Im Schmerz geboren

Im Schmerz warst du geboren
In klarer Vollmondnacht.
Von den Göttern auserkoren
Kurz aus einem Traum erwacht.

Der Schmerz, er goss sich weiter
Durch deine Lebenszeit.
Und bald war er der Reiter
Deiner Hilflosigkeit.

Und jetzt im dritten Lebensakt
Führt er Dich ins Verderben.
Während er dein Herz zerhackt
In tausend rote Scherben
Und ein Leid dein Nächstes jagt,
Willst du leise sterben.

Doch den Triumph erlangst du nicht!
Ich spiel’ ein Spiel mit dir!
Und wenn ich mit dir fertig bin,
Dann gehörst du mir!

Ich bin dein Schmerz.
Und werde deine Stimme sein.
Ich nehme mir dein Herz
Und brech dir jedes Bein.
Es wird mir eine Freude sein.

Im Schmerz warst du geboren
Im Schmerze wirst du gehn.
Dies Spiel hast du verloren
Nun ist’s um dich geschehn.

07.11.2015 - 01.08

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Der Mond hat gelacht

MondIch sah zu den Sternen
Und fragte den Mond
Ob das Leben zu lernen
Sich für mich noch lohnt.

Ich schrie in den Himmel
In tief dunkler Nacht
Es kam keine Antwort
Der Mond hat gelacht.

So zog ich von dannen
Der Weg war mir schwer
Das Rauschen der Tannen
Hör ich nicht mehr.

Die Arie des Lebens
Auch sie bleibt mir stumm
Ich such sie vergebens
Ich suche mich dumm.

Ich dreh mich im Kreis
Bei Tag und bei Nacht
Und zahle den Preis
Der Mond hat gelacht.

29.03.2015-00.28

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Der Schmerz

10348445_777504408937979_8480489770700095759_nDer Schmerz lacht
In meiner Brust
Er will nicht hinaus
Bleibt gefangen
In verblichenen Bildern
Verklungenen Melodien
Und längst verflogenen Düften.

Der Schmerz umklammert
Mein Herz
Wie tausend Nägel
Aus Stahl
Und jede Nacht
Wäre ich zum Sterben bereit
Wenn er nur abließe von mir.

Gierig saugt er
Den letzten Lebenssaft
Aus meinen Adern
Nimmt alles
Was mir einst wichtig war
Und kotzt es
Mir mitten ins Gesicht.

Wie ein Schatten
Der Schmerz
In meinem Kopf
Nie wird er
Von mir weichen
Wie ein guter Bruder
Der erst durch den Tod
Von mir geht.

27.09.2014 - 01.00

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Schön’s Blümelein

StiefmütterchenEinst stand da ein schön’s Blümelein
Vor einem alten Haus.
Es stand so einsam und allein;
Das hielt mein Herz nicht aus.

Behutsam nahm ich es zu mir
Und setzte es Zuhause ein.
Es war dann fortan hier,
Das zarte, junge Blümelein.

Es gedieh so wunderbar
Und blühte auf, in voller Pracht,
Seit es bei mir war,
So bei Tag und bei der Nacht.

Doch an jenem Sommertage,
Als von der Reise ich zurück,
Blieb die eine alte Frage:
Warum starb das junge Glück?

Den Topf des schönen Blümelein
Zierte nur noch toter Schmerz.
Es konnt’ nicht länger bei mir sein.
Mir zerriss es schier mein Herz.

Ein Jahr später, vor dem Garten,
Als der Schmerz verklungen,
Sah ich neue Blümlein warten,
Meine Seele hat gesungen!

Und so nahm ich notgedrungen
Eines mit nach Haus.
Ich hatte lang mit mir gerungen;
Dieses Blümchen war ein Graus!

Zwar glich es dem vom letzten Jahr
Wie ein Ei dem andern.
Doch seine Absicht war,
Von Topf zu wandern.

Auch das Blümlein, das hernach
Nicht lange bei mir blieb,
Hielt mich viele Nächte wach,
Entpuppte sich als Herzensdieb.

Ein Blümlein, das ich zu mir nahm,
Aus fremdem Untertopf
Blieb nichts, als alter Gram,
Und Wut in meinem Kopf.

So lass ich all die Blümelein
Künftig wo sie sind.
Erfreue mich an ihrem Schein,
An ihrem Tanz im Wind.

31.05.2014 - 21.18

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Jede Nacht

Lovers

Jede Nacht träum ich davon,
Wie Du daliegst neben mir.
Unser Atem spielt synchron;
Und im Hintergrund Klavier.

Zärtlich streich ich durch Dein Haar
Und küsse Deine Wangen.
Mit Genuss nimmst Du es wahr,
So lieblich, rein und unbefangen.

Und eh Dein Kuss dem meinen gleicht,
Verschmelze ich mit Dir.
Alles um mich wird ganz leicht,
Als wär ich nicht mehr hier.

Sterben möchte ich für die Stunde,
Die der Traum mir nachts gewährt,
Doch er nagt an meiner Wunde,
Welch‘ die Liebe zu Dir nährt.

Ehrlichkeit ist wichtig;
Doch auch durchaus schwer.
Ich kenn‘ Dich ja nur flüchtig,
Doch ich lieb Dich jetzt schon sehr.

25.11.1013 – 20.08

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Wochenenden

roseweinAm Wochenende feiert, tanzt und lacht
Der halbe Rest der Welt.
Ich bleib allein, bis gegen Acht
Mein schwarzer Vorhang fällt.

Der rote Wein ist mein Begleiter
Durch diese tote Nacht.
Ich trink ihn immer weiter,
Bis er mich müde macht.

Diese graue Einsamkeit
Nüchtern zu ertragen,
Ist die pure Grausamkeit
An solchen toten Tagen.

Aber auch der rote Wein
Bringt mich nicht ans Ziel.
Am nächsten Morgen seh ich ein:
Das war wirklich viel zu viel.

Mein Wunsch ist nur, geliebt zu werden;
Doch der Traum weilt fern.
Hier auf triebverseuchten Erden
Hat die Liebe mich nicht gern.

Schenk mir nicht nur eine Nacht;
Schenk mir das ganze Leben!
Mit Dir bin ich einst aufgewacht.
Das wird es nie mehr geben.

07.09.2013 – 20.18/22.30

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Schlacht in der Nacht

dunkelheitDer Wein schmeckt mir bitter
Und angstvoll die Nacht.
Auch heut kein Gewitter,
Doch in mir die Schlacht.

Die Schlacht um mein Leben;
Ich will es zurück!
Nichts kann mir mehr geben,
Als mein altes Glück.

Ich hatte verlernt,
Mir das Glück einzuteilen.
Dann hatt sich’s entfernt
Und bleibt fern – einstweilen.

Doch ich hol es mir wieder
Und sei’s durch den Tod.
Dann verklingen die Lieder
Um Sehnsucht und Not.

08.08.2013 – 19.09

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Schließ Frieden!

FriedenWir wollen alle etwas Großes bewegen und geben uns lieber enttäuscht der Lethargie hin, anstatt im kleinen Frieden anzufangen. Schlösse ein Jeder Frieden mit sich und seinem Umfeld, wäre schon das Größte vollbracht.

Aber Nein! Uns geht es nur
Um all das schnöde Geld.
Ein jeder von uns ist ne Hur‘
Und vergiftet damit seine Welt!

Besser stehlen und betrügen;
Das ist unser wahrer Lohn!
Unsre Welt steckt voller Lügen,
Hass und abgrundtiefem Hohn!

Der Banker ist nur süchtig
Nach Erfolg und Neid.
Fairness kennt er flüchtig,
Aus seiner alten Zeit.

Dein Nachbar ist ein Blockwart
Und macht Dein Dasein schwer?
Vielleicht ist’s Deine Art;
Vielleicht bist Du nicht fair.

Die Frau ist Dir davongelaufen,
Mit dem Deinen Kind?
Hör vielleicht mal auf zu saufen
Und sei nie vor Liebe blind!

Du möchtest stetig besser sein,
Als der graue Rest?
Hör doch mal in Dich hinein;
Vielleicht hast Du die Pest!

Die Pest der toten Seelen,
Die nur sich selbst am Lieben,
Sich und andre quälen,
Mir Gier und Wohlstandstrieben.

Ist die unsre Politik
Dir niemals wirklich recht?
Dann zieh in Deinen Krieg
Und kämpfe um das Recht!

Hab doch einmal Demut
Blick auf Dich zurück!
Dein Leben war doch sehr gut;
Du hattest so viel Glück!

Hast keine tausend Stunden
Im Sterbebett verbracht
Und trägst jedoch die Wunden
Aus jener, alter Nacht.

So schließ doch endlich Frieden,
Als erstes nur mit Dir!
Und hast Du Dich geschieden,
Von der so großen Gier,
Dann. Dann erst, kommen wir.

25.07.2013 – 20.33

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Letzte Nacht

gayloveLetzte Nacht wars erst gewesen,
Da hab ich Dich gesehn.
Ich stand vor einem jungen Wesen
Voller Geist und traumhaft schön.

Du fragtest, ob ich ewig bliebe
Und ich sagte: „Ja!
Dieses ist die wahre Liebe,
Ohne Lüge und Eklat.“

Doch in den frühen Morgenstunden
Musstest Du schon gehn.
Im Déjà-vu der alten Wunden
Fragte ich, wann wir uns sehn.

Du sagst, Du warst ein Traum,
Ein Spiegel meiner Seele.
An Wiedersehen glaubst Du kaum,
Weil mir die Hoffnung fehle.

Ach Schönheit, bitte bleib!
Lass mich doch ewig träumen!
Halte mich an Deinen Leib
Und lass die Liebe ewig schäumen!

Kaum hatt‘ ich dies gesagt,
War mein Traum vorbei.
Es begann ein neuer Tag,
voller Träumerei.

13.07.2013 – 20.27

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Die Liebe ist ein Spiel

schach-herzNur noch in mancher Nacht
Ist die Liebe mir gesonnen.
Am Tag hab ich dann oft gedacht:
Dies Spiel hat er gewonnen.

Ein Spiel aus tausend Küssen,
Voller Lust und Leidenschaft
Hat mein Herz zerrissen;
Ja, die Nacht war fabelhaft!

Für Stunden hab ich das Gefühl,
Nicht mehr allein zu sein.
Doch der nächste Tag bleibt kühl.
Die Liebe ist ein Schwein.
Die Liebe ist ein Spiel.

Wie oft hab ich an Liebe
Und ihren Charme geglaubt?
Für den andren waren’s Triebe.
Mein Herz war kurz geraubt.
Und ich hab es erlaubt…

Gern würd ich so sein,
Wie all die Herzensbrecher!
Ich wollt, ich wär ein Schwein
Und säh in Euch nur Löcher!
Ja, das wär wohl fein.

Jedoch bleib ich gefangen
In der Liebe Zuversicht.
Obwohl mir Vöglein sangen:
Liebe? Nein, die gibt es nicht!

Ich zieh sie förmlich an,
Die ewig Nimmersatten.
Die hier und da und dann und wann
Nur bumsen wie die Ratten.

Ich leb wohl in der falschen Zeit,
Die Liebe gibt’s nicht mehr.
Für Sex ist ein Jeder bereit
Mein Herz bleibt trüb und leer.

24.02.2013 – 18.26/23.30

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Liebe macht blind

online_datingEgal, ob es Liebe zu gutem Essen ist,
Die Liebe zur Musik,
Oder die Liebe zur Liebe.
Liebe macht blind,
Weil wir durch einen dunklen Nebel wandern,
Der uns, ähnlich einem Beruhigungspulver,
Gleichgültig und zufrieden macht.

Liebe macht so blind,
Dass wir nicht einmal mehr wahrnehmen,
Wenn unser Gegenüber sagt:
„Ich liebe Dich nicht!“
Liebe besteht aus Sex,
Eingebettet in einem Viertel aus Höflichkeit,
Verlustangst und Toleranz.
Liebe fragt nicht, ob Du mit ihr gehst.
Liebe nimmt Dich, wo Du stehst.

Liebe spuckt Dich aus,
Wenn sie nimmer an Dir frisst!
Liebe hält Dich solang aus,
Bis sie Dich nicht mehr vermisst.

Drum glaube nicht, in keiner Nacht,
Was seine Augen sagen;
Sie war’n für Dich zurecht gemacht,
Und hernach wirst Du klagen:
„Die Liebe hat mich angelacht!
Wie soll ich das ertragen?!“

Und weiter sehe ich vor mir
Deine treuen Blicke.
Du warst mein Lebenselixier,
Weil ich ohne Dich ersticke.

27.02.2013-23.30

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Adieu an den Mai

Ende MaiAdieu, Du alter Mai,
Deine Tage sind gezählt.
Der Juni kommt morgen herbei,
Der Frühlingsvorhang fällt.

Hagel, Schnee und Sommerhitze
Hast Du uns beschert.
Fluten, Sturm und grelle Blitze
Haben das Fürchten uns gelehrt.

Wenn Du gehst, lass mir die Sonne
Und halt die Kälte von mir fern.
Sag dem Juni, meine Wonne
Ist der Sommer.
Ja, auch den hab ich sehr gern.

Sag ihm auch, wir brauchen Regen,
Wenn es ging, nur in der Nacht.
Für die Flora wärs ein Segen,
Du Mai hast nicht oft dran gedacht.

31.05.2012 – 17.20

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Zaubergarten

Zaubergarten

Die Nacht lässt mich nimmer schlafen,
Der Tag denkt nur an Dich.
Seit wir uns einst trafen,
Lieb ich Dich inniglich.

Deine Wärme und Liebe
Als ich bei Dir war,
Deine jungen Triebe,
Dein einsames Jahr,

All Deine faulen Früchte
Und neuen Blüten
Erwecken Sehnsüchte,
Die möcht ich behüten.

Ich wünscht mir so sehr,
Dass wir uns wiedersehn.
Es wär mir eine große Ehr‘
Den Weg mit Dir zu gehn.

Nahezu ein Traum,
Wärs, Du entscheidest Dich
Alleine nur für mich.
Noch halt ich mich im Zaum
Und hoffe auf Dein grünes Licht.

27.05.2012 - 18.00

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Mainacht

141116-001-webVollmondstrahlen fallen leis‘
Auf nachtgetränkten Wald.
Ob den Dächern, mondlicht-weiss,
Ein Nachtigallenruf erschallt.

Zwei junge Rehe ziehn sich eilig
In den dunklen Wald zurück.
Der Mondschein strahlt so heilig,
Auf des Tages altes Glück.

Auch der letzte Vogelsang
Verstummt in müder Nacht.
Ein Froschkonzert im Freudenklang,
Aus fernem Hause wird gelacht.

Eh verstummt der letzte Schrei,
In klarer Vollmondnacht,
Und wenn die letzte Seele lacht
Ist meine Nacht vorbei.

20.05.2012-19.30/22.40

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Nachtangst

angst-todNächtlich werd ich Schäfchen zählen,
Stunden um den Schlaf gebracht.
Nächtlich werden Schmerzen quälen,
Angst gewinnt die Übermacht.

Oft bis in den frühen Morgen
Liegt meine Seele wach.
In mir die abertausend Sorgen
Halten mich des Nachts in Schach.

Selten wars, dass mir die Nacht
Recht wohlgesonnen war.
In meinem Kopf herrscht eine Schlacht
Mit Explosionsgefahr.

Nur selt’ne Nächte waren schön,
Mit Dir in meinen Armen.
Zu schnell mussten sie vergehn,
Das Glück kennt kein Erbarmen.

15.05.2012 – 16.30/23.20

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Jeden Tag ein wenig sterben

vampJeden Tag ein wenig sterben,
Täglich wilde Winde wehn.
Nächte, dunkel, im Verderben,
möchten niemals mehr vergehn.

Es geht die wilde Nacht,
Es folgt ein trister Tag.
Hab auch heute nicht gelacht.
Das Glück, nach dem ich jag,
Bleibt fern mit aller Macht.

Jeden Tag ein wenig sterben,
Täglich sieht der Tod mich an.
Nächtelang um Liebe werben,
vielleicht klappts ja irgendwann.

Doch nun ist mir klar bewusst:
Ich muss mir helfen lassen.
Schon lang hab ich gewusst,
Ich hab im Schrank nicht alle Tassen.

Es gibt mir Hoffnung auf den Tag,
Mit Zuversicht aufs Leben.
Mit neuen Dingen, die ich wag,
Ohne aufzugeben.

17.04.2012 - 20.00

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Nachts wenn

nachtsNachts, wenn ich die Waffen lade,
Mit welchen ich mich niederstrecke
Wenn ich nachts in Schmerzen bade,
Salz aus meinen Wunden lecke

Wenn der Schmerz nachts in mir schreit
Und ich wütend um mich schlage
Wenn Gift die Apathie befreit
Die ich nicht mehr ertrage

Nachts, wenn Nachtigallen rufen
Und die Sterne schweigen
Wenn ich nachts die letzten Stufen
Meines Tages muss besteigen

Wenn des Nachts die Sehnsucht nagt
Und wieder ich dem Tod entronnen
Wenn eine Pein die andre jagt
Und der Kummer hat gewonnen

Nachts, wenn Ängste Blüten treiben
Bis der Wahn mein Hirn zerfrisst
Wenn des Nachts die Fürchte bleiben
Und der Morgen sie vergisst

Wenn ich wach lieg bis zum Morgen
Und mir wünscht, nicht mehr zu leben
Wenn ich zähle all die Sorgen,
Und dran denke aufzugeben

Dann bleibt mir nur noch der Glaube
Dass ein wenig Hoffnung bleibt
Und aus diesem grauem Staube
Ein neues Leben Blüten treibt.

04.04.2012 – 17.30 - 20.42

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Schwarz weiß…

Borderline LiebeSchlaflose schwarze Nacht,
heilsamer heller Morgen.
Erst neben Dir erwacht,
fühle ich mich geborgen.

Wenn Du wieder gehst,
weiß ich was mir fehlt.
Nur weil Du zu mir stehst,
hab ich Dich gewählt.

Sprichst Du nicht mit mir,
fühl ich mich gequält.
Und sprichst Du dann für vier,
fühl ich aus meinem Leben erzählt.

Oft hältst Du mir einen Spiegel vor,
den ich kaum ertrage.
und manchmal hebst Du mich empor,
sodass ich mich dann frage:
Was hast Du mit mir vor?

Jedoch ich merke,
wenn auch nur nach und nach;
Du gibst mir mehr Stärke,
als meinem Glauben und Willen je entsprach.

Du bist so Schwarz und so weiß wie ich;
und darum weißt Du ganz genau:
Im Herzen lieb ich Dich inniglich,
denn Du zauberst aus meinem Grau
ein helles Licht.

Endlich…

11.12.11 – 21.50 für René Schwarz

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Mein Traum

sommernachtsliebeWar es nur ein Traum?
Oder die Phantasie in mir?
Ich glaub es kaum,
denn mein Shirt riecht noch nach Dir.

Alles erinnert heut wieder an Dich,
egal, wohin ich gehe.
Die letzte Nacht war inniglich.
Ich vermiss(t)e Deine Nähe.

Und wärs mein letzter Traum gewesen,
Dir noch einmal nah zu sein,
hast Du ihn aus meinen Augen gelesen,
mit Deinen Küssen, süßer als Wein.

Mir ist bewusst, es wär Dir Recht,
ich würd die Nacht vergessen.
Doch mein Gefühl ist echt:
Ich bin von ihr besessen.

20.11.2011-15.50/16.30

John

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Novembermorgen

NebelNebelschwaden am Novembermorgen,
Krähen kreischen durch die Stadt.
Lieg allein und ungeborgen
noch im Bett und fühl mich matt.

Nasses Grau sich wie ein Schleier
um die toten Bäume hüllt.
Jedes Jahr die gleiche Leier,
und nichts, was meinen Unmut stillt.

Eh‘ um zehn die Sonn‘ erwacht
und das Grauen schwindet,
ist in meiner Seele Nacht,
die sich schreiend windet.

Gähnend leerer, müder Geist
trägt mich mittags aus dem Haus.
Bevor der Trübsinn noch entgleist,
muss ich einfach raus.

Lauer, warmer Frühlingswind
weht mir plötzlich um die Nase.
Familenscharen, Hund und Kind
spazieren durch die Straße.

Ich wähl den Weg in die Natur,
fernab von Menschenplagen.
In solch reiner Umgebung nur,
lässt es sich ertragen.

Es dunkelt schon recht früh am Tag;
und ich schieb mein Rad zurück.
„Was der November wohl noch bringen mag?“
Ich wünschte, etwas Glück.

01. November 2011 – 15.30

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