Tag Archives: Alkohol

Neues Leben

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Siebzehn Jahre Gras und Wein Dramen, Tod und Lotterleben. All das soll’s gewesen sein? Es muss noch mehr da draußen geben. Siebzehn Jahre roter Wein Siebzehn Jahre roter Tod. Er wollte mein Begleiter sein Und brachte mich in Seelennot. Siebzehn Jahre grünes Gras, Siebzehn Jahre toter Geist. Zugekifft und ohne Spaß Ein Teufel um den andren kreist. Liebe nur im… Read more »

Wochenenden

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Am Wochenende feiert, tanzt und lacht Der halbe Rest der Welt. Ich bleib allein, bis gegen Acht Mein schwarzer Vorhang fällt. Der rote Wein ist mein Begleiter Durch diese tote Nacht. Ich trink ihn immer weiter, Bis er mich müde macht. Diese graue Einsamkeit Nüchtern zu ertragen, Ist die pure Grausamkeit An solchen toten Tagen. Aber auch der rote Wein… Read more »

Befreiung

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Ich scheiß auf Einsicht und Moral; Ich geb es jedem weiter. Was Du denkst ist mir egal; Schon fühl ich mich befreiter. Schütt ich Mittags Bier mir rein, Um alles zu vergessen, Und Abends literweise Wein, Dann fühl ich mich zerfressen. Wilde Regenstürme wüten Übers Maienland. Und die bunten Blüten Bleiben unerkannt. Mein Herz ist leer, Mein Geist voll Wut…. Read more »

Ich sag dem Tod Adieu

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Lange Zeiten war mein Tod Unendlich lange Qual Und grenzenlose Not, Die mir mein Leben stahl. Das Maß war voll; ich wollt nicht mehr In diesem Umstand leben. Mein Geist schien endlos leer; Mein Ich lag nur daneben. Jahre voller Pein und Schmerz In steter Unzufriedenheit Brachen mir so oft das Herz, Auf der Suche nach Vollkommenheit. Doch nun hat… Read more »

Geistiger Tod

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Das Jahr 2012 begann beschissen. Wobei ich unsere gemeinsame Silvesterfeier noch zum letzten Jahr zähle. Es war trotz einiger widerer Umstände ein sehr gutes Jahr 2011. Und Anfang Januar kamen schon die ersten Katastrophen. Die Wirtschaftskrise traf auch mich. Keine Aufträge mehr, überhöhte Preise, mein Graskonsum stieg schon seit einem Jahr bis ins Unermessliche. Dazu die vertrackte Lage mit René,… Read more »

Nichts

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Ich möcht jetzt einfach nichts mehr sein, weder Staub, noch ein Atom. Mein Herz verwandelt sich in Stein, meine Lieb‘ in blanken Hohn. Wie wär jetzt diese Leichtigkeit, zu schweben, wie ein Nichts? Wie wäre es denn ohne Zeit, als Nichts im Sog des Lichts? Am Grund des Sees will ich mich finden, Nahrung für die Fische sein. Während meine… Read more »

2011 – A review

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2011 begann anders als die Jahr‘ zuvor, ohne Sucht und ohne Kater. Mit Leiden und Humor, im Gesamten adäquater. Den anfangs kalten Januar teilte ich mit großen Schmerzen. Doch bald schon ward er wunderbar gar frühlingshaft in meinem Herzen. Jedoch dann fehlte mir zu oft mein grüner Freund. Zu groß war meist die Gier nach meinem täglich Joint. Viele Wochen… Read more »

Wein und Wahrheit

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Ich sitz geschafft Zuhause und trinke Erdenblut. Ich genieße diese Pause, wenn der Geist mal ruht. Ich erzähl‘, was mich bewegt erzähle mehr und mehr. Und eh‘ es Zwölfe schlägt befind ich mich im Wahrheitsmeer. Ein paar Gläser später sehe ich dann ein: Der wahre Verräter ist der rote Wein. und wieder ein Glas später wird mir sonnenklar, dass der… Read more »

Atemlos

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Meine noch vor kurzem noch so neue, strahlende Fassade ist abgefallen. Zum Vorschein kommen alte Ernüchterung, Farblosigkeit, Unmut. Nichts hast du geschafft, John.  Wie gern wär ich einer von denen, die nichts darauf geben, was andere von ihnen halten oder über sie denken. Wie gern wär ich einer, der ohne den ständigen Input von außen leben kann. So einer bin… Read more »

Trinknacht

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Hab die ganze Nacht gesoffen und Musik laut aufgedreht. Nachbarn konnten nur noch hoffen, dass der Spuk zu Ende geht. Bald drei Flaschen roten Wein leerte ich in diesen Stunden, schlug die Wohnung kurz und klein und hab nur Hass empfunden. Irgendwann lag ich im Koma bekleidet in meinem Bett. Schmeck noch jetzt das Wein-Aroma; ach wenn ich’s doch gelassen… Read more »

Ein Tag Leben

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Die letzten Wochen wurden durch meine Apathie immer unerträglicher, schmerzhafter und zurückgezogener. Bis ich am letzten Wochenende zum Umdenken kam. „So wie es jetzt ist, endet es in einer Katastrophe.“ Ich stellte ab Montag, Dienstag und Mittwoch einige schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen und das „Rauchen“ abrupt ein, nahm meinen Behandlungstermin in der Kieferchirurgie wahr und bemerkte eine allgemeine, sehr… Read more »

Facebook – Deine Freunde und Freundesfreunde

Eigentlich war ich ja von Facebook schon immer so abgeneigt wie von Myspace und anderen Netzwerken. Konnte die Namen mit ihrem eigentlichen Inhalt bis vor wenigen Jahren noch nicht mal voneinander unterscheiden. Und doch ahnte ich schon, zu was das führt, bevor ich überhaupt daran dachte, mich dort zu registrieren. Aber es kam, wie es kommen muss. Nachdem ich über… Read more »

Du mieser Gast, Du Störenfried!

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Ganz unverschämt kommst Du herein, fragst nicht, ob ich Dich ließe. Nimmst meinen Stolz und schenkst mir Wein, den ich in meinen Zustand gieße. Nimmst mir damit Hoffnung, nimmst mir den Verstand! Du raubst mir bald mein Leben. Und das Glück, das ich einst fand… …wird’s mit Dir nie mehr geben. Ich hab nur noch den Willen, Dich endlich zu… Read more »

Ekeltage

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Ich wünscht, ich könnte schlafen und nie mehr draus erwachen. Die Dinge, die mich trafen, sie nahmen mir mein Lachen. Ich habs versucht, ich schwöre Dir, das Leben zu genießen. Ohne Wein und ohne Bier und ohne Blutvergießen. Jedoch es gibt die Tage, die mich ekeln, an mir zehren. Bin selten in der Lage, mich dagegen recht zu wehren. Diese… Read more »

Sommer 2010

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Im Nachhinein seh ich’s als gutes Jahr. Es war anders als Jahre zuvor. Der Sommer war doch wunderbar, auch wenn ich meinen Glauben oft verlor. Ich hatte EUCH – Euch gute Seelen, was wär ich gewesen ohne Eure Geduld. Musst ich mich manchen Tages quälen, und fühlt’ ich mich auch voller Schuld: IHR wart für mich da – in Worten… Read more »

Ich scheiße

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Ich scheiße auf die Liebe, diesen Arschverein. Alle Herzensdiebe soll’n in der Hölle sein! Ich scheiße auf die Wehmut, dieses Scheißgefühl, nur dem Tod, dem tuts gut, dann steht das Leben still. Ich scheiße auf die Sehnsucht, die scheißdrecks Quälerei. Erkenntnis kommt mit voller Wucht- es war nur Spielerei – Einerlei. Ich scheiße auf das Hoffen, diesen abgefuckten Druck. Heut… Read more »

Tod versus Leben

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Ich hab’ den Tod geschmeckt und auch das Leben. Kein’s von Beiden konnt’ mir recht viel geben. Der Tod tat weh im Nachhinein, wenn alle meine Freunde schrein: “Du bist und bleibst ein Egoist, wenn Du Dich so einfach aus unsrem Leben verpisst!” Jedoch, das Leben war nicht besser, Ich tauscht’ es gern ein gegen ein großes Messer. Oder die… Read more »

Liebe & Abhängigkeit

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Meine Stimmung und persönliche Lebenseinstellung ist leider immer wieder abhängig und geprägt von bestimmten, äußerlichen Lebenseinflüssen. In Zeiten der frischen Liebe und Schwärmereien scheine ich geradezu lebendig, manisch, optimistisch und durch nichts zu erschüttern. Als Genießermensch gebe ich mich diesen Phasen völlig hin und werde meist blind vor Liebe und bemerke oft erst zu spät wenn jemand ein falsches Spiel… Read more »

Begraben. Akt II – Tragödie

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Freudestrahlend laufe ich ihm entgegen. Er strahlt nicht. “Als hätte ich es gerochen, dass ich Dich unterwegs treffe” begrüße ich ihn. “Kannst deinen Rucksack auf den Rücksitz machen” sagt er und lehnt den Sitz nach vorn. Seltsame Begrüßung nach anderthalb Wochen. Wir fahren los. Die Frau im Navi führt ihn falsch. Er fährt die halbe Strecke zurück und nach einem… Read more »

Hausverbot

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Nach einer Nacht mit heftigsten Albträumen, mehrmaligem Aufwachen und Angstzuständen führt dieser Tag nichts Gutes im Schilde. Wie immer koche ich meinen Tee auf, räume etwas auf und langweile mich am PC. Meine Stimmung ist alles andere als gut, aber ich versuche, das Beste draus zu machen. Die Albträume der letzten Nacht hängen mir immer noch nach. Mein Exfreund, der… Read more »

Zufriedenheit

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Heute vormittag, als ich auf meiner Bank im Park saß, stellte ich mir mal die Frage: Was bedeutet Zufriedenheit? Wie definiere ich Zufriedenheit? Zunächst empfinde ich Zufriedenheit als eine Art angenehmer Empfindungen, welche psychischer sowohl auch physischer Natur sein können, kurz gesagt, wie einen gesunden Endorphinhaushalt. Man ist nicht sonderlich manisch oder überglücklich, aber auch nicht geplagt von Unruhe, Angst… Read more »