Tag Archives: Menschen

Herr hilf!

      Keine Kommentare zu Herr hilf!

Herr, hilf mir, die Welt zu verstehn, Sie zu lieben und zu ehren. Hilf mir endlich, das Schöne zu sehn Lass das Böse nicht gewähren. Herr, warum so viel Hass auf der Welt? Muss das denn wirklich sein? Meine Seele ist so sehr gequält Von all den Schweinereinen. Krieg, Gewalt und Hetzereien Täglich wird es immer schlimmer. Und täglich möcht‘… Read more »

Genug

      Keine Kommentare zu Genug

Ich habe genug. Genug von Dummheit, Von Unehrlichkeit und Lügen; Genug von Intrigen und Hass. Ich habe genug. Genug von Einsamkeit, Von egoistischem Wohlwollen; Genug von menschlicher Gier. Ich habe genug. Genug von kalten Tagen, Von Trübheit und Novemberblues; Genug vom Wetter. Ich habe genug. Genug von jedem Tag, Von jeder Woche; Ich habe genug vom Leben. 14.01.2014 – 20.58

Ich bin wie das Wetter

      Keine Kommentare zu Ich bin wie das Wetter

Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Mein Herz

      2 Kommentare zu Mein Herz

Das Jahr neigt sich dem Ende, Meine Seele bleibt allein. Das Herz sprach tausend Bände, Nun mag es nur noch schrei’n. Es schreit nach Liebe, schreit nach Luft Und windet sich vor Schmerz. Versperrt in dunkler Gruft, Das blutend, heiße Herz. Des Menschen kühler Hass Sperrte es dort ein. Ich fühle noch den Bass Der alten Schweinerei’n. Ich lass Gefühle… Read more »

Sterbende Menschen

      1 Kommentar zu Sterbende Menschen

Einige Menschen, die sterben, Hab ich schon gesehn. Wer sind ihre Erben? Wann müssen sie von uns gehn? Ein alter Herr mit seinem Hund; Ich seh ihn jeden Tag, Hustet sich die Lunge wund, Krebs an seinem Atem nagt. Und täglich dreht er seine Runde Mit dem braunen Zottelbär. Stets zur gleichen Stunde, Ganz friedlich, als ob nichts wär. Es… Read more »

Alles wird gut

      2 Kommentare zu Alles wird gut

Alles wird gut, ich glaub daran; es kann nicht schlimmer werden. Zu wenig hab ich bisher getan, für mein Glück hier auf Erden. Alles wird gut, ein Wunsch aus reinem Herzen. Nie wieder Blut! Nie wieder Schmerzen! Alles wird gut, nicht nur für mich wird wieder die Sonne scheinen. Sie scheint auch bald für Dich und nicht für irgendeinen. Alles… Read more »

Warum

      Keine Kommentare zu Warum

Warum immer Böses tun und nicht Gutes geben? Warum immer ICH bedacht in diesem kurzen Leben? Warum könnt Ihr nehmen und nicht selbstlos sein? Ich muss mich für Euch schämen; Eure Seele ist nicht rein. Warum wird Natur zerstört nur für euren Spaß? Natur, die nicht mal uns gehört, erstickt in warmem Gas. Warum seid Ihr so ICH-bedacht auf unsrem… Read more »

Scheinheilige Weihnacht

      1 Kommentar zu Scheinheilige Weihnacht

Scheinheilige Weihnacht überall, Licht strahlt aus den Häusern. Und der Menschen tiefer Fall lässt sich nur so äußern: Euer Fest der stillen Liebe ist von Leid umschattet. Ihr seid nichts als Hühnerdiebe und mit Mordlust ausgestattet! Ob Gänslein, Pute oder Schwein, hauptsach es schmeckt gut stopft Ihr abends in Euch rein vergoss’nes Unschuldsblut. Niemals daran denken dass dies tote Tier… Read more »

Unwirklich

      1 Kommentar zu Unwirklich

Ich laufe durch die Straßen. Alles erscheint mir unwirklich. Fühle mich fremd in diesen mir sonst so vertrauten Straßen. Sehe Menschen. Schöne Menschen. Alte Menschen. Traurige, geknickte Augen. Ich frage mich, warum sie alle noch leben. Warum bringen sie sich nicht um? Was hält sie am Leben in dieser trostlosen, grauen Welt? Alles erscheint so unwirklich. Dezember. Tiefschwarze Wolken und… Read more »

Nur Luft und leere Worte

      2 Kommentare zu Nur Luft und leere Worte

Langsam schleichend windet sich ein stiller Faden durch meine einst so bewegten Lippen. Ich möchte schreien, doch die Bänder meiner Stimme sind stumm. Schweigend stößt mein Lufthauch durch sie hindurch. Nur Luft und leere Worte dringen nach außen; keiner hört mich schreien. Sei es drum. Niemand sieht mein schwarzes Herz. Garstig, kahl, ausgebrannt und voller Schmerz. Keiner wird es je… Read more »

Gayromeo und der Weihnachtsstern

      Keine Kommentare zu Gayromeo und der Weihnachtsstern

In Gayromeo fühlt man sich heutzutage manchmal wie ein Weihnachtsstern. Erst wird er für schön empfunden und gepflegt, schon kurze Zeit später als öd und vertrocknet abgestempelt und in den Keller gestellt. Wenn man Glück hat, wird man zum nächsten Weihnachtsfest nochmal in die Wohnung gestellt, wenn grad kein schönerer da ist…

Wär ich ein Stern

      Keine Kommentare zu Wär ich ein Stern

Ach, wie wär ich gern ein ganz andres Wesen. Ach, wäre ich ein Stern, wär vieles nicht gewesen. Würde es von oben sehn, wie Ihr die Welt mit Eurer Gier zerstört, durch Euer Missverstehn und der Menschen Geist erfriert. Wie ihr zu Euch Menschen seid, unberechenbar, gemein, unnachsichtig, ungescheit, so können nur Menschen sein! Und eines Tages würde ich Euch… Read more »

Atemlos

      Keine Kommentare zu Atemlos

Meine noch vor kurzem noch so neue, strahlende Fassade ist abgefallen. Zum Vorschein kommen alte Ernüchterung, Farblosigkeit, Unmut. Nichts hast du geschafft, John.  Wie gern wär ich einer von denen, die nichts darauf geben, was andere von ihnen halten oder über sie denken. Wie gern wär ich einer, der ohne den ständigen Input von außen leben kann. So einer bin… Read more »

Vogelsprache

      Keine Kommentare zu Vogelsprache

Setz’ Dich mal raus in die Natur, zwischen Sträuchern, einzeln Bäumen, schalte ab und höre nur, von was sie sprechen oder träumen. Sie trillern, schwätzen, kreischen, singen, fast dem Bild des Menschen gleich. Manche mögen zeternd klingen, andre Stimmchen singen weich. Jedoch lieber, als der Menschen Stimmen, hör’ ich, was die Vögel sagen. Dort singt Wahrheit, Friede, keine schlimmen Worte,… Read more »

Steppenwolf? Früher und Heute

      1 Kommentar zu Steppenwolf? Früher und Heute

in einer Hommage und angelehnt an Herman Hesse’s Steppenwolf. (http://www.suhrkamp.de/) Manchmal, ja immer häufiger sehe ich mich gern als der Steppenwolf, wie Hermann Hesse ihn in gleichnamigen Buch glanzvoll umschreibt. Aber ist der Wolf nicht ein Rudeltier, das stets mit den Anderen zieht und sich einem Alphatier unterordnet, wie dies etwa der Mensch bei seinem Sklaven, dem Hund ist? Dann… Read more »

Mensch versus Natur

      1 Kommentar zu Mensch versus Natur

Einst naiv und unerfahren, schwamm ich mit, im Menschenstrom. Und heute nun, nach all den Jahren, -ich denk’ ich wusst’ es immer schon- bin ich mir nun recht im Klaren: IHR seid des Teufels Undank – nicht der Götter Lohn! Täglich seh’ ich mit Grauen in die Welt, die IHR mir eurer Gier zerstört. Geht doch kaputt an diesem Geld,… Read more »

Frühlings-Sonnenstrahlen

      Keine Kommentare zu Frühlings-Sonnenstrahlen

Die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen erwecken Schöngeist und Natur. Warmer Wind weht durch die kahlen Bäume, der Himmel getaucht in Blau-Azur. Man möcht’ am liebsten denken, der Winter sei nun schon vorbei. Jedoch, ich hab Bedenken; der Sommer bleibt noch Träumerei. Der Frühling ist des Sommers Kind, noch jung und zart, ganz unvollkommen, so wie auch wir Menschen sind, drum wird’s auch… Read more »

Freunde

      Keine Kommentare zu Freunde

Manches Wort zur richt’gen Zeit, von besond’ren Seelen, bringt mich schon soweit, dass mir diese Stimmen manchmal fehlen. Möcht ich anfangs keinen Menschen sehn, und sie stehn dann plötzlich da, wünscht’ ich, sie würden nie mehr gehn, da ihre Worte echt und wunderbar. Durchgeknallt und doch so ehrlich seid Ihr beide – ihr seid IHR und ihr seid echt. Ihr… Read more »