Ich vermisse

marioIch vermiss Deinen Atem,
Der nachts zu mir spricht,
Und den blauen Glanz
Aus Deinem Augenlicht.

Ich vermisse die Ruhe,
Die Du mir gibst;
Und das Prickeln,
Wenn Du mich liebst.

Ich vermisse die Orte,
An denen wir waren.
Und Deine Worte;
Die Worte, die Klaren.

Ich vermiss diese Blüte,
Die einem Frühling gleicht.
Ich vermiss Deine Güte,
Die um mein Herz herschleicht.

Ich vermiss nicht die Sehnsucht.
Die Sehnsucht nach Dir.
Ich vermiss sie so lang nicht,
Bis Du vor meiner Tür…

(Für Super-Mario)

24.08.2015- 20.30

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Misère

030414-004Der Wind geht rau
Seit vielen, vielen Tagen.
Nebel legt sich auf der Au
Was hilft’s, jetzt noch zu klagen.

Dieser Sommer war schon tot,
Ehe er begann.
Der Krähen schwarzer Kot
Ist der Traum, der längst zerrann.

Nun stehn die Weizenfelder
Traurig, leer und krumm,
Die alt geword’nen Wälder
Bleiben braun und schweigen stumm.

Auch die Sonne scheint nicht mehr,
Als wäre sie verschwunden.
Hinter einem Meer
Von totgelebten Stunden.

Komm! Lass uns noch mal tanzen!
Wie in früh’ren Jahren!
Als unsere Romanzen
Noch frisch und ehrlich waren.

Gib mir noch mal das Gefühl,
Von heißen Julisommern
Von den Bergen in Kitzbühel
Bis weit ins Land Vorpommern.

Doch der Traum ist ausgebrannt;
Es führt kein Weg zurück.
Noch ehe ich zum Leben fand,
War ausgeträumt das Glück.

14.08.2014 - 23.33

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Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

5vor121Ein Frühling voller Kindheitstage
Kühl, verregnet, grauenvoll.
Kindheit war die reinste Plage
Ein Frühling in H-Moll.

Der Sommer wollte besser sein
Die Jugend in C-Dur.
Liebe, Sex und roten Wein
Lebenslust und Freude pur.

Eines Tags bemerkte ich:
Mein Sommer wird zu heiß.
Und als er just dem Winter glich
Lag ich tot in kaltem Schweiß.

Viele Blätter sind gefallen
Sommerfarben sind verblichen.
Mein Herbst zeigt seine Krallen
Die Jugend ist verstrichen.

Auf die viel zu heißen Sommertage
Folgt ein Herbst der Ewigkeit.
Ich weiß nicht, ob ich ihn ertrage.
Es hat auch schon geschneit…

Der Winter steht vor meiner Tür.
Er wird kurz und heftig sein.
Jede Flocke, die ich spür
Bringt mir Schmerz und Pein.

Ich wünschte ein paar Sommerstunden
Inmitten des Novemberblues
Etwas Heil für meine Wunden
Vom Sommer nur ein kleiner Gruß.

Stattdessen wart ich weiter
Auf die dunkle Winterzeit.
Aus meinen Wunden quillt der Eiter
Zum Sterben bin ich nicht bereit.

18.02.2014 – 17.14

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Narben alter Sommertage

211013-003Aus dem Sommergrün entstiegen,
Golden, rotes Herbstgewand.
Wird bald auf der Erde liegen,
Überall im ganzen Land.

Heut noch, darf ich sie genießen,
Letzte, warme Sonnenstunden.
Nah dem Sommer, milde Brisen;
Bald ist dieses Bild verschwunden.

Eh des Winters eisig Klauen
Rauben all die letzten Farben;
Hier am Wald und in den Auen
Seh ich schon die ersten Narben.

Narben alter Sommertage,
Deren Stunden schon gezählt,
Als während der Regentage
Deutschland seinen Kanzler wählt.

Bleib noch, schwaches Sommerbild;
Lass Dich noch nicht besiegen!
Schon eh das Wintergrauen brüllt,
Bringt der Herbst Dich zum erliegen.

21.10.2013 – 16.30

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Julihitze

38-gradIn Mai und Juni kam der Regen
Und flutete das Land.
Der großen Wassermassen wegen,
Es jeder schrecklich fand.

Und nun seit vielen Wochen
Bleibt der Regen fern.
Die Badeseen kochen
Unterm Sonnenstern.

Die Flora trocknet aus;
Ich seh’s an jedem Strauch.
Fast 30° in meinem Haus;
Der Rasen löst sich auf in Rauch.

Ich will mich nicht beschweren;
Den Sommer mag ich sehr!
Doch möcht er sich bewähren,
Schick‘ er Gewitter her!

27.07.2013 – 18.20

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Sommernacht

Juni 2013Wie lange war ich gezwungen, diese lauen Sommerabende zu missen.
Grillen und Zikaden geben ihr Abendkonzert.
Aus Hinterhöfen und Biergärten dringt fröhliches Gelächter.
Der Duft von griechischen Speisen vermischt sich mit thailändischen und Gegrilltem
und liegt schwer in der schwülen Abendluft.

Einzelne Menschenpaare schlendern Hand in Hand durch den späten Abend
und genießen ihr Zusammensein.
Alles fühlt sich plötzlich so frei an.
Wie ein Déjà-vu.
Erinnerungen an die Kindheit.

Der warme Abendwind umströmt mein Gesicht,
ganz zart,
schier wie das Streicheln einer Mutter,
und ich vergesse für kurze Momente
die Grauen der Vergangenheit.

Ich biege in meine Straße ein und mir erscheint eine Sternschnuppe.
Tief in meinem Herzen äußere ich nur einen Wunsch.
Ich wünsche mir Dich.
Dich, unter den vielen Tausend, in dieser von Gier und Lügen zerfressenen Welt.

16.06.13- 00.40

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Ich bin wie das Wetter

Regen SchreiIch bin wie das Wetter
Und schlag um mich her.
Mal bin ich adretter,
Mal traurig und schwer.

Kann brausen und wüten
Wie der schlimmste Orkan.
Vor mir musst Du Dich hüten,
Denn man sieht’s mir nicht an.

Wenn ein edler Sonnenschein
Umfließt Dein kleines Herz,
Schlägt jäh ein greller Blitz hinein,
Bringt Panik, Gram und Schmerz.

Ich kann der schönste Frühling sein,
Voll Wärme und Behagen.
Ich reife wie der beste Wein,
An heißen Sommertagen.

An andren Tagen bin ich Regen,
Kühl und trostlos grau.
Auch das musst Du erwägen,
Mein Himmel ist nur selten blau.

Und wie Mutter Natur
Setz ich mich zur Wehr.
Änderst Du meine Temperatur,
Mach ich Dir Dein Leben schwer.

14.06.2013 – 21.53

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Kalter Mai

wetterdepression 2013Ich schwelge in Erinnerungen
An die alte Zeit.
Da hat das Leben noch geklungen,
Als wäre es befreit.

Als war der Mai noch frühlingshaft
Und stand in voller Blüte.
Die Kirsche stand in vollem Saft,
Mein Herz war voller Güte.

Der Frühling war ein Sonnenschein
Und brachte uns die Wonne.
Heutzutage bricht er ein
Und regnet in die Tonne.

Ich wünschte mir, es wär nicht wahr,
Dass dieser Sommer trotzt.
Doch von der Elb bis an die Saar,
Ein jeder nur noch kotzt.

Ich wünsche einen Sommer,
Wie er früher einmal war!
Ich wünsche uns die Sonne,
Zwanzig Stunden ganz und gar!

27.05.2013-21.00

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Ewiger Winter

WinterTäglich wieder fällt der Schnee,
Aus dem kalten Äther.
Der Lenz von Nord- bis Bodensee,
Kommt dies‘ Jahr etwas später.

Schon von spät Oktober an
Begann das weiße Treiben,
Um im März dann irgendwann
Bis in den Mai zu bleiben.

Das Osterfest ist nimmer weit,
Der Krokus möchte blühen.
Jedoch der Winter lässt sich Zeit;
Er schafft Tristesse und Mühen.

Sag mir, wo der Frühling weilt!
Blumenduft im warmen Wind!
Warmer Wind, der Wunden heilt!
Wo bist Du, Sommers Kind?

23.03.2013 – 15.34


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Dieser wunderbare Sommertag

180712-002Ach, wie lieb ich diesen einen
Wunderbaren Sommertag.
Bis gestern konnt man meinen,
Der Sommer bleibt so fad.

Regen, Hagel, Donnerschlag,
Graue Wolken, steife Briesen
Nahezu an jedem Tag
Im Frust mich baden ließen.

Heut jedoch ist’s nicht zu kühl
Und auch nicht brütend heiß.
Die Uhr des Herbstes steht heut still.
Wie lange noch? Wer weiß?

Hätt nur einen Wunsch ich frei,
Dann wünscht ich ewig Sommertage
Von Bayern bis nach Norderney
Die beste Wetterlage!

18.07.2011 – 17.30/23.25

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Adieu an den Mai

Ende MaiAdieu, Du alter Mai,
Deine Tage sind gezählt.
Der Juni kommt morgen herbei,
Der Frühlingsvorhang fällt.

Hagel, Schnee und Sommerhitze
Hast Du uns beschert.
Fluten, Sturm und grelle Blitze
Haben das Fürchten uns gelehrt.

Wenn Du gehst, lass mir die Sonne
Und halt die Kälte von mir fern.
Sag dem Juni, meine Wonne
Ist der Sommer.
Ja, auch den hab ich sehr gern.

Sag ihm auch, wir brauchen Regen,
Wenn es ging, nur in der Nacht.
Für die Flora wärs ein Segen,
Du Mai hast nicht oft dran gedacht.

31.05.2012 – 17.20

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Maiwind

110512-1750Durch grüngekronte Bäume
Weht aus Süd ein warmer Wind.
Singt mir alte Jugendträume,
Bringt des Sommers junges Kind.

Die Tulpen sind schon längst verblüht,
Der Spargel ist verschlungen.
Von Ob‘ nun heiße Sonne glüht
Des Sommers Hand entsprungen.

Das Birkenrauschen möcht erzählen,
Von einem fernen Land.
Würd ich meine Heimat wählen,
Wär es mir bekannt.

Frühling, atme kräftig weiter!
Schenk mir mehr von Deiner Güte!
Lass den Himmel täglich heiter,
Schenk mir Lieb‘ und Rosenblüte!

19.05.2012 – 15.40

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Maientage

Reh BlumenauIch sehe bunte Blumen sprießen,
Täglich seh ich noch mehr Grün.
Stetig höher unsre Wiesen,
Birken werfen, Kirschen blühn.

Sommerhitze, Kälteplage,
Donner, Hagel, Schnee.
Jeden, dieser Maientage
Als ganzes Jahr ich seh.

Rehe springen scheu durchs Korn,
Maienkäfer fliegen.
Der Sommer beginnt erneut von vorn,
Um bald dem Winter zu erliegen.

Auch das Kleingetier wird munter,
Gräbt und spinnt und fliegt.
Die Natur wird zuseh‘nds bunter,
Kälte verweht, die Wärme siegt.

Ich wünscht vorbei das ewig Grau,
Die Kälte und den Regen.
Wünsch mir Maientage himmelblau!
Ach, es wär ein Segen!

14.05.2012 – 18.10

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Im Märzen…

FrühlingHimmel strahlend blau,
Warmer Wind aus Ost.
Wenn ich in die Ferne schau,
Vergess ich altes Wintergrau,
Genieß des Frühlings Kost.

Bienen summen, Blümchen blühn,
Über Friedrich‘s Hafen.
Auf den Äckern erstes Grün,
Möcht nie wieder schlafen.

Genieß den letzten Tag
In diesem warmen Ort.
Den Winter ich nun frag:
Bleibst Du für immer fort?

Wünsch mir bunte Blüten,
Himmelblau für immer.
Nimmer diese müden
Winter-Doppelzimmer!

Frühling, bleib, mach hin,
Es dauert nicht mehr lange!
Gebäre den Gewinn
Des Sommers tagelange
Träume, die ich spinn.

16.03.2012 – 16.00/03.15

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2011 - A review

20112011 begann anders als die Jahr‘ zuvor,
ohne Sucht und ohne Kater.
Mit Leiden und Humor,
im Gesamten adäquater.

Den anfangs kalten Januar
teilte ich mit großen Schmerzen.
Doch bald schon ward er wunderbar
gar frühlingshaft in meinem Herzen.

Jedoch dann fehlte mir
zu oft mein grüner Freund.
Zu groß war meist die Gier
nach meinem täglich Joint.

Viele Wochen ohne roten Wein
nahmen mir oft die Geduld.
Ohne Joint war ich allein
und suchte überall nach Schuld.

Erste Räusche folgten bald,
ertrank den Kummer und das Leid.
Ein Absturz wie gemalt-
und ganz Facebook wusst Bescheid.

Der Krebs, er konnt mich gut verzehren
bald war an mir fast nichts mehr dran.
Der Februar, er tat’s mir lehren:
Es wird Zeit, der Arzt muss ran!

Zeitnah ward entfernt das böse Tier,
der Märzen strahlte voller Güte.
Auch Balkon und Garten hier;
Geranien trieben erste Blüte.

Der April ward einem Maien gleich
mit bis zu 25° Grad.
Und zudem recht erlebnisreich.
Ich fand den neuen Pfad.

Mit Michi an den Tegernsee
und ne Mitbewohnerin im Haus.
Und was ich jetzt noch seh:
Auch die Wohnung sah bald anders aus.

Im Monat Mai, da kam die Elke
sehr plötzlich ein mein Leben.
wie eine Blume, die nie welke,
wie eines Weines junge Reben.

Wünschte mir nen Schrebergarten
als Rückzugsort für meinen Geist.
Jedoch ich musste lange warten-
bis man mich abweist.

Ein heißer Juni kam geschwind daher,
mit dem Zug nach Rosenheim.
Und als genügte das nicht mehr,
lief ich noch in Franken ein.

Verblieb bei Heiko ein paar Tage,
die schönsten in sechs Jahren,
erinnere ich mich vage,
seit wir Freunde waren.

Mein Geburtstag war so regenreich
und kalt wie nie zuvor.
Er war gar einem Winter gleich,
Graupelmetastasen ,
einer Winterleich‘
krochen an meiner Seele empor.

Kurz drauf, war Passau noch mein Ziel,
ich wollt ihn kennen lernen.
Wohl erhoffte er zu viel.
Und was, steht in den Sternen.

Jerosch kam in den August,
als ich schreiben wollte.
Als die letzte Sommerlust
den Berg hinunter rollte.

Er war ein Weiser,
ganz meiner Seele gleich.
Seine Worte waren leiser,
sein Geist an Wissen reich.

Am End des Monats kam der Bau,
Arbeit ohne Ende.
Mein Chef war eine Frau,
mit ihr spachtelte ich Wände.
Bis der Streit kam, Seelen grau
Der Job, er fand jäh ein Ende.

Nimmer viel gab der Oktober,
die Depression nahm überhand.
Meine Stimmung wurde grober,
egal, in welcher Lage ich mich fand.

Der November wollte besser sein;
das versprach schon sein Beginn.
Ich kroch in XXXXXXs Bett hinein
und fühlte den Gewinn.

Der war jedoch von kurzer Dauer,
ich fühlte seine Kälte.
Es überkam mich alte Trauer,
mit der ich mich einst schon quälte.

In dieser ersehnten Nacht
erreichten mich sehr viele Zeilen
eines Menschen Macht.
Sie mochten mich ereilen,
mein Geist war neu erwacht.

Jedoch die alte Depression
war stark und stur denn je.
Seine Lieb‘ erreicht mich schon,
durch Kälte, Eis und Schnee.

Es waren die Dezemberrosen;
sie beendeten das Jahr.
Wann immer wilde Stürme tosen,
hat René mein Herz, für immer gar.

So ging das recht bewegte Jahr
in turbulentem Schritt.
2012 war schneller da,
als ein neuer Lebensabschnitt.

02.01.2012 – 22.05

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Tote Bäume

wald_im_nebel_3Tote Bäume stehen grau
in dichten Nebelwiesen.
Von den Blättern tropft der Tau
und ich sehe wieder diesen
trostlos dunklen Plattenbau.

Im Sommer mag er schön erscheinen,
umringt von grünen Bäumen.
Heute aber muss ich weinen
und mir´s „Sommerglück“ erträumen.
streun mit müden Beinen
vorbei an alten Scheunen.

Gehe weiter durch den Wald,
durch nasses, totes Laub,
mir friert, wird kalt,
mein Herz ist taub.
Es fühlt die Herbstgewalt.
Und es stetig glaubt,
die Liebe wär gemalt.

Alles nützt nichts, ich muss weiter
durch den grauen Nebelzorn
Meine Bilder sind wie Eiter,
wiederholen sich von vorn.
Jedoch ich hab geschwor’n,
heut wäre ich gescheiter
und wenn ich wieder scheiter,
beginne ich von vorn.

Durch den grauen Nebelzorn.


09./10.11.11 - 23.30-01.30

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Sommer 2011

Wie ein Juni kam der April daher,
und wie ein Juli war der Mai.
Und schon im Juli war nichts mehr
von der Sommer-Jubelei.

Wenn schon im August
die ersten Blätter fallen,
erwacht mein Frust,
stirbt Gesang von Nachtigallen.

Bald stürmen kalte Winde,
wie jene aus Oktobern,
sehr schroff und ungelinde,
um den Winter zu erobern.

Stürme, Hagel und Fluten
waren diesen Sommers Geleit;
auch im August wird der Himmel bluten,
wie jeden Tag zur Zeit.

(05.08.2011 – 00:10)

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Mein Tag

Du warst mein Tag.
Mein Abend und mein Morgen.
Als ich in Deinen Armen lag,
vergaß ich meine Sorgen.

Komm, sei meine Woche!
Mein Monat und mein Jahr.
Sei Sommer sowie Winter
und bleib so wunderbar.

(Für Chris 03.08.2011 - 12.00)

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Juligrauen

Regnerisch, zu kalt und voller Grauen
schlägt der Juli auf mich her.
Auf Sommersonne und hellblauen
Himmel vertraue ich nicht mehr.

All das Glück der letzten Wochen,
all das schöne Hochgefühl
sind im Juli nun zerbrochen;
mein Leben steht jetzt gänzlich still.

Ich wünscht’ ich müsst’ sie nicht erleben,
diese widerliche, dunkle Zeit.
Würd’ mein Leben dafür geben,
wär von diesem Grauen ich befreit.

24.07.2011 - 13.20

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Sommergewitter

unwetter05Alle Wiesengräser wiegen
sich zeitgleich mit dem Wind.
Wenn Vögel tiefer fliegen,
Gewitter nicht weit sind.

Zuerst sonnig, weiß und blau,
in drückend schwüler Hitze
wird der Himmel nun schwarz-grau,
und ich sehe erste Blitze.

Ein Donner folgt in warmen Grummeln,
eh’ der erste Tropfen fällt.
Die Vögel scheinen zu verstummen,
während ein Sturm Einzug hält.

Wilde Wolken treibt er her,
beutelt Bäume, knickt sie ein.
Auch der Hagel schlägt nun schwer,
alle Pflanzen kurz und klein.

Die Natur lässt der Gewalt
nun ihren freien Lauf.
Es rummst, es kracht, es knallt;
selbst die Katze wacht nun auf.

So schnell ist es vorbei,
wie es erst begann.
Auch die Wehr eilt schon herbei;
man räumt und hilft, wo man nur kann.

So wie der Mensch, auch die Natur,
möcht’ zur Wehr sich setzen.
Sei gut zu ihr, versteh’ sie nur,
gewiss, sie wird es schätzen!

(07.06.2011 - 17.30)

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