Schwermut

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Seh ich einstge Fotos an,
hör ich alte Lieder,
denk ich dann und wann
daran…
und häufig immer wieder,
wie mein Leben mir zerrann.
So drückt es mich hernieder;
mein Leben spielt Tyrann.

Alle meine Lebenssäfte,
viere an der Zahl,
verlassen ihre Kräfte,
schwarze Galle, voller Qual.

Des Teufels Prüfung schmerzt in mir
geht tief an die Substanz.
Und weckt in mir die tiefe Gier,
nach einem letzten Lebenstanz.

Leben! Wo bist du hingegangen?
Deine Bilder aus den alten Jahren
halten meine Seel gefangen,
die in tiefschwarz-sternenklaren
Nächten in mein Innres drangen.

Leben, sag! Wo bist du hin?
Ich bitt Dich, komm zurück!
Ohne dich machts keinen Sinn,
ohne dich und ohne Glück.

11.02.2012 – 23.45

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