./05.10.2013 – 15.00

Kein Kommentar »

Der Glanz aus alten Kindertagen

salvador-dali-zerrinnende-uhrDer Glanz aus alten Kindertagen,
Alle Freuden dieser Welt,
Geborgenheit und Wohlbehagen,
Was dem Herz gefällt,
Zerfällt.

Keine dieser Menschenlüste
Spricht heut mehr zu Dir.
Du lebst in einer Seelenwüste
Aus Sehnsucht, Hass und Gier.

Selt’ne Tage jedoch scheinen
Wie ein Déjà-vu.
Fast möchtest Du dann meinen,
Dass ein neuer Frühling blüh.

Dein Glück ist gleichwohl nie von Dauer,
Oft nach Stunden schon zerstört.
Liegt tot an einer grauen Mauer,
Hat Dir nie gehört.

Ein wenig Hoffnung ist geblieben,
Dass der Glanz Dich neu berührt
Und Deinem Seelenfrieden
Ein neues Feuer schürt.

18.08.2013 – 21.15

Kein Kommentar »

Winterwunderland

EWinterwunderlands flockt seit schon zwei Tagen,
Leis und grob der Schnee.
Weder Jammern noch das Klagen
Von der Alb bis an die Spree,
Macht den Winterblues passé.

Es hat sein Gutes, dieses Treiben,
Jeder Lärm wird reduziert.
Und an den kalten Fensterscheiben
Mir mein Atem rasch gefriert.

Ich lass den Hass, ich geh hinaus
In meinem wärmsten Gewand
Und mache dort das Beste draus,
Im Winterwunderland.

17.01.2013 – 23.28

Kein Kommentar »

Mein Herz

herzblut1Das Jahr neigt sich dem Ende,
Meine Seele bleibt allein.
Das Herz sprach tausend Bände,
Nun mag es nur noch schrei’n.

Es schreit nach Liebe, schreit nach Luft
Und windet sich vor Schmerz.
Versperrt in dunkler Gruft,
Das blutend, heiße Herz.

Des Menschen kühler Hass
Sperrte es dort ein.
Ich fühle noch den Bass
Der alten Schweinerei’n.

Ich lass Gefühle künftig
Stetig außen vor.
Gefühl ist unvernünftig,
Weil ich dadurch verlor.

23.12.2012 – 00.10


(2) Kommentare »

Du einst geliebtes Heim

2004Du gabst mir ein Zuhaus,
Acht Jahre Freud und Leid.
Doch nun zieh ich hier aus;
Es war schon lange Zeit.

Gern denk ich zurück,
An Frieden und Zusammenhalt.
Doch nun zerbrach das Glück;
Hass und Bosheit aus Dir schallt.

Der eine schleimt und intrigiert;
Der Andre ist dem Teufel gleich.
Ein Dritter die Geduld verliert,
Der Vierte ist vor Schrecken bleich.

Dein Herr ist auch nicht makellos;
Er schikaniert die Guten.
Die Wut darüber ist sehr groß;
Für nichts muss ich hier bluten.

Und nun, Du einst geliebtes Heim,
Du heut verhasster Ort:
Ich lasse Dich allein
Und gehe von Dir fort!

20.09.2012 – 23.46

Kein Kommentar »

Am Tag, der uns den Frieden bringt

SchreiAm Tag, der uns den Frieden bringt,
Da möcht ich wieder leben,
Dass Freude alle Welt durchdringt,
Und Liebe weiter geben.

Am Tag, der uns den Frieden bringt
Und Hass zum Fremdwort macht;
Am Tag, der neu nach Leben klingt
Und der Mensch von Herzen lacht

Am Tag, der uns den Frieden bringt,
Ein jeder Mensch Dein Bruder ist
Und frischer Wind Dein Herz durchdringt,
Dann werde ich zum Optimist.

Am Tag der uns den Frieden bringt,
Fest verwurzelt hier auf Erden,
Wenn das letzte Kriegsschiff sinkt
Und wir alle glücklich werden.

An diesem Tag bin ich befreit,
Von aller Welten Leiden
Und mache mich bereit,
Aus derselben auszuscheiden.

19.08.2012 – 13.30


Kein Kommentar »

Frühling im August und der blutige Morgen

150812-0730Klaus und ich bastelten bereits den vierten Tag an meiner neuen Küche herum und so wirkten wir auch ziemlich genervt und ausgelaugt. Zwar war ich seit Anfang August wieder erheblich besser gelaunt; auch um meine Schmerzen stand es nicht mehr so arg, aber es lasteten noch Tengelmanns Verschwinden und der Diebstahl meines Bikes, sowie mein bevorstehender Klinikaufenthalt auf mir. Als wir zum späten Abend das Gröbste des Einbaus erledigt hatten und ich meinen Erstanstrich bei den Fliesen vornahm, setzte ich mich noch etwas zu den Leuten im Garten. Abschalten. Quatschen. Zuhören. Keine Küche sehen. Chris, unser kürzlich zugezogener Nachbar saß mit einer Freundin ebenfalls draußen.  Schon seit ich ihn die ersten Male im Haus sah und noch gar nicht wusste, wer er ist, hatte ich ein besonderes Auge auf ihn geworfen. Er wirkt so… echt und wundersam. Und er ist hübsch.

Später, gegen Mitternacht kamen wir alle auf die Idee, zum Weiher zu gehen, weil wir das Bedürfnis hatten, ausgelassen zu feiern. Chris wartete, während ich eine Message auf Gayromeo beantwortete. Interessiert sah er zu und fragte plötzlich: „Ach, du auch bei Romeo?“ Erstaunt sah ich ihn an und erwiderte: „Was willst du mir jetzt damit sagen?“ Und während ich so vor mich hin staunte, gab er seinen Nick ein und zeigte mir sein Profil. Ich konnte es gar nicht glauben. Ein neuer Nachbar, 22 Jahre, gutaussehend, humorvoll und schwul. Und ab diesem Moment kam ich in den Genuss seiner Zuneigung. Wie lange ich so ein Gefühl nicht mehr hatte! Am liebsten hätte ich jeden Moment einer Berührung oder eines Kusses festgehalten, abgespeichert, weggeschlossen und nie wieder hergegeben.  Es war so plötzlich, so unerwartet, so fantastisch.

Als Michi, Julie, Alex, Chris und seine Freundin Vera mit am Teich saßen und wir so über den Sternenhimmel philosophierten, erzählte ich Chris von den vielen Schwimmkerzen, mit denen ich vor Jahren den Weiher ausgestattet hatte, um meinem Exfreund Daniel eine Überraschung zu bereiten. Und ich wünschte mich dorthin zurück – mit Chris allein.

Etwa eine Stunde, viele Berührungen und Küsse später fanden wir uns alle bei mir Zuhause wieder. Julie schlief mit Alex auf der Couch ein, ich mit Chris im Bett, eng umschlungen. Was für ein Gefühl.

Kurz nach sechs Uhr morgens begann der Albtraum nach dem Traum. Polizisten standen in meiner Wohnung und verlangten in rüdem Ton, dass ich gefälligst aufstehe und ihnen erkläre, wo diese „Messerstecherin“ sei. Ich glaubte an einen sehr schlechten Scherz und befahl den Beamten, sofort meine Wohnung zu verlassen. Gefahr in Verzug. Keine Chance. Auch in anderen Wohnungen suchten sie. „Ihr Freund blutet wie ein Schwein, das ist los!“ raunzte einer der Polizisten, nachdem ich mehrmals hintereinander gefragt hatte, was hier denn los sei. „Welcher Freund?“ rief ich. Michael P. erwiderte der Beamte. Wie in einer Art Rauschzustand rannte ich nach draußen und wurde von den Polizisten zurückgedrängt, mit der Begründung, ich würde ihre Ermittlungen behindern. „ICH wohne hier und ich gehe jetzt dahin, wo es mir passt! Sie müssen mich schon hier an Ort und Stelle festnehmen, wenn sie mich daran hindern wollen, dass ich nach meinem Freund sehe!”

Erzürnt, fassungslos und noch von der letzten Nacht benebelt drängelte ich mich an ihnen vorbei, in den Hausflur, wo mir gleich eine total besoffene Carmen im Griff von zwei Polizisten erschien. „Ich wars nicht! Ich wars nicht! Er hat sich das selbst zugefügt!“ lallte sie mir zu. Ich war schockiert. Carmen? „Geh mir bloß aus dem Weg!“ sagte ich zu ihr und eilte nach draußen auf die Straße. Polizei und Notarzt belagern die Bushaltestelle vor dem Haus. Schaulustige. Chris und Vera sind auch da. Michi wird verhört. Er hat einen Erstverband an der Hand bekommen. Seine Hände und Schuhe sind voller Blut. Entsetzen. Carmen wird in ein Polizeiauto abgeführt und muss dort ca. 40 Minuten auf ihren Abtransport zur Vernehmung warten. Es wirkt im ersten Moment alles wie ein schlechter Albtraum auf mich.  Ich bringe Kaffee für alle auf die Straße, welchen die Beamten freundlich ablehnen. Wir sind alle fassungslos. Michi bewahrt die Fassung, wirkt aber völlig bleich und schwach.

Als letztendlich die KTU ihre Untersuchungen in den betroffenen Wohnungen abgeschlossen hatte, fuhren Vera, Chris und ich mit Michi ins Klinikum Großhadern, wo seine Hand genäht werden sollte. Julie und Alex schliefen weiter; sie hatten von dem ganzen Trubel kaum etwas mitbekommen. Michi kam sehr zügig an die Reihe, aber das Warten kam mir vor wie Stunden. Ich weiß nicht, wie es Chris und Vera erging, sie wirkten unterschiedlich gereizt, fürsorgend, verletzt, geschockt, gelassen. Ich saß auf der Brüstung der Einfahrt in die Notaufnahme, wo ich vor 4 Jahren von zwei Polizisten bewacht und am Weglaufen gehindert wurde. Welch eine Ironie des Schicksals. Chris gab mir eine Schachtel Zigaretten, da ich in diesem Gebäudekomplex nirgends welche bekam. Ich rauchte eine nach der anderen. Chris fragte mich: „Was machstn da?“ „Kippenknutschen nennt man das“ erwiderte ich und steckte mir nervös die nächste an.

Da nahm er mich in den Arm. „Der Tag ist noch nicht vorbei, John. Lass den Kopf nicht hängen. Es wird alles gut.“ So oder so ähnlich fanden seine Worte in meinen Gehörgang. Ich war berauscht von seiner fürsorglichen Nähe. Gerne hätte ich ihn nie wieder losgelassen. Als wir nach über einer Stunde immer noch nichts von Michi gesehen und ich die halbe Schachtel geraucht hatte, ging ich zur Info und erkundigte mich nach dem Stand der Dinge. „Er kimmt glei raus, wartens da vorn!“ sagte der Herr und verschwand wieder hinter seinem Telefon und den Akten.

Letztendlich kam Michi aus Raum 4 mit einer Gipsschine und wir traten den Heimweg an. Man konnte gut erkennen, dass so jeder von uns diesen Morgen auf seine Art versuchte, zu verarbeiten. Was wir sonst nur aus Zeitungsmeldungen und dem TV kannten, war nun bittere Realität in unmittelbarer Nachbarschaft geworden. Klaus hatte sich schon telefonisch angekündigt, um Michis Rezept in einer Notapotheke zu holen, da heute Feiertag ist. Er berichtete auch davon, dass Carmens Freund vor seiner Tür stand und gedroht hatte, sollten Michi und ich unsere Aussagen nicht zurücknehmen, würde er uns die Köpfe abreißen.

Als wir nach Hause kamen, überraschten uns einige Freunde, nachdem sie meinen Facebook-Post gelesen hatten. Hernach war Diskussion, Unmut, Verzweiflung und immer noch dieses unsägliche Gefühl, in einem Albtraum nach dem Traum gefangen zu sein. Chris und Vera putzten die Blutlache in Michis Küche weg; ich versuchte Michi zu beruhigen, Julie und Alex wachten auf. In meinem Bett. Und ich blieb fassungslos. Obwohl ich schon lange den Gedanken pflegte, dass Carmen eines Tages völlig austickt. Aber das war eine harte Nummer.

„Ich muss ne Stunde weg. Ich halte es hier nimmer aus.“ sagte ich zu Michi. „Kommst du aber schon wieder?“ fragte er mit ängstlicher Mine. „Klar komm ich wieder. Ich brauch nur mal frische Luft.“ Ich ging zu Manuel und seinem Freund, die nur ein paar Häuser von mir entfernt wohnen. Endlich jemand der zuhört. Der mich versteht. Der es zumindest versucht. OK, Chris gab mir das Gefühl auch; aber nach diesem Ereignis wollte ich ihn nicht weiter belasten. Es war eine schöne, entspannte Stunde auf einem gefühlten 40° Balkon. Es war angenehm.

Als ich auf dem Heimweg war, hörte ich schon von weitem Carmens Geschrei. Ich stürmte zu meiner Wohnung und sah, wie Carmen und ihr Macker in meiner Wohnung meine Freunde bedrängten und zu einer Falschaussage nötigten. „Raus! Ihr zwei sofort hier raus, sonst rufe ich die Polizei!“ Mit diesen Worten gingen sie endlich und ließen uns in Ruhe. Ich teilte kurz darauf diesen Vorfall dem zuständigen Kommissar telefonisch mit. Alex ging nach Hause, Julie ebenso. Chris musste zur Arbeit und Michi blieb. Nach diesen Geschehnissen konnte man ihm nicht zumuten, zurück in seine Wohnung zu gehen. Man sah ihm die Angst vor einem erneuten Anschlag sichtlich an. Jetzt halten wir zusammen. Wie eine Familie.

Chris kam später wieder dazu und wir aßen zusammen. Gedrückte Stimmung. Leichte Euphorie. Euphorie über den Frühling im August. Trauer über den blutigen Morgen.

15.08.2012 – 21.55

Kein Kommentar »

Sehnsucht

sehnsuchtSehnsucht ist die Stimme in mir.
Sie klingt nach vergangenem Glück.
Sehnsucht ist der Schrei nach Dir.
Aber altes Glück kommt nie zurück.

Sehnsucht ist der Triebe Gier.
Sie schleicht um tausend Stunden
und ist ständig hier.
Wie die Narben meiner Wunden.

Sehnsucht ist mein tiefstes Leid.
Ich trage es seit Jahren.
Sehnsucht ist ein schwarzes Kleid.
Sehnsucht birgt Gefahren.

Alle Sehnsucht dieser Welt
tief in meinem Herzen
ist die Würze, die mich quält,
der Anfang aller Schmerzen.

Sehnsucht möchte Liebe sein
und bringt mir oft den Hass.
Sehnsucht möchte anders sein;
auf Sehnsucht ist Verlass.

Würd meine Sehnsucht Blüten treiben,
blühte sie zum Firmament.
Und sollte sie noch ewig bleiben,
dann würd ich gern dezent
aus diesem Leben scheiden.

Denn Sehnsucht kann so grausam sein
und zugleich wunderschön.
Sehnsucht, sie bleibt immer mein,
wenn wir zwei am Abgrund stehn.

14.12.2011 – 01.38

(2) Kommentare »

2011

Wirtschaftskrisen, Gier und Neid,
Lügenpolitik und Hass.
Fast schon täglich noch mehr Leid,
unsre Welt wird blass.

Meere, dick mit Öl verschmiert
fluten unser Land.
Und von den Medien regiert,
blieb die Wahrheit unbekannt.

Gestürzte Mächte, Terroristen
tief im Meer versenkt.
Und von den Egoisten
wird weiter unsre Welt gelenkt.

Jugendfrust, Gewalt und Mord
hämmern auf uns ein.
Doch keiner weiß die Antwort
und übt sich im „Betroffen sein“.

Das einst hochgelobte Griechenland
ist der neue Sündenbock.
Wer mal die Demokratie erfand
sitzt nun tief im Krisenschock.

Mit dem Abgang vieler Diktatoren
ging ein Schwung durch jedes Land.
Das „WIR“ im Volk wird neu geboren,
auch als „OCCUPY“ bekannt.

Doch trotz aller Zuversicht;
die Zukunft sieht recht düster aus.
Ich rück sie ins wahre Licht
für Dich, doch lass die Medien raus!

Hol Dir Wahrheit stets beim Volke,
dann wird Dir sehr schnell klar,
die Medien sind `ne Wolke,
nichts, was sie sagen, wahr.

Mein Kurzfilm: 2011 - Ein Film an den Himmel

unterschrift1

24. Oktober 2011 – 17.20

Kein Kommentar »

Michi

johnmichi02

Mit Michi hab ich wirklich alles erlebt. Er mag wohl der Einzige auf dieser kümmerlichen Welt sein, der mich wirklich kennt. Nur mein Vater mag mich vielleicht noch besser kennen, aber auch das wäre ab meinem 34. Geburtstag vorbei, wenn man bedenkt, dass ich mit 17 weg von Zuhause war und erst dann erLEBEN durfte. Michi und ich haben uns verliebt, verlassen, gehasst, gedroht, erlebt, geschlagen, vertragen, umgebracht, wiederbelebt und GEKANNT.

Heute, am 11.10.11 ist der 10. Jahrestag unseres Kennenlernens, das man hier nachlesen kann:

http://www.keinverlag.de/texte.php?text=288351 – Michi und die alte Villa

Ich möchte ihn auch heute und in Zukunft nicht missen, denn in diesen vielen Jahren ist er mir zu einem wichtigen Menschen geworden, mein kleiner Bruder. So wie ich ihn vom ersten Tag an liebte, werde ich ihn weiter lieben, auch wenn diese Leidenschaft mittlerweile etwas verglimmt ist. Ich liebe ihn, weil ich ihn auch hassen darf, ohne, dass er mich verlässt. Er kennt meine Macken; ich kenn die seinigen.

Er wird vermutlich auch einer der Wenigen sein, die hinter mir stehen und nicht, weil sie mich ficken wollen.

(11.10.2011 – 0.00)

Kein Kommentar »

Vater?

Ich möchte Euch heute einen neuen Jungautor vorstellen, den ich persönlich kennen lernen durfte. Er heißt Jerosch, ist 20 Jahre alt und ein unglaublich interessanter Mensch mit tiefen Denkensweisen. Während er mir heute seine neuesten Gedichte zeigte, stieß ich auf das Folgende, welches mich sehr betroffen hat,weil es aus wahrer Begebenheit  entstand. In Kürze werde ich Euch Jerosch’s Blog vorstellen, sobald es fertiggestellt ist.

vater-gewalt2Sag, wie kannst Du damit leben?
Hast nur an Dich selbst gedacht.
Kannst nur nehmen und nicht geben;
das Schicksal hat Dich ausgelacht!

Dein Ego hat Dich aufgefressen,
Gewalt am Tag und in der Nacht!
Warum bist Du  so besessen?
Willst nur über Menschen Macht!

Sollten wir uns jemals sehen,
Du Monster ohne Maß und Ziel,
werde ich nicht wortlos gehn,
bezahlen musst Du noch so viel!

Hast Dich ohne Recht erhoben,
über Leben und den Tod,
Deine Sicht ist so verlogen,
Wünsch ich dir nur Atemnot!

Kindermord an Deinem Sohn,
ungestraft auf freien Füßen,
hast für alles Spott und Hohn,
aber Du wirst dafür büßen!

Meinen Bruder hast gestohlen.
Was Du ihm tatst, das tu ich Dir,
Deine Tat wird Dich einholen,
Deinen Atem hol ich mir!

Jerosch, 19.09.2011

Kein Kommentar »

Du Schicksal

Wie Du Schicksal mich wieder fickst;
ich halte das nicht mehr aus!
Und wie Du mir die Stimmung knickst;
nun sitz‘ ich wieder mal Zuhaus‘!

Egal, was ich auch mache,
niemals ist es Recht!
Und nach jeder begonnenen Sache,
fühle ich mich wieder schlecht!

Ich seh‘ den anderen zu,
wie sie glücklich leben.
Und ohne Rast und Ruh‘
sitze ich daneben.

Fick Dich, Du Schicksal
von ungeheurer Macht!
Du lässt mir keine Wahl,
drum verschwind ich in dieser Vollmondnacht.

(12.08.2011 – 15.50)

Kein Kommentar »

Trinknacht

Hab die ganze Nacht gesoffen
und Musik laut aufgedreht.
Nachbarn konnten nur noch hoffen,
dass der Spuk zu Ende geht.

Bald drei Flaschen roten Wein
leerte ich in diesen Stunden,
schlug die Wohnung kurz und klein
und hab nur Hass empfunden.

Irgendwann lag ich im Koma
bekleidet in meinem Bett.
Schmeck noch jetzt das Wein-Aroma;
ach wenn ich’s doch gelassen hätt’!

Denn am Tag, da kam das Grauen:
Zittern, Brechreiz, Stuhl wie Teer,
am Boden liegt mein Selbstvertrauen
und mein Kopf ist restlos leer.

16.07.2011 - 16.00

(2) Kommentare »

Steppenwolf? Früher und Heute

in einer Hommage und angelehnt an Herman Hesse’s Steppenwolf. (http://www.suhrkamp.de/)

menschen rausManchmal, ja immer häufiger sehe ich mich gern als der Steppenwolf, wie Hermann Hesse ihn in gleichnamigen Buch glanzvoll umschreibt. Aber ist der Wolf nicht ein Rudeltier, das stets mit den Anderen zieht und sich einem Alphatier unterordnet, wie dies etwa der Mensch bei seinem Sklaven, dem Hund ist? Dann bin ich garantiert kein Steppenwolf, sondern eher einer dieser dummtreuen Hunde, die ihren Besitzern regelmäßig davonlaufen. Sie können nicht mit ihm, aber auch nicht ohne ihn. Dann lebe ich in einer Welt, in die ich nicht gehöre, die mir von der Macht des Staates auferlegt worden ist.

Anstatt meine ungeliebte Persönlichkeit, die mir schon im Kindesalter aufgezwungen wurde, mit sanftesten Mitteln zu vernichten, war es mir immer nur gelungen, mir mich selbst hassen zu lehren. Gegen mich selbst, gegen so oftmals auch unschuldigen und gerechten Geist richtete ich zeitlebens das Schwert des Damokles. Denn es war mir immer wieder gelungen, mein vermeintliches Glück nur wenig später als großes Unglück anzuerkennen. Die gesamte Genialität meiner Phantasie, die volle Stärke meines Denkvermögens,  jede Schärfe, Kritik, Bosheit, jeder Hass, dessen ich fähig war, ließ ich vor Allem und zuerst auf mich los , indem ich mir meine Sinne mit Alkohol vernebelte, mir Schmerzen zufügte oder mich mit den all nur verfügbaren Substanzen dieser Welt aus dem Leben zu schießen versuchte. Wenn ich auch die schonungsloseste Gewaltphantasien gegen sämtliche Menschen und Institutionen entwickelte, so richtete sich mein Hass am Ende immer gegen mich.

Was jedoch tatsächlich die Anderen, meine Umwelt und meine geliebten Freunde betrifft, machen sie auch noch so grobe Fehler,  so unternehme ich manchmal die heldenhaftesten und  ernstesten Versuche, sie zu lieben, ihnen gerecht zu werden, ihnen nicht so weh zu tun. Denn das Lieben meines Nächsten war mir ebenso eingebläut wie das Hassen meiner selbst; und so war mein gesamtes Leben ein Beispiel dafür, dass ohne die Liebe zu mir auch die Nächstenliebe unmöglich sei, dass der Selbsthass genau dasselbe ist und dessen Ende eine genauso grausame Isoliertheit und Verzweiflung aufruft, wie der grelle Egoismus. Und das erfahre ich durch diese Menschen wieder, die mein neues ICH nicht verstehen, sie verzweifeln, sie KÖNNEN mich vielleicht nicht verstehen und projizieren mein anderes Verhalten auf sich selbst, sehen es negativ, bringen mich zur Verzweiflung.

Was sucht mein Wesen in einer Welt , von deren Zielen ich kaum eines teile, von deren Freuden keine mehr zu mir spricht?  Ich kann und möchte weder in einem Kino oder Supermarkt, noch in fremden Wohnungen  lange aushalten;  ich kann nicht verstehen, welche  Lust und Freude es ist,  die die Menschen in den überfüllten Bussen und Bahnen, in Bädern und Straßencafés mit schwülem, aufdringlichem Verkehrs- und Menschenlärm, in den angesagten Clubs und Diskotheken der eleganten Luxusstädte suchen, in den Weltausstellungen, auf den großen Sportplätzen - ich kann all diese Freuden, die mir ja unerreichbar wären und um die tausende andre sich mühen und drängen, nicht verstehen, nicht teilen. Und was hingegen mir in meinen seltnen Freudesstunden geschieht, was für mich Wonne, Erlebnis, Ekstase und Erholung ist, das kennt und sucht und liebt die Welt höchstens in Dichtungen; im Leben findet sie es verrückt. Und in der Tat, wenn die Welt recht hat, wenn diese Musik in den Bars, diese Volksfeste und Massenvergnügungen, diese amerikanischen, mit so wenigen, zufriedenen Menschen recht haben, dann habe ich Unrecht, dann bin ich verrückt, dann bin ich das in eine ihm fremde Welt verirrte Tier, das seine Heimat, Luft und Nahrung nicht mehr findet, das vom Saft dieses irdischen Lebens genug gekostet hat und nun davon nicht mehr abhängig sein will.

Es gibt und gab viele Menschen von ähnlicher Art, wie ich einer bin; viele Künstler namentlich gehören dieser Art an. Diese Menschen haben alle zwei Seelen, zwei Wesen in sich, in ihnen ist Göttliches und Teuflisches, ist mütterliches und väterliches Blut, ist Glücksfähigkeit und Leidensfähigkeit ebenso feindlich und verworren neben- und ineinander vorhanden, wie ich und ich es sind. Und diese Menschen, deren Leben ein oftmals unruhiges ist, erleben zuweilen in ihren seltenen Glücksaugenblicken so Starkes und unnennbar Schönes, der Schaum des Augenblicksglückes spritzt zuweilen so hoch und blendend über das Meer des Leides hinaus, dass dieses kurz aufleuchtende Glück ausstrahlend auch andere berührt und bezaubert. So entstehen, als kostbarer flüchtiger Glücksschaum über dem Meer des Leides, alle jene Kunstwerke, in welchen ein einzelner leidender Mensch sich für eine Stunde so hoch über sein eigenes Schicksal erhob, dass sein Glück wie ein Stern strahlt und allen denen, die es sehen, wie etwas Ewiges und wie ihr eigener Glückstraum erscheint. Alle diese Menschen, mögen ihre Taten und Werke heißen wie sie wollen, haben eigentlich überhaupt kein Leben, das heißt, ihr Leben ist kein Sein, hat keine Gestalt, sie sind nicht Helden oder Künstler oder Denker in der Art, wie andere Richter, Ärzte, Schuhmacher oder Lehrer sind, sondern ihr Leben ist eine ewige, leidvolle Bewegung und Brandung, ist unglücklich und schmerzvoll zerrissen und ist schauerlich und sinnlos, sobald man den Sinn nicht in ebenjenen seltenen Erlebnissen, Taten, Gedanken und Werken zu sehen bereit ist, die über dem Chaos eines solchen Lebens aufstrahlen. Unter den Menschen dieser Art ist der gefährliche und schreckliche Gedanke entstanden, dass vielleicht die ganze Menschheit nur ein arger Irrtum, eine heftige und missglückte Fehlgeburt der Urmutter, ein wilder, grausiger fehlgeschlagener Versuch der Natur sei.

Kommentare (1) »

Retter-Radio - Wir retten Dich aus dem Alltag!

kostenloser Counter
Poker Blog