Stories of my life – Es geht weiter

Nein, zwischendurch mal kein Gedicht. In den letzten Wochen haben sich einige Fragen angehäuft, warum meine Geschichte 2008 endet, bzw der online-Teil nur bis 2005 geht. Einige von Euch wollten doch gerne wissen, wie es weitergeht und nun geht es erstmals seit langer Zeit auch wieder weiter. Alle Kapitel bis Januar 2008 sind nun online. Ihr könnt sie hier finden:

http://www.keinverlag.de/texte.php?text=287480

Die seit Ewigkeiten fehlenden Kapitel von 2005 -2008 waren schon geschrieben, sie mussten von mir in den letzten Tagen nur überarbeitet werden. Seit heute schreibe ich an Kapitel “Daniel” und es saugt mich förmlich aus. Nicht etwa, weil mich diese Beziehung so belastet hätte, nein, im Gegenteil. Vielleicht, weil ich jetzt meine Fehler erst erkenne und mir vielleicht innerlich wünschte, ich dürfte ihn JETZT kennen lernen.  Bisher habe ich nur einen Monat beschrieben und dieser füllt schon drei DIN A4 Seiten. Ich kann Euch jetzt schon verraten; es wird spannend, wütend, traurig, schreiend, klagend, liebevoll und tödlich…
Vermehrt erhalte ich auch Fragen, ob sich denn alles wirklich SO zugetragen hatte, wie geschrieben. Ja. Eher ist die eine oder andere Situation beschönigt, als übertrieben. Und natürlich bringt man in solche Geschichten spannungserzeugende Einfälle mit ein, die aber am Gesamtbild der Geschichte nichts verändern.
Auch eine oft gestellte Frage: “Warum schreibst Du das?”  Ich merkte schon mit neunzehn Jahren, dass mein Leben doch recht anders verläuft, als das von anderen Jungs in meinem Alter. Schon da begann ich mit ersten Aufzeichnungen aus meinem Leben, die alle ihren Ursprung im Mai 1997 hatten, als die Stadt Kaufbeuren mein Leben entscheidend veränderte. Zu früheren Zeiten war es wohl eher Mitteilungsdrang – heute schreibe ich diese Geschichte bewusst aus zwei primären Gründen. Zum einen tut es mir im Nachhinein gut, mein Leben aufgeschrieben zu haben. Es ist wie, wenn man sich eine Last von der Seele schreibt. Aber erst am Ende. Während des Schreibens quälen mich oft depressive Verstimmungen. Und zum Anderen möchte ich damit so viele Menschen wie nur möglich erreichen, um sie vor Tatsachen zu stellen, was mit einem Leben geschehen kann, wenn man abdriftet. Meine Geschichte ist ebenso an Eltern und Erziehungsberechtigte gerichtet, die ihre Schutzbefohlenen misshandeln, vernachlässigen oder einer Sucht verfallen sind, wie auch an deren Kinder, die bereits im Jugendalter erste Warnzeichen eines drohenden gesundheitlichen, sowie sozialen  Abstiegs aufzeigen. Meine Message an die Welt ist: BITTE macht es NICHT SO! Und wenn ihr Gewalt erfahrt: Geht zum Jugendamt oder einer person eures Vertrauens!  Wer mich heute näher kennt, weiß warum ich das sage.

Neuerungen: Die Geschichte erhält einen neuen Titel. Ich finde “REGIE: Mein Leben” zu abgedroschen. Wer gute Vorschläge hat, darf sie mir gern über das Kontaktformular hier auf der linken Seite zukommen lassen. Des Weiteren werden einige Kapitel geändert, andere zusammengeschlossen. Anschließend wird das Gesamtwerk nochmals von mir überarbeitet und dann eigens auf einer hier anhängigen Webseite veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen!

John

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