Tag Archives: Regen

Misère

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Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Trostlos graue Wolkenbilder

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Trostlos graue Wolkenbilder Hängen tief am Firmament. Schwarze Vögel kreischen wilder; Wind wird rau und turbulent. Eisig stürmt er um die Gassen; Herbstlaub tanzt am Wegesrand. Dieses Grauen ist zum Hassen Auf die Ewigkeit verdammt. Dauerregen peitscht seit Tagen Unerlässlich her, Schafft mir stetig Unbehagen; Mein Geist ist müd und leer. Der Sommer dürft mir ewig bleiben, Das tut er… Read more »

Septemberblues

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Regen, Dunst und Nebelschwaden Ziehen durchs Septemberland. Stürmisch kühl und ohne Gnaden Braust der Wind durch mein Gewand. Gelblich Herbstlaub ziert die Gassen; Das Lied der Vögel ist verklungen. Aus traurig grauen Wolkenmassen Ist ein Herbst entsprungen. Das graue Bild trübt mein Gemüt; Ich mag es nicht ertragen. Die Sommerfarben sind verblüht; Nun blüht das Unbehagen. 27.09.2013 – 12.30

Julihitze

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In Mai und Juni kam der Regen Und flutete das Land. Der großen Wassermassen wegen, Es jeder schrecklich fand. Und nun seit vielen Wochen Bleibt der Regen fern. Die Badeseen kochen Unterm Sonnenstern. Die Flora trocknet aus; Ich seh’s an jedem Strauch. Fast 30° in meinem Haus; Der Rasen löst sich auf in Rauch. Ich will mich nicht beschweren; Den… Read more »

Ich bin wie das Wetter

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Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Kalter Mai

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Ich schwelge in Erinnerungen An die alte Zeit. Da hat das Leben noch geklungen, Als wäre es befreit. Als war der Mai noch frühlingshaft Und stand in voller Blüte. Die Kirsche stand in vollem Saft, Mein Herz war voller Güte. Der Frühling war ein Sonnenschein Und brachte uns die Wonne. Heutzutage bricht er ein Und regnet in die Tonne. Ich… Read more »

Befreiung

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Ich scheiß auf Einsicht und Moral; Ich geb es jedem weiter. Was Du denkst ist mir egal; Schon fühl ich mich befreiter. Schütt ich Mittags Bier mir rein, Um alles zu vergessen, Und Abends literweise Wein, Dann fühl ich mich zerfressen. Wilde Regenstürme wüten Übers Maienland. Und die bunten Blüten Bleiben unerkannt. Mein Herz ist leer, Mein Geist voll Wut…. Read more »

Dieser wunderbare Sommertag

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Ach, wie lieb ich diesen einen Wunderbaren Sommertag. Bis gestern konnt man meinen, Der Sommer bleibt so fad. Regen, Hagel, Donnerschlag, Graue Wolken, steife Briesen Nahezu an jedem Tag Im Frust mich baden ließen. Heut jedoch ist’s nicht zu kühl Und auch nicht brütend heiß. Die Uhr des Herbstes steht heut still. Wie lange noch? Wer weiß? Hätt nur einen… Read more »

Da kommt die Sonne

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Da kommt die Sonne Und erwärmt das Land. Nach vielen Tagen Regen, Wie von Geisterhand – Ein neuer Sommersegen. Da kommt die Sonne Und alles wird gut. Vorbei ist die Not, Zurück ist der Mut. Das Grauen ist tot. Da kommt die Sonne. Hier geht sie dahin. Möge sie bleiben, Mein Amphetamin! 26.06.2012 – 13:05

Adieu an den Mai

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Adieu, Du alter Mai, Deine Tage sind gezählt. Der Juni kommt morgen herbei, Der Frühlingsvorhang fällt. Hagel, Schnee und Sommerhitze Hast Du uns beschert. Fluten, Sturm und grelle Blitze Haben das Fürchten uns gelehrt. Wenn Du gehst, lass mir die Sonne Und halt die Kälte von mir fern. Sag dem Juni, meine Wonne Ist der Sommer. Ja, auch den hab… Read more »

Pappel-Pollen

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Pappel-Pollen schweben Im späten Maienblust Hängen in Spinnweben, Tanzen voller Lust. Taumeln weiter in die Ferne, Getragen durch den Wind, Wie tausend kleine Sterne, Die Nachts am Himmel sind. Einem kleinen Schneesturm gleich Fliegen sie waagrecht daher. Jedoch so warm und weich Mag ich die Flöckchen sehr. Bald kommt der große Regen Und wäscht sie alle hernieder. Alter Mai wird… Read more »

Im Regen

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Seltsam, im Regen zu wandern. Nass ist ein jeder Stein. Keiner grüßt den andern. Und ich bin allein. Voll Glanz war mir die Welt, Als gestern noch die Sonne schien. Aber nun, seit der Regen fällt, Sind all meine Freuden dahin. Seltsam, im Regen zu gehn. Jede Blume schließt ihre Blüten. Keiner möcht den andern sehn, Wenn Regenschauer wüten. (Entstanden… Read more »

Unwirklich

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Ich laufe durch die Straßen. Alles erscheint mir unwirklich. Fühle mich fremd in diesen mir sonst so vertrauten Straßen. Sehe Menschen. Schöne Menschen. Alte Menschen. Traurige, geknickte Augen. Ich frage mich, warum sie alle noch leben. Warum bringen sie sich nicht um? Was hält sie am Leben in dieser trostlosen, grauen Welt? Alles erscheint so unwirklich. Dezember. Tiefschwarze Wolken und… Read more »

Sommer 2011

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Wie ein Juni kam der April daher, und wie ein Juli war der Mai. Und schon im Juli war nichts mehr von der Sommer-Jubelei. Wenn schon im August die ersten Blätter fallen, erwacht mein Frust, stirbt Gesang von Nachtigallen. Bald stürmen kalte Winde, wie jene aus Oktobern, sehr schroff und ungelinde, um den Winter zu erobern. Stürme, Hagel und Fluten… Read more »

Juligrauen

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Regnerisch, zu kalt und voller Grauen schlägt der Juli auf mich her. Auf Sommersonne und hellblauen Himmel vertraue ich nicht mehr. All das Glück der letzten Wochen, all das schöne Hochgefühl sind im Juli nun zerbrochen; mein Leben steht jetzt gänzlich still. Ich wünscht’ ich müsst’ sie nicht erleben, diese widerliche, dunkle Zeit. Würd’ mein Leben dafür geben, wär von… Read more »

Ein Tag Leben

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Die letzten Wochen wurden durch meine Apathie immer unerträglicher, schmerzhafter und zurückgezogener. Bis ich am letzten Wochenende zum Umdenken kam. „So wie es jetzt ist, endet es in einer Katastrophe.“ Ich stellte ab Montag, Dienstag und Mittwoch einige schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen und das „Rauchen“ abrupt ein, nahm meinen Behandlungstermin in der Kieferchirurgie wahr und bemerkte eine allgemeine, sehr… Read more »

Sommergewitter

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Alle Wiesengräser wiegen sich zeitgleich mit dem Wind. Wenn Vögel tiefer fliegen, Gewitter nicht weit sind. Zuerst sonnig, weiß und blau, in drückend schwüler Hitze wird der Himmel nun schwarz-grau, und ich sehe erste Blitze. Ein Donner folgt in warmen Grummeln, eh’ der erste Tropfen fällt. Die Vögel scheinen zu verstummen, während ein Sturm Einzug hält. Wilde Wolken treibt er… Read more »

Ohne Worte

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Ich möcht grad so gern dichten, doch mir fällt nichts ein. Kann nur eines heut berichten, Ich fühl mich recht allein. An Tagen wie diesen erscheint alles grau und leer. Wenn Regenströme fließen, in ein Tränenmeer. Ich möcht’ grad so gern schreiben, jedoch mir fehlt das Wort. Die Zeit scheint stehn zu bleiben, Mein Schöngeist ist hinfort. Versuch nicht mir… Read more »

Bitte lieber Kachelmann

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Schad, der Sommer scheint zu gehn, jetzt schon wilde Winde wehn Himmelstränen im Überfluss bringen so Manchen in Verdruss. Früh der Abend wird schon kühl, ich verlier mein Zeitgefühl. Ich möcht nicht wirklich daran glauben, welken meine Rosenlauben, welkt der Wiese frischer Schnitt, und der Baumschmuck sogleich mit? Bitte lieber Kachelmann, preis’ nochmal den Sommer an! 06.08.2010

Herbstdepression

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Herbstdepression Die Zeit bleibt stehn, die Luft wird rauh Natur gehüllt in tristes grau Die Bäume kahl und splitternackt eine Trauer die mich sofort packt lässt mich nicht mehr los, zieht mich runter, macht mich down muss immer wieder rückwärts schaun Schönheit, vergänglich, geweihet zum Tod Mein Kummer wacht über die seelische Not Wann werden wieder die Blüten treiben die… Read more »