Category Archives: Lyrik & Poesie

Selbst verfasste Lyrik & Prosa

Im frühen Februar

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Es fiel im frühen Februar Der neue, kalte Schnee. Mit ihm kamst Du; Ein Traum ward wahr; Das Grauen war passé. Die Tage mit Dir waren Unwahrscheinlich schön. Ich hab durch Dich erfahren, Alte Wunden gehn, Auch nach vielen Jahren. Mein Traum von Dir entsteht Erstmals seit ein paar Tagen. Und wenn die letzte Skepsis geht, Dann sollten wir es… Read more »

Winterwunderland

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Es flockt seit schon zwei Tagen, Leis und grob der Schnee. Weder Jammern noch das Klagen Von der Alb bis an die Spree, Macht den Winterblues passé. Es hat sein Gutes, dieses Treiben, Jeder Lärm wird reduziert. Und an den kalten Fensterscheiben Mir mein Atem rasch gefriert. Ich lass den Hass, ich geh hinaus In meinem wärmsten Gewand Und mache… Read more »

Mein Herz

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Das Jahr neigt sich dem Ende, Meine Seele bleibt allein. Das Herz sprach tausend Bände, Nun mag es nur noch schrei’n. Es schreit nach Liebe, schreit nach Luft Und windet sich vor Schmerz. Versperrt in dunkler Gruft, Das blutend, heiße Herz. Des Menschen kühler Hass Sperrte es dort ein. Ich fühle noch den Bass Der alten Schweinerei’n. Ich lass Gefühle… Read more »

Gefangen

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Ich kämpfe gegen Einsamkeit Und gegen Apathie. Ich bin das alles langsam leid; Das wahre Glück und Zweisamkeit Erreichen mich doch nie. So bleibe ich gefangen In des Teufels Brust. Die Hoffnung ist vergangen; Sie ist mir kein Verlust. Das Grauen schafft, Die Wunde klafft, Mein Herz wird weich, Die Seele bleich, Ich gehe gleich, Mit letzter Kraft. 01.12.2012 –… Read more »

Novemberblues

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In meinem dunklen Kämmerlein Schweig ich mit den Wänden. Freudlos und allein Mit leeren, schweren Händen, Händen schwer wie Stein, Möcht ich mein Werk vollenden, Doch es soll nicht sein. Draußen ächzt ein kalter Wind Durch die toten Gassen. Krähen um die Tausend sind Auf Bäumen und Terrassen; Kummervoll ihr Schrei erklingt, So traurig und verlassen. In ihm hör ich… Read more »

Oktobergold

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Spätnachmittag am Waldesrand, Oktobergold und Purpurrot Bemalt die Flur im Land, Bevor ein dunkler Winter droht, Mit tiefem Sonnenstand. Letzte, zage Winde wehn Das Herbstlaub um ein Haus. Mit ihm muss nun der Sommer gehn, Das letzte Fest ist aus. Dafür möcht ich dankbar sein, Für jeden Tag Oktobergold, Für Waldesrot und Sonnenschein, Eh die Stimm‘ des Winters grollt. Ich… Read more »

Oktobersonne

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Warmer, sanfter Wind Durch Stoppelfelder weht. Da kommt ein Blatt geflogen. Des Winters Kind Am Zeitrad dreht. Der Herbst ist eingezogen. Oktobersonne, wärmst Du mich Heut gar zum letzten Mal? Bevor der kalte Winter sich Hier niederlässt im Tal. Baumkleid rot und golden Färbt sich tief im Wald. Der Sommer ist vorbei. Dürre Hollerdolden Die der Herbst bemalt. Von der… Read more »

Heimkehr

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Nach drei Wochen auf der Kur, Zähl ich nun die Stunden nur. Bald werde ich entlassen; Kann mein Glück noch gar nicht fassen. Ob es Glück ist, wird sich zeigen, Wenn ich erst Zuhause bin. Ich würd eher dazu neigen: Ein Umzug wäre mein Gewinn. Endlich Ruh bei Tag und Nacht, Ohne Lichter an und aus. Hier liegt’s nicht in… Read more »

Du einst geliebtes Heim

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Du gabst mir ein Zuhaus, Acht Jahre Freud und Leid. Doch nun zieh ich hier aus; Es war schon lange Zeit. Gern denk ich zurück, An Frieden und Zusammenhalt. Doch nun zerbrach das Glück; Hass und Bosheit aus Dir schallt. Der eine schleimt und intrigiert; Der Andre ist dem Teufel gleich. Ein Dritter die Geduld verliert, Der Vierte ist vor… Read more »

Ich sag dem Tod Adieu

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Lange Zeiten war mein Tod Unendlich lange Qual Und grenzenlose Not, Die mir mein Leben stahl. Das Maß war voll; ich wollt nicht mehr In diesem Umstand leben. Mein Geist schien endlos leer; Mein Ich lag nur daneben. Jahre voller Pein und Schmerz In steter Unzufriedenheit Brachen mir so oft das Herz, Auf der Suche nach Vollkommenheit. Doch nun hat… Read more »

Am Tag, der uns den Frieden bringt

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Am Tag, der uns den Frieden bringt, Da möcht ich wieder leben, Dass Freude alle Welt durchdringt, Und Liebe weiter geben. Am Tag, der uns den Frieden bringt Und Hass zum Fremdwort macht; Am Tag, der neu nach Leben klingt Und der Mensch von Herzen lacht Am Tag, der uns den Frieden bringt, Ein jeder Mensch Dein Bruder ist Und… Read more »

Am Ende der Hoffnung

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Zu Nichts hab ich es gebracht Und zu Nichts werd ich werden. Aus dem Nichts bin ich erwacht, Gefangen hier auf Erden. Gefangen in diesem Leben, Das ich so sehr hasse. Es kann mir nichts mehr geben; Ich ging nie mit der Masse. Ich wünsch, dies Spiel geht bald zu Ende Und wiederholt sich niemals wieder. Leer sind meine Hände,… Read more »

Dieser wunderbare Sommertag

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Ach, wie lieb ich diesen einen Wunderbaren Sommertag. Bis gestern konnt man meinen, Der Sommer bleibt so fad. Regen, Hagel, Donnerschlag, Graue Wolken, steife Briesen Nahezu an jedem Tag Im Frust mich baden ließen. Heut jedoch ist’s nicht zu kühl Und auch nicht brütend heiß. Die Uhr des Herbstes steht heut still. Wie lange noch? Wer weiß? Hätt nur einen… Read more »

Da kommt die Sonne

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Da kommt die Sonne Und erwärmt das Land. Nach vielen Tagen Regen, Wie von Geisterhand – Ein neuer Sommersegen. Da kommt die Sonne Und alles wird gut. Vorbei ist die Not, Zurück ist der Mut. Das Grauen ist tot. Da kommt die Sonne. Hier geht sie dahin. Möge sie bleiben, Mein Amphetamin! 26.06.2012 – 13:05

Ich verbrenne

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Ich verbrenn den Geldschein in Deiner Hand, Den Du mir entgegenhältst. Ich streu seine Asche über das Land, In dem Du Politiker wählst. Ich verbrenne den Kredit, Den Du mir gewährst Und auch all den Shit, Ohne den Du nichts wärst. Ich verbrenne Deine Gier, Und all Dein schnödes Geld. Ich verbrenne Dein Hartz IV, Das Dich am „Leben“ hält…. Read more »

Krähen

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Was ist nur mit den Krähen los? Heut fliegen sie so wild umher. Sie kreischen, vögeln, balzen groß, Als gäbe es kein Morgen mehr. Sie lassen sich kaum stören, Auch wenn man sie verjagt. Ein jeder kann sie hören, Ein jeder um sie klagt. 31.05.2012 – 17.35

Pappel-Pollen

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Pappel-Pollen schweben Im späten Maienblust Hängen in Spinnweben, Tanzen voller Lust. Taumeln weiter in die Ferne, Getragen durch den Wind, Wie tausend kleine Sterne, Die Nachts am Himmel sind. Einem kleinen Schneesturm gleich Fliegen sie waagrecht daher. Jedoch so warm und weich Mag ich die Flöckchen sehr. Bald kommt der große Regen Und wäscht sie alle hernieder. Alter Mai wird… Read more »

Willkommen im Leben

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Herrlich, das Starkbier. Nur etwas kühler dürfte es sein. Während ich auf der Parkbank sitze und am Joint ziehe, scheine ich beinahe einem Mann mit Kinderwagen zu übersehen, der des Weges näher kommt. Ich verstecke meine Tüte zwischen den Sitzbalken der Bank. Der gutaussehende Mittvierziger setzt sich zu mir, wippt lächelnd den Kinderwagen und für einen Moment denke ich, dass… Read more »

Liebe

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Liebe war ein schönes Wort, Das den Schmerz mit Freuden teilte. Liebe war an jedem Ort, Den mein Leben einst ereilte. Liebe war mir dreizehn Jahr Zwar Mythos, doch nie fern. Liebe war stets wunderbar. Die Liebe hatt ich gern. Doch seit ein‘gen Jahren nun Hat die Liebe sich entfernt. Flirten, Buhlen, all das Tun Scheint mir wie verlernt. Fast… Read more »

Jeden Tag ein wenig sterben

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Jeden Tag ein wenig sterben, Täglich wilde Winde wehn. Nächte, dunkel, im Verderben, möchten niemals mehr vergehn. Es geht die wilde Nacht, Es folgt ein trister Tag. Hab auch heute nicht gelacht. Das Glück, nach dem ich jag, Bleibt fern mit aller Macht. Jeden Tag ein wenig sterben, Täglich sieht der Tod mich an. Nächtelang um Liebe werben, vielleicht klappts… Read more »

Und dann kam der Winter

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Frühlingstage im Februar Bis weit in den März hinein. Wo eben noch der Winter war, Strahlte nun der Sonnenschein. Als der letzte Schnee zerrann Und sammelte sich in Seen Zog der Lenz mich in den Bann; Er sollt nie mehr vergehn! Und dann kam der Winter Eisern in den April zurück. Mit Schneefall und dahinter Ward es still und fern… Read more »