Diese Welt…

contrapunctusMeine Hände sind leer
Und müde mein Geist.
Mein Herz schlägt schwer
Das Nichts in mir kreist.

Wie kann ich das abwenden?
Wo finde ich mein Glück?
In meinen leeren Händen
Zerbricht es Stück für Stück.
Das letzte Fünkchen Glück.

Die Angst hat meiner Seele
Große Mauern aufgebaut.
Der Kloß in meiner Kehle
Hass und Trauer in sich staut.

Ich werd die Welt niemals verstehen.
Nicht ihre Freuden, nicht die Leiden.
Dies täglich stumpfe Weltgeschehen
Möcht ich zu gerne meiden.

Überall Lügen, Gier und Neid
Krieg, Moralismus und Hass.
Der Welten schönes Kleid
Wirkt erschöpft und leichenblass.

Ich glaub nur, das was ich sehe
Und das ist schon zu viel.
Egal, wohin ich gehe
Diese Welt ist nicht mein Ziel.

22.09.2015 - 00.32 Uhr

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Genug

GenugIch habe genug.

Genug von Dummheit,
Von Unehrlichkeit und Lügen;
Genug von Intrigen und Hass.

Ich habe genug.

Genug von Einsamkeit,
Von egoistischem Wohlwollen;
Genug von menschlicher Gier.

Ich habe genug.

Genug von kalten Tagen,
Von Trübheit und Novemberblues;
Genug vom Wetter.

Ich habe genug.

Genug von jedem Tag,
Von jeder Woche;
Ich habe genug vom Leben.

14.01.2014 – 20.58

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In blutig, triefend Leinen

140215-002-smallIch reiße mir mein Herz heraus
Und werf es auf die Straße,
Dann nehme ich Reißaus,
Und blase in Ekstase
Das letzte Lichtlein aus.

Du Mensch hast es genommen
Und nie daran gedacht,
Dass, es zu bekommen,
Nicht jedem Freude macht!
Warst dumm und gabst nicht Acht.

Deine Lügen und Intrigen
Hab ich lange angehört.
Heut sind sie wie Eintagsfliegen,
Vom Leben kurz genährt.
Die Wahrheit wird doch siegen!
Die Erfahrung hat’s gelehrt.

Doch müd bin ich geworden,
Des Lebens und der Liebe.
Ich verdiene keinen Orden,
Auch nicht, wenn ich bliebe.
Es treiben keine neuen Triebe.

So beschließe ich kurzum:
Mein Herz bleibt hier,
Auf diesen nassen Steinen!
Und weder DIR
Noch irgendeinem
Ich es je servier.

Nur in blutig, triefend Leinen.

24.08. 2013 – 23.37



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Letzte Nacht

gayloveLetzte Nacht wars erst gewesen,
Da hab ich Dich gesehn.
Ich stand vor einem jungen Wesen
Voller Geist und traumhaft schön.

Du fragtest, ob ich ewig bliebe
Und ich sagte: „Ja!
Dieses ist die wahre Liebe,
Ohne Lüge und Eklat.“

Doch in den frühen Morgenstunden
Musstest Du schon gehn.
Im Déjà-vu der alten Wunden
Fragte ich, wann wir uns sehn.

Du sagst, Du warst ein Traum,
Ein Spiegel meiner Seele.
An Wiedersehen glaubst Du kaum,
Weil mir die Hoffnung fehle.

Ach Schönheit, bitte bleib!
Lass mich doch ewig träumen!
Halte mich an Deinen Leib
Und lass die Liebe ewig schäumen!

Kaum hatt‘ ich dies gesagt,
War mein Traum vorbei.
Es begann ein neuer Tag,
voller Träumerei.

13.07.2013 – 20.27

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Nachbarschloch

nachbarDu verlog’nes Nachbarschloch
Tust vorn recht schön und hinten schlecht.
Trotz Deiner Schleimerei weiß ich ja doch:
Dir macht man niemals etwas recht.

Hetzt wegen nichts die Polizei
Und den Vermieter auch auf mich
Und erzählst, Du weiches Ei,
Ich, der John bedrohe Dich.

Welch armes Würstchen musst Du sein,
Zu lügen, bis der Balken bricht?
Und dem Vermieter drückst Du rein,
Was keiner Wahrheit je entspricht!

Nun soll ich wegen Dir zahlen?
Das seh ich gar nicht ein.
Für meine erlittenen Qualen
Wirst nur Du der Büßer sein.

Vor zehn Jahren schon,
Da kannt ich so einen wie Dich.
Du bist nur blanker Hohn
Und ein trauriger Witz in sich!

05.06.2012 – 19.45

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Warum

0_bigWarum immer Böses tun
und nicht Gutes geben?
Warum immer ICH bedacht
in diesem kurzen Leben?

Warum könnt Ihr nehmen
und nicht selbstlos sein?
Ich muss mich für Euch schämen;
Eure Seele ist nicht rein.

Warum wird Natur zerstört
nur für euren Spaß?
Natur, die nicht mal uns gehört,
erstickt in warmem Gas.

Warum seid Ihr so ICH-bedacht
auf unsrem Garten Eden?
Auf euch, Ihr Menschen geb ich Acht!
Wir müssen drüber reden!

Warum spielt ihr euren Gott
in dieser schönen Welt?
In Wirklichkeit seid Ihr bankrott -
es geht nur ums „liebe“ Geld!

Warum ständig Kriege schüren,
Völker unterdrücken?
Menschen ins Verderben führen,
mit Hinterlist und Tücken?

Warum kann es nicht friedlich sein,
auf dieser kranken Welt?
Am End‘ seid Ihr allein
und nichts gibt’s, was Euch hält.

Warum denn nur glaubt Ihr mir nicht,
was ich Euch hier beschreibe?
Das Wahre steht in Eurem Gesicht
und steckt in Eurem Leibe.

Warum seh ich nur die Lüge
in eurer Mensch-Natur?
Ich kenn Euch zu Genüge,
ihr seid Primaten nur.

Warum wird meine Frage nicht erwidert;
Ich weiß es ganz genau:
Ihr seid nur außen bunt gefiedert
und nicht wirklich schlau.
Nicht im Leben eingegliedert
und im Herzen grau.

29.12.2012 – 05.20

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Was für eine kranke Welt

fragezeichenWas für eine kranke Welt
entsteht in letzter Zeit?
Es geht nur noch um Geld
und falsche Eitelkeit.

Was für kranke Leute
möchten mir was lehren?
Seh ständig wie auch heute,
man kann sie nicht bekehren.

Was für kranke Worte
erreichen meinen Geist?
an jedem Zufluchtsorte
der Lügengeist noch kreist.

Ach, welch kranke Erde,
schreit nach Luft und Liebe,
Ich richt an Gott Beschwerde
und ernte Seitenhiebe.

Was für kranke Scheiße
mag mich noch erwarten
auf dieser kleinen Reise
durch des Lebens Garten?

Was für eine kranke Welt
muss ich miterleben?
Alles, was mich bisher hält,
muss ich nach und nach…
aufgeben.

Welch ein Leben.
Welch eine Schmach.

Das kranke Leben eben.
Der Erden rote Reben.

Des Lebens Glück, das einst zerbrach…

23.12.2011 – 03:10

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2011

Wirtschaftskrisen, Gier und Neid,
Lügenpolitik und Hass.
Fast schon täglich noch mehr Leid,
unsre Welt wird blass.

Meere, dick mit Öl verschmiert
fluten unser Land.
Und von den Medien regiert,
blieb die Wahrheit unbekannt.

Gestürzte Mächte, Terroristen
tief im Meer versenkt.
Und von den Egoisten
wird weiter unsre Welt gelenkt.

Jugendfrust, Gewalt und Mord
hämmern auf uns ein.
Doch keiner weiß die Antwort
und übt sich im „Betroffen sein“.

Das einst hochgelobte Griechenland
ist der neue Sündenbock.
Wer mal die Demokratie erfand
sitzt nun tief im Krisenschock.

Mit dem Abgang vieler Diktatoren
ging ein Schwung durch jedes Land.
Das „WIR“ im Volk wird neu geboren,
auch als „OCCUPY“ bekannt.

Doch trotz aller Zuversicht;
die Zukunft sieht recht düster aus.
Ich rück sie ins wahre Licht
für Dich, doch lass die Medien raus!

Hol Dir Wahrheit stets beim Volke,
dann wird Dir sehr schnell klar,
die Medien sind `ne Wolke,
nichts, was sie sagen, wahr.

Mein Kurzfilm: 2011 - Ein Film an den Himmel

unterschrift1

24. Oktober 2011 – 17.20

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In meiner Stube

In meiner Stube ganz allein,
lausch ich klassischer Musik.
Trinke sehr viel roten Wein,
bis unterm Tisch ich lieg.

Weißt Du was von Einsamkeit,
während Du mit Freunden trinkst?
Ich wünsch Dir niemals diese Zeit,
wo Du darin versinkst.

Abendlich stell ich mir Fragen,
warum das Leben mich so ätzt.
Warum muss ich’s ertragen?
Mein Lachen ist nur aufgesetzt.

Ich hab jetzt definitiv genug
von dieser immergleichen Scheiße!
Mein Leben war nur Lug und Trug -
ich schick’s jetzt auf die Reise.

Ich hoffe sehr, es kommt dort an,
wo ich hingehöre,
bevor ich irgendwann
noch mehr davon zerstöre.

(18.09.11 - 00:25)

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Bittere Wahrheit

Ich schrei nicht mehr nach euch,
nach jungen, lüst’ren Dienern.
Ich brauch’s nicht mehr, das Junggefleuch,
ich kann mir selbst noch einen wienern.

Ich fleh’ auch nie mehr nach der Liebe,
nach ewig jungen Dingern.
Ich kenn euch Herzensdiebe!
Kann mich selbst noch ganz gut fingern!

Und sei’s soweit, Du flehst nach mir.
Rauch ich mich breit und lach zu Dir:
Komm geh spielen, dummes Kind!
Tret’ aus meinem Leben, rasch! Geschwind!

Und solltest Du mein Herz beehren,
sag ich Dir forsch in Dein Gesicht:
Willst Du Dein Leben nicht erschweren,
so belüg mich möglichst nicht!

Denn wenn ich eines hasse,
ist das die Un-ehr-lich-keit.
Wenn ich die Antwort fasse,
ist die Wahrheit gar nicht weit.

Denn das Leben hat mir einst gesägt,
dass die Wahrheit, wenn auch bitter,
sich eher mit dem Leben trägt,
als Deines Hirnes Zwitter!

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Junge Dinger

Wenn Du nur die Jungen liebst,
alles auf das Äuß’re schiebst,
merkst Du schon sehr bald,
wahrer Geist ist alt.

Junge können Schönheit bieten,
die auf’s Äuß’re sind begrenzt.
Doch in der Liebe sind sie Nieten,
weil die Klugheit nicht recht glänzt.

Die wahre Schönheit kommt von innen,
die erst mit der Reife blüht.
Lass die jungen Dinger spinnen,
nimm sie, solange die Leidenschaft glüht.

Achte dabei stets auf ihren Gesang:
Junge Dinger hast Du nicht lang.

16.01.2011 - 22.30

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Lüge und Ehrlichkeit

Lasset mich schlafen;
weckt mich nie wieder auf.
wie oft muss man mich noch strafen,
bevor er geschieht, der Amoklauf?

Ist meine Ehrlichkeit denn nichts wert;
muss man mich ständig belügen?
Was mach ich denn verkehrt,
dass die Scheine alle trügen…

15.08.2010

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Lügengebäude

Wenn Du glaubst, Du kommst so weiter,
wenn Du denkst, jeder Mann ist dumm,
Wir wissen nun, Du bist kein Gescheiter,
Du spielst und lügst herum.

Vergiss nicht, es ist nur Deine Fassade,
die irgendwann zerfällt.
Junge, flehe um Gnade,
um einen Menschen, der Dich dann noch hält.

Was Du nicht willst, was man Dir tu’
das füg’ auch keinem And’ren zu.
Doch Du hast es mit Vielen getan,
sicher war es von Anfang an Dein Plan.

Ich wünsch’ mir, dass Du leidest, so wie wir.
Investier’ Gefühle in den Einen.
Und ist die Liebe da schon schier,
Hast Du nur noch Dich und sonst keinen.

Für JAN - 16.08.2010

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Von der Liebe ein Lied

Glaub’ nicht stets daran!
Ob DU Frau - ob DU Mann.

Wenn Du blind vor Liebe bist geworden,
wenn Herzensdiebe Seelen morden.

Wenn Lust und Liebe lacht -
vertraue nicht, gibt stets recht acht!

Ist Deine Liebe größer als die seine,
auch wenn es nur so scheine:

Ist Deine Liebe größer als die der Deinen,
sollte man es auch nur meinen:

Fall’ nicht rein auf süße Blicke,
prüfe, ob er richtig ticke.

Fall’ nicht rein auf süße Worte,
es gibt viele von der Sorte:

Süßes Stimmchen, lieb’ Gesicht -
doch das dahinter siehst Du nicht!

Frag’s Herz genau, wen es denn wählt,
bevor die Liebe Dich zu Tode quält!

by John - 17.07.2010 - 17.15

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Der unechte Diamant

Einst fand ich einen Diamanten. Glänzend und schön. Und plötzlich war ich steinreich. Glücklich.

Jedoch stellte sich dieser “Diamant” einige Wochen später als unecht heraus und ich wurde ärmer als zuvor…

(John T.)

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Vertrauen

Leben Menschen miteinander, Stellen sie sich Regeln auf.
Jeder möchte nur die Wahrheit, Lügen nimmt man nicht in Kauf.
Auch will man sich stets verlassen, was der Andre tut und spricht,
Unabhängig von der Gruppe ist das eine Adelspflicht.

Alle sollen sich verhalten, ungezwungen, frei und echt,
Niemand sollte sich verbiegen, keiner sei des andren Knecht.
Ist Vertrauen erst geschwunden, kehrt es häufig nie zurück;
Wut und Trauer bleiben übrig, Anarchie nur bleibt zurück.

(c) Rajymbek 01/2009

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