Category Archives: Allgemein

Im neuen Jahr

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Im neuen Jahr warst Du gekommen, Wie ein warmer Frühlingswind. Ich hatte dich zum Freund genommen, Weil ich viel für Dich empfind’. Uns’re Liebe ist gesät Von vielen Schwierigkeiten. Doch Du gibst mir Stabilität In meinen schlimmsten Zeiten. Mittlerweile ist es so, Dass ich Dich vermisse; Bist Du einmal anderswo. Dich und Deine Küsse. Bitte hab Geduld mit mir. Geh… Read more »

Fotoprojekt “Das letzte Abendmahl”

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Contrapunctus schreibt weniger; aber macht immer noch Kunst. So traf ich mich am 16.12. mit 14 Freunden, um das Abendmahl modern zu interpretieren. Es ergaben sich dann zwei Versionen, die von mir nachträglich grafisch aufgewertet wurden.

Projekt & Bildbearbeitung: contrapunctus MEDIA
Fotos: Maja Bjeljac
Fotoregie: Armin Kraft

Böhmergähnchen – Erdomännchen!

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Mag Böhmergun ein Lappen sein? Und Erdomann ein armes Schwein? So ist am Ende gewiss Die Merkel hat den Schiss. Im Erdowahn die Flüchtlingsflut “Reist ein, ins deutsche Land!” Frau Merkel sagt “Mir jehts nich jut!” Und Erdomann erfand Ein neues Spiel; Gedankengut In grenzenlosem Wahn. Schön ist’s wieder anzusehn; Politiker sind dumm! Und Erdogan muss jetzt gestehn “Die Merkel… Read more »

Endlich! Facebook sperrt Nutzer von Hasskommentaren!

Ja, nach 7 Jahren Facebook hat es nun auch mich erwischt. Mein Konto wurde gesperrt, weil ich gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen habe. Facebook handelt endlich. Im Folgenden lautete mein “Hasskommentar”: “Vielleicht sollte Alexandra zuerst denken und dann mosern.” UPDATE: Durch den befreundeten Schauspieler Florian Simbeck wurde ich wieder an die Situation erinnert. Es ging um den “Flüchtlingspanzer” auf einem Karnevalsumzug… Read more »

Wasser & Kot

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Täglich spring ich ins Wasser Und täglich tauche ich auf. Jedes Mal werde ich blasser, Doch ich scheiße darauf. Jedes Mal tiefer, Bis nahe dem Tod. Mir steht’s bis zum Kiefer. Wasser und Kot. Mir steigt diese Scheiße Nun bis in den Kopf. Ich sag es ganz leise: Mir wächst schon der Kropf. Wasser & Kot, Mir stehts bis ins… Read more »

Misère

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Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Genug

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Ich habe genug. Genug von Dummheit, Von Unehrlichkeit und Lügen; Genug von Intrigen und Hass. Ich habe genug. Genug von Einsamkeit, Von egoistischem Wohlwollen; Genug von menschlicher Gier. Ich habe genug. Genug von kalten Tagen, Von Trübheit und Novemberblues; Genug vom Wetter. Ich habe genug. Genug von jedem Tag, Von jeder Woche; Ich habe genug vom Leben. 14.01.2014 – 20.58

Traum aus Holz

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Mir ist bewusst, mir geht es gut; Ich dürfte gar nicht klagen. Doch in mir herrscht eine Wut, Und tausend alte Fragen. Jeden Tag aufs Neue Zeigt das Schicksal mir, Auf was ich mich auch freue, Es bleibt nicht lange hier. Ob die Gründe nun bei mir Oder einem andren liegen, Bevor ich explodier, Bleibe ich gediegen, Trinke sieben Bier… Read more »

Jede Nacht

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Jede Nacht träum ich davon, Wie Du daliegst neben mir. Unser Atem spielt synchron; Und im Hintergrund Klavier. Zärtlich streich ich durch Dein Haar Und küsse Deine Wangen. Mit Genuss nimmst Du es wahr, So lieblich, rein und unbefangen. Und eh Dein Kuss dem meinen gleicht, Verschmelze ich mit Dir. Alles um mich wird ganz leicht, Als wär ich nicht… Read more »

Wochenenden

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Am Wochenende feiert, tanzt und lacht Der halbe Rest der Welt. Ich bleib allein, bis gegen Acht Mein schwarzer Vorhang fällt. Der rote Wein ist mein Begleiter Durch diese tote Nacht. Ich trink ihn immer weiter, Bis er mich müde macht. Diese graue Einsamkeit Nüchtern zu ertragen, Ist die pure Grausamkeit An solchen toten Tagen. Aber auch der rote Wein… Read more »

Mein Geist

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Mein Geist liegt in Fetzen Vor Euch zerstreut. Und mit ihm die letzten Gedanken von heut. Erst schienen sie rein Und wundersam echt. Jetzt sind sie ein Reim; Meiner Seele ist schlecht. Mein Traum ist vorbei; Er war nur ein Schwank. Die Gedanken sind frei, Meine Seele ist krank. Ich geb mich nun hin Einer anderen Welt, Und suche den… Read more »

In blutig, triefend Leinen

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Ich reiße mir mein Herz heraus Und werf es auf die Straße, Dann nehme ich Reißaus, Und blase in Ekstase Das letzte Lichtlein aus. Du Mensch hast es genommen Und nie daran gedacht, Dass, es zu bekommen, Nicht jedem Freude macht! Warst dumm und gabst nicht Acht. Deine Lügen und Intrigen Hab ich lange angehört. Heut sind sie wie Eintagsfliegen,… Read more »

Schlacht in der Nacht

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Der Wein schmeckt mir bitter Und angstvoll die Nacht. Auch heut kein Gewitter, Doch in mir die Schlacht. Die Schlacht um mein Leben; Ich will es zurück! Nichts kann mir mehr geben, Als mein altes Glück. Ich hatte verlernt, Mir das Glück einzuteilen. Dann hatt sich’s entfernt Und bleibt fern – einstweilen. Doch ich hol es mir wieder Und sei’s… Read more »

Schließ Frieden!

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Wir wollen alle etwas Großes bewegen und geben uns lieber enttäuscht der Lethargie hin, anstatt im kleinen Frieden anzufangen. Schlösse ein Jeder Frieden mit sich und seinem Umfeld, wäre schon das Größte vollbracht. Aber Nein! Uns geht es nur Um all das schnöde Geld. Ein jeder von uns ist ne Hur‘ Und vergiftet damit seine Welt! Besser stehlen und betrügen;… Read more »

Sommernacht

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Wie lange war ich gezwungen, diese lauen Sommerabende zu missen. Grillen und Zikaden geben ihr Abendkonzert. Aus Hinterhöfen und Biergärten dringt fröhliches Gelächter. Der Duft von griechischen Speisen vermischt sich mit thailändischen und Gegrilltem und liegt schwer in der schwülen Abendluft. Einzelne Menschenpaare schlendern Hand in Hand durch den späten Abend und genießen ihr Zusammensein. Alles fühlt sich plötzlich so… Read more »

Die Gayromianisierung der schwulen Szene

Einige meines Semesters Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre wird die Zeit noch kennen, als man sich über Szenekneipen oder Kontaktanzeigen in verschiedensten Printmagazinen kennenlernte. Damals gab es sogar noch „Blind Dates“. Wie verrückt mag das wohl für Euch jüngeren Schwulen von heute klingen. Blind Date. Hat der kein Iphone? Keine Cam? Ne, der ist sicher komisch drauf. Ich… Read more »

Die Liebe ist ein Spiel

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Nur noch in mancher Nacht Ist die Liebe mir gesonnen. Am Tag hab ich dann oft gedacht: Dies Spiel hat er gewonnen. Ein Spiel aus tausend Küssen, Voller Lust und Leidenschaft Hat mein Herz zerrissen; Ja, die Nacht war fabelhaft! Für Stunden hab ich das Gefühl, Nicht mehr allein zu sein. Doch der nächste Tag bleibt kühl. Die Liebe ist… Read more »

Ewiger Winter

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Täglich wieder fällt der Schnee, Aus dem kalten Äther. Der Lenz von Nord- bis Bodensee, Kommt dies‘ Jahr etwas später. Schon von spät Oktober an Begann das weiße Treiben, Um im März dann irgendwann Bis in den Mai zu bleiben. Das Osterfest ist nimmer weit, Der Krokus möchte blühen. Jedoch der Winter lässt sich Zeit; Er schafft Tristesse und Mühen…. Read more »

2079 – Nichts ist mehr, wie es war

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Thomas Janssen, zuletzt wohnhaft in München, Schriftsteller mit geringem Einkommen, geboren 1979. An diesem Auszug aus einer Patientenakte wäre zunächst nichts Ungewöhnliches zu erkennen, würde dieser Mann sich nicht kurz vor seinem 100. Geburtstag in einer Welt wiederfinden, die er so nicht kennt. Wie es dazu kommen konnte, dass er sich als fast Hundertjähriger im Körper eines jungen Mannes Anfang… Read more »

Liebe macht blind

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Egal, ob es Liebe zu gutem Essen ist, Die Liebe zur Musik, Oder die Liebe zur Liebe. Liebe macht blind, Weil wir durch einen dunklen Nebel wandern, Der uns, ähnlich einem Beruhigungspulver, Gleichgültig und zufrieden macht. Liebe macht so blind, Dass wir nicht einmal mehr wahrnehmen, Wenn unser Gegenüber sagt: „Ich liebe Dich nicht!“ Liebe besteht aus Sex, Eingebettet in… Read more »

Im frühen Februar

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Es fiel im frühen Februar Der neue, kalte Schnee. Mit ihm kamst Du; Ein Traum ward wahr; Das Grauen war passé. Die Tage mit Dir waren Unwahrscheinlich schön. Ich hab durch Dich erfahren, Alte Wunden gehn, Auch nach vielen Jahren. Mein Traum von Dir entsteht Erstmals seit ein paar Tagen. Und wenn die letzte Skepsis geht, Dann sollten wir es… Read more »

Fahrt in den Tod

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Ich finde mich als Beifahrer in einem Auto auf einer Landstraße wieder. Der Fahrer ist ein Bekannter von mir, den ich nur schwer identifizieren kann. Ich denke, es ist Louis. Das Auto ist schnell. „Ehe ich ihn fragen kann, was ich hier zu suchen habe, beschleunigt er auf über 200 km/h und lächelt mich an. „Du möchtest sterben, John? Jetzt… Read more »

10 Jahre Gayromeo

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Nachdem ich im Artikel Gayromeo und die User des Grauens versucht hatte, User dieser Plattform in Schubladen zu stecken, gehe ich heute noch einen Schritt weiter. Ich möchte Anfänge, Erlebnisse, Erlerntes und Kurioses der letzten zehn Jahre einmal zusammenfassen und berichten, wie ich heute darüber denke. Über Gayromeo, seine User und das Résumé daraus. Wenn ich meine Besucherliste heute so… Read more »