Tag Archives: Suizid

Misère

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Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Der Clown

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Manchmal erkenn ich mich nicht wieder; Mein Geist schwimmt in Glückseligkeit. Ich tanze auf alte Lieder Und geb mich hin der Albernheit. Doch wie es aussieht, ist es nicht; Meine Seele möchte schrei‘n. Nur der Clown lacht im Gesicht, Und wahrt den falschen Schein. Weinen möcht‘ er viele Tränen In ein großes Tränenmeer. Ich sollte noch erwähnen: Eigentlich will er… Read more »

Am Tag, der uns den Frieden bringt

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Am Tag, der uns den Frieden bringt, Da möcht ich wieder leben, Dass Freude alle Welt durchdringt, Und Liebe weiter geben. Am Tag, der uns den Frieden bringt Und Hass zum Fremdwort macht; Am Tag, der neu nach Leben klingt Und der Mensch von Herzen lacht Am Tag, der uns den Frieden bringt, Ein jeder Mensch Dein Bruder ist Und… Read more »

Jeden Tag ein wenig sterben

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Jeden Tag ein wenig sterben, Täglich wilde Winde wehn. Nächte, dunkel, im Verderben, möchten niemals mehr vergehn. Es geht die wilde Nacht, Es folgt ein trister Tag. Hab auch heute nicht gelacht. Das Glück, nach dem ich jag, Bleibt fern mit aller Macht. Jeden Tag ein wenig sterben, Täglich sieht der Tod mich an. Nächtelang um Liebe werben, vielleicht klappts… Read more »

Geistiger Tod

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Das Jahr 2012 begann beschissen. Wobei ich unsere gemeinsame Silvesterfeier noch zum letzten Jahr zähle. Es war trotz einiger widerer Umstände ein sehr gutes Jahr 2011. Und Anfang Januar kamen schon die ersten Katastrophen. Die Wirtschaftskrise traf auch mich. Keine Aufträge mehr, überhöhte Preise, mein Graskonsum stieg schon seit einem Jahr bis ins Unermessliche. Dazu die vertrackte Lage mit René,… Read more »

Schlitz mich auf!

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Schlitz mich auf, genieß mein Blut In Deinen vollsten Zügen. Tiefrot und echt – es tut Dir gut; Ich würd Dich nicht belügen! Schlitz mich auf und saug mich aus, Bis da nichts mehr von mir ist. Zieh mir die Gedärme raus, Mit Hunger, Gier und List. Schlitz mich auf, in voller Lust! Nimm mein Hirn zuerst. Danach nimm Dir… Read more »

Unwirklich

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Ich laufe durch die Straßen. Alles erscheint mir unwirklich. Fühle mich fremd in diesen mir sonst so vertrauten Straßen. Sehe Menschen. Schöne Menschen. Alte Menschen. Traurige, geknickte Augen. Ich frage mich, warum sie alle noch leben. Warum bringen sie sich nicht um? Was hält sie am Leben in dieser trostlosen, grauen Welt? Alles erscheint so unwirklich. Dezember. Tiefschwarze Wolken und… Read more »

Scheintod

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Jeden Tag dasselbe Bild. Geduckter, grauer Tag, zum Leben nicht gewillt, Angst an meiner Seele nagt. Ein Herz vor Kälte brüllt. Ich halt das Grauen nicht mehr aus, möcht nur noch wortlos gehn. Tret aus diesem Leben aus, möchte nichts mehr sehn, lass die Vergangenheit zuhaus. Fast schon einem Scheintod gleich, wirkt täglich mein Bestehen. Jeder Tag auf Zehen schleicht,… Read more »

In meiner Stube

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In meiner Stube ganz allein, lausch ich klassischer Musik. Trinke sehr viel roten Wein, bis unterm Tisch ich lieg. Weißt Du was von Einsamkeit, während Du mit Freunden trinkst? Ich wünsch Dir niemals diese Zeit, wo Du darin versinkst. Abendlich stell ich mir Fragen, warum das Leben mich so ätzt. Warum muss ich’s ertragen? Mein Lachen ist nur aufgesetzt. Ich… Read more »

Tod versus Leben

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Ich hab’ den Tod geschmeckt und auch das Leben. Kein’s von Beiden konnt’ mir recht viel geben. Der Tod tat weh im Nachhinein, wenn alle meine Freunde schrein: “Du bist und bleibst ein Egoist, wenn Du Dich so einfach aus unsrem Leben verpisst!” Jedoch, das Leben war nicht besser, Ich tauscht’ es gern ein gegen ein großes Messer. Oder die… Read more »