In blutig, triefend Leinen

      1 Kommentar zu In blutig, triefend Leinen

140215-002-smallIch reiße mir mein Herz heraus
Und werf es auf die Straße,
Dann nehme ich Reißaus,
Und blase in Ekstase
Das letzte Lichtlein aus.

Du Mensch hast es genommen
Und nie daran gedacht,
Dass, es zu bekommen,
Nicht jedem Freude macht!
Warst dumm und gabst nicht Acht.

Deine Lügen und Intrigen
Hab ich lange angehört.
Heut sind sie wie Eintagsfliegen,
Vom Leben kurz genährt.
Die Wahrheit wird doch siegen!
Die Erfahrung hat’s gelehrt.

Doch müd bin ich geworden,
Des Lebens und der Liebe.
Ich verdiene keinen Orden,
Auch nicht, wenn ich bliebe.
Es treiben keine neuen Triebe.

So beschließe ich kurzum:
Mein Herz bleibt hier,
Auf diesen nassen Steinen!
Und weder DIR
Noch irgendeinem
Ich es je servier.

Nur in blutig, triefend Leinen.

24.08. 2013 – 23.37



1 thought on “In blutig, triefend Leinen

  1. Waldmensch

    In Dir scheint eine tiefgreifende Enttäuschung zu liegen, die nicht raus kann… Einzigartiger Text!

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