Der Glanz aus alten Kindertagen

salvador-dali-zerrinnende-uhrDer Glanz aus alten Kindertagen,
Alle Freuden dieser Welt,
Geborgenheit und Wohlbehagen,
Was dem Herz gefällt,
Zerfällt.

Keine dieser Menschenlüste
Spricht heut mehr zu Dir.
Du lebst in einer Seelenwüste
Aus Sehnsucht, Hass und Gier.

Selt’ne Tage jedoch scheinen
Wie ein Déjà-vu.
Fast möchtest Du dann meinen,
Dass ein neuer Frühling blüh.

Dein Glück ist gleichwohl nie von Dauer,
Oft nach Stunden schon zerstört.
Liegt tot an einer grauen Mauer,
Hat Dir nie gehört.

Ein wenig Hoffnung ist geblieben,
Dass der Glanz Dich neu berührt
Und Deinem Seelenfrieden
Ein neues Feuer schürt.

18.08.2013 – 21.15

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Letzte Nacht

gayloveLetzte Nacht wars erst gewesen,
Da hab ich Dich gesehn.
Ich stand vor einem jungen Wesen
Voller Geist und traumhaft schön.

Du fragtest, ob ich ewig bliebe
Und ich sagte: „Ja!
Dieses ist die wahre Liebe,
Ohne Lüge und Eklat.“

Doch in den frühen Morgenstunden
Musstest Du schon gehn.
Im Déjà-vu der alten Wunden
Fragte ich, wann wir uns sehn.

Du sagst, Du warst ein Traum,
Ein Spiegel meiner Seele.
An Wiedersehen glaubst Du kaum,
Weil mir die Hoffnung fehle.

Ach Schönheit, bitte bleib!
Lass mich doch ewig träumen!
Halte mich an Deinen Leib
Und lass die Liebe ewig schäumen!

Kaum hatt‘ ich dies gesagt,
War mein Traum vorbei.
Es begann ein neuer Tag,
voller Träumerei.

13.07.2013 – 20.27

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Du holdes Glück

glückWie oft schon schienst Du nah bei mir,
Du holdes Glück der Welt?
Ein jedes Mal vertraut‘ ich Dir;
Dann hatte sich herausgestellt,
Dass ich Dich wieder mal verlier.

Wo ist es hin, das Hochgefühl
Vergangen alter Tage?
War es nur ein Jugendspiel,
Das im Herzen noch ich trage?

Ich dürft‘ mich nicht beschweren,
Im Grunde geht’s mir gut.
Muss nicht am Hunger zehren
Und hab gesundes Blut.

Jedoch, mir fehlt der alte Trank
Aus dem Kelch des Lebens.
Meine Seele fühlt sich krank
Und Hoffnung ist vergebens.

So sag mir doch, was soll ich tun,
Dass Du kehrst zurück?
Ich werd nicht eher ruhn,
Bis ich mit Dir vereint, mein Glück!

10.07.2013 – 19.57

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Gefangen

gefangenIch kämpfe gegen Einsamkeit
Und gegen Apathie.
Ich bin das alles langsam leid;
Das wahre Glück und Zweisamkeit
Erreichen mich doch nie.

So bleibe ich gefangen
In des Teufels Brust.
Die Hoffnung ist vergangen;
Sie ist mir kein Verlust.

Das Grauen schafft,
Die Wunde klafft,
Mein Herz wird weich,
Die Seele bleich,
Ich gehe gleich,
Mit letzter Kraft.

01.12.2012 – 00.03

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Am Ende der Hoffnung

endeZu Nichts hab ich es gebracht
Und zu Nichts werd ich werden.
Aus dem Nichts bin ich erwacht,
Gefangen hier auf Erden.

Gefangen in diesem Leben,
Das ich so sehr hasse.
Es kann mir nichts mehr geben;
Ich ging nie mit der Masse.

Ich wünsch, dies Spiel geht bald zu Ende
Und wiederholt sich niemals wieder.
Leer sind meine Hände,
Verklungen alte Lieder.

Am Ende der Hoffnung angelangt,
Wart ich einsam auf den Tod.
Ein Wenig wird mir bang,
Vor dem Schmerz, der mir dann droht.

Doch wird er kurz und nichtig sein,
Gegen alle Schmerzen des Lebens.
Frei wie ein Vogel werd ich sein;
Das hoffte ich vergebens.
Den letzten Schritt geh ich allein..

21.07.2012 – 23.25

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Jeden Tag ein wenig sterben

vampJeden Tag ein wenig sterben,
Täglich wilde Winde wehn.
Nächte, dunkel, im Verderben,
möchten niemals mehr vergehn.

Es geht die wilde Nacht,
Es folgt ein trister Tag.
Hab auch heute nicht gelacht.
Das Glück, nach dem ich jag,
Bleibt fern mit aller Macht.

Jeden Tag ein wenig sterben,
Täglich sieht der Tod mich an.
Nächtelang um Liebe werben,
vielleicht klappts ja irgendwann.

Doch nun ist mir klar bewusst:
Ich muss mir helfen lassen.
Schon lang hab ich gewusst,
Ich hab im Schrank nicht alle Tassen.

Es gibt mir Hoffnung auf den Tag,
Mit Zuversicht aufs Leben.
Mit neuen Dingen, die ich wag,
Ohne aufzugeben.

17.04.2012 - 20.00

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Nachts wenn

nachtsNachts, wenn ich die Waffen lade,
Mit welchen ich mich niederstrecke
Wenn ich nachts in Schmerzen bade,
Salz aus meinen Wunden lecke

Wenn der Schmerz nachts in mir schreit
Und ich wütend um mich schlage
Wenn Gift die Apathie befreit
Die ich nicht mehr ertrage

Nachts, wenn Nachtigallen rufen
Und die Sterne schweigen
Wenn ich nachts die letzten Stufen
Meines Tages muss besteigen

Wenn des Nachts die Sehnsucht nagt
Und wieder ich dem Tod entronnen
Wenn eine Pein die andre jagt
Und der Kummer hat gewonnen

Nachts, wenn Ängste Blüten treiben
Bis der Wahn mein Hirn zerfrisst
Wenn des Nachts die Fürchte bleiben
Und der Morgen sie vergisst

Wenn ich wach lieg bis zum Morgen
Und mir wünscht, nicht mehr zu leben
Wenn ich zähle all die Sorgen,
Und dran denke aufzugeben

Dann bleibt mir nur noch der Glaube
Dass ein wenig Hoffnung bleibt
Und aus diesem grauem Staube
Ein neues Leben Blüten treibt.

04.04.2012 – 17.30 - 20.42

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Frühling 2012

240212-1605Nach Wochen eis‘ger Nächte
Kommt ein Frühlingstag daher.
Es scheint, als dass er brächte
Die Winterplag nie mehr.

Lauer, warmer Frühlingswind,
Scheinbar einem Märzen gleich,
Seelig meinen Geist beschwingt
Und Hoffnung bringt zugleich,
Frühling 2012
Für ein paar gute Stunden.
Winters Antlitz werde bleich!
Lass meine Seel gesunden!
Bald hab ichs überwunden.

Die ersten Sonnenstrahlen
Taun den letzten Schnee hinfort
Frühling 2012In fließenden Rinnsalen
Sucht das Wasser seinen Ort.

Sammelt sich im Wiesengrund,
Bildet große Seen.
Wird immer mehr von Stund zu Stund,
Kaum ein Weg ist zu begehn.

Vögel hüpfen singend
Frühling 2012Frei von Strauch zu Baum,
Nach frischem Futter ringend.
Ach, es ist ein Traum!

Geh noch nicht hinfort,
Du herrlich, guter Tag.
Zeig mir diesen Ort,
Wo ich dich wohl finden mag

Wenn Du bald verblasst,
den Winter noch mal lässt.
Der Winter ist verhasst
bei mir wie einst die Pest!

24.02.2012 – 15.30/18.50

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Der Friede sei mit Dir

722414-die-soziale-poster-mit-dem-bild-von-einem-labyrinth-als-ein-wort-quot-leben-quotMensch unser…

Der Friede sei mit Dir
und mit Deinem Geiste.
Doch mit Dir ist nur die Gier;
ich find‘ das scheiße, weißte?!

Und der Verzicht sei auch mit Dir;
gib Dein täglich Brot den Armen!
Denn Dein Konsum; er reicht für Vier;
nun hab doch mal Erbarmen!

Die Liebe sei mit Dir.
Jedoch Du liebst nur Dich.
Du siehst Besitz in mir
und ich sag Dir: Das bin ich nich‘!

Die Freiheit sei mit Dir
und Du stellst uns die Schranken.
Und bevor ich dran krepier,
wird die Menschheit es Dir danken.

Die Hoffnung sei mit Dir.
Und ich hab sie aufgegeben.
Vorbei ist der Glaube in mir;
Vorbei ist die Nähe zum Leben.

Ich möchte nach Höherem streben.

01.08.2011 – 19.30-20.30

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Traum von Dir

traumFast jede Nacht träum’ ich von Dir
und weiß nicht, wer Du bist.
Ich fühl’ Dich nur; denn Du gibst  mir,
was ich lange hab vermisst.

Ich sehe, liebe, fühle Dich
des Nachts in meinen Träumen nur.
Und auch des Tags, da fühle ich
den Blitz, der mir das Herz durchfuhr.

Oft, wenn ich zu Bette geh,
frag’  ich mich beim letzten Wein:
Ob ich Dich heut wohl wieder seh?
Oder lässt Du mich allein?

Im wahren Leben bist Du mir fern;
Dein Name bleibt mir unbekannt.
Und doch trag’ ich diesen Hoffnungsstern
in meiner Seele, ausgebrannt.

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Dich

130511-1933Ich möcht nur einen lieben,
der ein wenig ist, wie ich.
Und ich wünscht, auf Wolke sieben
hätt’ ich Dich nur ganz für mich.

Gibt’s Dich denn da draußen,
in dieser schnellen Welt?
Du wärst wohl einer von den Tausend,
der wirklich mir gefällt

…und vielleicht auch zu mir hält.

Der mich versteht und stets auch liebt,
mein gold’nes und auch’s graue Wesen.
Der endlich das Gefühl mir gibt,
als könnt’ ich aus seinen Augen lesen.

Jedoch der Mensch ist viel zu sehr
und zumeist auf sich selbst bedacht.
Drum glaub’ ich dran kaum mehr
und gebe stets recht Acht

…wen’s Herz denn wählt,
bevor die Lieb’ mich noch zu Tode quält.

Trotz alledem; ich wart’ auf Dich;
die Hoffnung gibt mir Zuversicht.
Ich wünschte mir, Du fändest mich
und reichest meinem Glück Dein Licht.

(18.05.2011 - 16.30 Uhr)

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Graue, kalte, tote Tage

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Graue, kalte, tote Tage,
ruhig, geduckt, auf Zehen schleichend.
Verdross’ne Stimmung, unausreichend.
Sehnsucht nach Lebendigkeit.
Sehnsucht nach Liebe, Freude, Erneuerung.

Doch nur das Uhrwerk bewegt sich unaufhörlich weiter.
Das Leben steht still. Kalte Bilder scheinen durch die Gardinen.
Durchbrechen meine Schädeldecke. Schleichen sich ein.
Mit Ekel und Abscheu ertrage ich sie, mit klarem Kopf.
Klarer als je zuvor. Ohne Nebel, ohne Fassade ohne Schein
schlägt die Realität wie Wetter auf mich ein!

Alles, was das Leben süß und freundlich macht, ist verhüllt.
In graue Schleier, so grau wie das Ebenbild der Natur.
Wo sind Sonne, Wärme, Himmel in blau-Azur? Ich frag ja nur.
In der Hoffnung, dass sie bald dahingehn.
Diese grauen, kalten, toten Tage. Ohne Lebendigkeit.

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Ich scheiße

Ich scheiße auf die Liebe,
diesen Arschverein.
Alle Herzensdiebe
soll’n in der Hölle sein!

Ich scheiße auf die Wehmut,
dieses Scheißgefühl,
nur dem Tod, dem tuts gut,
dann steht das Leben still.

Ich scheiße auf die Sehnsucht,
die scheißdrecks Quälerei.
Erkenntnis kommt mit voller Wucht-
es war nur Spielerei - Einerlei.

Ich scheiße auf das Hoffen,
diesen abgefuckten Druck.
Heut bin ich besoffen
und nehm noch einen Schluck.

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