Tag Archives: 2013

Trostlos graue Wolkenbilder

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Trostlos graue Wolkenbilder Hängen tief am Firmament. Schwarze Vögel kreischen wilder; Wind wird rau und turbulent. Eisig stürmt er um die Gassen; Herbstlaub tanzt am Wegesrand. Dieses Grauen ist zum Hassen Auf die Ewigkeit verdammt. Dauerregen peitscht seit Tagen Unerlässlich her, Schafft mir stetig Unbehagen; Mein Geist ist müd und leer. Der Sommer dürft mir ewig bleiben, Das tut er… Read more »

Julihitze

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In Mai und Juni kam der Regen Und flutete das Land. Der großen Wassermassen wegen, Es jeder schrecklich fand. Und nun seit vielen Wochen Bleibt der Regen fern. Die Badeseen kochen Unterm Sonnenstern. Die Flora trocknet aus; Ich seh’s an jedem Strauch. Fast 30° in meinem Haus; Der Rasen löst sich auf in Rauch. Ich will mich nicht beschweren; Den… Read more »

Sommernacht

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Wie lange war ich gezwungen, diese lauen Sommerabende zu missen. Grillen und Zikaden geben ihr Abendkonzert. Aus Hinterhöfen und Biergärten dringt fröhliches Gelächter. Der Duft von griechischen Speisen vermischt sich mit thailändischen und Gegrilltem und liegt schwer in der schwülen Abendluft. Einzelne Menschenpaare schlendern Hand in Hand durch den späten Abend und genießen ihr Zusammensein. Alles fühlt sich plötzlich so… Read more »

Ich bin wie das Wetter

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Ich bin wie das Wetter Und schlag um mich her. Mal bin ich adretter, Mal traurig und schwer. Kann brausen und wüten Wie der schlimmste Orkan. Vor mir musst Du Dich hüten, Denn man sieht’s mir nicht an. Wenn ein edler Sonnenschein Umfließt Dein kleines Herz, Schlägt jäh ein greller Blitz hinein, Bringt Panik, Gram und Schmerz. Ich kann der… Read more »

Kalter Mai

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Ich schwelge in Erinnerungen An die alte Zeit. Da hat das Leben noch geklungen, Als wäre es befreit. Als war der Mai noch frühlingshaft Und stand in voller Blüte. Die Kirsche stand in vollem Saft, Mein Herz war voller Güte. Der Frühling war ein Sonnenschein Und brachte uns die Wonne. Heutzutage bricht er ein Und regnet in die Tonne. Ich… Read more »

Befreiung

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Ich scheiß auf Einsicht und Moral; Ich geb es jedem weiter. Was Du denkst ist mir egal; Schon fühl ich mich befreiter. Schütt ich Mittags Bier mir rein, Um alles zu vergessen, Und Abends literweise Wein, Dann fühl ich mich zerfressen. Wilde Regenstürme wüten Übers Maienland. Und die bunten Blüten Bleiben unerkannt. Mein Herz ist leer, Mein Geist voll Wut…. Read more »

Ich tanz in den Mai

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Ich tanz in den Mai Mit mir ganz allein. Ich tanz bis um Drei Und schlaf allein ein. Ich tanz nach dem Bild Der einsamen Jahre. Ich tanze so wild, Mir ergrauen die Haare. Ich tanz in den Mai; Ein jedes Jahr wieder. Ich tanze mich frei, Vom Klang alter Lieder. Ich tanz mir herbei Die schönsten Gesellen. Doch jede… Read more »

Ewiger Winter

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Täglich wieder fällt der Schnee, Aus dem kalten Äther. Der Lenz von Nord- bis Bodensee, Kommt dies‘ Jahr etwas später. Schon von spät Oktober an Begann das weiße Treiben, Um im März dann irgendwann Bis in den Mai zu bleiben. Das Osterfest ist nimmer weit, Der Krokus möchte blühen. Jedoch der Winter lässt sich Zeit; Er schafft Tristesse und Mühen…. Read more »

Im Schnee warst Du gekommen…

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Ein Himmel voller Geigen, Voll lieblicher Musik. Der Teufel musste schweigen, Mein Herz hoffte auf Sieg. Die wunderbaren Wochen Mit Dir bleiben feiner Sand, Der leis‘ und still gekrochen Durch mein Uhrwerk fand. Im Schnee warst Du gekommen, Und fandest in mein Herz. Im Schnee warst Du gegangen, Zurück blieb nur der Schmerz. Ich werd Dich weiter lieben, Auch wenn… Read more »

Winterwunderland

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Es flockt seit schon zwei Tagen, Leis und grob der Schnee. Weder Jammern noch das Klagen Von der Alb bis an die Spree, Macht den Winterblues passé. Es hat sein Gutes, dieses Treiben, Jeder Lärm wird reduziert. Und an den kalten Fensterscheiben Mir mein Atem rasch gefriert. Ich lass den Hass, ich geh hinaus In meinem wärmsten Gewand Und mache… Read more »

Novemberblues

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In meinem dunklen Kämmerlein Schweig ich mit den Wänden. Freudlos und allein Mit leeren, schweren Händen, Händen schwer wie Stein, Möcht ich mein Werk vollenden, Doch es soll nicht sein. Draußen ächzt ein kalter Wind Durch die toten Gassen. Krähen um die Tausend sind Auf Bäumen und Terrassen; Kummervoll ihr Schrei erklingt, So traurig und verlassen. In ihm hör ich… Read more »