Category Archives: Lyrik & Poesie

Selbst verfasste Lyrik & Prosa

Das Leben steht still

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Das Leben steht still Ich fühle es kaum. Was ich auch will Lebt nur noch im Traum. Mein Tag ist ein Schatten Der vergangenen Nacht. Egal, was ich mache Im Kopf bleibt die Schlacht. Um Freude und Trauer Um Liebe und Hass Die Angst schmeckt mir sauer Auf sie ist Verlass. Das Leben steht still Ich hör nur mein Herz…. Read more »

Mit Rach und List

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Ich reiße Dir Dein Herz heraus Und labe mich an jedem Bissen. Was wird das für ein Leichenschmaus! Kein Mensch wird Dich vermissen. Ein Glas Burgunder noch dazu. Oh ja – das wird mir munden! Und in dieser Todesruh Gehörst Du mir – für Stunden! Ich werde Dich zerstören Bis nichts mehr von Dir ist. Du wirst mich gar nicht… Read more »

Dein Atem

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Dein Atem schwebt leicht Über meiner Brust. Mein Herz ist erweicht Im Genuss dieser Lust. Dein Atem schmeckt bitter, Doch sinnlich und rein. In mir herrscht Gewitter Vom aufgeregt sein. Dein Atem berührt Mein einsames Herz. Du hast mich entführt Und lässt mir den Schmerz. Den Schmerz, Dich zu begehren, Er wiegt in mir sehr schwer. Er wird mir sehr… Read more »

Vergangenheit

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Vergangenheit bleibt stets besteh’n Auch wenn wir sie verdrängen. Vergangenheit ist abzuseh’n, In alt-verstaubten Klängen. Vergangenheit kann Liebe sein Und zugleich Tod wie Leid. Sie reift, wie alter, guter Wein Vergangenheit trägt jedes Kleid. Eines Tages kommt sie wieder Mit all ihrer Macht. Du hörst ihre alten Lieder Und Deine Erinnerung erwacht. Als Millionen böser Viren Kriecht sie durch Dein… Read more »

Herr hilf!

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Herr, hilf mir, die Welt zu verstehn, Sie zu lieben und zu ehren. Hilf mir endlich, das Schöne zu sehn Lass das Böse nicht gewähren. Herr, warum so viel Hass auf der Welt? Muss das denn wirklich sein? Meine Seele ist so sehr gequält Von all den Schweinereinen. Krieg, Gewalt und Hetzereien Täglich wird es immer schlimmer. Und täglich möcht‘… Read more »

Ich küsse deine Hände

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Brichst du mir den Finger, Brech ich deine Hand. Nimmst du mir mein Haus, Nehme ich dein Land. Brichst du mir den Zahn, Brech ich dein Gebiss. Nimmst du mir das Liebste, Ist dir der Tod gewiss. Tötest du mein Kind, Hol ich mir deine Sippe. Brichst du mir einen Knochen, Brech ich dein ganzes Gerippe. Nimmst du mir mein… Read more »

Im Schmerz geboren

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Im Schmerz warst du geboren In klarer Vollmondnacht. Von den Göttern auserkoren Kurz aus einem Traum erwacht. Der Schmerz, er goss sich weiter Durch deine Lebenszeit. Und bald war er der Reiter Deiner Hilflosigkeit. Und jetzt im dritten Lebensakt Führt er Dich ins Verderben. Während er dein Herz zerhackt In tausend rote Scherben Und ein Leid dein Nächstes jagt, Willst… Read more »

Diese Welt…

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Meine Hände sind leer Und müde mein Geist. Mein Herz schlägt schwer Das Nichts in mir kreist. Wie kann ich das abwenden? Wo finde ich mein Glück? In meinen leeren Händen Zerbricht es Stück für Stück. Das letzte Fünkchen Glück. Die Angst hat meiner Seele Große Mauern aufgebaut. Der Kloß in meiner Kehle Hass und Trauer in sich staut. Ich… Read more »

Ich vermisse

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Ich vermiss Deinen Atem, Der nachts zu mir spricht, Und den blauen Glanz Aus Deinem Augenlicht. Ich vermisse die Ruhe, Die Du mir gibst; Und das Prickeln, Wenn Du mich liebst. Ich vermisse die Orte, An denen wir waren. Und Deine Worte; Die Worte, die Klaren. Ich vermiss diese Blüte, Die einem Frühling gleicht. Ich vermiss Deine Güte, Die um… Read more »

Der Mond hat gelacht

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Ich sah zu den Sternen Und fragte den Mond Ob das Leben zu lernen Sich für mich noch lohnt. Ich schrie in den Himmel In tief dunkler Nacht Es kam keine Antwort Der Mond hat gelacht. So zog ich von dannen Der Weg war mir schwer Das Rauschen der Tannen Hör ich nicht mehr. Die Arie des Lebens Auch sie… Read more »

Jedes Mal, wenn ich Dich seh

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Jedes Mal, wenn ich Dich seh Pulsiert mein Blut bis in den Hals Schießt Adrenalin durch meine Adern Umschleicht mich edler Schwindel. Jedes Mal, wenn ich Dich seh Schmückst Du meine Welt mit bunten Farben Wehst wie ein Frühlingswind Durch meine Glieder. Jedes mal Bist Du Rausch Verzweiflung Und tiefe Sehnsucht. Eine Sehnsucht Die nie vergeht Mit jedem Jahr Noch… Read more »

Das Gift in mir

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Ganz tief in meinem Herzen Lauert ein tödliches Gift. Es lauert voller Schmerzen In schönster, glanzvoller Schrift. Geschrieben in goldenen Lettern In Jahren der Völlerei Von hasserfüllten Göttern. Eine Elends-Litanei. Es nährt sich von dunkelsten Tagen Und altem Verderben Von unbeantworteten Fragen Und zigtausend Scherben. Das Gift in mir trägt keinen Namen Und doch stammt es von Dir. Es trägt… Read more »

Neues Leben

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Siebzehn Jahre Gras und Wein Dramen, Tod und Lotterleben. All das soll’s gewesen sein? Es muss noch mehr da draußen geben. Siebzehn Jahre roter Wein Siebzehn Jahre roter Tod. Er wollte mein Begleiter sein Und brachte mich in Seelennot. Siebzehn Jahre grünes Gras, Siebzehn Jahre toter Geist. Zugekifft und ohne Spaß Ein Teufel um den andren kreist. Liebe nur im… Read more »

Alle Jahre wieder

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Alle Jahre wieder, Kommt der warme Wind, Blüht der weiße Flieder. Ein Frühlingstraum beginnt. Alle Jahre wieder Blühen die Dezemberrosen, Ertönen alte Weihnachtslieder, Wenn draußen wilde Stürme tosen. Alle Jahre wieder, Kommt das Frühlingskind Auf die Erde nieder, Wo der Schnee zerrinnt. (23.12.2014 – 12.50)

Der Schmerz

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Der Schmerz lacht In meiner Brust Er will nicht hinaus Bleibt gefangen In verblichenen Bildern Verklungenen Melodien Und längst verflogenen Düften. Der Schmerz umklammert Mein Herz Wie tausend Nägel Aus Stahl Und jede Nacht Wäre ich zum Sterben bereit Wenn er nur abließe von mir. Gierig saugt er Den letzten Lebenssaft Aus meinen Adern Nimmt alles Was mir einst wichtig… Read more »

Gefangen im Traum

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Ich wache auf und bin nicht wach. Das Leben schläft. Ich schwimme in einem Strom Der mich in die Tiefe reißt Greife nach dem Ausgang Schlafe weiter Wache niemals auf. Babylon hält mich gefangen. Möchte ausbrechen Aus diesem Albtraum. Wie lange dauert mein Schlaf? Ich wache auf und erkenne Dass alles ein Traum ist. Realität ist ein Traum. Am Ende… Read more »

Totgeträumtes Glück

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Nur noch nachts im Traum Fühle ich das Glück Das sich tagsüber anfühlt Wie ein Dejavue. Kaum greifbar Und doch war es so nah Dieses unbeschreiblich schöne Gefühl von Glück. Ich atme frei Während mein Herz Sanft schaukelt In den Wogen Diesen Glücks. Diesem schmerzfreien Lustvollen Nächtlich wiederkehrenden Gefühl Das tausendmal schöner ist Als jeder Fick. Mit dem Morgen Beginnt… Read more »

Schön’s Blümelein

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Einst stand da ein schön’s Blümelein Vor einem alten Haus. Es stand so einsam und allein; Das hielt mein Herz nicht aus. Behutsam nahm ich es zu mir Und setzte es Zuhause ein. Es war dann fortan hier, Das zarte, junge Blümelein. Es gedieh so wunderbar Und blühte auf, in voller Pracht, Seit es bei mir war, So bei Tag… Read more »

Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

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Ein Frühling voller Kindheitstage Kühl, verregnet, grauenvoll. Kindheit war die reinste Plage Ein Frühling in H-Moll. Der Sommer wollte besser sein Die Jugend in C-Dur. Liebe, Sex und roten Wein Lebenslust und Freude pur. Eines Tags bemerkte ich: Mein Sommer wird zu heiß. Und als er just dem Winter glich Lag ich tot in kaltem Schweiß. Viele Blätter sind gefallen… Read more »

Der Clown

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Manchmal erkenn ich mich nicht wieder; Mein Geist schwimmt in Glückseligkeit. Ich tanze auf alte Lieder Und geb mich hin der Albernheit. Doch wie es aussieht, ist es nicht; Meine Seele möchte schrei‘n. Nur der Clown lacht im Gesicht, Und wahrt den falschen Schein. Weinen möcht‘ er viele Tränen In ein großes Tränenmeer. Ich sollte noch erwähnen: Eigentlich will er… Read more »

Novembertage

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Im Nebel zieht mein Leben vorbei Und hinterlässt unsichtbare Spuren. Alte Gedanken werden wieder frei Und drehn an meinen Uhren. Täglich ohne Rast und Ruh‘ Seh ich dem November zu Wie er mir die Seele raubt, Meine letzten Früchte klaubt, Es ist egal, was ich heut tu… Sterb ich, leb ich wach ich, Es tangiert mich peripher. Das Leben sei,… Read more »

Lieber guter Nikolaus

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Lieber guter Nikolaus, Schick mir einen Mann nach Haus. Ob blond, ob schwarz ob braun, Ich liebe keine Frau’n! Bring mir Liebe, bring mir Wärme, Bring mir das in einem Mann. Bring mir den, für den ich schwärme, Weil ich ohne ihn nicht kann. Lieber guter Nikolaus, Nimm den Frust von meiner Seele; Treib den Teufel in mir aus; Nimm… Read more »

Digga

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Wenn Dein Blick den meinen streift Und Du täglich bei mir bist: Jeden Tag die Liebe reift, Die für Dich nicht greifbar ist. Liebe, die aus meinem Herzen Immer wieder auf Dich trifft, Liebe, die mit großen Schmerzen Mein Leid auf das Deine schifft. Jede Runde Schach mit Dir Erweckt in mir die Leidenschaft- Leidenschaft und Gier: Leidenschaft, die Leiden… Read more »

Narben alter Sommertage

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Aus dem Sommergrün entstiegen, Golden, rotes Herbstgewand. Wird bald auf der Erde liegen, Überall im ganzen Land. Heut noch, darf ich sie genießen, Letzte, warme Sonnenstunden. Nah dem Sommer, milde Brisen; Bald ist dieses Bild verschwunden. Eh des Winters eisig Klauen Rauben all die letzten Farben; Hier am Wald und in den Auen Seh ich schon die ersten Narben. Narben… Read more »