Tag Archives: Schmerz

Das Leben steht still

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Das Leben steht still Ich fühle es kaum. Was ich auch will Lebt nur noch im Traum. Mein Tag ist ein Schatten Der vergangenen Nacht. Egal, was ich mache Im Kopf bleibt die Schlacht. Um Freude und Trauer Um Liebe und Hass Die Angst schmeckt mir sauer Auf sie ist Verlass. Das Leben steht still Ich hör nur mein Herz…. Read more »

Dein Atem

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Dein Atem schwebt leicht Über meiner Brust. Mein Herz ist erweicht Im Genuss dieser Lust. Dein Atem schmeckt bitter, Doch sinnlich und rein. In mir herrscht Gewitter Vom aufgeregt sein. Dein Atem berührt Mein einsames Herz. Du hast mich entführt Und lässt mir den Schmerz. Den Schmerz, Dich zu begehren, Er wiegt in mir sehr schwer. Er wird mir sehr… Read more »

Herr hilf!

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Herr, hilf mir, die Welt zu verstehn, Sie zu lieben und zu ehren. Hilf mir endlich, das Schöne zu sehn Lass das Böse nicht gewähren. Herr, warum so viel Hass auf der Welt? Muss das denn wirklich sein? Meine Seele ist so sehr gequält Von all den Schweinereinen. Krieg, Gewalt und Hetzereien Täglich wird es immer schlimmer. Und täglich möcht‘… Read more »

Im Schmerz geboren

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Im Schmerz warst du geboren In klarer Vollmondnacht. Von den Göttern auserkoren Kurz aus einem Traum erwacht. Der Schmerz, er goss sich weiter Durch deine Lebenszeit. Und bald war er der Reiter Deiner Hilflosigkeit. Und jetzt im dritten Lebensakt Führt er Dich ins Verderben. Während er dein Herz zerhackt In tausend rote Scherben Und ein Leid dein Nächstes jagt, Willst… Read more »

Der Schmerz

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Der Schmerz lacht In meiner Brust Er will nicht hinaus Bleibt gefangen In verblichenen Bildern Verklungenen Melodien Und längst verflogenen Düften. Der Schmerz umklammert Mein Herz Wie tausend Nägel Aus Stahl Und jede Nacht Wäre ich zum Sterben bereit Wenn er nur abließe von mir. Gierig saugt er Den letzten Lebenssaft Aus meinen Adern Nimmt alles Was mir einst wichtig… Read more »

Schön’s Blümelein

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Einst stand da ein schön’s Blümelein Vor einem alten Haus. Es stand so einsam und allein; Das hielt mein Herz nicht aus. Behutsam nahm ich es zu mir Und setzte es Zuhause ein. Es war dann fortan hier, Das zarte, junge Blümelein. Es gedieh so wunderbar Und blühte auf, in voller Pracht, Seit es bei mir war, So bei Tag… Read more »

Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

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Ein Frühling voller Kindheitstage Kühl, verregnet, grauenvoll. Kindheit war die reinste Plage Ein Frühling in H-Moll. Der Sommer wollte besser sein Die Jugend in C-Dur. Liebe, Sex und roten Wein Lebenslust und Freude pur. Eines Tags bemerkte ich: Mein Sommer wird zu heiß. Und als er just dem Winter glich Lag ich tot in kaltem Schweiß. Viele Blätter sind gefallen… Read more »

An so manchen Tagen

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An so manchen Tagen Wirst Du mich lachen sehn. Doch keiner wird mich fragen, Wie die Dinge wirklich stehn. An so manchen Tagen Schein ich voller Glück. Ohne Zwietracht, ohne Klagen, Mit Humor, latent verrückt. In so manchen Stunden Vergess ich kurz den Schmerz. Vergesse alte Wunden Und mein blutend Herz. Die Wirklichkeit schmeckt bitter Und nach vergang’ner Lust. In… Read more »

Erinnerung

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Erinnerung tut weh, Ist sie auch noch so schön. Stets, wenn ich sie seh, Möcht an der Zeit ich drehn. Erinnerung macht mürbe, Denn sie kommt nie zurück. Und wenn die Liebe stürbe: Ich fühl noch heut ihr Glück. Erinnerung ist Schmerz, Der nie mehr vergeht. Ich fühls in meinem Herz, Wenn der Nordwind weht. Erinnerung bist Du! Du bist… Read more »

Ich bin wie das Wetter

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Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Im Schnee warst Du gekommen…

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Ein Himmel voller Geigen, Voll lieblicher Musik. Der Teufel musste schweigen, Mein Herz hoffte auf Sieg. Die wunderbaren Wochen Mit Dir bleiben feiner Sand, Der leis‘ und still gekrochen Durch mein Uhrwerk fand. Im Schnee warst Du gekommen, Und fandest in mein Herz. Im Schnee warst Du gegangen, Zurück blieb nur der Schmerz. Ich werd Dich weiter lieben, Auch wenn… Read more »

Mein Herz

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Das Jahr neigt sich dem Ende, Meine Seele bleibt allein. Das Herz sprach tausend Bände, Nun mag es nur noch schrei’n. Es schreit nach Liebe, schreit nach Luft Und windet sich vor Schmerz. Versperrt in dunkler Gruft, Das blutend, heiße Herz. Des Menschen kühler Hass Sperrte es dort ein. Ich fühle noch den Bass Der alten Schweinerei’n. Ich lass Gefühle… Read more »

Ich sag dem Tod Adieu

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Lange Zeiten war mein Tod Unendlich lange Qual Und grenzenlose Not, Die mir mein Leben stahl. Das Maß war voll; ich wollt nicht mehr In diesem Umstand leben. Mein Geist schien endlos leer; Mein Ich lag nur daneben. Jahre voller Pein und Schmerz In steter Unzufriedenheit Brachen mir so oft das Herz, Auf der Suche nach Vollkommenheit. Doch nun hat… Read more »

Am Ende der Hoffnung

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Zu Nichts hab ich es gebracht Und zu Nichts werd ich werden. Aus dem Nichts bin ich erwacht, Gefangen hier auf Erden. Gefangen in diesem Leben, Das ich so sehr hasse. Es kann mir nichts mehr geben; Ich ging nie mit der Masse. Ich wünsch, dies Spiel geht bald zu Ende Und wiederholt sich niemals wieder. Leer sind meine Hände,… Read more »

Willkommen im Leben

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Herrlich, das Starkbier. Nur etwas kühler dürfte es sein. Während ich auf der Parkbank sitze und am Joint ziehe, scheine ich beinahe einem Mann mit Kinderwagen zu übersehen, der des Weges näher kommt. Ich verstecke meine Tüte zwischen den Sitzbalken der Bank. Der gutaussehende Mittvierziger setzt sich zu mir, wippt lächelnd den Kinderwagen und für einen Moment denke ich, dass… Read more »

Liebe

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Liebe war ein schönes Wort, Das den Schmerz mit Freuden teilte. Liebe war an jedem Ort, Den mein Leben einst ereilte. Liebe war mir dreizehn Jahr Zwar Mythos, doch nie fern. Liebe war stets wunderbar. Die Liebe hatt ich gern. Doch seit ein‘gen Jahren nun Hat die Liebe sich entfernt. Flirten, Buhlen, all das Tun Scheint mir wie verlernt. Fast… Read more »

Schwermut

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Seh ich einstge Fotos an, hör ich alte Lieder, denk ich dann und wann daran… und häufig immer wieder, wie mein Leben mir zerrann. So drückt es mich hernieder; mein Leben spielt Tyrann. Alle meine Lebenssäfte, viere an der Zahl, verlassen ihre Kräfte, schwarze Galle, voller Qual. Des Teufels Prüfung schmerzt in mir geht tief an die Substanz. Und weckt… Read more »

Nichts

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Ich möcht jetzt einfach nichts mehr sein, weder Staub, noch ein Atom. Mein Herz verwandelt sich in Stein, meine Lieb‘ in blanken Hohn. Wie wär jetzt diese Leichtigkeit, zu schweben, wie ein Nichts? Wie wäre es denn ohne Zeit, als Nichts im Sog des Lichts? Am Grund des Sees will ich mich finden, Nahrung für die Fische sein. Während meine… Read more »

Zwei Herzen

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Zwei Herzen voller Einsamkeit fanden sich in der Novemberblüte. Ich dacht, der Frühling wär nicht weit und mit ihm die Liebe, Wärme, Güte. Zwei Herzen still in Trauer haben alles stets versucht, zu durchbrechen diese Mauer von Depression und Flucht, so lang nach uns gesucht… Zwei Herzen rein, in tiefen Schmerzen hatten nur den einen Glauben an die Verschmelzung ihrer… Read more »

Weggeworfen

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Gibs nur zu, es war Dein Spiel, fast genau ein Jahr. Über mich weißt Du nun viel, wer ich bin und wer ich war. Schenkte Dir all mein Vertrauen, und meine Liebe auch dazu. Künftig hüt‘ ich mich vor fremden Frauen, denn seit meiner Kindheit seh ich zu, wie sie auf mich herunter schauen und mir mein Leben teils versauen…. Read more »

Ja, hau mich in Stücke!

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Ja, hau mich in Stücke! Nimm Dir, was von mir übrig ist. Und bevor ich vollends verrücke, sei nur Du mein Sadist! Entreiße mir mein Herz, zerquetsch es in Deinen Händen. Gib mir jeden Schmerz, er soll niemals enden! Mach Dir einen Lenz daraus, mich ewig Leiden zu sehn. Komm, blas mir die Lichter aus, erst dann lass ich Dich… Read more »

Nur Luft und leere Worte

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Langsam schleichend windet sich ein stiller Faden durch meine einst so bewegten Lippen. Ich möchte schreien, doch die Bänder meiner Stimme sind stumm. Schweigend stößt mein Lufthauch durch sie hindurch. Nur Luft und leere Worte dringen nach außen; keiner hört mich schreien. Sei es drum. Niemand sieht mein schwarzes Herz. Garstig, kahl, ausgebrannt und voller Schmerz. Keiner wird es je… Read more »

Mutters Geburtstag

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Zweiundfünfzig wärst Du heut geworden, und ich sehe Dich wie einst vor mir. Nächtlich blicke ich nach Norden; warum bist Du nicht mehr hier… Kannst nicht sehen, all den Schmerz und all das Elend dieser Welt. Sei froh und schone jetzt Dein Herz – es hätte sich zu Tod’ gequält. Schon als ich klein war, sahst Du in der Zukunft… Read more »

Was hab ich nur getan?

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Sag, was hab ich nur getan, mit einem einst noch wertvoll’ Leben? Heut bin ich ein erwachs’ner Mann und dieses Leben ist so sehr daneben. Schon in jungen Jahren war mein Körper mir nichts wert. Ich schluckte alle möglichen Gefahren und stellte mich stets gegen’s Schwert. So auch in den Jahr’n danach, wollt’ ich nicht vernünftig sein. Und wenn der… Read more »