Sommer 2010

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090710-005Im Nachhinein seh ich’s als gutes Jahr.
Es war anders als Jahre zuvor.
Der Sommer war doch wunderbar,
auch wenn ich meinen Glauben oft verlor.

Ich hatte EUCH – Euch gute Seelen,
was wär ich gewesen ohne Eure Geduld.
Musst ich mich manchen Tages quälen,
und fühlt’ ich mich auch voller Schuld:

IHR wart für mich da – in Worten und Werken,
auch wenn oft unsichtbar.
Ich werd’s mir stets gerne merken,
Freunde, die sind wunderbar.

Viel’ Liebe hab ich dies’ Jahr getroffen,
so manch’ Schönling, so manch lieben,
Oft mir die Seele aus dem Leib gesoffen,
weg’s manch’ üblen Herzendieben.

Aber auch die schönen Stunden
diesen Sommers bleiben in meinen Gedanken.
Heute sind es für mich Wunden,
die um meine Seele ranken.

Ich fühl’ es mit; der Sommer geht.
ich seh’s an jedem Blatte,
das vom Baum zur Erde weht,
der Eindruck, den ich hatte,

…dass dieser Sommer nie vergeht.

Ich halte noch an einem fest,
das ist ein Mensch, den ich sehr mag.
Wir liebten uns nie allzu fest,
auch wenn ich gerne neben ihm lag.

Vielleicht führt uns der Herbst zusammen,
auch wenn er den Sommer schließt.
Vielleicht glühen dann die Flammen,
wenn das letzte Bächlein fließt.

Ach wie gern denk’ ich zurück,
an vieles schöne Sommerglück-
und so manche Depression,
Doch ich überlebte – was sonst kümmert schon?!

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