Ich sag dem Tod Adieu

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wegLange Zeiten war mein Tod
Unendlich lange Qual
Und grenzenlose Not,
Die mir mein Leben stahl.

Das Maß war voll; ich wollt nicht mehr
In diesem Umstand leben.
Mein Geist schien endlos leer;
Mein Ich lag nur daneben.

Jahre voller Pein und Schmerz
In steter Unzufriedenheit
Brachen mir so oft das Herz,
Auf der Suche nach Vollkommenheit.

Doch nun hat alle Pein ein Ende.
Ich kehr nie mehr zurück!
Begebe mich in fremde Hände
Und erkämpfe mir die Chance auf Glück!

Von allen Giften dieser Welt
Möchte ich entzogen sein.
Nichts ist, was mich hier noch hält,
Nur Krieg und Gift und Schererei’n.

Ich sag dem Tod „Adieu“
Und reiß ihn aus der Brust.
Ich verlasse das Milieu
Des Todes ganz bewusst.

Nie wieder wird der Ort mich quälen,
Wo alles Unglück einst begann.
Werd den Frust vom Leib mir schälen;
Wir sehn uns wieder – irgendwann.

10.09.2012 – 16.40


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