Tag Archives: Nacht

Das Leben steht still

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Das Leben steht still Ich fühle es kaum. Was ich auch will Lebt nur noch im Traum. Mein Tag ist ein Schatten Der vergangenen Nacht. Egal, was ich mache Im Kopf bleibt die Schlacht. Um Freude und Trauer Um Liebe und Hass Die Angst schmeckt mir sauer Auf sie ist Verlass. Das Leben steht still Ich hör nur mein Herz…. Read more »

Im Schmerz geboren

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Im Schmerz warst du geboren In klarer Vollmondnacht. Von den Göttern auserkoren Kurz aus einem Traum erwacht. Der Schmerz, er goss sich weiter Durch deine Lebenszeit. Und bald war er der Reiter Deiner Hilflosigkeit. Und jetzt im dritten Lebensakt Führt er Dich ins Verderben. Während er dein Herz zerhackt In tausend rote Scherben Und ein Leid dein Nächstes jagt, Willst… Read more »

Der Mond hat gelacht

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Ich sah zu den Sternen Und fragte den Mond Ob das Leben zu lernen Sich für mich noch lohnt. Ich schrie in den Himmel In tief dunkler Nacht Es kam keine Antwort Der Mond hat gelacht. So zog ich von dannen Der Weg war mir schwer Das Rauschen der Tannen Hör ich nicht mehr. Die Arie des Lebens Auch sie… Read more »

Der Schmerz

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Der Schmerz lacht In meiner Brust Er will nicht hinaus Bleibt gefangen In verblichenen Bildern Verklungenen Melodien Und längst verflogenen Düften. Der Schmerz umklammert Mein Herz Wie tausend Nägel Aus Stahl Und jede Nacht Wäre ich zum Sterben bereit Wenn er nur abließe von mir. Gierig saugt er Den letzten Lebenssaft Aus meinen Adern Nimmt alles Was mir einst wichtig… Read more »

Schön’s Blümelein

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Einst stand da ein schön’s Blümelein Vor einem alten Haus. Es stand so einsam und allein; Das hielt mein Herz nicht aus. Behutsam nahm ich es zu mir Und setzte es Zuhause ein. Es war dann fortan hier, Das zarte, junge Blümelein. Es gedieh so wunderbar Und blühte auf, in voller Pracht, Seit es bei mir war, So bei Tag… Read more »

Jede Nacht

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Jede Nacht träum ich davon, Wie Du daliegst neben mir. Unser Atem spielt synchron; Und im Hintergrund Klavier. Zärtlich streich ich durch Dein Haar Und küsse Deine Wangen. Mit Genuss nimmst Du es wahr, So lieblich, rein und unbefangen. Und eh Dein Kuss dem meinen gleicht, Verschmelze ich mit Dir. Alles um mich wird ganz leicht, Als wär ich nicht… Read more »

Wochenenden

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Am Wochenende feiert, tanzt und lacht Der halbe Rest der Welt. Ich bleib allein, bis gegen Acht Mein schwarzer Vorhang fällt. Der rote Wein ist mein Begleiter Durch diese tote Nacht. Ich trink ihn immer weiter, Bis er mich müde macht. Diese graue Einsamkeit Nüchtern zu ertragen, Ist die pure Grausamkeit An solchen toten Tagen. Aber auch der rote Wein… Read more »

Schlacht in der Nacht

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Der Wein schmeckt mir bitter Und angstvoll die Nacht. Auch heut kein Gewitter, Doch in mir die Schlacht. Die Schlacht um mein Leben; Ich will es zurück! Nichts kann mir mehr geben, Als mein altes Glück. Ich hatte verlernt, Mir das Glück einzuteilen. Dann hatt sich’s entfernt Und bleibt fern – einstweilen. Doch ich hol es mir wieder Und sei’s… Read more »

Schließ Frieden!

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Wir wollen alle etwas Großes bewegen und geben uns lieber enttäuscht der Lethargie hin, anstatt im kleinen Frieden anzufangen. Schlösse ein Jeder Frieden mit sich und seinem Umfeld, wäre schon das Größte vollbracht. Aber Nein! Uns geht es nur Um all das schnöde Geld. Ein jeder von uns ist ne Hur‘ Und vergiftet damit seine Welt! Besser stehlen und betrügen;… Read more »

Letzte Nacht

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Letzte Nacht wars erst gewesen, Da hab ich Dich gesehn. Ich stand vor einem jungen Wesen Voller Geist und traumhaft schön. Du fragtest, ob ich ewig bliebe Und ich sagte: „Ja! Dieses ist die wahre Liebe, Ohne Lüge und Eklat.“ Doch in den frühen Morgenstunden Musstest Du schon gehn. Im Déjà-vu der alten Wunden Fragte ich, wann wir uns sehn…. Read more »

Die Liebe ist ein Spiel

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Nur noch in mancher Nacht Ist die Liebe mir gesonnen. Am Tag hab ich dann oft gedacht: Dies Spiel hat er gewonnen. Ein Spiel aus tausend Küssen, Voller Lust und Leidenschaft Hat mein Herz zerrissen; Ja, die Nacht war fabelhaft! Für Stunden hab ich das Gefühl, Nicht mehr allein zu sein. Doch der nächste Tag bleibt kühl. Die Liebe ist… Read more »

Liebe macht blind

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Egal, ob es Liebe zu gutem Essen ist, Die Liebe zur Musik, Oder die Liebe zur Liebe. Liebe macht blind, Weil wir durch einen dunklen Nebel wandern, Der uns, ähnlich einem Beruhigungspulver, Gleichgültig und zufrieden macht. Liebe macht so blind, Dass wir nicht einmal mehr wahrnehmen, Wenn unser Gegenüber sagt: „Ich liebe Dich nicht!“ Liebe besteht aus Sex, Eingebettet in… Read more »

Adieu an den Mai

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Adieu, Du alter Mai, Deine Tage sind gezählt. Der Juni kommt morgen herbei, Der Frühlingsvorhang fällt. Hagel, Schnee und Sommerhitze Hast Du uns beschert. Fluten, Sturm und grelle Blitze Haben das Fürchten uns gelehrt. Wenn Du gehst, lass mir die Sonne Und halt die Kälte von mir fern. Sag dem Juni, meine Wonne Ist der Sommer. Ja, auch den hab… Read more »

Zaubergarten

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Die Nacht lässt mich nimmer schlafen, Der Tag denkt nur an Dich. Seit wir uns einst trafen, Lieb ich Dich inniglich. Deine Wärme und Liebe Als ich bei Dir war, Deine jungen Triebe, Dein einsames Jahr, All Deine faulen Früchte Und neuen Blüten Erwecken Sehnsüchte, Die möcht ich behüten. Ich wünscht mir so sehr, Dass wir uns wiedersehn. Es wär… Read more »

Mainacht

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Vollmondstrahlen fallen leis‘ Auf nachtgetränkten Wald. Ob den Dächern, mondlicht-weiss, Ein Nachtigallenruf erschallt. Zwei junge Rehe ziehn sich eilig In den dunklen Wald zurück. Der Mondschein strahlt so heilig, Auf des Tages altes Glück. Auch der letzte Vogelsang Verstummt in müder Nacht. Ein Froschkonzert im Freudenklang, Aus fernem Hause wird gelacht. Eh verstummt der letzte Schrei, In klarer Vollmondnacht, Und… Read more »

Nachtangst

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Nächtlich werd ich Schäfchen zählen, Stunden um den Schlaf gebracht. Nächtlich werden Schmerzen quälen, Angst gewinnt die Übermacht. Oft bis in den frühen Morgen Liegt meine Seele wach. In mir die abertausend Sorgen Halten mich des Nachts in Schach. Selten wars, dass mir die Nacht Recht wohlgesonnen war. In meinem Kopf herrscht eine Schlacht Mit Explosionsgefahr. Nur selt’ne Nächte waren… Read more »

Jeden Tag ein wenig sterben

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Jeden Tag ein wenig sterben, Täglich wilde Winde wehn. Nächte, dunkel, im Verderben, möchten niemals mehr vergehn. Es geht die wilde Nacht, Es folgt ein trister Tag. Hab auch heute nicht gelacht. Das Glück, nach dem ich jag, Bleibt fern mit aller Macht. Jeden Tag ein wenig sterben, Täglich sieht der Tod mich an. Nächtelang um Liebe werben, vielleicht klappts… Read more »

Nachts wenn

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Nachts, wenn ich die Waffen lade, Mit welchen ich mich niederstrecke Wenn ich nachts in Schmerzen bade, Salz aus meinen Wunden lecke Wenn der Schmerz nachts in mir schreit Und ich wütend um mich schlage Wenn Gift die Apathie befreit Die ich nicht mehr ertrage Nachts, wenn Nachtigallen rufen Und die Sterne schweigen Wenn ich nachts die letzten Stufen Meines… Read more »

Schwarz weiß…

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Schlaflose schwarze Nacht, heilsamer heller Morgen. Erst neben Dir erwacht, fühle ich mich geborgen. Wenn Du wieder gehst, weiß ich was mir fehlt. Nur weil Du zu mir stehst, hab ich Dich gewählt. Sprichst Du nicht mit mir, fühl ich mich gequält. Und sprichst Du dann für vier, fühl ich aus meinem Leben erzählt. Oft hältst Du mir einen Spiegel… Read more »

Mein Traum

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War es nur ein Traum? Oder die Phantasie in mir? Ich glaub es kaum, denn mein Shirt riecht noch nach Dir. Alles erinnert heut wieder an Dich, egal, wohin ich gehe. Die letzte Nacht war inniglich. Ich vermiss(t)e Deine Nähe. Und wärs mein letzter Traum gewesen, Dir noch einmal nah zu sein, hast Du ihn aus meinen Augen gelesen, mit… Read more »

Novembermorgen

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Nebelschwaden am Novembermorgen, Krähen kreischen durch die Stadt. Lieg allein und ungeborgen noch im Bett und fühl mich matt. Nasses Grau sich wie ein Schleier um die toten Bäume hüllt. Jedes Jahr die gleiche Leier, und nichts, was meinen Unmut stillt. Eh‘ um zehn die Sonn‘ erwacht und das Grauen schwindet, ist in meiner Seele Nacht, die sich schreiend windet…. Read more »

Trinknacht

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Hab die ganze Nacht gesoffen und Musik laut aufgedreht. Nachbarn konnten nur noch hoffen, dass der Spuk zu Ende geht. Bald drei Flaschen roten Wein leerte ich in diesen Stunden, schlug die Wohnung kurz und klein und hab nur Hass empfunden. Irgendwann lag ich im Koma bekleidet in meinem Bett. Schmeck noch jetzt das Wein-Aroma; ach wenn ich’s doch gelassen… Read more »

Traum von Dir

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Fast jede Nacht träum’ ich von Dir und weiß nicht, wer Du bist. Ich fühl’ Dich nur; denn Du gibst  mir, was ich lange hab vermisst. Ich sehe, liebe, fühle Dich des Nachts in meinen Träumen nur. Und auch des Tags, da fühle ich den Blitz, der mir das Herz durchfuhr. Oft, wenn ich zu Bette geh, frag’  ich mich… Read more »

Ein Tag Leben

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Die letzten Wochen wurden durch meine Apathie immer unerträglicher, schmerzhafter und zurückgezogener. Bis ich am letzten Wochenende zum Umdenken kam. „So wie es jetzt ist, endet es in einer Katastrophe.“ Ich stellte ab Montag, Dienstag und Mittwoch einige schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen und das „Rauchen“ abrupt ein, nahm meinen Behandlungstermin in der Kieferchirurgie wahr und bemerkte eine allgemeine, sehr… Read more »