Wochenenden

roseweinAm Wochenende feiert, tanzt und lacht
Der halbe Rest der Welt.
Ich bleib allein, bis gegen Acht
Mein schwarzer Vorhang fällt.

Der rote Wein ist mein Begleiter
Durch diese tote Nacht.
Ich trink ihn immer weiter,
Bis er mich müde macht.

Diese graue Einsamkeit
Nüchtern zu ertragen,
Ist die pure Grausamkeit
An solchen toten Tagen.

Aber auch der rote Wein
Bringt mich nicht ans Ziel.
Am nächsten Morgen seh ich ein:
Das war wirklich viel zu viel.

Mein Wunsch ist nur, geliebt zu werden;
Doch der Traum weilt fern.
Hier auf triebverseuchten Erden
Hat die Liebe mich nicht gern.

Schenk mir nicht nur eine Nacht;
Schenk mir das ganze Leben!
Mit Dir bin ich einst aufgewacht.
Das wird es nie mehr geben.

07.09.2013 – 20.18/22.30

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Schlacht in der Nacht

dunkelheitDer Wein schmeckt mir bitter
Und angstvoll die Nacht.
Auch heut kein Gewitter,
Doch in mir die Schlacht.

Die Schlacht um mein Leben;
Ich will es zurück!
Nichts kann mir mehr geben,
Als mein altes Glück.

Ich hatte verlernt,
Mir das Glück einzuteilen.
Dann hatt sich’s entfernt
Und bleibt fern – einstweilen.

Doch ich hol es mir wieder
Und sei’s durch den Tod.
Dann verklingen die Lieder
Um Sehnsucht und Not.

08.08.2013 – 19.09

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Ich bin wie das Wetter

Regen SchreiIch bin wie das Wetter
Und schlag um mich her.
Mal bin ich adretter,
Mal traurig und schwer.

Kann brausen und wüten
Wie der schlimmste Orkan.
Vor mir musst Du Dich hüten,
Denn man sieht’s mir nicht an.

Wenn ein edler Sonnenschein
Umfließt Dein kleines Herz,
Schlägt jäh ein greller Blitz hinein,
Bringt Panik, Gram und Schmerz.

Ich kann der schönste Frühling sein,
Voll Wärme und Behagen.
Ich reife wie der beste Wein,
An heißen Sommertagen.

An andren Tagen bin ich Regen,
Kühl und trostlos grau.
Auch das musst Du erwägen,
Mein Himmel ist nur selten blau.

Und wie Mutter Natur
Setz ich mich zur Wehr.
Änderst Du meine Temperatur,
Mach ich Dir Dein Leben schwer.

14.06.2013 – 21.53

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Befreiung

regenIch scheiß auf Einsicht und Moral;
Ich geb es jedem weiter.
Was Du denkst ist mir egal;
Schon fühl ich mich befreiter.

Schütt ich Mittags Bier mir rein,
Um alles zu vergessen,
Und Abends literweise Wein,
Dann fühl ich mich zerfressen.

Wilde Regenstürme wüten
Übers Maienland.
Und die bunten Blüten
Bleiben unerkannt.

Mein Herz ist leer,
Mein Geist voll Wut.
Tristesse liegt schwer
In meinem Blut.

Ich geb das Blut nun weiter
An den Rest der Welt.
Es fühlt sich an wie Eiter;
Der aus den Poren quellt.

27.05.2013 - 17.10

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WIR

Borderline LiebeWir haben denselben vernarbten Arm,
und fast die gleichen Qualen.
Wir haben einen ähnlichen Charme
den wir beide ausstrahlen.

Wir tragen außen nicht das gleiche Gesicht,
aber dennoch in unserem Herzen
sind wir geplagt von unsrer Geschicht,
und von ihren Schmerzen.

Wir möchten so viel besser sein,
als diese böse Welt.
Jedoch wir können‘s nicht allein,
auch nicht, wenn die Liebe zählt.

Wir können nicht zusammen,
wenn zu viel Frust vergeht.
Wir zünden neue Flammen,
wenn mal nichts mehr geht.

Wir teilen innere Gedanken,
so tief und so rein.
Und die Reben unsrer Liebe ranken
wie wilder, roter Wein.

Er braucht lange,
bis er trinkbar ist.
Genauso lange,
hat meine Seele Deine Liebe vermisst.

Vielleicht vermiss ich sie schon immer,
in all den vielen Jahren.
Ohne Dich wärs noch viel schlimmer,
die Contenance zu wahren.

Drum bin ich dankbar, dass es Dich gibt
ohne viele Worte,
dass mich EINER liebt,
von der Deinen Sorte.

14.12.2011 – 03.30 für Renè S.

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Mein Traum

sommernachtsliebeWar es nur ein Traum?
Oder die Phantasie in mir?
Ich glaub es kaum,
denn mein Shirt riecht noch nach Dir.

Alles erinnert heut wieder an Dich,
egal, wohin ich gehe.
Die letzte Nacht war inniglich.
Ich vermiss(t)e Deine Nähe.

Und wärs mein letzter Traum gewesen,
Dir noch einmal nah zu sein,
hast Du ihn aus meinen Augen gelesen,
mit Deinen Küssen, süßer als Wein.

Mir ist bewusst, es wär Dir Recht,
ich würd die Nacht vergessen.
Doch mein Gefühl ist echt:
Ich bin von ihr besessen.

20.11.2011-15.50/16.30

John

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Wein und Wahrheit

im-wein-liegt-die-wahrheit-2c_designIch sitz geschafft Zuhause
und trinke Erdenblut.
Ich genieße diese Pause,
wenn der Geist mal ruht.

Ich erzähl‘, was mich bewegt
erzähle mehr und mehr.
Und eh‘ es Zwölfe schlägt
befind ich mich im Wahrheitsmeer.

Ein paar Gläser später
sehe ich dann ein:
Der wahre Verräter
ist der rote Wein.

und wieder ein Glas später
wird mir sonnenklar,
dass der wahre Täter
allein ich selber war.

(30.09.2011 -22.20)

(Herzlichen Dank an Elke für die viell. unbewusste Inspiration zu diesem Gedicht in der  letzten, abgeänderten Strophe!)

John


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Sommernachtsliebe

sommernachtsliebeIn jener klaren Sommernacht
war’s bald um uns geschehn.
Du hast mein Herz verrückt gemacht;
Ich möcht‘ Dich wieder sehn.

Der Glanz in deinen Augen sprach
aus vielen tausend Bänden.
Und auf dem Weg zum Schlafgemach
nahmst Du mich an den Händen.

Es folgten Küsse, noch süßer als Wein,
bis zu den Morgenstunden.
Und noch eh uns weckte der Sonnenschein,
hab ich Dein Herz gefunden.

Eng umschlungen und schier vereint
begrüßten wir den Morgen.
Ich sah Dein Gesicht im Lichterschein
und fühlte mich geborgen.

Komm wieder, wenn Du Sehnsucht spürst,
nach diesen traumhaft Stunden.
Ich lieb‘ es, wenn Du mich verführst,
Deine Liebe zu erkunden.

(17.08.2011 – 22.45)

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Einsamkeit

Die Einsamkeit, sie kotzt mich an
und jeden Tag auf’s Neue.
Ich brauch nun endlich einen Mann
und keine Tunten, die ich scheue!

Wen ich möcht’, der gibt kein Licht,
und wer mich will, den möcht’ ich nicht.
Und wollen wir mal doch,
stellt sich raus: Ein Schlampenloch!

So bleib ich doch allein
und resigniere.
Trinke roten Wein,
bis ich mich verliere
und daran krepiere.

Soviel Herz hätt’ ich zu geben;
doch keiner möcht’ es haben.
Drum hass’ ich dieses Leben
und werd mein Herz begraben.

15.07.2011 - 19.00

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Du mieser Gast, Du Störenfried!

Ganz unverschämt kommst Du herein,
fragst nicht, ob ich Dich ließe.
Nimmst meinen Stolz und schenkst mir Wein,
den ich in meinen Zustand gieße.

Nimmst mir damit Hoffnung, nimmst mir den Verstand!
Du raubst mir bald mein Leben.
Und das Glück, das ich einst fand…
…wird’s mit Dir nie mehr geben.

Ich hab nur noch den Willen,
Dich endlich zu besiegen.
Ich werd Dich JETZT BALD killen!
Und leb’ erst dann gediegen.

Du mieser Gast, Du Störenfried!
Lass ab von meinem Geist!
Als ich mich für das Leben entschied,
kamst du schon wieder angereist!

Ich sag’s Dir jetzt klar ins Gesicht:
DICH Depression, dich brauch ich nicht!
Verschwinde! Bleib mir fern!
Denn mein neues Leben; ich hätt’s ja doch so gern…

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Ekeltage

trauer1

Ich wünscht, ich könnte schlafen
und nie mehr draus erwachen.
Die Dinge, die mich trafen,
sie nahmen mir mein Lachen.

Ich habs versucht, ich schwöre Dir,
das Leben zu genießen.
Ohne Wein und ohne Bier
und ohne Blutvergießen.

Jedoch es gibt die Tage,
die mich ekeln, an mir zehren.
Bin selten in der Lage,
mich dagegen recht zu wehren.

Diese Tage, diese Stunden,
ohne Farbe, ohne Glanz,
kratzen stets an alten Wunden,
töten mich am Ende ganz!

22.02.2011 - 20.45

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Reinkarnation

Dreizehn Jahre Schnaps und Wein,
Krankheit, Leid und Depressionen
sollen nun zu Ende sein.
Geb’ mir and’re Impressionen,
schwör mich auf das LEBEN ein!


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Sinnflut

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehe ich heute ins Bett. Ich grüße Euch alle ganz nett. Was wär ich, wenn ich so manchen von Euch nicht hätt…

…………………………………………………….

Am Arsch wollt ich mich lecken lassen, jedoch das wurde mir erlassen. Man muss mich ärgern bis aufs Blut, obwohl ich’s meinte doch nur gut. Am End’ bin ich der Vollidiot - Johnny sauer - Affe tot.

……………………………………………………..

Ach was soll der Kinderstreit,
wir sind doch erwachs’ne Leut
Friedenspfeifchen, roter Wein,
schon kehrt wieder Stimmung ein.
Bald vergessen, alte Wut,
die so keinem Gutes tut.

………………………………………………………

Sechs Uhr Früh,
der Bauer melkt die Küh’

Ich jedoch, geh grad ins Bett,
bin nich nur breit, auch richtig fett.

Ich hoffe jetzt, zur Mittagszeit
bin ich wach und nich mehr breit.

06.08.2010

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Sonnenstrahlen

Sonnenstrahlen dringen ein,
spiegeln sich am Rest vom Wein.
Sommerduft, er kehrt zurück,
erinnert an vergang’nes Glück.
Sanfter Wind streift durch das Grün,
und die Blumen, die noch blüh’n.

31. Juli 2010 um 11:24

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Ach, Du schöner, roter Wein

roseweinAch, Du schöner, roter Wein…
viele Jahre warst Du mein.
Dein Rebensaft hat mich betört
und auch so manche Lieb’ zerstört.
Der Eine ging, der And’re kam,
stets warst Du dabei,
ganz ohne Scham.

Ach, Du schöner, roter Wein…
wie konnt’ ich ohne Dich nur sein.
War’n einst Wochen ohne Dich vergangen,
kam mir sehr bald das Verlangen:
Verlangen nach tiefrotem Erdenblut,
in welchem mein Geist für Stunden ruht.

Ach, Du schöner, roter Wein…
Du bist bei mir, wenn ich allein
in meiner Stube sitze oder traurig bin,
zu viel von Dir rafft meine Gesundheit hin.
Die Leber dankt’s und auch das Herz,
der Magen windet sich vor Schmerz.

Ach, Du schöner, roter Wein…
Ich frage Dich: Kann es denn sein,
Dein roter Glanz nur Täuschung ist,
so manchem seine Seele frisst?
Dein Duft von Erden ein Lied erzählt,
doch manchen durch Dich sein Leben quält?

Du schöner, roter Wein, wenn die Liebe rot ist, warum bin ich allein?

31.07.2010 - 21.30 Uhr

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Honest thoughts

Am Grund des Sees will ich mich finden,
während mir die Sinne schwinden.

Hoch drob’ am Ast, da will ich baumeln,
noch einmal durch die Wildnis taumeln.

Voll Alk und Drogen möcht’ ich sein,
Tabletten, Gras und guter Wein.

Habt Dank, Ihr Engel, bringt mich hier weg,
bevor an diesem Leben ich verreck’.

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