Liebe

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liebeLiebe war ein schönes Wort,
Das den Schmerz mit Freuden teilte.
Liebe war an jedem Ort,
Den mein Leben einst ereilte.

Liebe war mir dreizehn Jahr
Zwar Mythos, doch nie fern.
Liebe war stets wunderbar.
Die Liebe hatt ich gern.

Doch seit ein‘gen Jahren nun
Hat die Liebe sich entfernt.
Flirten, Buhlen, all das Tun
Scheint mir wie verlernt.

Fast schon einer Sehnsucht gleich
Wirkt die Liebe heut auf mich.
Ein Wort, so ausgezehrt und bleich,
War einst glanzvoll, inniglich.

Heut gewährt die Liebe Stunden,
Mit Glück, mir ein paar Wochen.
Kaum dabei, sie zu erkunden,
War mein Herz erneut gebrochen.

Nachts im Traum ist mir die Liebe
Gar flüchtiges Theaterspiel.
Ach, wenn sie mir doch nur bliebe!
Wär der ew‘ge Schlaf mein Ziel.

04. Mai 2012 – 18.20

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