Neujahr

Contrapunctus01Pünktlich zu Neujahr,
Da ist sie schon.
Die süße Gefahr
Der Depression.

Endlos Schnee
Und bitterkalt.
Magenweh
Und Darminhalt.

Isolation.
Nikotin.
Emotion.
Medizin.

Resignieren.
Reinhauen.
Rauskotzen.
Runterkommen.

Stille.

03.01.2017 - 22.10

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Alle Jahre wieder

241213-001Alle Jahre wieder,
Kommt der warme Wind,
Blüht der weiße Flieder.
Ein Frühlingstraum beginnt.

Alle Jahre wieder
Blühen die Dezemberrosen,
Ertönen alte Weihnachtslieder,
Wenn draußen wilde Stürme tosen.

Alle Jahre wieder,
Kommt das Frühlingskind
Auf die Erde nieder,
Wo der Schnee zerrinnt.

(23.12.2014 - 12.50)

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Ewiger Winter

WinterTäglich wieder fällt der Schnee,
Aus dem kalten Äther.
Der Lenz von Nord- bis Bodensee,
Kommt dies‘ Jahr etwas später.

Schon von spät Oktober an
Begann das weiße Treiben,
Um im März dann irgendwann
Bis in den Mai zu bleiben.

Das Osterfest ist nimmer weit,
Der Krokus möchte blühen.
Jedoch der Winter lässt sich Zeit;
Er schafft Tristesse und Mühen.

Sag mir, wo der Frühling weilt!
Blumenduft im warmen Wind!
Warmer Wind, der Wunden heilt!
Wo bist Du, Sommers Kind?

23.03.2013 – 15.34


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Im Schnee warst Du gekommen…

loslassenEin Himmel voller Geigen,
Voll lieblicher Musik.
Der Teufel musste schweigen,
Mein Herz hoffte auf Sieg.

Die wunderbaren Wochen
Mit Dir bleiben feiner Sand,
Der leis‘ und still gekrochen
Durch mein Uhrwerk fand.

Im Schnee warst Du gekommen,
Und fandest in mein Herz.
Im Schnee warst Du gegangen,
Zurück blieb nur der Schmerz.

Ich werd Dich weiter lieben,
Auch wenn Du mich nicht liebst.
Meine Uhr ist stehngeblieben,

Ich hoffe, Du vergibst…

19.02.2013 – 21.33

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Winternachtsliebe

schneeherzIn tief verschneiter Winternacht
War’s um mich geschehn.
Du hast mein Herz verrückt gemacht;
Ich lass Dich nimmer gehn.

Der Glanz in deinen Augen sprach
Aus vielen tausend Bänden.
Und auf dem Weg zum Schlafgemach
Nahmst Du mich an den Händen.

Es folgten Küsse, noch süßer als Wein,
Bis zu den Morgenstunden.
Eh wir erwachten, im Kerzenschein,
Hab ich Dein Herz gefunden.

Eng umschlungen und vereint
Begrüßten wir den Morgen.
Eine Sonne in mir scheint,
Ich fühle mich geborgen.

Komm wieder, wenn Du Sehnsucht spürst,
Nach diesen traumhaft Stunden.
Ich lieb’ es, wenn Du mich verführst,
Deine Liebe zu erkunden.

11.02.2013-19.30

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Im frühen Februar

DjuvecEs fiel im frühen Februar
Der neue, kalte Schnee.
Mit ihm kamst Du;
Ein Traum ward wahr;
Das Grauen war passé.

Die Tage mit Dir waren
Unwahrscheinlich schön.
Ich hab durch Dich erfahren,
Alte Wunden gehn,
Auch nach vielen Jahren.

Mein Traum von Dir entsteht
Erstmals seit ein paar Tagen.
Und wenn die letzte Skepsis geht,
Dann sollten wir es wagen

Den Frühling zu begrüßen
Und ja zur Liebe sagen,
Den Sommer zu versüßen
Verantwortung zu tragen.

Ich möcht‘ Dich nicht mehr missen,
Nachdem was ich erlebt,
Erlebe mein Gewissen,
Wie’s nach Leben strebt.

09.02.2013 - 01.55

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Winterwunderland

EWinterwunderlands flockt seit schon zwei Tagen,
Leis und grob der Schnee.
Weder Jammern noch das Klagen
Von der Alb bis an die Spree,
Macht den Winterblues passé.

Es hat sein Gutes, dieses Treiben,
Jeder Lärm wird reduziert.
Und an den kalten Fensterscheiben
Mir mein Atem rasch gefriert.

Ich lass den Hass, ich geh hinaus
In meinem wärmsten Gewand
Und mache dort das Beste draus,
Im Winterwunderland.

17.01.2013 – 23.28

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Adieu an den Mai

Ende MaiAdieu, Du alter Mai,
Deine Tage sind gezählt.
Der Juni kommt morgen herbei,
Der Frühlingsvorhang fällt.

Hagel, Schnee und Sommerhitze
Hast Du uns beschert.
Fluten, Sturm und grelle Blitze
Haben das Fürchten uns gelehrt.

Wenn Du gehst, lass mir die Sonne
Und halt die Kälte von mir fern.
Sag dem Juni, meine Wonne
Ist der Sommer.
Ja, auch den hab ich sehr gern.

Sag ihm auch, wir brauchen Regen,
Wenn es ging, nur in der Nacht.
Für die Flora wärs ein Segen,
Du Mai hast nicht oft dran gedacht.

31.05.2012 – 17.20

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Pappel-Pollen

120509-002Pappel-Pollen schweben
Im späten Maienblust
Hängen in Spinnweben,
Tanzen voller Lust.

Taumeln weiter in die Ferne,
Getragen durch den Wind,
Wie tausend kleine Sterne,
Die Nachts am Himmel sind.

Einem kleinen Schneesturm gleich
Fliegen sie waagrecht daher.
Jedoch so warm und weich
Mag ich die Flöckchen sehr.

Bald kommt der große Regen
Und wäscht sie alle hernieder.
Alter Mai wird sich legen.
Neuer Juni kommt wieder.

27.05.2012 – 16.45

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Maientage

Reh BlumenauIch sehe bunte Blumen sprießen,
Täglich seh ich noch mehr Grün.
Stetig höher unsre Wiesen,
Birken werfen, Kirschen blühn.

Sommerhitze, Kälteplage,
Donner, Hagel, Schnee.
Jeden, dieser Maientage
Als ganzes Jahr ich seh.

Rehe springen scheu durchs Korn,
Maienkäfer fliegen.
Der Sommer beginnt erneut von vorn,
Um bald dem Winter zu erliegen.

Auch das Kleingetier wird munter,
Gräbt und spinnt und fliegt.
Die Natur wird zuseh‘nds bunter,
Kälte verweht, die Wärme siegt.

Ich wünscht vorbei das ewig Grau,
Die Kälte und den Regen.
Wünsch mir Maientage himmelblau!
Ach, es wär ein Segen!

14.05.2012 – 18.10

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Und dann kam der Winter

flieder_im_schneeFrühlingstage im Februar
Bis weit in den März hinein.
Wo eben noch der Winter war,
Strahlte nun der Sonnenschein.

Als der letzte Schnee zerrann
Und sammelte sich in Seen
Zog der Lenz mich in den Bann;
Er sollt nie mehr vergehn!

Und dann kam der Winter
Eisern in den April zurück.
Mit Schneefall und dahinter
Ward es still und fern das Glück.

Ich schalte Licht und Heizung an.
Selbst mein Kater möcht nicht raus.
Die Zeitumstellung war vertan.
Das Osterfest, es ist ein Graus!

08. April 2012 - 16.00

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Frühling 2012

240212-1605Nach Wochen eis‘ger Nächte
Kommt ein Frühlingstag daher.
Es scheint, als dass er brächte
Die Winterplag nie mehr.

Lauer, warmer Frühlingswind,
Scheinbar einem Märzen gleich,
Seelig meinen Geist beschwingt
Und Hoffnung bringt zugleich,
Frühling 2012
Für ein paar gute Stunden.
Winters Antlitz werde bleich!
Lass meine Seel gesunden!
Bald hab ichs überwunden.

Die ersten Sonnenstrahlen
Taun den letzten Schnee hinfort
Frühling 2012In fließenden Rinnsalen
Sucht das Wasser seinen Ort.

Sammelt sich im Wiesengrund,
Bildet große Seen.
Wird immer mehr von Stund zu Stund,
Kaum ein Weg ist zu begehn.

Vögel hüpfen singend
Frühling 2012Frei von Strauch zu Baum,
Nach frischem Futter ringend.
Ach, es ist ein Traum!

Geh noch nicht hinfort,
Du herrlich, guter Tag.
Zeig mir diesen Ort,
Wo ich dich wohl finden mag

Wenn Du bald verblasst,
den Winter noch mal lässt.
Der Winter ist verhasst
bei mir wie einst die Pest!

24.02.2012 – 15.30/18.50

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Nur mit Dir

Von allen Genüssen dieser Welt,
möchte ich entzogen sein.
Und wenn der Schnee auch ewig fällt,
fühl ich nie wieder Sonnenschein.

Sollt’ die Krankheit mich verzehren,
und der Tag mir finster sein.
Sollten Richter mich bekehren,
bin ich bis ans End’ allein.

Wenn das Schicksal mich zermürbe,
jeden Tag und jede Nacht,
wenn mein Geist für immer stürbe,
und der Teufel noch so lacht.

Sollten Stürme mich begleiten,
ist meiner Seele windig weh,
bestünd’ ich nur aus Bitterkeiten,
egal, wie’s um mich steh’:

Nur mit Dir könnt ich’s ertragen,
weil Du unersetzbar bist.
Gibst mir Wärme und Behagen,
machst aus mir den Optimist.

Mich fesselt Deine Jugendblüte,
solch’ liebliche Gestalt.
Solang ich Dich behüte,
solang ich Dich behalt,
führ ich mir das zu Gemüte,
wird mir nie wieder kalt.

(07.12.2010 - 23.00 Uhr)

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