2079 – Nichts ist mehr, wie es war

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Thomas Janssen, zuletzt wohnhaft in München, Schriftsteller mit geringem Einkommen, geboren 1979. An diesem Auszug aus einer Patientenakte wäre zunächst nichts Ungewöhnliches zu erkennen, würde dieser Mann sich nicht kurz vor seinem 100. Geburtstag in einer Welt wiederfinden, die er so nicht kennt. Wie es dazu kommen konnte, dass er sich als fast Hundertjähriger im Körper eines jungen Mannes Anfang Dreißig wiederfindet, erfährt er recht bald. Und auch, dass diese Welt, in der er nun lebt, noch viel grausamer ist, als es die in seinem alten Leben war, noch viel grausamer, als er sich die Zukunft zum Ende dieses Jahrhunderts je vorgestellt hatte.

Janssen muss den Verlust unzähliger Freunde, Bekannter und Familienmitglieder verkraften und möchte in diesem „unwirklichen Spiel“, wie er es nennt, genauso wenig leben, wie 2015, als er sich vom 7. Stock seines Wohnhauses stürzte. Aber der Pharmakonzern LIFEGUARD möchte das und hat anfangs große Mühen, diesen gebrochenen Mann für das Leben in dieser neuen, geordneten Welt zu erwärmen. Janssen spielt mit – und geht durch die Hölle.

Diese Zukunftsvision beschäftigt sich mit einer Urangst der Menschheit. Die unbekannte Zukunft. Ein Mensch aus dem Mittelalter hätte nichts mehr zu fürchten, als in unserer Zeit leben zu müssen und ein Mensch der Gegenwart würde im düsteren Mittelalter ersticken. Wir Menschen können uns von Natur aus nur unserer gegenwärtigen Zeit anpassen. Weiter wird die ungeschminkte Realität des Überwachungswahns auf unserer Welt thematisiert und was damit auf uns alle zukommen wird, wenn Politiker und Regierungen nicht beginnen, umzudenken.

Eine real wirkende, wenn auch fiktive Reise ins Jahr 2079, basierend auf wissenschaftlichen Recherchen aus dem Jahre 2013.

HIER gehts weiter: http://2079.contrapunctus.me/

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