Ich bin wie das Wetter

Regen SchreiIch bin wie das Wetter
Und schlag um mich her.
Mal bin ich adretter,
Mal traurig und schwer.

Kann brausen und wüten
Wie der schlimmste Orkan.
Vor mir musst Du Dich hüten,
Denn man sieht’s mir nicht an.

Wenn ein edler Sonnenschein
Umfließt Dein kleines Herz,
Schlägt jäh ein greller Blitz hinein,
Bringt Panik, Gram und Schmerz.

Ich kann der schönste Frühling sein,
Voll Wärme und Behagen.
Ich reife wie der beste Wein,
An heißen Sommertagen.

An andren Tagen bin ich Regen,
Kühl und trostlos grau.
Auch das musst Du erwägen,
Mein Himmel ist nur selten blau.

Und wie Mutter Natur
Setz ich mich zur Wehr.
Änderst Du meine Temperatur,
Mach ich Dir Dein Leben schwer.

14.06.2013 – 21.53

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Du Mensch!

earth 78-2012Seh ich mir Dich so an,
Mach ichs mir besser allein.
Weil ichs nicht ertragen kann -
Du Mensch, Du bist ein Schwein!

Selbst jedes Schwein ist besser als Du;
Jedes Tier der Welt kennt seinen Feind,
Von der Mücke bis zur Kuh,
Ein jedes Wesen wegen Dir weint.

Ich ertrag Dich Mensch nicht mehr,
Auch wenn Du meinst, so wichtig zu sein,
Machst Du mir das Leben so schwer,
Da bleib ich besser allein!

Mit Deiner Gier nach Macht und Geld
Verrätst Du jedes Menschenrecht!
„Nur gut gemeint“ hast Du erzählt,
Pfui Teufel! Mir wird schlecht!

Die Guten sind stets die Dummen,
Das Arschloch gewinnt.
Das Recht wird weiter verstummen,
Bis wir nur noch Sklaven und Herrscher sind.

Ich wünsche mir nur eines sehr
Und das auf alle Zeit:
Es gäb bald keine Menschen mehr,
Nur Tier, Natur, allein, zu zweit.

30.05.2012 - 19.40

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Zaubergarten

Zaubergarten

Die Nacht lässt mich nimmer schlafen,
Der Tag denkt nur an Dich.
Seit wir uns einst trafen,
Lieb ich Dich inniglich.

Deine Wärme und Liebe
Als ich bei Dir war,
Deine jungen Triebe,
Dein einsames Jahr,

All Deine faulen Früchte
Und neuen Blüten
Erwecken Sehnsüchte,
Die möcht ich behüten.

Ich wünscht mir so sehr,
Dass wir uns wiedersehn.
Es wär mir eine große Ehr‘
Den Weg mit Dir zu gehn.

Nahezu ein Traum,
Wärs, Du entscheidest Dich
Alleine nur für mich.
Noch halt ich mich im Zaum
Und hoffe auf Dein grünes Licht.

27.05.2012 - 18.00

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Internetsucht

internetsuchtDas Internet ist weg.
Schon seit dem frühen Morgen.
Ich komme nicht vom Fleck
Und mach mir große Sorgen.

Facebook, Mail und Romeo,
Die Welt bleibt einfach aus.
Und Spotify ja sowieso;
Ach, es ist ein Graus!

Versuch mich ständig abzulenken,
Von der Realität.
Versuche, nicht mehr dran zu denken,
Freundschaftslisten – Internet.

Begeb mich raus in die Natur,
Trotz dem leichten Regen.
Hier komm ich zur Ruhe nur
Und finde meinen Segen.

18.05.2012-17.10

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Maientage

Reh BlumenauIch sehe bunte Blumen sprießen,
Täglich seh ich noch mehr Grün.
Stetig höher unsre Wiesen,
Birken werfen, Kirschen blühn.

Sommerhitze, Kälteplage,
Donner, Hagel, Schnee.
Jeden, dieser Maientage
Als ganzes Jahr ich seh.

Rehe springen scheu durchs Korn,
Maienkäfer fliegen.
Der Sommer beginnt erneut von vorn,
Um bald dem Winter zu erliegen.

Auch das Kleingetier wird munter,
Gräbt und spinnt und fliegt.
Die Natur wird zuseh‘nds bunter,
Kälte verweht, die Wärme siegt.

Ich wünscht vorbei das ewig Grau,
Die Kälte und den Regen.
Wünsch mir Maientage himmelblau!
Ach, es wär ein Segen!

14.05.2012 – 18.10

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Ich seh den Frühling

fruhling-2012Ich seh der Äcker erstes Grün
Und Knospen an den Linden,
Krokusse und Veilchen blühn,
Winterfrust verschwinden.

Ich seh den ersten Frühlingstanz
Von tausend Schmetterlingen,
Den schillernd bunten Glanz
In ihren Flügelschwingen.

Ich seh, wie die Natur erwacht,
Noch trügerisch ihr Schein.
Die Sonne bleibt uns bald bis acht,
Herz und Seele werden rein.

21./22.03.2012

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Warum

0_bigWarum immer Böses tun
und nicht Gutes geben?
Warum immer ICH bedacht
in diesem kurzen Leben?

Warum könnt Ihr nehmen
und nicht selbstlos sein?
Ich muss mich für Euch schämen;
Eure Seele ist nicht rein.

Warum wird Natur zerstört
nur für euren Spaß?
Natur, die nicht mal uns gehört,
erstickt in warmem Gas.

Warum seid Ihr so ICH-bedacht
auf unsrem Garten Eden?
Auf euch, Ihr Menschen geb ich Acht!
Wir müssen drüber reden!

Warum spielt ihr euren Gott
in dieser schönen Welt?
In Wirklichkeit seid Ihr bankrott -
es geht nur ums „liebe“ Geld!

Warum ständig Kriege schüren,
Völker unterdrücken?
Menschen ins Verderben führen,
mit Hinterlist und Tücken?

Warum kann es nicht friedlich sein,
auf dieser kranken Welt?
Am End‘ seid Ihr allein
und nichts gibt’s, was Euch hält.

Warum denn nur glaubt Ihr mir nicht,
was ich Euch hier beschreibe?
Das Wahre steht in Eurem Gesicht
und steckt in Eurem Leibe.

Warum seh ich nur die Lüge
in eurer Mensch-Natur?
Ich kenn Euch zu Genüge,
ihr seid Primaten nur.

Warum wird meine Frage nicht erwidert;
Ich weiß es ganz genau:
Ihr seid nur außen bunt gefiedert
und nicht wirklich schlau.
Nicht im Leben eingegliedert
und im Herzen grau.

29.12.2012 – 05.20

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DezemberRosen

Dezemberrose 2011Wann sonst nur kalte Stürme tosen
und Grau erstarrt das Land,
erblühen bunt Dezemberrosen,
und mein Herz, das René fand.

Schon einem neuen Frühling gleich,
erwacht die gelbe Herbstnatur.
Bienen summen um den Teich,
der Himmel blau-Azur

In unserer ersten Dezembernacht
blühte ein gelbes Röschen auf.
Das hab ich Dir ans Bett gebracht
und ich bestehe sehr darauf,
dass es Dich glücklich macht.

Was hast Du angestellt mit mir
in diesen Frühlingstagen?
Du bist wie Elixier
für meinen sauren Magen.

Ein Hoch auf diese Tage,
auch wenn sie oft unscheinbar sind.
Und ich stelle mir die Frage,
macht Liebe wirklich blind?
Auch wenn ich oft verzage,
weiß ich, dass wir glücklich sind.

Ich weiß nur,
ich kann wieder leben.
Noch nicht pur,
aber ich kann geben.
Bleibe stur,
möcht‘ nach Neuem streben.

Dezemberrosen, gelb, rot, weiß -
nimm Dir jede, die Du willst!
Und ich sag Dir nur ganz leis‘,
Dass Du meine Qualen stillst.

05.12.11 - 20.20 (für René S.)

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Novembermorgen

NebelNebelschwaden am Novembermorgen,
Krähen kreischen durch die Stadt.
Lieg allein und ungeborgen
noch im Bett und fühl mich matt.

Nasses Grau sich wie ein Schleier
um die toten Bäume hüllt.
Jedes Jahr die gleiche Leier,
und nichts, was meinen Unmut stillt.

Eh‘ um zehn die Sonn‘ erwacht
und das Grauen schwindet,
ist in meiner Seele Nacht,
die sich schreiend windet.

Gähnend leerer, müder Geist
trägt mich mittags aus dem Haus.
Bevor der Trübsinn noch entgleist,
muss ich einfach raus.

Lauer, warmer Frühlingswind
weht mir plötzlich um die Nase.
Familenscharen, Hund und Kind
spazieren durch die Straße.

Ich wähl den Weg in die Natur,
fernab von Menschenplagen.
In solch reiner Umgebung nur,
lässt es sich ertragen.

Es dunkelt schon recht früh am Tag;
und ich schieb mein Rad zurück.
„Was der November wohl noch bringen mag?“
Ich wünschte, etwas Glück.

01. November 2011 – 15.30

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Sommergewitter

unwetter05Alle Wiesengräser wiegen
sich zeitgleich mit dem Wind.
Wenn Vögel tiefer fliegen,
Gewitter nicht weit sind.

Zuerst sonnig, weiß und blau,
in drückend schwüler Hitze
wird der Himmel nun schwarz-grau,
und ich sehe erste Blitze.

Ein Donner folgt in warmen Grummeln,
eh’ der erste Tropfen fällt.
Die Vögel scheinen zu verstummen,
während ein Sturm Einzug hält.

Wilde Wolken treibt er her,
beutelt Bäume, knickt sie ein.
Auch der Hagel schlägt nun schwer,
alle Pflanzen kurz und klein.

Die Natur lässt der Gewalt
nun ihren freien Lauf.
Es rummst, es kracht, es knallt;
selbst die Katze wacht nun auf.

So schnell ist es vorbei,
wie es erst begann.
Auch die Wehr eilt schon herbei;
man räumt und hilft, wo man nur kann.

So wie der Mensch, auch die Natur,
möcht’ zur Wehr sich setzen.
Sei gut zu ihr, versteh’ sie nur,
gewiss, sie wird es schätzen!

(07.06.2011 - 17.30)

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Vogelsprache

voegelSetz’ Dich mal raus in die Natur,
zwischen Sträuchern, einzeln Bäumen,
schalte ab und höre nur,
von was sie sprechen oder träumen.

Sie trillern, schwätzen, kreischen, singen,
fast dem Bild des Menschen gleich.
Manche mögen zeternd klingen,
andre Stimmchen singen weich.

Jedoch lieber, als der Menschen Stimmen,
hör’ ich, was die Vögel sagen.
Dort singt Wahrheit, Friede, keine schlimmen
Worte, die mein Leben plagen.

Bald werden sie verstummen,
fall’n vom Himmel, schweigend, still.
Keine Biene wird mehr summen,
erreicht der Mensch sein grausam’ Ziel.

Er wird der Letzte sein, der weint
und zetert oder lacht.
Er hat es ja so gut gemeint
und alles damit kaputt gemacht.

(18.05.2011 -18.50)

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Mensch versus Natur

050511-1623Einst naiv und unerfahren,
schwamm ich mit, im Menschenstrom.
Und heute nun, nach all den Jahren,

-ich denk’ ich wusst’ es immer schon-

bin ich mir nun recht im Klaren:

IHR seid des Teufels Undank - nicht der Götter Lohn!

Täglich seh’ ich mit Grauen in die Welt,
die IHR mir eurer Gier zerstört.
Geht doch kaputt an diesem Geld,
was nicht mal Euch gehört!

Viele Glieder eurer Rasse
meinen es im Grunde Recht.
Doch klingelt erst die Kasse,
wird aus Recht nur schlecht.

Und sei es nur im kleinen Kreise.
Ob Freundschaft, Kumpel oder Liebe…
IHR baut täglich wieder Scheiße,
als ob daran etwas Gutes bliebe…

Euer Tun scheint eurer Macht
das Gute zu entziehen.
Jedoch; ich geb ständig Acht,
kann im Notfall vor Euch fliehen!

Mein Zufluchtsort ist die Natur,
wo höchstens ein paar Vöglein pfeifen
und Grillen zirpen - Ruhe pur!
Ich höre keine Menschen keifen.

Dort, wo nur Wind zu rauschen wagt
und keine Menschenseele
das Leid des Lebens klagt,
sind die Orte, die ich wähle.

Immer erst; bin ich befreit,
allein und von Euch fern,
genieß’ ich diese Zeit
und hab das Leben gern.

Ein Teil von Euch, der tut mir gut
und lässt mich oftmals staunen,
wie in Euch meine Seele ruht,
trotz meiner oftmals grässlich Launen.

Jedoch ich lieb nur die Natur,
in ihrer Unschuld rein und schön,
in Ehrlichkeit sehr krass und pur;
so möcht’ ich’s bei euch Menschen sehn.

Ein Wunsch. Ich wünsch’s mir nur.

Komm mit mir, genieß das Leben
jeden Tag und Schritt für Schritt.
Scheiß auf den Spießer, der daneben
seinen Holzsarg fertig schitzt.

Lass uns unabhängig werden,
täglich nur ein wenig mehr.
Du wirst sehn; uns hier auf Erden
wird’s zuteil, worauf  ich schwör’!

05. Mai 2011 - 15.00 - 17.00 Uhr

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Graue, kalte, tote Tage

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Graue, kalte, tote Tage,
ruhig, geduckt, auf Zehen schleichend.
Verdross’ne Stimmung, unausreichend.
Sehnsucht nach Lebendigkeit.
Sehnsucht nach Liebe, Freude, Erneuerung.

Doch nur das Uhrwerk bewegt sich unaufhörlich weiter.
Das Leben steht still. Kalte Bilder scheinen durch die Gardinen.
Durchbrechen meine Schädeldecke. Schleichen sich ein.
Mit Ekel und Abscheu ertrage ich sie, mit klarem Kopf.
Klarer als je zuvor. Ohne Nebel, ohne Fassade ohne Schein
schlägt die Realität wie Wetter auf mich ein!

Alles, was das Leben süß und freundlich macht, ist verhüllt.
In graue Schleier, so grau wie das Ebenbild der Natur.
Wo sind Sonne, Wärme, Himmel in blau-Azur? Ich frag ja nur.
In der Hoffnung, dass sie bald dahingehn.
Diese grauen, kalten, toten Tage. Ohne Lebendigkeit.

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Frühlings-Sonnenstrahlen

Die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen
erwecken Schöngeist und Natur.
Warmer Wind weht durch die kahlen
Bäume, der Himmel getaucht in Blau-Azur.

Man möcht’ am liebsten denken,
der Winter sei nun schon vorbei.
Jedoch, ich hab Bedenken;
der Sommer bleibt noch Träumerei.

Der Frühling ist des Sommers Kind,
noch jung und zart, ganz unvollkommen,
so wie auch wir Menschen sind,
drum wird’s auch nicht so streng genommen.

14.01.2011 - 11.00 Uhr

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Ich und ich

contrap-logo05Aufbrausende Ruhe der Natur, ordentlicher Lebenschaot, trauriger Clown, trockener Alkoholiker, ausgeflippte Spaßbremse, langweiliger Partyguy, quasselnder Zuhörer, stiller Sprecher, liebender Geliebter, hässlicher Schönling, einfühlsamer Rüpel, naiver Schachspieler, intelligenter Narr, geistloser Schöngeist, sympathisches Arschloch, schüchterner Aufreißer, Introvertiert und extrovertiert, friedlicher Racheengel, realistischer Träumer, aggressiver Parzifist, spießiger Bohéme,  humanistischer Misanthrop. Das sind wir, ich und ich.

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Die stille Unschuld der Natur

Die stille Unschuld der Natur ist oft mein letzter Zufluchtsort und Ruhepol in tristen, von schuldigen Menschen verseuchten Momenten.

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