Tag Archives: Albtraum

Gefangen im Traum

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Ich wache auf und bin nicht wach. Das Leben schläft. Ich schwimme in einem Strom Der mich in die Tiefe reißt Greife nach dem Ausgang Schlafe weiter Wache niemals auf. Babylon hält mich gefangen. Möchte ausbrechen Aus diesem Albtraum. Wie lange dauert mein Schlaf? Ich wache auf und erkenne Dass alles ein Traum ist. Realität ist ein Traum. Am Ende… Read more »

Misère

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Der Wind geht rau Seit vielen, vielen Tagen. Nebel legt sich auf der Au Was hilft’s, jetzt noch zu klagen. Dieser Sommer war schon tot, Ehe er begann. Der Krähen schwarzer Kot Ist der Traum, der längst zerrann. Nun stehn die Weizenfelder Traurig, leer und krumm, Die alt geword’nen Wälder Bleiben braun und schweigen stumm. Auch die Sonne scheint nicht… Read more »

Willkommen im Leben

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Herrlich, das Starkbier. Nur etwas kühler dürfte es sein. Während ich auf der Parkbank sitze und am Joint ziehe, scheine ich beinahe einem Mann mit Kinderwagen zu übersehen, der des Weges näher kommt. Ich verstecke meine Tüte zwischen den Sitzbalken der Bank. Der gutaussehende Mittvierziger setzt sich zu mir, wippt lächelnd den Kinderwagen und für einen Moment denke ich, dass… Read more »

Heimat

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Bilder alter Kindertage überschatten meinen Traum. Bilder, die ich kaum ertrage, schweben täglich durch den Raum. Ich seh die Uferpromenade die auf meine Schule zielt. Hoff auf Mutters Gnade, ein schlechtes Zeugnis ich erhielt. Doch Mutters Zorn bleibt niemals aus; werd auch heute ihn erleben. Fliehe schreiend aus dem Haus, bin von Einsamkeit umgeben. Ich hör der Lehrer strenge Worte… Read more »

Was hab ich nur getan?

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Sag, was hab ich nur getan, mit einem einst noch wertvoll’ Leben? Heut bin ich ein erwachs’ner Mann und dieses Leben ist so sehr daneben. Schon in jungen Jahren war mein Körper mir nichts wert. Ich schluckte alle möglichen Gefahren und stellte mich stets gegen’s Schwert. So auch in den Jahr’n danach, wollt’ ich nicht vernünftig sein. Und wenn der… Read more »

Träume nicht dein Leben…

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Der gestrige Tag war zum in die Tonne kloppen. Die Depression war zwar bei Weitem nicht so stark ausgeprägt wie November und Dezember letzten Jahres, jedoch wusste ich genausowenig mit mir anzufangen, twitterte vor mich hin und räumte nebenbei die Wohnung auf. Abends war Carmen eine knappe Stunde da und besprach mit mir, was nun in absehbarer Zeit zu tun… Read more »

O’ du schreckliche

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7.00 Uhr. Nach gerade mal drei bis vier Stunden Schlaf wache ich unter heftigsten Schmerzen im linken Auge auf. Die Schmerzen strahlen bis in den Hinterkopf aus und ich sehe kaum noch etwas. Ich springe aus dem Bett und will die Jalousien hochziehen. Noch ärger! Ich vertrage kein Licht. Panik. Das Auge hat gestern schon begonnen, wieder zu reizen und… Read more »

Halt mich

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Aus schlaflos gelebtem Tagtraum erwacht So bin ich der Sehnsucht Opfer Aus kindgelebtem Vertrauen erwacht So klaffen heute meine Wunden Das Leben brennt mir von der Seele Die Sehnsucht erfuellt nur tapfer ihre Pflicht Halt mich – mein Leben – halt mich! Solange sich die Zeit noch regt Die Zeiger sich noch drehen Solange drehe auch ich noch meine Runden… Read more »

Endstation Insomnia

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Diese Nacht brachte entgegen den vorherigen Nächten einen traurigen Rekord: Keine Minute Schlaf. Es ist jetzt 09.42 Uhr und ich war schon draußen und hab um meine innerliche Zerrissenheit abzubauen, das Laub im Garten entfernt. Ich fühle mich wie im Wachkoma. Ob das jetzt noch Sinn macht, es nochmal zu versuchen, ein paar Std. zu schlafen? Ich möchte nicht wieder… Read more »