Tag Archives: Natur

Ich bin wie das Wetter

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Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Du Mensch!

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Seh ich mir Dich so an, Mach ichs mir besser allein. Weil ichs nicht ertragen kann – Du Mensch, Du bist ein Schwein! Selbst jedes Schwein ist besser als Du; Jedes Tier der Welt kennt seinen Feind, Von der Mücke bis zur Kuh, Ein jedes Wesen wegen Dir weint. Ich ertrag Dich Mensch nicht mehr, Auch wenn Du meinst, so… Read more »

Zaubergarten

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Die Nacht lässt mich nimmer schlafen, Der Tag denkt nur an Dich. Seit wir uns einst trafen, Lieb ich Dich inniglich. Deine Wärme und Liebe Als ich bei Dir war, Deine jungen Triebe, Dein einsames Jahr, All Deine faulen Früchte Und neuen Blüten Erwecken Sehnsüchte, Die möcht ich behüten. Ich wünscht mir so sehr, Dass wir uns wiedersehn. Es wär… Read more »

Internetsucht

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Das Internet ist weg. Schon seit dem frühen Morgen. Ich komme nicht vom Fleck Und mach mir große Sorgen. Facebook, Mail und Romeo, Die Welt bleibt einfach aus. Und Spotify ja sowieso; Ach, es ist ein Graus! Versuch mich ständig abzulenken, Von der Realität. Versuche, nicht mehr dran zu denken, Freundschaftslisten – Internet. Begeb mich raus in die Natur, Trotz… Read more »

Maientage

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Ich sehe bunte Blumen sprießen, Täglich seh ich noch mehr Grün. Stetig höher unsre Wiesen, Birken werfen, Kirschen blühn. Sommerhitze, Kälteplage, Donner, Hagel, Schnee. Jeden, dieser Maientage Als ganzes Jahr ich seh. Rehe springen scheu durchs Korn, Maienkäfer fliegen. Der Sommer beginnt erneut von vorn, Um bald dem Winter zu erliegen. Auch das Kleingetier wird munter, Gräbt und spinnt und… Read more »

Ich seh den Frühling

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Ich seh der Äcker erstes Grün Und Knospen an den Linden, Krokusse und Veilchen blühn, Winterfrust verschwinden. Ich seh den ersten Frühlingstanz Von tausend Schmetterlingen, Den schillernd bunten Glanz In ihren Flügelschwingen. Ich seh, wie die Natur erwacht, Noch trügerisch ihr Schein. Die Sonne bleibt uns bald bis acht, Herz und Seele werden rein. 21./22.03.2012

Warum

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Warum immer Böses tun und nicht Gutes geben? Warum immer ICH bedacht in diesem kurzen Leben? Warum könnt Ihr nehmen und nicht selbstlos sein? Ich muss mich für Euch schämen; Eure Seele ist nicht rein. Warum wird Natur zerstört nur für euren Spaß? Natur, die nicht mal uns gehört, erstickt in warmem Gas. Warum seid Ihr so ICH-bedacht auf unsrem… Read more »

DezemberRosen

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Wann sonst nur kalte Stürme tosen und Grau erstarrt das Land, erblühen bunt Dezemberrosen, und mein Herz, das René fand. Schon einem neuen Frühling gleich, erwacht die gelbe Herbstnatur. Bienen summen um den Teich, der Himmel blau-Azur In unserer ersten Dezembernacht blühte ein gelbes Röschen auf. Das hab ich Dir ans Bett gebracht und ich bestehe sehr darauf, dass es… Read more »

Novembermorgen

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Nebelschwaden am Novembermorgen, Krähen kreischen durch die Stadt. Lieg allein und ungeborgen noch im Bett und fühl mich matt. Nasses Grau sich wie ein Schleier um die toten Bäume hüllt. Jedes Jahr die gleiche Leier, und nichts, was meinen Unmut stillt. Eh‘ um zehn die Sonn‘ erwacht und das Grauen schwindet, ist in meiner Seele Nacht, die sich schreiend windet…. Read more »

Sommergewitter

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Alle Wiesengräser wiegen sich zeitgleich mit dem Wind. Wenn Vögel tiefer fliegen, Gewitter nicht weit sind. Zuerst sonnig, weiß und blau, in drückend schwüler Hitze wird der Himmel nun schwarz-grau, und ich sehe erste Blitze. Ein Donner folgt in warmen Grummeln, eh’ der erste Tropfen fällt. Die Vögel scheinen zu verstummen, während ein Sturm Einzug hält. Wilde Wolken treibt er… Read more »

Vogelsprache

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Setz’ Dich mal raus in die Natur, zwischen Sträuchern, einzeln Bäumen, schalte ab und höre nur, von was sie sprechen oder träumen. Sie trillern, schwätzen, kreischen, singen, fast dem Bild des Menschen gleich. Manche mögen zeternd klingen, andre Stimmchen singen weich. Jedoch lieber, als der Menschen Stimmen, hör’ ich, was die Vögel sagen. Dort singt Wahrheit, Friede, keine schlimmen Worte,… Read more »

Mensch versus Natur

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Einst naiv und unerfahren, schwamm ich mit, im Menschenstrom. Und heute nun, nach all den Jahren, -ich denk’ ich wusst’ es immer schon- bin ich mir nun recht im Klaren: IHR seid des Teufels Undank – nicht der Götter Lohn! Täglich seh’ ich mit Grauen in die Welt, die IHR mir eurer Gier zerstört. Geht doch kaputt an diesem Geld,… Read more »

Graue, kalte, tote Tage

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Graue, kalte, tote Tage, ruhig, geduckt, auf Zehen schleichend. Verdross’ne Stimmung, unausreichend. Sehnsucht nach Lebendigkeit. Sehnsucht nach Liebe, Freude, Erneuerung. Doch nur das Uhrwerk bewegt sich unaufhörlich weiter. Das Leben steht still. Kalte Bilder scheinen durch die Gardinen. Durchbrechen meine Schädeldecke. Schleichen sich ein. Mit Ekel und Abscheu ertrage ich sie, mit klarem Kopf. Klarer als je zuvor. Ohne Nebel,… Read more »

Frühlings-Sonnenstrahlen

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Die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen erwecken Schöngeist und Natur. Warmer Wind weht durch die kahlen Bäume, der Himmel getaucht in Blau-Azur. Man möcht’ am liebsten denken, der Winter sei nun schon vorbei. Jedoch, ich hab Bedenken; der Sommer bleibt noch Träumerei. Der Frühling ist des Sommers Kind, noch jung und zart, ganz unvollkommen, so wie auch wir Menschen sind, drum wird’s auch… Read more »

Ich und ich

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Aufbrausende Ruhe der Natur, ordentlicher Lebenschaot, trauriger Clown, trockener Alkoholiker, ausgeflippte Spaßbremse, langweiliger Partyguy, quasselnder Zuhörer, stiller Sprecher, liebender Geliebter, hässlicher Schönling, einfühlsamer Rüpel, naiver Schachspieler, intelligenter Narr, geistloser Schöngeist, sympathisches Arschloch, schüchterner Aufreißer, Introvertiert und extrovertiert, friedlicher Racheengel, realistischer Träumer, aggressiver Parzifist, spießiger Bohéme,  humanistischer Misanthrop. Das sind wir, ich und ich.