Novemberblues

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NovembernachtIn meinem dunklen Kämmerlein
Schweig ich mit den Wänden.
Freudlos und allein
Mit leeren, schweren Händen,
Händen schwer wie Stein,
Möcht ich mein Werk vollenden,
Doch es soll nicht sein.

Draußen ächzt ein kalter Wind
Durch die toten Gassen.
Krähen um die Tausend sind
Auf Bäumen und Terrassen;
Kummervoll ihr Schrei erklingt,
So traurig und verlassen.

In ihm hör ich Novemberblues,
Der schwarzen Vögel Schrei,
Des Winters ersten Gruß,
Die Elends-Litanei.

07. November 2012

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