Mit Rach und List

141116-contrapunctusIch reiße Dir Dein Herz heraus
Und labe mich an jedem Bissen.
Was wird das für ein Leichenschmaus!
Kein Mensch wird Dich vermissen.

Ein Glas Burgunder noch dazu.
Oh ja - das wird mir munden!
Und in dieser Todesruh
Gehörst Du mir - für Stunden!

Ich werde Dich zerstören
Bis nichts mehr von Dir ist.
Du wirst mich gar nicht hören.
Ich komm mit Rach und List.

14.11.2016-23.00

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Dein Atem

Fragezeichen-HerzDein Atem schwebt leicht
Über meiner Brust.
Mein Herz ist erweicht
Im Genuss dieser Lust.

Dein Atem schmeckt bitter,
Doch sinnlich und rein.
In mir herrscht Gewitter
Vom aufgeregt sein.

Dein Atem berührt
Mein einsames Herz.
Du hast mich entführt
Und lässt mir den Schmerz.

Den Schmerz, Dich zu begehren,
Er wiegt in mir sehr schwer.
Er wird mir sehr bald lehren,
Die Liebe gibt uns kein Gewähr.

Und doch genieß’ ich jede Stunde,
In der ich Dich begehr’.
Du leckst mir jede Wunde,
Ich lieb Dich wirklich sehr.

Für J. - 31.10.2016 - 02:49

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Im Schmerz geboren

Im Schmerz warst du geboren
In klarer Vollmondnacht.
Von den Göttern auserkoren
Kurz aus einem Traum erwacht.

Der Schmerz, er goss sich weiter
Durch deine Lebenszeit.
Und bald war er der Reiter
Deiner Hilflosigkeit.

Und jetzt im dritten Lebensakt
Führt er Dich ins Verderben.
Während er dein Herz zerhackt
In tausend rote Scherben
Und ein Leid dein Nächstes jagt,
Willst du leise sterben.

Doch den Triumph erlangst du nicht!
Ich spiel’ ein Spiel mit dir!
Und wenn ich mit dir fertig bin,
Dann gehörst du mir!

Ich bin dein Schmerz.
Und werde deine Stimme sein.
Ich nehme mir dein Herz
Und brech dir jedes Bein.
Es wird mir eine Freude sein.

Im Schmerz warst du geboren
Im Schmerze wirst du gehn.
Dies Spiel hast du verloren
Nun ist’s um dich geschehn.

07.11.2015 - 01.08

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Diese Welt…

contrapunctusMeine Hände sind leer
Und müde mein Geist.
Mein Herz schlägt schwer
Das Nichts in mir kreist.

Wie kann ich das abwenden?
Wo finde ich mein Glück?
In meinen leeren Händen
Zerbricht es Stück für Stück.
Das letzte Fünkchen Glück.

Die Angst hat meiner Seele
Große Mauern aufgebaut.
Der Kloß in meiner Kehle
Hass und Trauer in sich staut.

Ich werd die Welt niemals verstehen.
Nicht ihre Freuden, nicht die Leiden.
Dies täglich stumpfe Weltgeschehen
Möcht ich zu gerne meiden.

Überall Lügen, Gier und Neid
Krieg, Moralismus und Hass.
Der Welten schönes Kleid
Wirkt erschöpft und leichenblass.

Ich glaub nur, das was ich sehe
Und das ist schon zu viel.
Egal, wohin ich gehe
Diese Welt ist nicht mein Ziel.

22.09.2015 - 00.32 Uhr

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Das Gift in mir

schmerzGanz tief in meinem Herzen
Lauert ein tödliches Gift.
Es lauert voller Schmerzen
In schönster, glanzvoller Schrift.

Geschrieben in goldenen Lettern
In Jahren der Völlerei
Von hasserfüllten Göttern.
Eine Elends-Litanei.

Es nährt sich von dunkelsten Tagen
Und altem Verderben
Von unbeantworteten Fragen
Und zigtausend Scherben.

Das Gift in mir trägt keinen Namen
Und doch stammt es von Dir.
Es trägt auch Deinen Samen
Und all Deine Gier.

Zur richtigen Stunde
Wird es befreit.
Es schlägt Dir die Wunde
Deiner Eitelkeit.

19.02.2015 - 01.11

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Totgeträumtes Glück

190614-001Nur noch nachts im Traum
Fühle ich das Glück
Das sich tagsüber anfühlt
Wie ein Dejavue.

Kaum greifbar
Und doch war es so nah
Dieses unbeschreiblich schöne
Gefühl von Glück.

Ich atme frei
Während mein Herz
Sanft schaukelt
In den Wogen
Diesen Glücks.

Diesem schmerzfreien
Lustvollen
Nächtlich wiederkehrenden
Gefühl
Das tausendmal schöner ist
Als jeder Fick.

Mit dem Morgen
Beginnt die Sehnsucht
Nach diesem
Totgeträumten Gefühl.

Wie nie gelebt
Umschleicht es
Tausend Stunden.

Tausend totgelebte Stunden.

Zehntausend totgeweinte Stunden.

Hunderttausend tote Jahre meines Lebens.


04.09.2014 - 00.25

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Schön’s Blümelein

StiefmütterchenEinst stand da ein schön’s Blümelein
Vor einem alten Haus.
Es stand so einsam und allein;
Das hielt mein Herz nicht aus.

Behutsam nahm ich es zu mir
Und setzte es Zuhause ein.
Es war dann fortan hier,
Das zarte, junge Blümelein.

Es gedieh so wunderbar
Und blühte auf, in voller Pracht,
Seit es bei mir war,
So bei Tag und bei der Nacht.

Doch an jenem Sommertage,
Als von der Reise ich zurück,
Blieb die eine alte Frage:
Warum starb das junge Glück?

Den Topf des schönen Blümelein
Zierte nur noch toter Schmerz.
Es konnt’ nicht länger bei mir sein.
Mir zerriss es schier mein Herz.

Ein Jahr später, vor dem Garten,
Als der Schmerz verklungen,
Sah ich neue Blümlein warten,
Meine Seele hat gesungen!

Und so nahm ich notgedrungen
Eines mit nach Haus.
Ich hatte lang mit mir gerungen;
Dieses Blümchen war ein Graus!

Zwar glich es dem vom letzten Jahr
Wie ein Ei dem andern.
Doch seine Absicht war,
Von Topf zu wandern.

Auch das Blümlein, das hernach
Nicht lange bei mir blieb,
Hielt mich viele Nächte wach,
Entpuppte sich als Herzensdieb.

Ein Blümlein, das ich zu mir nahm,
Aus fremdem Untertopf
Blieb nichts, als alter Gram,
Und Wut in meinem Kopf.

So lass ich all die Blümelein
Künftig wo sie sind.
Erfreue mich an ihrem Schein,
An ihrem Tanz im Wind.

31.05.2014 - 21.18

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Digga

scottWenn Dein Blick den meinen streift
Und Du täglich bei mir bist:
Jeden Tag die Liebe reift,
Die für Dich nicht greifbar ist.

Liebe, die aus meinem Herzen
Immer wieder auf Dich trifft,
Liebe, die mit großen Schmerzen
Mein Leid auf das Deine schifft.

Jede Runde Schach mit Dir
Erweckt in mir die Leidenschaft-
Leidenschaft und Gier:
Leidenschaft, die Leiden schafft.

Du bist für mich das Licht des Lebens
Und zugleich die Dunkelheit.
Dich zu lieben ist vergebens,
Denn Dein Herz ist noch zu weit.

Viel zu weit entfernt von mir,
Ich möchte Dich begehren!
Sei doch bitte einfach hier,
Ich muss an deinem Dasein zehren.

Digga, glaub mir, Du bist nice!
Like a brother, if you know!
Ich sag es Dir ganz leis’:
Ich liebe Dich und so…

Für Scott – 09.11.2013 – 23.55



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In blutig, triefend Leinen

140215-002-smallIch reiße mir mein Herz heraus
Und werf es auf die Straße,
Dann nehme ich Reißaus,
Und blase in Ekstase
Das letzte Lichtlein aus.

Du Mensch hast es genommen
Und nie daran gedacht,
Dass, es zu bekommen,
Nicht jedem Freude macht!
Warst dumm und gabst nicht Acht.

Deine Lügen und Intrigen
Hab ich lange angehört.
Heut sind sie wie Eintagsfliegen,
Vom Leben kurz genährt.
Die Wahrheit wird doch siegen!
Die Erfahrung hat’s gelehrt.

Doch müd bin ich geworden,
Des Lebens und der Liebe.
Ich verdiene keinen Orden,
Auch nicht, wenn ich bliebe.
Es treiben keine neuen Triebe.

So beschließe ich kurzum:
Mein Herz bleibt hier,
Auf diesen nassen Steinen!
Und weder DIR
Noch irgendeinem
Ich es je servier.

Nur in blutig, triefend Leinen.

24.08. 2013 – 23.37



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Der Glanz aus alten Kindertagen

salvador-dali-zerrinnende-uhrDer Glanz aus alten Kindertagen,
Alle Freuden dieser Welt,
Geborgenheit und Wohlbehagen,
Was dem Herz gefällt,
Zerfällt.

Keine dieser Menschenlüste
Spricht heut mehr zu Dir.
Du lebst in einer Seelenwüste
Aus Sehnsucht, Hass und Gier.

Selt’ne Tage jedoch scheinen
Wie ein Déjà-vu.
Fast möchtest Du dann meinen,
Dass ein neuer Frühling blüh.

Dein Glück ist gleichwohl nie von Dauer,
Oft nach Stunden schon zerstört.
Liegt tot an einer grauen Mauer,
Hat Dir nie gehört.

Ein wenig Hoffnung ist geblieben,
Dass der Glanz Dich neu berührt
Und Deinem Seelenfrieden
Ein neues Feuer schürt.

18.08.2013 – 21.15

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An so manchen Tagen

151215-001webneuAn so manchen Tagen
Wirst Du mich lachen sehn.
Doch keiner wird mich fragen,
Wie die Dinge wirklich stehn.

An so manchen Tagen
Schein ich voller Glück.
Ohne Zwietracht, ohne Klagen,
Mit Humor, latent verrückt.

In so manchen Stunden
Vergess ich kurz den Schmerz.
Vergesse alte Wunden
Und mein blutend Herz.

Die Wirklichkeit schmeckt bitter
Und nach vergang’ner Lust.
In mir herrscht ein Gewitter,
Gleich hinter meiner Brust.

Mag ich noch so scherzen
Und scheinbar fröhlich sein:
Tief in meinem Herzen
Möchte ich nur schrei‘n.

08.08.2013 – 18.47

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Erinnerung

ErinnerungErinnerung tut weh,
Ist sie auch noch so schön.
Stets, wenn ich sie seh,
Möcht an der Zeit ich drehn.

Erinnerung macht mürbe,
Denn sie kommt nie zurück.
Und wenn die Liebe stürbe:
Ich fühl noch heut ihr Glück.

Erinnerung ist Schmerz,
Der nie mehr vergeht.
Ich fühls in meinem Herz,
Wenn der Nordwind weht.

Erinnerung bist Du!
Du bist all mein Leid!
Ich komm niemals zur Ruh
Und denk an Dich zu jeder Zeit.

13.07.2013 – 20.51

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Liebe heißt Leiden

herzblut2Liebe ist Kleiden
Liebe macht schön
Liebe ist Neiden
Liebe will sehn

Liebe ist Streiten
Liebe macht blind
Liebe ist Meiden
Liebe ist Wind

Liebe ist Schneiden
Liebe ist Schmerz
Liebe heißt Leiden -
Fürs einsame Herz.

10.07.2013 – 20.22

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Du holdes Glück

glückWie oft schon schienst Du nah bei mir,
Du holdes Glück der Welt?
Ein jedes Mal vertraut‘ ich Dir;
Dann hatte sich herausgestellt,
Dass ich Dich wieder mal verlier.

Wo ist es hin, das Hochgefühl
Vergangen alter Tage?
War es nur ein Jugendspiel,
Das im Herzen noch ich trage?

Ich dürft‘ mich nicht beschweren,
Im Grunde geht’s mir gut.
Muss nicht am Hunger zehren
Und hab gesundes Blut.

Jedoch, mir fehlt der alte Trank
Aus dem Kelch des Lebens.
Meine Seele fühlt sich krank
Und Hoffnung ist vergebens.

So sag mir doch, was soll ich tun,
Dass Du kehrst zurück?
Ich werd nicht eher ruhn,
Bis ich mit Dir vereint, mein Glück!

10.07.2013 – 19.57

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Ich bin wie das Wetter

Regen SchreiIch bin wie das Wetter
Und schlag um mich her.
Mal bin ich adretter,
Mal traurig und schwer.

Kann brausen und wüten
Wie der schlimmste Orkan.
Vor mir musst Du Dich hüten,
Denn man sieht’s mir nicht an.

Wenn ein edler Sonnenschein
Umfließt Dein kleines Herz,
Schlägt jäh ein greller Blitz hinein,
Bringt Panik, Gram und Schmerz.

Ich kann der schönste Frühling sein,
Voll Wärme und Behagen.
Ich reife wie der beste Wein,
An heißen Sommertagen.

An andren Tagen bin ich Regen,
Kühl und trostlos grau.
Auch das musst Du erwägen,
Mein Himmel ist nur selten blau.

Und wie Mutter Natur
Setz ich mich zur Wehr.
Änderst Du meine Temperatur,
Mach ich Dir Dein Leben schwer.

14.06.2013 – 21.53

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Kalter Mai

wetterdepression 2013Ich schwelge in Erinnerungen
An die alte Zeit.
Da hat das Leben noch geklungen,
Als wäre es befreit.

Als war der Mai noch frühlingshaft
Und stand in voller Blüte.
Die Kirsche stand in vollem Saft,
Mein Herz war voller Güte.

Der Frühling war ein Sonnenschein
Und brachte uns die Wonne.
Heutzutage bricht er ein
Und regnet in die Tonne.

Ich wünschte mir, es wär nicht wahr,
Dass dieser Sommer trotzt.
Doch von der Elb bis an die Saar,
Ein jeder nur noch kotzt.

Ich wünsche einen Sommer,
Wie er früher einmal war!
Ich wünsche uns die Sonne,
Zwanzig Stunden ganz und gar!

27.05.2013-21.00

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Befreiung

regenIch scheiß auf Einsicht und Moral;
Ich geb es jedem weiter.
Was Du denkst ist mir egal;
Schon fühl ich mich befreiter.

Schütt ich Mittags Bier mir rein,
Um alles zu vergessen,
Und Abends literweise Wein,
Dann fühl ich mich zerfressen.

Wilde Regenstürme wüten
Übers Maienland.
Und die bunten Blüten
Bleiben unerkannt.

Mein Herz ist leer,
Mein Geist voll Wut.
Tristesse liegt schwer
In meinem Blut.

Ich geb das Blut nun weiter
An den Rest der Welt.
Es fühlt sich an wie Eiter;
Der aus den Poren quellt.

27.05.2013 - 17.10

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Die Liebe ist ein Spiel

schach-herzNur noch in mancher Nacht
Ist die Liebe mir gesonnen.
Am Tag hab ich dann oft gedacht:
Dies Spiel hat er gewonnen.

Ein Spiel aus tausend Küssen,
Voller Lust und Leidenschaft
Hat mein Herz zerrissen;
Ja, die Nacht war fabelhaft!

Für Stunden hab ich das Gefühl,
Nicht mehr allein zu sein.
Doch der nächste Tag bleibt kühl.
Die Liebe ist ein Schwein.
Die Liebe ist ein Spiel.

Wie oft hab ich an Liebe
Und ihren Charme geglaubt?
Für den andren waren’s Triebe.
Mein Herz war kurz geraubt.
Und ich hab es erlaubt…

Gern würd ich so sein,
Wie all die Herzensbrecher!
Ich wollt, ich wär ein Schwein
Und säh in Euch nur Löcher!
Ja, das wär wohl fein.

Jedoch bleib ich gefangen
In der Liebe Zuversicht.
Obwohl mir Vöglein sangen:
Liebe? Nein, die gibt es nicht!

Ich zieh sie förmlich an,
Die ewig Nimmersatten.
Die hier und da und dann und wann
Nur bumsen wie die Ratten.

Ich leb wohl in der falschen Zeit,
Die Liebe gibt’s nicht mehr.
Für Sex ist ein Jeder bereit
Mein Herz bleibt trüb und leer.

24.02.2013 – 18.26/23.30

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Wo gehst Du hin?

LiebeWo gehst Du hin?
Was ist Dein Ziel?
Was spricht Dein Herz?
War es ein Spiel?

Wenn Dein Herz Dich zu mir trägt
Und bei mir noch schneller schlägt,
Zöger nicht und greife zu.
Was ich möchte, das bist Du.

Tief in Deinem Augenlicht
Sehe ich Bedenken.
Jedoch fürchten musst du nicht;
Ich hab nur Liebe zu verschenken.

Wenn Liebe nur so einfach wär
Wie schnöder Sex zu haben,
Wär meine Seele nicht so leer
Und mein Herz erhaben.

Ich geh dorthin,
Wo weilt mein Ziel.
Es spricht mein Herz:
Es war kein Spiel.

23.04.2013 – 22.11

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Abends, wenn der Vorhang fällt

dunkelheitAbends, wenn der Vorhang fällt
Und die Sehnsucht mich erstickt
Abends, wenn die Wut mich quält
Und die Uhr beständig tickt

Abends, wenn ich an Dich denke
Und mein Herz am Bluten ist
Wenn ich meinen Geist ertränke,
Der an meiner Seele frisst

Abends kommt die Dunkelheit
Und mit ihr mein Zerfall.
Abends kommt die Einsamkeit,
Denn sie ist überall.

Abends, wenn der Vorhang fällt,
Möchte ich nicht sein.
Denn in dieser grauen Welt
Bleib ich stets allein.

11.04.2013 – 23.03

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