Mensch versus Natur

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050511-1623Einst naiv und unerfahren,
schwamm ich mit, im Menschenstrom.
Und heute nun, nach all den Jahren,

-ich denk’ ich wusst’ es immer schon-

bin ich mir nun recht im Klaren:

IHR seid des Teufels Undank – nicht der Götter Lohn!

Täglich seh’ ich mit Grauen in die Welt,
die IHR mir eurer Gier zerstört.
Geht doch kaputt an diesem Geld,
was nicht mal Euch gehört!

Viele Glieder eurer Rasse
meinen es im Grunde Recht.
Doch klingelt erst die Kasse,
wird aus Recht nur schlecht.

Und sei es nur im kleinen Kreise.
Ob Freundschaft, Kumpel oder Liebe…
IHR baut täglich wieder Scheiße,
als ob daran etwas Gutes bliebe…

Euer Tun scheint eurer Macht
das Gute zu entziehen.
Jedoch; ich geb ständig Acht,
kann im Notfall vor Euch fliehen!

Mein Zufluchtsort ist die Natur,
wo höchstens ein paar Vöglein pfeifen
und Grillen zirpen – Ruhe pur!
Ich höre keine Menschen keifen.

Dort, wo nur Wind zu rauschen wagt
und keine Menschenseele
das Leid des Lebens klagt,
sind die Orte, die ich wähle.

Immer erst; bin ich befreit,
allein und von Euch fern,
genieß’ ich diese Zeit
und hab das Leben gern.

Ein Teil von Euch, der tut mir gut
und lässt mich oftmals staunen,
wie in Euch meine Seele ruht,
trotz meiner oftmals grässlich Launen.

Jedoch ich lieb nur die Natur,
in ihrer Unschuld rein und schön,
in Ehrlichkeit sehr krass und pur;
so möcht’ ich’s bei euch Menschen sehn.

Ein Wunsch. Ich wünsch’s mir nur.

Komm mit mir, genieß das Leben
jeden Tag und Schritt für Schritt.
Scheiß auf den Spießer, der daneben
seinen Holzsarg fertig schitzt.

Lass uns unabhängig werden,
täglich nur ein wenig mehr.
Du wirst sehn; uns hier auf Erden
wird’s zuteil, worauf  ich schwör’!

05. Mai 2011 – 15.00 – 17.00 Uhr

unterschrift1

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