In blutig, triefend Leinen

140215-002-smallIch reiße mir mein Herz heraus
Und werf es auf die Straße,
Dann nehme ich Reißaus,
Und blase in Ekstase
Das letzte Lichtlein aus.

Du Mensch hast es genommen
Und nie daran gedacht,
Dass, es zu bekommen,
Nicht jedem Freude macht!
Warst dumm und gabst nicht Acht.

Deine Lügen und Intrigen
Hab ich lange angehört.
Heut sind sie wie Eintagsfliegen,
Vom Leben kurz genährt.
Die Wahrheit wird doch siegen!
Die Erfahrung hat’s gelehrt.

Doch müd bin ich geworden,
Des Lebens und der Liebe.
Ich verdiene keinen Orden,
Auch nicht, wenn ich bliebe.
Es treiben keine neuen Triebe.

So beschließe ich kurzum:
Mein Herz bleibt hier,
Auf diesen nassen Steinen!
Und weder DIR
Noch irgendeinem
Ich es je servier.

Nur in blutig, triefend Leinen.

24.08. 2013 – 23.37



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An so manchen Tagen

151215-001webneuAn so manchen Tagen
Wirst Du mich lachen sehn.
Doch keiner wird mich fragen,
Wie die Dinge wirklich stehn.

An so manchen Tagen
Schein ich voller Glück.
Ohne Zwietracht, ohne Klagen,
Mit Humor, latent verrückt.

In so manchen Stunden
Vergess ich kurz den Schmerz.
Vergesse alte Wunden
Und mein blutend Herz.

Die Wirklichkeit schmeckt bitter
Und nach vergang’ner Lust.
In mir herrscht ein Gewitter,
Gleich hinter meiner Brust.

Mag ich noch so scherzen
Und scheinbar fröhlich sein:
Tief in meinem Herzen
Möchte ich nur schrei‘n.

08.08.2013 – 18.47

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Nachbarschloch

nachbarDu verlog’nes Nachbarschloch
Tust vorn recht schön und hinten schlecht.
Trotz Deiner Schleimerei weiß ich ja doch:
Dir macht man niemals etwas recht.

Hetzt wegen nichts die Polizei
Und den Vermieter auch auf mich
Und erzählst, Du weiches Ei,
Ich, der John bedrohe Dich.

Welch armes Würstchen musst Du sein,
Zu lügen, bis der Balken bricht?
Und dem Vermieter drückst Du rein,
Was keiner Wahrheit je entspricht!

Nun soll ich wegen Dir zahlen?
Das seh ich gar nicht ein.
Für meine erlittenen Qualen
Wirst nur Du der Büßer sein.

Vor zehn Jahren schon,
Da kannt ich so einen wie Dich.
Du bist nur blanker Hohn
Und ein trauriger Witz in sich!

05.06.2012 – 19.45

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Warum

0_bigWarum immer Böses tun
und nicht Gutes geben?
Warum immer ICH bedacht
in diesem kurzen Leben?

Warum könnt Ihr nehmen
und nicht selbstlos sein?
Ich muss mich für Euch schämen;
Eure Seele ist nicht rein.

Warum wird Natur zerstört
nur für euren Spaß?
Natur, die nicht mal uns gehört,
erstickt in warmem Gas.

Warum seid Ihr so ICH-bedacht
auf unsrem Garten Eden?
Auf euch, Ihr Menschen geb ich Acht!
Wir müssen drüber reden!

Warum spielt ihr euren Gott
in dieser schönen Welt?
In Wirklichkeit seid Ihr bankrott -
es geht nur ums „liebe“ Geld!

Warum ständig Kriege schüren,
Völker unterdrücken?
Menschen ins Verderben führen,
mit Hinterlist und Tücken?

Warum kann es nicht friedlich sein,
auf dieser kranken Welt?
Am End‘ seid Ihr allein
und nichts gibt’s, was Euch hält.

Warum denn nur glaubt Ihr mir nicht,
was ich Euch hier beschreibe?
Das Wahre steht in Eurem Gesicht
und steckt in Eurem Leibe.

Warum seh ich nur die Lüge
in eurer Mensch-Natur?
Ich kenn Euch zu Genüge,
ihr seid Primaten nur.

Warum wird meine Frage nicht erwidert;
Ich weiß es ganz genau:
Ihr seid nur außen bunt gefiedert
und nicht wirklich schlau.
Nicht im Leben eingegliedert
und im Herzen grau.

29.12.2012 – 05.20

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Nur Luft und leere Worte

johnmundLangsam schleichend windet sich ein stiller Faden durch meine einst so bewegten Lippen.
Ich möchte schreien, doch die Bänder meiner Stimme sind stumm.
Schweigend stößt mein Lufthauch durch sie hindurch.
Nur Luft und leere Worte dringen nach außen; keiner hört mich schreien.
Sei es drum.

Niemand sieht mein schwarzes Herz.
Garstig, kahl, ausgebrannt und voller Schmerz.

Keiner wird es je erahnen, was ich fühle und was ich weiß.
Aber jeder wird weiter fragen, wie es mir geht.
Fragen, warum ich traurig bin.
Doch nur Luft und leere Worte dringen nach außen; keiner hört mich schreien.
Die Wahrheit bleibt drin.

Wenn ich lache; keiner fühlt den Schmerz in meiner Brust.
Keiner fühlt die Stiche in meinem Kopf.
Aber jeder wird weiter fragen, warum ich lache.
Fragen, warum ich fröhlich bin.
Doch nur Luft und leere Worte dringen nach außen; keiner hört mich schreien.
Möge er’s mir verzeihen.

Menschen sind für mich extrem kompliziert.
Oftmals lebe ich ohne sie gesünder.
Keiner fühlt dann meine Einsamkeit.
Aber jeder wird fragen, warum ich nicht nach ihm rufe.
Fragen, warum ich so bin.
Doch nur Luft und leere Worte dringen nach außen; keiner hört mich schreien.
Es steht mir nicht im Sinn,
eine Freundschaft zu entzweien.

Aber mehr ist grad nicht drin.

Im nächsten Leben gehe ich einen anderen Weg.
Und keiner wird fragen, warum ich ihn gehe.
Dann hört mich jeder schreien.
Und sieht auch, was ich sehe.

19.11.2011 -20.00

John

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2011

Wirtschaftskrisen, Gier und Neid,
Lügenpolitik und Hass.
Fast schon täglich noch mehr Leid,
unsre Welt wird blass.

Meere, dick mit Öl verschmiert
fluten unser Land.
Und von den Medien regiert,
blieb die Wahrheit unbekannt.

Gestürzte Mächte, Terroristen
tief im Meer versenkt.
Und von den Egoisten
wird weiter unsre Welt gelenkt.

Jugendfrust, Gewalt und Mord
hämmern auf uns ein.
Doch keiner weiß die Antwort
und übt sich im „Betroffen sein“.

Das einst hochgelobte Griechenland
ist der neue Sündenbock.
Wer mal die Demokratie erfand
sitzt nun tief im Krisenschock.

Mit dem Abgang vieler Diktatoren
ging ein Schwung durch jedes Land.
Das „WIR“ im Volk wird neu geboren,
auch als „OCCUPY“ bekannt.

Doch trotz aller Zuversicht;
die Zukunft sieht recht düster aus.
Ich rück sie ins wahre Licht
für Dich, doch lass die Medien raus!

Hol Dir Wahrheit stets beim Volke,
dann wird Dir sehr schnell klar,
die Medien sind `ne Wolke,
nichts, was sie sagen, wahr.

Mein Kurzfilm: 2011 - Ein Film an den Himmel

unterschrift1

24. Oktober 2011 – 17.20

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Wein und Wahrheit

im-wein-liegt-die-wahrheit-2c_designIch sitz geschafft Zuhause
und trinke Erdenblut.
Ich genieße diese Pause,
wenn der Geist mal ruht.

Ich erzähl‘, was mich bewegt
erzähle mehr und mehr.
Und eh‘ es Zwölfe schlägt
befind ich mich im Wahrheitsmeer.

Ein paar Gläser später
sehe ich dann ein:
Der wahre Verräter
ist der rote Wein.

und wieder ein Glas später
wird mir sonnenklar,
dass der wahre Täter
allein ich selber war.

(30.09.2011 -22.20)

(Herzlichen Dank an Elke für die viell. unbewusste Inspiration zu diesem Gedicht in der  letzten, abgeänderten Strophe!)

John


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Vogelsprache

voegelSetz’ Dich mal raus in die Natur,
zwischen Sträuchern, einzeln Bäumen,
schalte ab und höre nur,
von was sie sprechen oder träumen.

Sie trillern, schwätzen, kreischen, singen,
fast dem Bild des Menschen gleich.
Manche mögen zeternd klingen,
andre Stimmchen singen weich.

Jedoch lieber, als der Menschen Stimmen,
hör’ ich, was die Vögel sagen.
Dort singt Wahrheit, Friede, keine schlimmen
Worte, die mein Leben plagen.

Bald werden sie verstummen,
fall’n vom Himmel, schweigend, still.
Keine Biene wird mehr summen,
erreicht der Mensch sein grausam’ Ziel.

Er wird der Letzte sein, der weint
und zetert oder lacht.
Er hat es ja so gut gemeint
und alles damit kaputt gemacht.

(18.05.2011 -18.50)

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Bittere Wahrheit

Ich schrei nicht mehr nach euch,
nach jungen, lüst’ren Dienern.
Ich brauch’s nicht mehr, das Junggefleuch,
ich kann mir selbst noch einen wienern.

Ich fleh’ auch nie mehr nach der Liebe,
nach ewig jungen Dingern.
Ich kenn euch Herzensdiebe!
Kann mich selbst noch ganz gut fingern!

Und sei’s soweit, Du flehst nach mir.
Rauch ich mich breit und lach zu Dir:
Komm geh spielen, dummes Kind!
Tret’ aus meinem Leben, rasch! Geschwind!

Und solltest Du mein Herz beehren,
sag ich Dir forsch in Dein Gesicht:
Willst Du Dein Leben nicht erschweren,
so belüg mich möglichst nicht!

Denn wenn ich eines hasse,
ist das die Un-ehr-lich-keit.
Wenn ich die Antwort fasse,
ist die Wahrheit gar nicht weit.

Denn das Leben hat mir einst gesägt,
dass die Wahrheit, wenn auch bitter,
sich eher mit dem Leben trägt,
als Deines Hirnes Zwitter!

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Lüge und Ehrlichkeit

Lasset mich schlafen;
weckt mich nie wieder auf.
wie oft muss man mich noch strafen,
bevor er geschieht, der Amoklauf?

Ist meine Ehrlichkeit denn nichts wert;
muss man mich ständig belügen?
Was mach ich denn verkehrt,
dass die Scheine alle trügen…

15.08.2010

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Freunde

Manches Wort zur richt’gen Zeit,
von besond’ren Seelen,
bringt mich schon soweit,
dass mir diese Stimmen manchmal fehlen.

Möcht ich anfangs keinen Menschen sehn,
und sie stehn dann plötzlich da,
wünscht’ ich, sie würden nie mehr gehn,
da ihre Worte echt und wunderbar.

Durchgeknallt und doch so ehrlich
seid Ihr beide - ihr seid IHR und ihr seid echt.
Ihr seid oftmals unentbehrlich
- und das sag ich heut zu Recht.

Für zwei Freunde - Alex und Manu - 23.08.2010

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Der unechte Diamant

Einst fand ich einen Diamanten. Glänzend und schön. Und plötzlich war ich steinreich. Glücklich.

Jedoch stellte sich dieser “Diamant” einige Wochen später als unecht heraus und ich wurde ärmer als zuvor…

(John T.)

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… ohne Liebe

“Pflicht ohne Liebe - macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe - macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe - macht hart
Wahrheit ohne Liebe - macht kritiksüchtig
Erziehung ohne Liebe - macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe - macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe - macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe - macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe - macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe - macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe - macht hochmütig
Besitz ohne Liebe - macht geizig
Glaube ohne Liebe - macht fanatisch“
“Wehe denen, die in der LIEBE geizen. Sie tragen Schuld daran, wenn schließlich die Welt an Selbstvergiftung zugrunde geht.“
“Wozu lebst Du, wenn Du nicht lieben kannst!“
“Laßt uns die Erde durch Liebe erlösen!“

(Asiatische Weisheit)

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