Tag Archives: 2011

Ich bin wie das Wetter

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Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Novemberblues

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In meinem dunklen Kämmerlein Schweig ich mit den Wänden. Freudlos und allein Mit leeren, schweren Händen, Händen schwer wie Stein, Möcht ich mein Werk vollenden, Doch es soll nicht sein. Draußen ächzt ein kalter Wind Durch die toten Gassen. Krähen um die Tausend sind Auf Bäumen und Terrassen; Kummervoll ihr Schrei erklingt, So traurig und verlassen. In ihm hör ich… Read more »

Geistiger Tod

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Das Jahr 2012 begann beschissen. Wobei ich unsere gemeinsame Silvesterfeier noch zum letzten Jahr zähle. Es war trotz einiger widerer Umstände ein sehr gutes Jahr 2011. Und Anfang Januar kamen schon die ersten Katastrophen. Die Wirtschaftskrise traf auch mich. Keine Aufträge mehr, überhöhte Preise, mein Graskonsum stieg schon seit einem Jahr bis ins Unermessliche. Dazu die vertrackte Lage mit René,… Read more »

2011 – A review

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2011 begann anders als die Jahr‘ zuvor, ohne Sucht und ohne Kater. Mit Leiden und Humor, im Gesamten adäquater. Den anfangs kalten Januar teilte ich mit großen Schmerzen. Doch bald schon ward er wunderbar gar frühlingshaft in meinem Herzen. Jedoch dann fehlte mir zu oft mein grüner Freund. Zu groß war meist die Gier nach meinem täglich Joint. Viele Wochen… Read more »

Scheinheilige Weihnacht

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Scheinheilige Weihnacht überall, Licht strahlt aus den Häusern. Und der Menschen tiefer Fall lässt sich nur so äußern: Euer Fest der stillen Liebe ist von Leid umschattet. Ihr seid nichts als Hühnerdiebe und mit Mordlust ausgestattet! Ob Gänslein, Pute oder Schwein, hauptsach es schmeckt gut stopft Ihr abends in Euch rein vergoss’nes Unschuldsblut. Niemals daran denken dass dies tote Tier… Read more »

Unser letzter Tag

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„Das kannst Du doch jetzt nicht machen? Wo willst Du um Gottes Willen jetzt hin?“ rufe ich hysterisch und laufe ihm durchs Treppenhaus hinterher. „Lass mich in Ruhe“ schreit Patrick zurück, ehe sich die Eingangstür schließt. Ich höre ein lautes Knallen, meine Wohnungstür war zugefallen. „Scheiße, mein Schlüssel…“ fluche ich und renne nach draußen. Der Himmel hat sich schon seit… Read more »

2011

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Wirtschaftskrisen, Gier und Neid, Lügenpolitik und Hass. Fast schon täglich noch mehr Leid, unsre Welt wird blass. Meere, dick mit Öl verschmiert fluten unser Land. Und von den Medien regiert, blieb die Wahrheit unbekannt. Gestürzte Mächte, Terroristen tief im Meer versenkt. Und von den Egoisten wird weiter unsre Welt gelenkt. Jugendfrust, Gewalt und Mord hämmern auf uns ein. Doch keiner… Read more »

Spätsommermorgen

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Herbstlich frisch, ein Sommermorgen glänzt am frühen Tau der Wiesen. Vorbei sind wilde Wettersorgen; lasst den Sommer uns genießen! Letzte Nebelschwaden ziehen leis‘ sich in den See zurück, bevor die Mittagssonne heiß den Sommer bringt zurück. Blauer Himmel, wolkenlos, kaum Wind vermag zu wehen. Dieses Bild ist grandios und dürfte nie vergehen. Selten ist’s das mir ein Morgen so sehr… Read more »

Sommer 2011

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Wie ein Juni kam der April daher, und wie ein Juli war der Mai. Und schon im Juli war nichts mehr von der Sommer-Jubelei. Wenn schon im August die ersten Blätter fallen, erwacht mein Frust, stirbt Gesang von Nachtigallen. Bald stürmen kalte Winde, wie jene aus Oktobern, sehr schroff und ungelinde, um den Winter zu erobern. Stürme, Hagel und Fluten… Read more »

Juligrauen

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Regnerisch, zu kalt und voller Grauen schlägt der Juli auf mich her. Auf Sommersonne und hellblauen Himmel vertraue ich nicht mehr. All das Glück der letzten Wochen, all das schöne Hochgefühl sind im Juli nun zerbrochen; mein Leben steht jetzt gänzlich still. Ich wünscht’ ich müsst’ sie nicht erleben, diese widerliche, dunkle Zeit. Würd’ mein Leben dafür geben, wär von… Read more »