Jedes Mal, wenn ich Dich seh

liebeskummerJedes Mal, wenn ich Dich seh
Pulsiert mein Blut bis in den Hals
Schießt Adrenalin durch meine Adern
Umschleicht mich edler Schwindel.

Jedes Mal, wenn ich Dich seh
Schmückst Du meine Welt mit bunten Farben
Wehst wie ein Frühlingswind
Durch meine Glieder.

Jedes mal
Bist Du Rausch
Verzweiflung
Und tiefe Sehnsucht.

Eine Sehnsucht
Die nie vergeht
Mit jedem Jahr
Noch stärker weht.

Jedes Mal, wenn ich Dich seh
Bleibt ein Teil von Dir
In meinen Träumen.

17.03.2015 - 23.16

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Alle Jahre wieder

241213-001Alle Jahre wieder,
Kommt der warme Wind,
Blüht der weiße Flieder.
Ein Frühlingstraum beginnt.

Alle Jahre wieder
Blühen die Dezemberrosen,
Ertönen alte Weihnachtslieder,
Wenn draußen wilde Stürme tosen.

Alle Jahre wieder,
Kommt das Frühlingskind
Auf die Erde nieder,
Wo der Schnee zerrinnt.

(23.12.2014 - 12.50)

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Misère

030414-004Der Wind geht rau
Seit vielen, vielen Tagen.
Nebel legt sich auf der Au
Was hilft’s, jetzt noch zu klagen.

Dieser Sommer war schon tot,
Ehe er begann.
Der Krähen schwarzer Kot
Ist der Traum, der längst zerrann.

Nun stehn die Weizenfelder
Traurig, leer und krumm,
Die alt geword’nen Wälder
Bleiben braun und schweigen stumm.

Auch die Sonne scheint nicht mehr,
Als wäre sie verschwunden.
Hinter einem Meer
Von totgelebten Stunden.

Komm! Lass uns noch mal tanzen!
Wie in früh’ren Jahren!
Als unsere Romanzen
Noch frisch und ehrlich waren.

Gib mir noch mal das Gefühl,
Von heißen Julisommern
Von den Bergen in Kitzbühel
Bis weit ins Land Vorpommern.

Doch der Traum ist ausgebrannt;
Es führt kein Weg zurück.
Noch ehe ich zum Leben fand,
War ausgeträumt das Glück.

14.08.2014 - 23.33

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Trostlos graue Wolkenbilder

regenTrostlos graue Wolkenbilder
Hängen tief am Firmament.
Schwarze Vögel kreischen wilder;
Wind wird rau und turbulent.

Eisig stürmt er um die Gassen;
Herbstlaub tanzt am Wegesrand.
Dieses Grauen ist zum Hassen
Auf die Ewigkeit verdammt.

Dauerregen peitscht seit Tagen
Unerlässlich her,
Schafft mir stetig Unbehagen;
Mein Geist ist müd und leer.

Der Sommer dürft mir ewig bleiben,
Das tut er aber nicht.
Sobald die ersten Blüten treiben,
Optimismus aus mir spricht.

04./05.10.2013 – 15.00

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Abschiedskonzert

OktoberEin allerletzter Sommerhauch
Weht durch die Stoppelfelder.
Die Sonne scheint mir auf den Bauch;
Der Wind geht etwas kälter.

Letzte Vöglein singen
Zum Abschied ein Konzert.
Es mag nach Sommer klingen;
Doch der ist nichts mehr wert.

Die Kronen grüner Wälder
Altern vor sich hin.
Der Herbst wird stetig gelber;
Ein Sommertraum zerrinnt.

Bald zieht der Novemberblues
Seine Spur durchs Land.
Er gibt Dir den ersten Gruß
Des Winters in die Hand.

02./03.10.2013

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Septemberblues

090813-001Regen, Dunst und Nebelschwaden
Ziehen durchs Septemberland.
Stürmisch kühl und ohne Gnaden
Braust der Wind durch mein Gewand.

Gelblich Herbstlaub ziert die Gassen;
Das Lied der Vögel ist verklungen.
Aus traurig grauen Wolkenmassen
Ist ein Herbst entsprungen.

Das graue Bild trübt mein Gemüt;
Ich mag es nicht ertragen.
Die Sommerfarben sind verblüht;
Nun blüht das Unbehagen.

27.09.2013 - 12.30

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Pappel-Pollen

120509-002Pappel-Pollen schweben
Im späten Maienblust
Hängen in Spinnweben,
Tanzen voller Lust.

Taumeln weiter in die Ferne,
Getragen durch den Wind,
Wie tausend kleine Sterne,
Die Nachts am Himmel sind.

Einem kleinen Schneesturm gleich
Fliegen sie waagrecht daher.
Jedoch so warm und weich
Mag ich die Flöckchen sehr.

Bald kommt der große Regen
Und wäscht sie alle hernieder.
Alter Mai wird sich legen.
Neuer Juni kommt wieder.

27.05.2012 – 16.45

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Maiwind

110512-1750Durch grüngekronte Bäume
Weht aus Süd ein warmer Wind.
Singt mir alte Jugendträume,
Bringt des Sommers junges Kind.

Die Tulpen sind schon längst verblüht,
Der Spargel ist verschlungen.
Von Ob‘ nun heiße Sonne glüht
Des Sommers Hand entsprungen.

Das Birkenrauschen möcht erzählen,
Von einem fernen Land.
Würd ich meine Heimat wählen,
Wär es mir bekannt.

Frühling, atme kräftig weiter!
Schenk mir mehr von Deiner Güte!
Lass den Himmel täglich heiter,
Schenk mir Lieb‘ und Rosenblüte!

19.05.2012 – 15.40

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Leeres Blatt Papier

Leeres BlattIch sitz vor einem leeren Blatt Papier
und möchte so gerne Worte fassen.
Doch sie fliegen vorbei an mir,
wie fliegend leichte Untertassen.
Da kann ich’s Schreiben auch gleich lassen.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier
und denke ganz tief drin in mir:
Wo sind all die Worte hin,
die meinem Fetisch Nahrung geben?
Macht es jetzt noch einen Sinn,
zu schreiben oder aufzugeben?

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier,
mein Geist ist ausgelaugt und leer.
Ich könnte brüllen wie ein Tier
doch auch das Sprechen fällt mir schwer.

Ich sitz vor einem leeren Blatt Papier;
der Wind weht’s auf den Boden.
Nun sitze ich allein vor mir
und sterb in tausend Toden,
sterbe aus der Gier
nach einem Leben,
welches für mich unerreichbar ist;
nur der Tod kann mir das geben,
was das Leben mir zerfrisst.

17.12.2011 – 20.08

unterschrift1

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Spätsommermorgen

sommermorgenHerbstlich frisch, ein Sommermorgen
glänzt am frühen Tau der Wiesen.
Vorbei sind wilde Wettersorgen;
lasst den Sommer uns genießen!

Letzte Nebelschwaden ziehen leis‘
sich in den See zurück,
bevor die Mittagssonne heiß
den Sommer bringt zurück.

Blauer Himmel, wolkenlos,
kaum Wind vermag zu wehen.
Dieses Bild ist grandios
und dürfte nie vergehen.

Selten ist’s das mir ein Morgen
so sehr wohlgesonnen.
Fast schon gänzlich ohne Sorgen
hat mein Tag noch nie begonnen.

(17.08.11 – 10.50)

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Sommergewitter

unwetter05Alle Wiesengräser wiegen
sich zeitgleich mit dem Wind.
Wenn Vögel tiefer fliegen,
Gewitter nicht weit sind.

Zuerst sonnig, weiß und blau,
in drückend schwüler Hitze
wird der Himmel nun schwarz-grau,
und ich sehe erste Blitze.

Ein Donner folgt in warmen Grummeln,
eh’ der erste Tropfen fällt.
Die Vögel scheinen zu verstummen,
während ein Sturm Einzug hält.

Wilde Wolken treibt er her,
beutelt Bäume, knickt sie ein.
Auch der Hagel schlägt nun schwer,
alle Pflanzen kurz und klein.

Die Natur lässt der Gewalt
nun ihren freien Lauf.
Es rummst, es kracht, es knallt;
selbst die Katze wacht nun auf.

So schnell ist es vorbei,
wie es erst begann.
Auch die Wehr eilt schon herbei;
man räumt und hilft, wo man nur kann.

So wie der Mensch, auch die Natur,
möcht’ zur Wehr sich setzen.
Sei gut zu ihr, versteh’ sie nur,
gewiss, sie wird es schätzen!

(07.06.2011 - 17.30)

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Mensch versus Natur

050511-1623Einst naiv und unerfahren,
schwamm ich mit, im Menschenstrom.
Und heute nun, nach all den Jahren,

-ich denk’ ich wusst’ es immer schon-

bin ich mir nun recht im Klaren:

IHR seid des Teufels Undank - nicht der Götter Lohn!

Täglich seh’ ich mit Grauen in die Welt,
die IHR mir eurer Gier zerstört.
Geht doch kaputt an diesem Geld,
was nicht mal Euch gehört!

Viele Glieder eurer Rasse
meinen es im Grunde Recht.
Doch klingelt erst die Kasse,
wird aus Recht nur schlecht.

Und sei es nur im kleinen Kreise.
Ob Freundschaft, Kumpel oder Liebe…
IHR baut täglich wieder Scheiße,
als ob daran etwas Gutes bliebe…

Euer Tun scheint eurer Macht
das Gute zu entziehen.
Jedoch; ich geb ständig Acht,
kann im Notfall vor Euch fliehen!

Mein Zufluchtsort ist die Natur,
wo höchstens ein paar Vöglein pfeifen
und Grillen zirpen - Ruhe pur!
Ich höre keine Menschen keifen.

Dort, wo nur Wind zu rauschen wagt
und keine Menschenseele
das Leid des Lebens klagt,
sind die Orte, die ich wähle.

Immer erst; bin ich befreit,
allein und von Euch fern,
genieß’ ich diese Zeit
und hab das Leben gern.

Ein Teil von Euch, der tut mir gut
und lässt mich oftmals staunen,
wie in Euch meine Seele ruht,
trotz meiner oftmals grässlich Launen.

Jedoch ich lieb nur die Natur,
in ihrer Unschuld rein und schön,
in Ehrlichkeit sehr krass und pur;
so möcht’ ich’s bei euch Menschen sehn.

Ein Wunsch. Ich wünsch’s mir nur.

Komm mit mir, genieß das Leben
jeden Tag und Schritt für Schritt.
Scheiß auf den Spießer, der daneben
seinen Holzsarg fertig schitzt.

Lass uns unabhängig werden,
täglich nur ein wenig mehr.
Du wirst sehn; uns hier auf Erden
wird’s zuteil, worauf  ich schwör’!

05. Mai 2011 - 15.00 - 17.00 Uhr

unterschrift1

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Goldener Oktober

Goldener OktoberGolden rotes Baumkleid
wieget sich im Wind.
Der Sommer nimmt ‘ne Auszeit
…und wird des Herbstes Kind.

Die Sonne tief am Firmament,
der Himmel blau wie’s Meer.
Kleine Wärme, ganz dezent,
Blütenstauden leer.

Bevor es kommt, das Novembergrau,
so lass und das genießen.
Mir wird schon jetzt so bang und flau,
mit dem Sommer abzuschließen.

unterschrift

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Bitte lieber Kachelmann

Schad, der Sommer scheint zu gehn,
jetzt schon wilde Winde wehn

Himmelstränen im Überfluss
bringen so Manchen in Verdruss.

Früh der Abend wird schon kühl,
ich verlier mein Zeitgefühl.

Ich möcht nicht wirklich daran glauben,
welken meine Rosenlauben,

welkt der Wiese frischer Schnitt,
und der Baumschmuck sogleich mit?

Bitte lieber Kachelmann,
preis’ nochmal den Sommer an!

06.08.2010

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Sonnenstrahlen

Sonnenstrahlen dringen ein,
spiegeln sich am Rest vom Wein.
Sommerduft, er kehrt zurück,
erinnert an vergang’nes Glück.
Sanfter Wind streift durch das Grün,
und die Blumen, die noch blüh’n.

31. Juli 2010 um 11:24

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