Alle Jahre wieder

241213-001Alle Jahre wieder,
Kommt der warme Wind,
Blüht der weiße Flieder.
Ein Frühlingstraum beginnt.

Alle Jahre wieder
Blühen die Dezemberrosen,
Ertönen alte Weihnachtslieder,
Wenn draußen wilde Stürme tosen.

Alle Jahre wieder,
Kommt das Frühlingskind
Auf die Erde nieder,
Wo der Schnee zerrinnt.

(23.12.2014 - 12.50)

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Lieber guter Nikolaus

nikolausLieber guter Nikolaus,
Schick mir einen Mann nach Haus.
Ob blond, ob schwarz ob braun,
Ich liebe keine Frau’n!

Bring mir Liebe, bring mir Wärme,
Bring mir das in einem Mann.
Bring mir den, für den ich schwärme,
Weil ich ohne ihn nicht kann.

Lieber guter Nikolaus,
Nimm den Frust von meiner Seele;
Treib den Teufel in mir aus;
Nimm den Kloß aus meiner Kehle!
Schick mir einen Mann nach Haus!

15.11.2013 – 17.37

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Abschiedskonzert

OktoberEin allerletzter Sommerhauch
Weht durch die Stoppelfelder.
Die Sonne scheint mir auf den Bauch;
Der Wind geht etwas kälter.

Letzte Vöglein singen
Zum Abschied ein Konzert.
Es mag nach Sommer klingen;
Doch der ist nichts mehr wert.

Die Kronen grüner Wälder
Altern vor sich hin.
Der Herbst wird stetig gelber;
Ein Sommertraum zerrinnt.

Bald zieht der Novemberblues
Seine Spur durchs Land.
Er gibt Dir den ersten Gruß
Des Winters in die Hand.

02./03.10.2013

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Ich bin wie das Wetter

Regen SchreiIch bin wie das Wetter
Und schlag um mich her.
Mal bin ich adretter,
Mal traurig und schwer.

Kann brausen und wüten
Wie der schlimmste Orkan.
Vor mir musst Du Dich hüten,
Denn man sieht’s mir nicht an.

Wenn ein edler Sonnenschein
Umfließt Dein kleines Herz,
Schlägt jäh ein greller Blitz hinein,
Bringt Panik, Gram und Schmerz.

Ich kann der schönste Frühling sein,
Voll Wärme und Behagen.
Ich reife wie der beste Wein,
An heißen Sommertagen.

An andren Tagen bin ich Regen,
Kühl und trostlos grau.
Auch das musst Du erwägen,
Mein Himmel ist nur selten blau.

Und wie Mutter Natur
Setz ich mich zur Wehr.
Änderst Du meine Temperatur,
Mach ich Dir Dein Leben schwer.

14.06.2013 – 21.53

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Zaubergarten

Zaubergarten

Die Nacht lässt mich nimmer schlafen,
Der Tag denkt nur an Dich.
Seit wir uns einst trafen,
Lieb ich Dich inniglich.

Deine Wärme und Liebe
Als ich bei Dir war,
Deine jungen Triebe,
Dein einsames Jahr,

All Deine faulen Früchte
Und neuen Blüten
Erwecken Sehnsüchte,
Die möcht ich behüten.

Ich wünscht mir so sehr,
Dass wir uns wiedersehn.
Es wär mir eine große Ehr‘
Den Weg mit Dir zu gehn.

Nahezu ein Traum,
Wärs, Du entscheidest Dich
Alleine nur für mich.
Noch halt ich mich im Zaum
Und hoffe auf Dein grünes Licht.

27.05.2012 - 18.00

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Maientage

Reh BlumenauIch sehe bunte Blumen sprießen,
Täglich seh ich noch mehr Grün.
Stetig höher unsre Wiesen,
Birken werfen, Kirschen blühn.

Sommerhitze, Kälteplage,
Donner, Hagel, Schnee.
Jeden, dieser Maientage
Als ganzes Jahr ich seh.

Rehe springen scheu durchs Korn,
Maienkäfer fliegen.
Der Sommer beginnt erneut von vorn,
Um bald dem Winter zu erliegen.

Auch das Kleingetier wird munter,
Gräbt und spinnt und fliegt.
Die Natur wird zuseh‘nds bunter,
Kälte verweht, die Wärme siegt.

Ich wünscht vorbei das ewig Grau,
Die Kälte und den Regen.
Wünsch mir Maientage himmelblau!
Ach, es wär ein Segen!

14.05.2012 – 18.10

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Zwei Herzen

zwei-herzenZwei Herzen voller Einsamkeit
fanden sich in der Novemberblüte.
Ich dacht, der Frühling wär nicht weit
und mit ihm die Liebe, Wärme, Güte.

Zwei Herzen still in Trauer
haben alles stets versucht,
zu durchbrechen diese Mauer
von Depression und Flucht,
so lang nach uns gesucht…

Zwei Herzen rein, in tiefen Schmerzen
hatten nur den einen Glauben
an die Verschmelzung ihrer Herzen
unter lüstern Weines Trauben.

Zwei Herzen mit dunkler Geschichte
wollten sich gleich alles sagen.
Jedoch wir schrieben nur Gedichte
um uns zu lieben und anzuklagen.

Zwei Herzen, sich zu nah und doch zu fern,
wollten sich beweisen:
„DICH! Sonst hab ich keinen gern!“
Und in wen’gen Worten, in ganz leisen
wurd der eine dem andern fern,
lag in Gedanken schon auf Gleisen
und sah noch mal den Abendstern.

Zwei Herzen, die sich einst gefunden
werden immer wieder gern
in tausend alten Stunden
wühlen in ihrer Liebe Kern.

Zwei Herzen sind nun schwer.
Können aus Liebe jetzt nicht mehr.
Der eine zu schwarz,
der andere zu weiß.
Der andere braucht nen Arzt,
der eine auch, im Todesschweiß.

Zwei Herzen weinen nun heraus
all erdenklich kalten Schmerz.
Keines sagt „Es ist jetzt aus“
denn wir sind ein ganzes Herz.

Zwei Herzen, scheiß auf den Titel, das Wort!
Ich werd immer da für Dich sein,
egal was passiert; Dir bin ich niemals fort.
Nie lass ich Dich allein.
Und niemals dort.
Dein Herz ist zu rein,
als dass es in meinen Händen schmort.

18./19.01.2012 – 01.15

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Traum von Dir

traumFast jede Nacht träum’ ich von Dir
und weiß nicht, wer Du bist.
Ich fühl’ Dich nur; denn Du gibst  mir,
was ich lange hab vermisst.

Ich sehe, liebe, fühle Dich
des Nachts in meinen Träumen nur.
Und auch des Tags, da fühle ich
den Blitz, der mir das Herz durchfuhr.

Oft, wenn ich zu Bette geh,
frag’  ich mich beim letzten Wein:
Ob ich Dich heut wohl wieder seh?
Oder lässt Du mich allein?

Im wahren Leben bist Du mir fern;
Dein Name bleibt mir unbekannt.
Und doch trag’ ich diesen Hoffnungsstern
in meiner Seele, ausgebrannt.

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Graue, kalte, tote Tage

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Graue, kalte, tote Tage,
ruhig, geduckt, auf Zehen schleichend.
Verdross’ne Stimmung, unausreichend.
Sehnsucht nach Lebendigkeit.
Sehnsucht nach Liebe, Freude, Erneuerung.

Doch nur das Uhrwerk bewegt sich unaufhörlich weiter.
Das Leben steht still. Kalte Bilder scheinen durch die Gardinen.
Durchbrechen meine Schädeldecke. Schleichen sich ein.
Mit Ekel und Abscheu ertrage ich sie, mit klarem Kopf.
Klarer als je zuvor. Ohne Nebel, ohne Fassade ohne Schein
schlägt die Realität wie Wetter auf mich ein!

Alles, was das Leben süß und freundlich macht, ist verhüllt.
In graue Schleier, so grau wie das Ebenbild der Natur.
Wo sind Sonne, Wärme, Himmel in blau-Azur? Ich frag ja nur.
In der Hoffnung, dass sie bald dahingehn.
Diese grauen, kalten, toten Tage. Ohne Lebendigkeit.

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Nur mit Dir

Von allen Genüssen dieser Welt,
möchte ich entzogen sein.
Und wenn der Schnee auch ewig fällt,
fühl ich nie wieder Sonnenschein.

Sollt’ die Krankheit mich verzehren,
und der Tag mir finster sein.
Sollten Richter mich bekehren,
bin ich bis ans End’ allein.

Wenn das Schicksal mich zermürbe,
jeden Tag und jede Nacht,
wenn mein Geist für immer stürbe,
und der Teufel noch so lacht.

Sollten Stürme mich begleiten,
ist meiner Seele windig weh,
bestünd’ ich nur aus Bitterkeiten,
egal, wie’s um mich steh’:

Nur mit Dir könnt ich’s ertragen,
weil Du unersetzbar bist.
Gibst mir Wärme und Behagen,
machst aus mir den Optimist.

Mich fesselt Deine Jugendblüte,
solch’ liebliche Gestalt.
Solang ich Dich behüte,
solang ich Dich behalt,
führ ich mir das zu Gemüte,
wird mir nie wieder kalt.

(07.12.2010 - 23.00 Uhr)

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Goldener Oktober

Goldener OktoberGolden rotes Baumkleid
wieget sich im Wind.
Der Sommer nimmt ‘ne Auszeit
…und wird des Herbstes Kind.

Die Sonne tief am Firmament,
der Himmel blau wie’s Meer.
Kleine Wärme, ganz dezent,
Blütenstauden leer.

Bevor es kommt, das Novembergrau,
so lass und das genießen.
Mir wird schon jetzt so bang und flau,
mit dem Sommer abzuschließen.

unterschrift

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Sommerstrahlen

normal_eiche-im-spaetsommerDie allerletzten Sommerstrahlen
warten draußen, warm und rein.
bevor der Herbst mit blassen, fahlen
Bildern stiehlt des Sommers Schein.

Sommer, deine Tage sind gezählt!
Beehr mich bitte sehr bald wieder!
Denn wenn Winter meine Seele quält,
verstummen alte Lieder.

Ich nehm die letzten Sommerstrahlen
an mich - geb sie nicht mehr her.
Welchen Preis muss ich wohl zahlen,
dass der Sommer bleibt, den ich so sehr

begehr?

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HassLeben

Du mein Leben; ich hasse Dich
so oft und doch hab ich Respekt.
Du mein Leben; liebst Du mich
obwohl Du den Gram hast in mir erweckt?

Alle Farben zeigst Du mir
von der Kälte in die Wärme und zurück.
Nie mehr glauben werd ich Dir,
dass Du mir gönnst ein langes Glück.

Jedoch ich werde bald Dir trotzen;
du hast über mich nicht all Deine Macht!
Du wirst Dir noch des Lebens kotzen,
während ein neuer JOHN über Dich lacht.

19.08.2010 - 06:30

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7 Gründe, warum der heutige Tag lebenswert ist:

  • total liebe SMS von Maus
  • Ausschlafen
  • Die Stimme von Simon
  • 9.00 Uhr aufstehn und die Sonne scheint
  • Noch ein Tag bis zum Wiedersehn
  • Ein nettes “Guten Morgen” der Nachbarn
  • Im Pyjama in den Garten gehn und smoken

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Ich verlasse heut Dein Herz

Ich Verlasse Heut’ Dein Herz

Verlasse Deine Nähe
Die Zuflucht Deiner Arme
Die Wärme Deiner Haut
Wie Kinder waren wir
Spieler - Nacht fur Nacht
Dem Spiegel treu ergeben
So tanzten wir bis in den Tag

Ich verlasse heut’ Dein Herz
Verlasse Deine Liebe

Ich verlasse Deine Tränen
Verlasse was ich hab’
Ich anbefehle heut Dein Herz
Dem Leben - der Freiheit
Und der Liebe
So bin ich ruhig -
Da ich Dich liebe!

Im Stillen
Lass ich ab von Dir
Der letzte Kuss - im Geist verweht
Was Du denkst bleibst Du mir schuldig
Was ich fühle das verdanke ich Dir
Ich danke Dir für all die Liebe
Ich danke Dir in Ewigkeit

Ich verlasse heut’ Dein Herz
Verlasse Deine Liebe
Ich verlasse Dein Herz
Dein Leben - Deine Küsse
Deine Wärme - Deine Nähe -
Deine Zärtlichkeit

by Lacrimosa

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