Novembermorgen

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NebelNebelschwaden am Novembermorgen,
Krähen kreischen durch die Stadt.
Lieg allein und ungeborgen
noch im Bett und fühl mich matt.

Nasses Grau sich wie ein Schleier
um die toten Bäume hüllt.
Jedes Jahr die gleiche Leier,
und nichts, was meinen Unmut stillt.

Eh‘ um zehn die Sonn‘ erwacht
und das Grauen schwindet,
ist in meiner Seele Nacht,
die sich schreiend windet.

Gähnend leerer, müder Geist
trägt mich mittags aus dem Haus.
Bevor der Trübsinn noch entgleist,
muss ich einfach raus.

Lauer, warmer Frühlingswind
weht mir plötzlich um die Nase.
Familenscharen, Hund und Kind
spazieren durch die Straße.

Ich wähl den Weg in die Natur,
fernab von Menschenplagen.
In solch reiner Umgebung nur,
lässt es sich ertragen.

Es dunkelt schon recht früh am Tag;
und ich schieb mein Rad zurück.
„Was der November wohl noch bringen mag?“
Ich wünschte, etwas Glück.

01. November 2011 – 15.30

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