Tag Archives: Sommer

Ich vermisse

      Keine Kommentare zu Ich vermisse

Ich vermiss Deinen Atem, Der nachts zu mir spricht, Und den blauen Glanz Aus Deinem Augenlicht. Ich vermisse die Ruhe, Die Du mir gibst; Und das Prickeln, Wenn Du mich liebst. Ich vermisse die Orte, An denen wir waren. Und Deine Worte; Die Worte, die Klaren. Ich vermiss diese Blüte, Die einem Frühling gleicht. Ich vermiss Deine Güte, Die um… Read more »

Misère

      Keine Kommentare zu Misère

Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

      Keine Kommentare zu Kindheit, Jugend, Herbst und Winter

Ein Frühling voller Kindheitstage Kühl, verregnet, grauenvoll. Kindheit war die reinste Plage Ein Frühling in H-Moll. Der Sommer wollte besser sein Die Jugend in C-Dur. Liebe, Sex und roten Wein Lebenslust und Freude pur. Eines Tags bemerkte ich: Mein Sommer wird zu heiß. Und als er just dem Winter glich Lag ich tot in kaltem Schweiß. Viele Blätter sind gefallen… Read more »

Narben alter Sommertage

      Keine Kommentare zu Narben alter Sommertage

Aus dem Sommergrün entstiegen, Golden, rotes Herbstgewand. Wird bald auf der Erde liegen, Überall im ganzen Land. Heut noch, darf ich sie genießen, Letzte, warme Sonnenstunden. Nah dem Sommer, milde Brisen; Bald ist dieses Bild verschwunden. Eh des Winters eisig Klauen Rauben all die letzten Farben; Hier am Wald und in den Auen Seh ich schon die ersten Narben. Narben… Read more »

Julihitze

      Keine Kommentare zu Julihitze

In Mai und Juni kam der Regen Und flutete das Land. Der großen Wassermassen wegen, Es jeder schrecklich fand. Und nun seit vielen Wochen Bleibt der Regen fern. Die Badeseen kochen Unterm Sonnenstern. Die Flora trocknet aus; Ich seh’s an jedem Strauch. Fast 30° in meinem Haus; Der Rasen löst sich auf in Rauch. Ich will mich nicht beschweren; Den… Read more »

Sommernacht

      Keine Kommentare zu Sommernacht

Wie lange war ich gezwungen, diese lauen Sommerabende zu missen. Grillen und Zikaden geben ihr Abendkonzert. Aus Hinterhöfen und Biergärten dringt fröhliches Gelächter. Der Duft von griechischen Speisen vermischt sich mit thailändischen und Gegrilltem und liegt schwer in der schwülen Abendluft. Einzelne Menschenpaare schlendern Hand in Hand durch den späten Abend und genießen ihr Zusammensein. Alles fühlt sich plötzlich so… Read more »

Ich bin wie das Wetter

      Keine Kommentare zu Ich bin wie das Wetter

Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Kalter Mai

      Keine Kommentare zu Kalter Mai

Ich schwelge in Erinnerungen An die alte Zeit. Da hat das Leben noch geklungen, Als wäre es befreit. Als war der Mai noch frühlingshaft Und stand in voller Blüte. Die Kirsche stand in vollem Saft, Mein Herz war voller Güte. Der Frühling war ein Sonnenschein Und brachte uns die Wonne. Heutzutage bricht er ein Und regnet in die Tonne. Ich… Read more »

Ewiger Winter

      1 Kommentar zu Ewiger Winter

Täglich wieder fällt der Schnee, Aus dem kalten Äther. Der Lenz von Nord- bis Bodensee, Kommt dies‘ Jahr etwas später. Schon von spät Oktober an Begann das weiße Treiben, Um im März dann irgendwann Bis in den Mai zu bleiben. Das Osterfest ist nimmer weit, Der Krokus möchte blühen. Jedoch der Winter lässt sich Zeit; Er schafft Tristesse und Mühen…. Read more »

Dieser wunderbare Sommertag

      Keine Kommentare zu Dieser wunderbare Sommertag

Ach, wie lieb ich diesen einen Wunderbaren Sommertag. Bis gestern konnt man meinen, Der Sommer bleibt so fad. Regen, Hagel, Donnerschlag, Graue Wolken, steife Briesen Nahezu an jedem Tag Im Frust mich baden ließen. Heut jedoch ist’s nicht zu kühl Und auch nicht brütend heiß. Die Uhr des Herbstes steht heut still. Wie lange noch? Wer weiß? Hätt nur einen… Read more »

Adieu an den Mai

      Keine Kommentare zu Adieu an den Mai

Adieu, Du alter Mai, Deine Tage sind gezählt. Der Juni kommt morgen herbei, Der Frühlingsvorhang fällt. Hagel, Schnee und Sommerhitze Hast Du uns beschert. Fluten, Sturm und grelle Blitze Haben das Fürchten uns gelehrt. Wenn Du gehst, lass mir die Sonne Und halt die Kälte von mir fern. Sag dem Juni, meine Wonne Ist der Sommer. Ja, auch den hab… Read more »

Maiwind

      Keine Kommentare zu Maiwind

Durch grüngekronte Bäume Weht aus Süd ein warmer Wind. Singt mir alte Jugendträume, Bringt des Sommers junges Kind. Die Tulpen sind schon längst verblüht, Der Spargel ist verschlungen. Von Ob‘ nun heiße Sonne glüht Des Sommers Hand entsprungen. Das Birkenrauschen möcht erzählen, Von einem fernen Land. Würd ich meine Heimat wählen, Wär es mir bekannt. Frühling, atme kräftig weiter! Schenk… Read more »

Maientage

      Keine Kommentare zu Maientage

Ich sehe bunte Blumen sprießen, Täglich seh ich noch mehr Grün. Stetig höher unsre Wiesen, Birken werfen, Kirschen blühn. Sommerhitze, Kälteplage, Donner, Hagel, Schnee. Jeden, dieser Maientage Als ganzes Jahr ich seh. Rehe springen scheu durchs Korn, Maienkäfer fliegen. Der Sommer beginnt erneut von vorn, Um bald dem Winter zu erliegen. Auch das Kleingetier wird munter, Gräbt und spinnt und… Read more »

Im Märzen…

      1 Kommentar zu Im Märzen…

Himmel strahlend blau, Warmer Wind aus Ost. Wenn ich in die Ferne schau, Vergess ich altes Wintergrau, Genieß des Frühlings Kost. Bienen summen, Blümchen blühn, Über Friedrich‘s Hafen. Auf den Äckern erstes Grün, Möcht nie wieder schlafen. Genieß den letzten Tag In diesem warmen Ort. Den Winter ich nun frag: Bleibst Du für immer fort? Wünsch mir bunte Blüten, Himmelblau… Read more »

2011 – A review

      Keine Kommentare zu 2011 – A review

2011 begann anders als die Jahr‘ zuvor, ohne Sucht und ohne Kater. Mit Leiden und Humor, im Gesamten adäquater. Den anfangs kalten Januar teilte ich mit großen Schmerzen. Doch bald schon ward er wunderbar gar frühlingshaft in meinem Herzen. Jedoch dann fehlte mir zu oft mein grüner Freund. Zu groß war meist die Gier nach meinem täglich Joint. Viele Wochen… Read more »

Tote Bäume

      2 Kommentare zu Tote Bäume

Tote Bäume stehen grau in dichten Nebelwiesen. Von den Blättern tropft der Tau und ich sehe wieder diesen trostlos dunklen Plattenbau. Im Sommer mag er schön erscheinen, umringt von grünen Bäumen. Heute aber muss ich weinen und mir´s „Sommerglück“ erträumen. streun mit müden Beinen vorbei an alten Scheunen. Gehe weiter durch den Wald, durch nasses, totes Laub, mir friert, wird… Read more »

Sommer 2011

      Keine Kommentare zu Sommer 2011

Wie ein Juni kam der April daher, und wie ein Juli war der Mai. Und schon im Juli war nichts mehr von der Sommer-Jubelei. Wenn schon im August die ersten Blätter fallen, erwacht mein Frust, stirbt Gesang von Nachtigallen. Bald stürmen kalte Winde, wie jene aus Oktobern, sehr schroff und ungelinde, um den Winter zu erobern. Stürme, Hagel und Fluten… Read more »

Juligrauen

      Keine Kommentare zu Juligrauen

Regnerisch, zu kalt und voller Grauen schlägt der Juli auf mich her. Auf Sommersonne und hellblauen Himmel vertraue ich nicht mehr. All das Glück der letzten Wochen, all das schöne Hochgefühl sind im Juli nun zerbrochen; mein Leben steht jetzt gänzlich still. Ich wünscht’ ich müsst’ sie nicht erleben, diese widerliche, dunkle Zeit. Würd’ mein Leben dafür geben, wär von… Read more »

Sommergewitter

      Keine Kommentare zu Sommergewitter

Alle Wiesengräser wiegen sich zeitgleich mit dem Wind. Wenn Vögel tiefer fliegen, Gewitter nicht weit sind. Zuerst sonnig, weiß und blau, in drückend schwüler Hitze wird der Himmel nun schwarz-grau, und ich sehe erste Blitze. Ein Donner folgt in warmen Grummeln, eh’ der erste Tropfen fällt. Die Vögel scheinen zu verstummen, während ein Sturm Einzug hält. Wilde Wolken treibt er… Read more »

April, April!

      Keine Kommentare zu April, April!

Der Himmel blau-azur bei 26 Grad dazu Sonne pur man spürt’s; der Sommer naht. Erstes Grün seh’ ich schon sprießen an Sträuchern und auch schon an Bäumen. Erste Blumen auf den Wiesen lassen mich vom Sommer träumen. Ganz so anders, als er’s sonst will, nicht wie man ihn kennt, erscheint er heuer, der April, der den Winter von uns trennt…. Read more »

Frühlings-Sonnenstrahlen

      Keine Kommentare zu Frühlings-Sonnenstrahlen

Die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen erwecken Schöngeist und Natur. Warmer Wind weht durch die kahlen Bäume, der Himmel getaucht in Blau-Azur. Man möcht’ am liebsten denken, der Winter sei nun schon vorbei. Jedoch, ich hab Bedenken; der Sommer bleibt noch Träumerei. Der Frühling ist des Sommers Kind, noch jung und zart, ganz unvollkommen, so wie auch wir Menschen sind, drum wird’s auch… Read more »

Goldener Oktober

      Keine Kommentare zu Goldener Oktober

Golden rotes Baumkleid wieget sich im Wind. Der Sommer nimmt ‘ne Auszeit …und wird des Herbstes Kind. Die Sonne tief am Firmament, der Himmel blau wie’s Meer. Kleine Wärme, ganz dezent, Blütenstauden leer. Bevor es kommt, das Novembergrau, so lass und das genießen. Mir wird schon jetzt so bang und flau, mit dem Sommer abzuschließen.

Endzeit

      Keine Kommentare zu Endzeit

Als dies’ Jahr der Sommer begann, war mein Geist noch voller Pläne. Und als das Glück dann wieder zerrann, blieb davon nur eine Träne. Mein Leben; ich hab’s aufgegeben; hab keinerlei Elan. NIE nach Glück werd’ ich mehr streben, weil das Glück mich langsam KANN. Jedoch, bevor der Vorhang bald für immer fällt, möcht’ ich’s noch einmal wissen. Das Gefühl,… Read more »

Der Sommer ist tot

      Keine Kommentare zu Der Sommer ist tot

Der Sommer ist tot. Die Wies’n steigt. Der Sommer wird rot. Der Vogel schweigt. Dort wo einst die Sommerbüte stand, Seh ich nur noch frische Narben. Nun zieht ein kühler Herbst ins Land, Malt mit seinen Farben. Zuvor noch leuchtend gelb und rot, Zum Schluss vertrocknet, alt und braun. Schon eh der graue Winter droht, Ist vorbei der Sommertraum. 18.09.2010